Donnerstag, 27. Juli 2017

Bananen essen - eine Philosophie?

Banane - Reifestufe - unreif, reif mit Zuckerflecken ... Foto: Brigitte StolleEs ist fast schon eine Philosophie, in welchem Reifezustand man seine Banane am liebsten isst. Die Palette reicht von hellgrün, über verschiedene Gelbtöne bis Vollgelb mit oder ohne bräunliche Zuckerflecken. Je unreifer, desto weniger Fruchtzucker, je reifer, desto süßer, aromatischer und auch mehliger. Tipps kann man kaum geben … es ist eine Sache des persönlichen Geschmacks - und über den lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Banane - Reifestufe - unreif, reif mit Zuckerflecken ... Foto: Brigitte Stolle

Banane - Reifestufe - unreif, reif mