Samstag, 22. September 2018

Sommertraum Flammkuchen

Im Hochsommer 2018 waren wir für 3 Tage in einem gemütlichen kleinen Hotel im Schwarzwald. Vor einem Jahr gab es in Dobel noch einen Italiener mit tollen Pizzen und Salaten. Der war leider nicht mehr vorhanden. Fußgängig für uns erreichbar war nur ein gutbürgerliches Restaurant in der Hauptstraße mit einem einzigen fleischlosen Gericht auf der Speisekarte: Kässpätzle mit Beilagensalat. Wunderbar! Ich liebe Kässpätzle und sie schmeckten auch sehr gut. Am folgenden Abend hätte ich gerne einen großen Salatteller gegessen. Es gab keinen. Dafür jede Menge Fleischiges. Ein Restaurantkonzept wie in den 70er-Jahren. Also Käsespätzle mit Beilagensalat. Am dritten Abend streikte ich, ich fühlte mich noch immer genudelt. Schräg gegenüber gab es ein Eiscafé. Zumindest hielten wir es für ein solches. Als ich die Speisekarte in der Hand hielt, war ich auf der Stelle glücklich und zufrieden: Es gab hausgemachte Flammkuchen und Focaccia sowie Salate in allen Variationen. Die Flammerie & Café “Ratskeller” hatte erst zwei Tage zuvor eröffnet. Geführt wird sie von zwei sehr freundlichen jungen Frauen. Ab und zu ist man doch noch ein Glückpilz.

3 x hintereinander Kässpätzle. Das nudelt.

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Kässpätzle ... Foto: Brigitte StolleMit Flamms und Salat kann man uns glücklich machen. Mein Mann hat sich einen hausgemachten Flammkuchen mit Knoblauch ausgesucht. Und ich entschied mich für den Salat “Sommertraum” (Angeschmolzene Mozarella im Pistazien-Sonnenblumenkern-Mantel auf knackigem Rucola-Salat, rote Zwiebeln und Tomaten, dazu knusprige Kräuter-Ciabatta aus dem Ofen). Alles ganz toll. Dieses Erlebnis hat uns mit Dobel wieder versöhnt.

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Foto: Brigitte Stolle

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Foto: Brigitte Stolle

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Salat "Sommertraum" (Angeschmolzene Mozarella im Pistazien-Sonnenblumenkern-Mantel auf knackigem Rucola-Salat, rote Zwiebeln und Tomaten, dazu knusprige Kräuter-Ciabatta aus dem Ofen) ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Klosteranlage Hirsau

Hermann Hesse wurde 1877 in Calw geboren. In seinen Erzählungen hat er seine Geburtsstadt häufig Gerbersau, die Aue der Gerber, genannt, weil in seiner Jugend am Ufer des Flusses Nagold zahlreiche Gerber ihr Handwerk ausübten. Auch 2018 fand wieder der Gerbersauer Lesesommer statt.

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte StolleHirsau (früher Hirschau) ist ein Ortsteil von Calw. Hier befindet sich die berühmte Klosteranlage, das eigentliche Ziel unserer Reise. Entstanden im 11. Jahrhundert galt Hirsau als eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands. In der Gegend um die Klosteranlage herum soll Hermann Hesse häufig gewandert sein. Heute ist es vor allem Ruine inmitten grüner Natur. Bei unserem Besuch gehörte das Areal uns fast alleine, ausgestorben und nahezu menschenleer konnte man nach Herzenslust schauen, spazieren, auf Bänken ausruhen und fotografieren. Besonders gut hat mir der romanische “Eulenturm” gefallen, bis heute das Wahrzeichen des Klosters. Einst gehörte er zur Basilika St. Peter und Paul. Beim Näherkommen erkennt man ein Figurenfries mit dem so genannten “Bärtling” und gehörnten Tieren, das bis heute noch nicht abschließend gedeutet werden konnte. Schön: das Innere der liebevoll ausgemalten Marienkapelle, der Torturm des ehemaligen Jagdschlosses, der nur noch in Ruinen vorhandene Kreuzgang, die gotischen Maßwerkfenster, seinerzeit bunt verglast, die ich bereits HIER gezeigt habe. Überhaupt ist die gesamte Klosteranlage mit ihren alten Gemäuern, Ruinen, Einblicken, Ausblicken und Durchblicken ein wunderbares Terrain für FotografInnen. Und wir hatten dazu auch noch richtiges Wetterglück, wie man meinen Impressionen entnehmen kann:

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 19. September 2018

Rheinauer Wald - es beginnt zu herbsteln

Kleiner Spaziergang im Rheinauer Wald in Mannheim. Die Sonne scheint - aber ganz langsam beginnt es bereits zu herbsteln. - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter.

September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

  September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

 September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

  September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle

September 2018 - Rheinauer Wald in Mannheim - Wildschweine, Eicheln, herbstlich gefärbte Brombeerblätter ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 17. September 2018

Feuerschlucker

Wem die Spaghetti con Olio ed Aglio (mit Olivenöl und Knoblauch) noch zu wenig pikant sind, der würzt mit feurig-scharfem Sambal Oelek nach. Also ICH nicht.

Spaghetti Olio ed Aglio (mit Olivenöl und Knoblauch) mit feurig-scharfem Sambal Oeleg ... Collage: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 15. September 2018

Der Herzogenriedpark im September 2018

Ein sonniger Septembertag im Mannheimer Herzogenriedpark. Den größten Teil unseres Besuchs verbringen wir gemütlich auf Liegestühlen an einem schattigen Plätzchen im Rosengarten. Blumen und Erde freuen sich über die kräftigen Wasserstrahlen, mit denen sie von den Gärtnern verwöhnt werden. - Die Nilgans kennen wir schon seit Jahren, ihr rechter Flügel ist gebrochen und hängt herunter, fliegen kann sie nicht mehr. - Am Kiosk beim Minigolfplatz gibt es Obstkuchen und Eiskonfekt.

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Herzogenriedpark in Mannheim - Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 13. September 2018

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster / Definition Maßwerk ... Foto: Brigitte Stolle 2018Maßwerk. Rein geometrische, mit dem Zirkel konstruierte (”gemessene”) Ornamente der Gotik aus Kreisen und Kreissegmenten, verwendet v. a. in den Fenstern. Aus: Wörterbuch der Architektur, Reclam Sachbuch.

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster / Definition Maßwerk ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 11. September 2018

Bäume- und Sträucherlehrpfad

Auf dem schönen Naturlehrpfad in Plankstadt bei Schwetzingen kann man die Entwicklung vieler Bäume und Sträucher (Knospen, Blüten, Blätter, Früchte) durchs Jahr hindurch mitverfolgen. Bei fast jedem Gewächs ist eine Informationstafel angebracht und Bänke zum Ausruhen gibt es auch. Ich beschränke mich bei diesen Spaziergängen meist auf einige wenige Bäume/Sträucher, die ich zu Hause dann in aller Ruhe sortieren, auswerten und in meinen Blog stellen kann.

Bei einem solchen Spätsommerwetter kann man den botanischen Spaziergang wagen:

Spätsommerwetter Strauchlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Stieleiche

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Schlehdorn

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Schlehdorn

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Buche

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Lärche

 Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ...

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Kreuzdorn

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Kreuzdorn
Echte Mispel - Mespilus germanica:

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Mispel
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 9. September 2018

Spaghetti Frutti di Mare

Jede Woche sollten mindestens 1 x die Farben des Regenbogens auf den Tisch kommen. Mit unseren Meeresfrüchte-Spaghetti (die Sauce wurde mit etwas Kurkuma appetitlich gelb gefärbt) mit Tomatensalat haben wir diesen Vorschlag schon mal angenommen (Blau fehlt :-) Schön ist, dass die Weißbrotscheiben an die Form eines stilisierten Kaninchens erinnern.

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

  Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle
Buon appetito!

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Bad Herrenalb: Klosterruine oder belgische Waffeln?

Am liebsten beides. Nach einen Frühstück besichtigen wir die Klosterruine Herrenalb, die Klosterkirche und den Klostergarten. Das Kloster wurde 1148 von Zisterziensern gegründet. Einige Gebäude sind bis heute erhalten. Ein Stadtbummel schließt sich an, wir trinken vom Herrenalber Heilwasser und setzen uns schließlich ins Café König (kleiner Eisbecher und großer Teller mit Waffeln, Sahne, Kirschen und Vanilleeis).

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 7. September 2018

Die ersten …

Große Freude: die ersten Miesmuscheln der Saison. Mit Tomatensalat und Olivenbrot.

September 2018. Die ersten Miesmuscheln der Saison mit Tomatensalat und Olivenbrot. Foto: Brigitte Stolle

September 2018. Die ersten Miesmuscheln der Saison mit Tomatensalat und Olivenbrot. Foto: Brigitte Stolle

September 2018. Die ersten Miesmuscheln der Saison mit Tomatensalat und Olivenbrot. Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Entdeckung im Spätsommer

Spätsommer 2018. Die Entdeckung des Tages: ein farbenprächtiger Schmetterling.
Tagpfauenauge? Siehe Kommentar!

Entdeckung im Spätsommer 2018: Schmetterling ... Foto: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 6. September 2018

Frühstück in der Neckarstadt

Frühstück in der Mannheimer Neckarstadt. Das frühere Café Veigel in Sichtweite zur Alten Feuerwache kennen die meisten nicht mehr. Es heißt heute Café Adria und ist sowohl Eiscafé als auch Pizzeria. Mit dem Café Mélange, das noch auf der Rückseite der Serviette steht, teilte es sich eine Zeitlang die Räume. Bei den Neckarstädtern ist das Café ein beliebter Treffpunkt. Heute mussten wir unsere Butterbrötchen und das Croissant mit nur 1 Wespe und nicht mit einem ganzen Schwarm teilen. Allerdings saß ein Bettelhund neben unserem Tisch und schaute gebannt auf jeden Bissen, den ich zu mir nahm. Kann man solchen Augen widerstehen? Einige Fotos von schönen Häusern aus der Jahrhundertwende wurden noch gemacht, bevor wir den Stadtteil Neckarstadt wieder verließen.


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 5. September 2018

Der Mannheimer Luisenpark im Sommer

Gartenreise … Der Luisenpark Mannheim im Sommer 2018. Der Wunderbaum oder Rizinus ist die Giftpflanze des Jahres 2018. - Zahlreiche Störche laufen und fliegen durch den Park. - Es blüht in üppigen Farben. - Bei einem Frühstück im Café Pflanzenschauhaus beobachten wir einen Seerosengärtner und fotografieren einige seiner Schützlinge.

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

  Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle

Gartenreise - Luisenpark Mannheim im Sommer 2018 - Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 4. September 2018

Schon wieder Schwarzwälder Kirschtorte?

31. August 2018: Mit Doris im Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof. Schon wieder Schwarzwälder Kirschtorte? Ja, ich habe allerdings den Käskuchen bevorzugt.

31. August 2018: Mit Doris im Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 3. September 2018

Schwarzwälder Kirschtorte in Bad Wildbad

Pro Schwarzwaldaufenthalt (hier in Bad Wildbad) muss mindestens 1 Stück Schwarzwälder Kirschtorte sein. Das da sind ja riesige Portionen, kaum zu schaffen. Der Fluss auf den Fotos ist übrigens die Enz.


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 2. September 2018

Muuuh, määäh und bäääh in Seckenheim

Mit Blick auf den Mannheim-Seckenheimer Wasserturm liegt zwischen Maisfeldern und einem Waldstück, durch einen kleinen Feldweg voneinander getrennt, die Schaf- und eine Rinderweide, die wir oft besuchen. Viele Spaziergänger sind hier nicht unterwegs und die Schafe freuten sich mit viel Bäääh und Määäh sichtlich über die Abwechslung und die Streicheleinheiten. Die kleine Gruppe schottischer Hochlandrinder lag wiederkäuend im Schatten, jedes Tier unter seinem eigenen Apfelbaum. Am besten haben mir die Stare gefallen, die sich furchtlos zwischen den Hörnern der großen Rinder niederließen.

Mannheim-Seckenheim ... Wasserturm, Maisfelder ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schottisches Hochlandrind mit Star ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schottisches Hochlandrind mit Star ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schottisches Hochlandrind mit Star ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018
Määäh und bäääh:

Mannheim-Seckenheim ... Schafherde ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schafherde ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schafherde ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schafherde ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schafherde ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018Mannheim-Seckenheim ... Schafherde ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018

Mannheim-Seckenheim ... Schafherde ... Foto (s): Brigitte Stolle, September 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 1. September 2018

Der Hermannshof in Weinheim

Gartenreise: Schau- und Sichtungsgarten in Weinheim an der Bergstraße. Zuerst gibt es das “Kleine Weinheimer Frühstück” auf dem Marktplatz, dann besuchen wir den Hermannshof, in dem es zu (fast) jeder Jahreszeit etwas Schönes zu entdecken gibt. Impressionen vom Hermannshof (u. a. Sonnenhut/Echinacea, Korallenstrauch, Elfenbein-Mannstreu, Birnbaum, Sibirische Engelwurz). Die weiße Katz aus Weinheim sieht man HIER!

 Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Gartenreisen - Der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim an der Bergstraße ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 30. August 2018

Klosterruine Frauenalb

Die Klosterruine Frauenalb befindet sich ganz in der Nähe von Bad Herrenalb im Landkreis Karlsruhe. Wir haben uns die Ruine bereits zum zweiten Mal angeschaut. Alte Gemäuer üben, wie ich finde, einen gewissen Reiz aus. Außer ein paar wenigen Häusern, die um das ehemalige Kloster herumstehen (Restaurant usw.) gibt es in Frauenalb sonst nichts zu sehen. Das Kloster ist der Hauptanziehungspunkt für interessierte Besucher. Als Gründer der Adelsstiftes, der ausschließlich Töchter aus adligen Familien aufnahm, gilt ein Graf von Eberstein. Um das Jahr 1135 soll das Frauenkloster gegründet worden sein. Im Zug der Säkularisation wurde Frauenalb 1803 vom Land Baden übernommen.

Früher Klosterschenke, heute Gasthaus “König von Preußen”:

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle
Impressionen Klosterruine Frauenalb:

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

 Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte StolleEs blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

 Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 29. August 2018

Linsen, Kartoffeln und Gemüse - heiß oder lauwarm?

So ein Linsen-Kartoffel-Gemüse-Eintopf ist viel zu heiß für den Sommer. Aber lecker. Ich lasse so ein brandheißes Gericht sowieso erst mal auf dem Teller etwas abkühlen, bevor ich mir das Mäulchen verbrenne. Dieses nervige “Iss, solange es heiß ist”, mit dem die meisten von uns aufgewachsen sind, ist Quatsch, passé, überholt, widerlegt. Ein Essen darf weder zu kalt noch zu heiß sein. Nur so erschließt sich der volle Geschmack und die Aromen können sich erst so richtig entfalten.

Linsen-Kartoffel-Gemüse-Eintopf ... heiß, lauwarm ... vegetarisch, vegan ... Fotos: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 28. August 2018

Butterbrezeln

Butterbrezeln essen in Neckarsteinach

Butterbrezeln essen in Neckarsteinach ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 27. August 2018

Kräuter-Omelette …

… mit Austernpilzen:


Foto (s): Brigitte Stolle

Ich schlafe …

Bitte nicht klopfen!


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 26. August 2018

Neckarhausen - Plouguerneau - Ladenburg

Neckarhausen zeigt sich beflaggt und feiert seit gestern 50 JAHRE PARTNERSCHAFT mit Plouguerneau. Meine vier Fotos entstanden durch die Frontscheibe und das auch noch leider bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Ich war von den Festlichkeiten so überrascht, dass ich spontan aus dem Auto heraus fotografieren musste, um überhaupt eine kleine Erinnerung zu ergattern.


Und ich hatte mich schon gewundert, was mit der Aufschrift des Hinweisschildes “Plouguerneau 1144 km” passiert ist. Vandalismus? Mitnichten: Das Geschenk der Franzosen wurde rechtzeitig vor deren Ankunft mit einem frischen Anstrich verstehen. Nun erstrahlt die Entfernungsanzeige in neuem Glanz.

In unserem kleinen Eiscafé “La Piccola Taormina” haben wir heute erstmals eine Pizza Margherita probiert. Sie hat gut geschmeckt.

 
Danach geht es mit der Fähre von Neckarhausen nach Ladenburg:


In Ladenburg machen wir einen kleinen Spaziergang im Reinhold-Schulz-Waldpark:

Deutschlands schönster Park 2006: “Grüner Ring Ladenburg“. Das folgende Schild rangiert dagegen eher auf den letzten Rängen, pfui:

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 25. August 2018

Schlossgarten Neckarhausen Anfang August 2018

Schlossgarten Neckarhausen Anfang August 2018. Die kleine Parkanlage liegt direkt vor unserer Nase, so dass man das Werden und Vergehen der Natur in nahezu jedem Monat hautnah mitverfolgen kann. Neben den in Parkanlagen üblichen Pflanzen und Blumen haben mir die Zitronen und Oliven besonders gut gefallen. Das weiße Insekt mit den schwarzen Tupfen kannte ich bis dato nicht. Zu Hause konnte ich es bestimmen: Es ist eine Gespinstmotte, die vor allem Obstbäumen gefährlich werden kann. Und was ist das für eine seltsame Wucherung auf der Stil-Eiche (ganz unten)? Man nennt diese Gebilde auch Knoppern. Es handelt sich um eine Eichengalle von der Knopperngallwespe.


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 24. August 2018

Gernsbach: Sonnenuhren, Mühlen, Kurpark

Nach Birkenau im Odenwald und dem unterfränkischen Röttingen ist Gernsbach im Schwarzwald der dritte “Ort der Sonnenuhren“, den wir besuchen. Ich hoffe, ich habe keinen vergessen. Gernsbach hat einen mittelalterlichen Ortskern, über die Murg führt die Stadtbrücke und den Mühlen (auf dem Foto unten sieht man die Brückenmühle) kommt eine große Bedeutung in der Stadtgeschichte zu. Den Katz’schen Barock- und Skulpturengarten habe ich HIER vorgestellt und vom weitläufigen Kurpark zeige ich im Folgenden einen kleinen Ausschnitt, so weit mich halt meine Füße getragen haben.

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 23. August 2018

Der Kalvarienberg im Sommer

Der Mannheimer Kalvarienberg wurde 2016 von den “Freunden des Dossenwaldes” eingeweiht. Dieser Kreuzweg unter freiem Himmel liegt zwischen Mannheim-Seckenheim, MA-Pfingstberg und MA-Hochstätt. Erstmals habe ich im Herbst 2017 (November) dort fotografiert und ich kann mich noch an diesen nebligen Tag erinnern, als man beim “Ersteigen” der kleinen Anhöhe auf den nassen Blättern ausrutschte. An den einzelnen, von verschiedenen Künstlern geschaffenen Stationen des Kreuzweges hat sich nichts geändert, wohl aber an Flora und Fauna. Fallen bei den früheren Bildern die herbstlich-bunten Blattverfärbungen gleich ins Auge, sind es jetzt im Sommer die vielen von Insekten umbrummelten Blütenpflanzen.

 

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 22. August 2018

Der Katz’sche Garten - zum Entspannen schön

Gartenreisen. Ein Ort, der einen öffentlichen Garten besitzt, ob mit (Heil-) Kräutern, Rosen, einheimischen oder exotischen Pflanzen … hat bei mir gleich gewonnen. Von dem idyllischen Katz’schen Garten in Gernsbach (Schwarzwald) hatten wir vorher noch nie gehört und ihn nur durch Zufall entdeckt. Ein Überraschungsfund! Am liebsten würde ich hier zu jeder Jahreszeit einmal fotografieren.

Die kleine Gartenanlage liegt am Ufer der Murg und besitzt mediterranes Flair. Sie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einem italienischen Gartenbaukünstler für die Fischerfamilie Katz angelegt. Der Katz’sche Garten ist ein liebevoll gepflegter, verträumter Barock- und Skulpturengarten, der an die meisterhaften schmucken Anlagen in Oberitalien erinnert.

Neben den Kunstobjekten gibt es, je nach Jahreszeit, viele Pflanzenraritäten zu bewundern: eine Palmensammlung, Bananenstauden, Magnolien, Granatapfel, Erdbeerbaum, Zypressen, Feige, Eukalyptus, Lorbeer, Bitterorange und vieles andere. Ein botanisches Kleinod mit einem Hauch von Exotik. Dazwischen schattige Ruhebänke mit Blick auf den Fluss Murg und die Kunstobjekte: Schmiedeeisernes sowie alte Skulpturen. Eintrittsgeld wird für diese kleine Parkanlage nicht verlangt, man kann direkt am Flussufer entspannen und verweilen. Außer uns war eine Dame, die auf einer Bank sitzend in ihr Buch vertieft war, anwesend. Welch herrliche Ruhe!

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 20. August 2018

Avocado-Paste

Ich liebe Avocados. Es gibt sie leider nicht so oft bei uns zu Hause, da ihre Ökobilanz ziemlich mies ist. Für den Anbau von Avocados ist ein unglaublich hoher Wasserverbrauch notwendig und die Transportwege sind so lang, dass ich die köstliche Frucht nicht mehr ruhigen Gewissens wie früher mehrmals in den Sommerspeiseplan einbauen mag.

Diese Woche haben wir allerdings eine Ausnahme gemacht und reifes Avocadofleisch mit Knoblauch, Gewürzen, Salz, Pfeffer, Olivenöl zu einer sämigen Paste zerdrückt und auf Reiscräcker zu Chicoréesalat gegessen. Der Rest schmeckte köstlich zu einer Portion Pasta.


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 19. August 2018

Gemeiner Bienenkäfer

Der Gemeine Bienenkäfer steht unter Naturschutz.


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 18. August 2018

Zu Tisch!

Das Staubblatt besteht aus Staubfäden und Staubbeutel … hier mit Insektenbesuch.


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 17. August 2018

Sizilianische Brioche mit Eiskugeln

Sizilianische Brioche, gefüllt mit 2 Eiskugeln nach Wahl. Dieses Angebot gab es diese Woche in unserem italienischen Lieblings-Eiscafé in Neckarhausen. Während ich einen erfrischenden und abkühlenden Eiskaffee bestellte, probierte mein Mann das neue Angebot aus. Lecker. Zu Hause habe ich im Internet recherchiert und entdeckt, dass “Brioche con gelato” - Eis im Briochebrötchen eine typische sizilianische Spezialität ist. Beim nächsten Mal nehme ich das auch.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 16. August 2018

Schitte bön, Euer Merkwürden !


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 15. August 2018

Aus spanischen Küchen: Pilz-Tortilla

Eine klassische spanische Tortilla besteht lediglich aus Kartoffeln, Zwiebeln und einer gewürzten Eier-Masse. Die Austernpilze und Champignons haben uns jedoch so freundlich angelacht, dass wir spontan eine Pilz-Tortilla ins Auge fassten. Die Vorgehensweise ist einfach: Rohe Kartoffeln in Würfelchen schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl goldgelb anbraten. Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch und klein geschnittene Pilze dazugeben und mitschmurgeln. Rote Zwiebeln wie auf dem Foto müssen natürlich nicht sein, es ist halt fürs Auge schöner. Die Champignons und Tomatenwürfel kommen als letztes dazu. Als Kräuter habe ich Rosmarin, Salbei und Basilikum verwendet. Dann kommt die gut gewürzte Eiermischung darüber und der Deckel auf die Pfanne. Ich habe vorher noch ein wenig mit Champignonscheiben und Rosmarinzweigen herumgarniert. Bei niedriger Temperatur die Eimasse stocken lassen. Die Menge (4 mittlere Kartoffeln, 6 Eier) ist für 4 Personen gedacht. Aber wo vier satt werden, reicht es für zwei natürlich auch. Der Koch, der hier übrigens die Küchenchefin Karla Kunstwadl vertritt, die sich gerade mal wieder in Urlaub befindet, unterzieht die Pilz-Tortilla einer genauen Überprüfung und scheint zufrieden zu sein. Dank der vielen Kräuter ist eine appetitliche grüne Farbe entstanden - lecker, lecker!


Kontrolle - und Freigabe:


Guten Appetit:


Foto (s): Brigitte Stolle

“Mürbs” in Eberbach am Neckar

Eberbach liegt etwas östlich von Heidelberg am Neckar in der Region Rhein-Neckar-Odenwald. Unter anderem gibt es Reste einer mittelalterlichen Stadtmauer und vier altertümliche Türme zu sehen. Unten zum Beispiel ein Foto des Pulverturms. Im Neckartal finde ich den Neckar immer besonders idyllisch und sehenswert. So auch hier. Nach einem Stadtbummel besuchen wir unser Lieblingscafé Reichspost mit seinen unzähligen Bildern und Spiegeln und genießen jeder ein Stück Kuchen. Darüber hinaus gibt es kleine “Kaffeestückchen”, die hier (wie in meinem Elternhaus) als “Mürbs” bezeichnet werden - unerwartete Erinnerungen. Der Konditormeister ist nett und lustig und seine Erzeugnisse oberlecker.

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 14. August 2018

Die Fischkinderstube in Edingen-Neckarhausen

Die lange Wartezeit hat sich gelohnt. Am 8. Juni 2018 wurde in Edingen-Neckarhausen die erste Fischkinderstube Baden-Württembergs eingeweiht. Drei Tage später habe ich erstmals dort fotografiert. „Ein Schmuckstück für Artenvielfalt“ freut sich die Rhein-Neckar-Zeitung und der Mannheimer Morgen nennt das Biotop ein „idyllisches Naherholungsgebiet“. Das künstliche Seitengewässer, das zwischen den Ortsteilen Edingen und Neckarhausen direkt neben dem Neckar angelegt wurde, ist rund 320 Meter lang, 55 Meter breit und bis zu vier Meter tief. Es soll aber nicht nur Erholungssuchende und Spaziergänger ansprechen, sondern in erster Linie Fischen als Rückzugs- und Laichgebiet günstige Bedingungen für ihre Eier und die Nachkommenschaft bieten, um so die Artenvielfalt zu fördern. Bereits 12 verschiedene Fische wurden bei Untersuchungen der Fischkinderstube gezählt. Ferner sollen ganze Schulklassen die Möglichkeit erhalten, die steinernen Sitzgelegenheiten unter dem großen Sonnensegel als Freilicht-Klassenzimmer zu nutzen.

Mir gefallen die ruhigen Spaziermöglichkeiten rund um das Gewässer, die vielen Sitzbänke, die Blickkontakte zum Neckar mit Schiffegucken, die vielen Informationstafeln, die zahlreichen Wasservögel, die sich eingefunden haben und das große Sonnensegel als Schutz an heißen Tagen.

Was mir weniger gefällt sind die Hinterlassenenschaften eines Grillabends inklusive des Einweggrills, Leute, die auf dem kleinen Gewässer eine Art Stehpaddeln („Stand-up-Paddling“) praktizieren und Hundebesitzer, die ihren Husky an der langen Leine lassen, damit er die Gänse- und Entengesellschaft zu Tode erschrecken und mal so richtig aufmischen kann.

 Fischkinderstube 1: Fotos vom Juni 2018:


Fischkinderstube 2: Fotos vom August 2018:

 


Neben Kanadagänsen und Schwänen hat sich auch ein Reiher eingestellt:


Verbindung zum Neckar … Schiff von rechts:


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 13. August 2018

Karla Kunstwadl bereist Deutschlands Osten

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl wurde von Margit auf eine Wohnmobilreise in den Osten Deutschlands eingeladen. Absolutes Neuland für Karla – und auch für mich, die ich hinterher Margits Bilder (hoffentlich richtig) sortiert und hier eingestellt habe. Die Fotos und schönen Collagen stammen ohne Ausnahme von Margit.

Im nächsten Bild sehen wir Karla in Bad Schlema. Der Kurort liegt im Erzgebirge und ist als Radonheilbad bekannt. Es gibt einen Kurgarten und für ornithologisch Interessierte eine Greifvogelwarte. Auf dem Foto sieht man Karla Auge in Auge mit einem Seeadler. Mutig, Frau Kunstwadl!

Karla Kunstwadl am Forstteich bei Lindenau an der Silberstraße im Sächsischen Erzgebirge. Auch bei einer Bildungsreise gehört Erholung unbedingt mit dazu. Du hast es dir redlich verdient, Karla!


Mal kurz nach Oberfranken/Bayern. Schwarzenbach am Wald liegt im Naturpark Frankenwald. Es wird entlang des Skulpturenweges gewandert. Am Ende des Weges geht Karla Kunstwadl in die Heidelbeeren und wird fündig, hurra. Jetzt wird die Beere aber mit beiden Händen festgehalten, damit sie nicht entwischen kann. Das reicht aber nicht für eine Konfitüre, Frau Kunstwadl!

 


Die Unstrut entspringt im Thüringen und mündet bei Naumburg in die Saale. Hier wagt sich Karla ins Paddelboot. Sportlich, sportlich, Karla!


Zu Dresden braucht man nicht viel zu sagen: Hauptstadt des Freistaates Sachsen, an der Elbe gelegen, Residenzschloss mit Dresdner Zwinger, Frauenkirche, Semperoper. Vieles davon hat Frau Kunstwadl gesehen, nur für den Dresdner Stollen (*namnam*) war es nicht die richtige Jahreszeit. Übe dich in Geduld, Frau Kunstwadl!

 

Sie gehört unbedingt dazu: die Wartburg in Thüringen, hoch über der Stadt Eisenach gelegen. Hier versteckte sich der Reformator Martin Luther als „Junker Jörg“ und übersetzte das Neue Testament in nur 11 Wochen aus dem Altgriechischen ins Deutsche. Hättest du das auch so schnell hingekriegt, Karla?

 


Fotos und Collagen: Margit H.

Sonntag, 12. August 2018

Zwetschgenröster

Bekannte von uns haben einen großen Zwetschgenbaum im Garten stehen. Die diesjährige Ernte fiel reichlich aus; die Früchte wurden zu köstlichen Kuchen verbacken und verschenkt. Wir haben außer einigen Stücken Zwetschgendatschi 2,5 kg Zwetschgen erhalten. Feste, reife Früchte, aromatisch und mit nur wenigen tierischen Untermietern, obwohl zu keiner Zeit gespritzt wurde. Von der reichlichen Menge mussten wir maximal 10 Zwetschgen wegwerfen. Was tun mit dem leckeren Geschenk? Zuerst haben wir die Früchte im Vorbeigehen abgewaschen, entsteint und in den Mund gesteckt. 20 Stück am Tag, aber davon wurde der Obstberg nur unwesentlich kleiner. Einige schmeckten im Frühstücksmüesli gut. Dann erinnerte ich mich an meine Oma und ihre böhmisch-österreichische Küche: da gab es Zwetschgenknödel, Powidldascherln und Zwetschgenröster

Da ich einfache und schnelle Rezepte bevorzuge, habe ich mich für die Zwetschgenröster entschieden. Bei meiner Recherche habe ich Rezepte mit 2 bis 10 und mehr Zutaten gefunden. Außer den Früchten selbst kommen z. B. Butter, Zucker, Honig, Apfelsaft, Zwetschgenschnaps, Zimt, Vanille, Gewürznelken … zum Einsatz. Das braucht es meines Erachtens nicht unbedingt. In einem alten Wiener Kochbuch wurden nur Zwetschgen und Staubzucker (= Puderzucker) verwendet.

Meine Variante I: Die Zwetschgen werden gewaschen, entsteint, halbiert oder geviertelt, mit 1 Esslöffel Zucker vermischt. Man zerlässt ein kleines Stückchen Butter in der Pfanne, tut die Früchte dazu und gart sie unter mehrmaligem Umrühren in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Temperatur, bis die Zwetschgen weich sind und von einem Film aus karamellisiertem Zucker appetitlich überzogen sind. Wer mag, gibt gleich zu Anfang noch einen Teelöffel Honig dazu.

Variante II ohne Butter: Hierbei wird Puderzucker auf dem Pfannenboden verteilt, die vorbereiteten Zwetschgen darauf verteiltund weiter verfahren wie oben.

Wenn die Schalen ihre blaue Haut gegen eine rötlich-braune Farbe eintauschen und sich langsam eine Karamellsauce bildet, sind wir auf dem richtigen Weg.

So sehen für mich die idealen karamellisierten Zwetschgenröster aus:

Am Ende sollten die Früchte weich sein, aber ihre Form behalten und nicht zerfallen. Die Karamellsauce sollte die Zwetschgen lediglich überziehen und eher dickflüssig sein. Ist die Sauce während der Zubereitung zu sehr verdampft, kann noch ein Schlückchen Apfelsaft dazugeschüttet werden, dann aber noch ein wenig bis zur richtigen Konsistenz aufkochen.


Zwetschgenröster kann man zu Waffeln, Pfannkuchen, Kaiserschmarrn essen, mit Eis oder Pudding - oder wie hier mit geschlagener Sahne.


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 11. August 2018

Kribbel-krabbel-Tierchen

Kibbel-Krabbel-Tierchen vom heutigen Tag: ein Großes oder Grünes Heupferd und ein Marienkäfer. Letzterer hat so nette Trivialnamen wie Mariechenkäfer, Frauenkäfer, Herrgottskäfer, Glückskäfer, Sonnenkäfer, Rotkälbchen …


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 10. August 2018

Mit Karla Kunstwadl in Bad Wörishofen

Nachdem es unserem Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in Bad Wörishofen so gut gefallen hatte (Klick HIER), wurde sie von Volker & Julia erneut dorthin mitgenommen und verbrachte schöne Tage in der Kneippstadt mit Wassertreten, Essen & Trinken, Heilpflanzen und Kunst im Kurpark. Auch der Ausflug zum Kloster Irsee (die drei letzten Bilder) inkl. Brauereimuseum (Bild: Flaschenspüler- und -füllerei) hat ihr gut gefallen. Die Fotos stammen dieses Mal nicht von mir, sondern von V&J.

 


Alle Bilder von V&J

Donnerstag, 9. August 2018

Rohkost-Gemüse-Türmchen

Bei Temperaturen um 35 °C hat man weder Lust zu kochen noch etwas Warmes zu essen. Was uns durch diese heißen Tage begleitet, ist viel Obst, Gemüse und die unten abgebildeten Rohkost-Gemüse-Türmchen (Kohlräbchen, Gurke, Tomate, Radieschen, Chicorée, Kräuter …). Die einzelnen Komponenten werden mit Quark oder Ähnlichem zusammengehalten.


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 8. August 2018

Besuch bei den Rothaarigen

Die schottischen Hochlandrinder in Mannheim-Seckenheim sind sehr neugierig und freuen sich immer über Besucher. Bei diesen heißen Temperaturen werden die Armen von Fliegen gepiesackt.


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 7. August 2018

Die weiße Katz von Weinheim

Bei fast allen Besuchen im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim begegnet sie uns: die weiße Katze.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 6. August 2018

Oldtimertreffen

Leutershausen an der Bergstraße (Baden-Württemberg). Hier findet mehrmals im Jahr das beliebte Oldtimertreffen statt. Beim letzten Treffen sind die folgenden Bilder entstanden:


Und hier noch ein Mitbringsel aus dem Chiemsee-Urlaub

(entdeckt in Prien am Chiemsee):


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 5. August 2018

DIE Feldwies oder: Der Chiemsee mal von der anderen Seite

Übersee ist eine Gemeinde im oberbayrischen Landkreis Traunstein und liegt am Südufer des Chiemsees. Ein Ortsteil von Übersee nennt sich “die Feldwies” (der Artikel gehört unbedingt mit dazu). “Die Feldwies” ist einerseits der Name der Halbinsel, die in den Chiemsee hineinreicht - andererseits heißt auch der Ort im Süden dieser Halbinsel “die Feldwies“. Gar nicht so unkompliziert. Hier ein paar Impressionen von der Feldwieser Bucht:

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 4. August 2018

Traunstein

Zum Frühstück nach Traunstein. Wir sitzen in einem Café auf dem Stadtplatz zwischen St.-Oswald-Kirche und Jacklturm. Im historischen Stadtkern liefert das Hofbräuhaus Traunstein noch ganz traditionell das Bier mit Pferdekutschen aus.


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 3. August 2018

Bauernhausmuseum Amerang - Impressionen

Das Bauernhausmuseum in Amerang blickt zurück auf 500 Jahre bäuerlichen Alltag in Oberbayern. Inmitten von Streuobstwiesen, kleinen Bauerngärten und Mini-Ackerflächen präsentieren sich Bauernhäuser, Nebengebäude, technische Anlagen … die an ihrem ursprünglichen Standort sorgfältig zerlegt, abgebaut und nach Amerang transportiert wurden. Jedes Haus hat seine eigene interessante Geschichte, in die man sich anhand zahlreicher Informationstafeln einlesen kann. Siehe auch “Reiben, drehen und walzen mit Karla Kunstwadl” und “Karla Kunstwadl bewundert ein Bienenhaus“.

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 2. August 2018

Reiben, drehen und walzen mit Karla Kunstwadl

Das Freilichtmuseum in Amerang zeigt oberbayrische Bauernhöfe und Handwerksgebäude der letzten 500 Jahre. Alle Häuser der Anlage sind Originale, die mit großem Arbeitseinsatz an ihrem ursprünglichen Standort zerlegt, abgebaut und auf dem Museumsgelände wieder aufgebaut wurden. Hier liegen sie nun in schöner ländlicher Umgebung zwischen Gärten und Streuobstwiesen. Gerade im Sommer laden die Gemüse- und Blumengärten zum Besichtigen und Verweilen ein. Das Museum legt Wert darauf, dass auch historische Gemüse-, Getreide- und Obstsorten, die heute fast in Vergessenheit geraten sind, wieder in Erinnerung gerufen werden.

Wir besichtigen u. a. die Furthmühle, die 1896 in Rudelzhausen (Landkreis Freising) gebaut wurde. Der Zustand der Mühle, wie wir sie heute in Amerang vorfinden, spiegelt die 1950er-Jahre wider. Im Gebäude ist die Wohnung des Müllers und seiner Familie untergebracht, in der Mahlstube gibt es drei Mahlstühle, die mit Wasserkraft betrieben wurden. Im Ergeschoss zeigt eine kleine Ausstellung “Getreidesorten und deren Verarbeitung”.

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl durfte an Modellen verschiedenen Mahlgänge (reiben, drehen, walzen) ausprobieren. Reibsteine gehören zu den ersten Werkzeugen der Menschheit und sind die ältesten Vorläufer der Mühlen. Bild 2 zeigt einen feststehenden Bodenstein, auf dem der bewegliche Läuferstein gedreht wird. Mahlmaschinen mit Walzen (drittes Foto) haben sich in Mitteleuropa ab circa 1850 durchgesetzt.

Vom Korn zum Mehl.
Karla Kunstwadl reibt …

 
… dreht …


… und walzt.


Alte Getreidesorten - Roter und weißer Emmer:


Champagner-Roggen:


Zur Belohnung darf Karla auch mal von der Auszognen abbeißen.
(Auszogne oder Knieküchle sind eine bayrisch-östereichische Schmalzgebäck-Spezialität aus Weizenmehl und Hefe)


Foto (s): Brigitte Stolle

Karla Kunstwadl bewundert ein Bienenhaus

Im Bauernhausmuseum Amerang, das original eingerichtete Bauernhäuser, zahlreiche ländliche Nebengebäude und technische Anlagen präsentiert, kann dieses wunderschöne Bienenhaus (Apiarium) bestaunt werden. Die Imkerei galt als wichtiger Bestandteil der bäuerlichen Selbstversorung. Das Bienenhaus im Amerang, das Raum für 100 Völker bietet, hat einst ein Knecht gebaut. Als er heiratete und seinen Arbeitsplatz wechselte, baute er es Stück für Stück wieder ab und versetzte das Bienenhaus auf den neuen Hof. Es besteht aus Holz und ist geschmackvoll bemalt, wobei die Einfluglöcher farblich markiert sind, um den Bienen den Weg zu weisen. Heute weiß man, dass sich Bienen weniger an Farben als an Formen und Kontrasten orientieren. Auch das ist hier gegeben. Ein Traum für Imker und Imkerinnen. Karla Kunstwadl war mehr als begeistert.

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 31. Juli 2018

Pizza Napoletana & Pizza Vegetariana

Zwei Wochen Chiemseeurlaub mit fast immer sonnigem Wetter und nur 1 Gewitter- und Regentag. Dass dieser Tag genau auf den Termin fallen musste, an dem wir direkt am See eine Pizza essen wollten, war Pech. Gerade als wir Richtung “Al Dente” aufbrachen, wurde es dunkel und dunkler, es begann zu grummeln und ein paar Blitze waren auch zu sehen. Also schnell den Schirm geschnappt und sich eilig zur Pizzeria begeben, wo in den Innenräumen schon fast alles besetzt oder reserviert war. Die beiden Pizzen waren zum Glück lecker wie gewohnt und als wir das Restaurant verließen, saßen schon wieder einige Mutige (oder Raucher) draußen im Freien am See und bewunderten den goldfarbenen Sonnenuntergang.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 30. Juli 2018

Herz aus Stein

Die Tiroler Ache (Achen) entspringt in den Kitzbühler Alpen und mündet bei Grabenstätt in den Chiemsee. Unser Lieblingsplätzchen für das Suchen und Finden von “Fleisch- und Wurstwaren”-Steinen sind die Kiesbänke der Ache in der Nähe von Schleching. Hier ist die Ache fast noch ein Wildfluss zu nennen, der in seinem breiten und unbegradigtem Bett liegt. Zuerst sieht und findet man NICHTS. Bei sonnigem, trockenem Wetter wirken die Steine alle gleich: hellbraun, grau, staubig, langweilig. Es lohnt sich aber, das eine oder andere Fundstück ins Achenwasser zu tauchen. Erst dann tritt die eigentliche Farbe zutage und man sieht intensive Braun- und Rottöne, auch grün ist nicht selten.

Das Lustige ist, dass ganz viele der gesammelten Kieselsteine Ähnlichkeit mit Fleisch- und Wurstwaren aufweisen. Eine ganze Metzgerei-Theke könnte man zusammenstellen. Ein bisschen Fantasie sollte man aber mitbringen. Wir fanden rohe und gegarte Fleischwaren, Geräuchertes, Mageres und Fettes. Man sieht ein Stück rohes Rindfleisch, das mit Sehnen und Flechsen über- und durchzogen ist und auch die nötige Speckschicht ausweist, damit das Fleisch nach dem Braten nicht zu trocken wird. Auch ein rohes Hühnerherz habe ich ausgemacht. Und hier: ist das nicht Pfälzer Lewwer-, Griewe- und Blutworscht? Karla Kunstwadl, die Fleisch- und Wurstwaren überhaupt nicht mag, hat ein mehliertes Roggenbrötchen und sogar ein Gurkerl entdeckt. Siehe auch “Steinharte Wurst- und Fleischwaren” vom Oktober 2015.

Wenn man vor lauter Begeisterung den einen oder anderen Stein mit nach Hause nimmt, wird man beim Auspacken enttäuscht sein: trocken und fad sehen die Mitbrinsel aus. Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man legt die Steine ständig ins Wasser oder man behandelt sie mit Klarlack. Ich habe noch einen farblosen Nagellack, den ich sicher nicht mehr brauche, und werde die Kiesel damit zum Glänzen bringen.

 


Foto (s): Brigitte Stolle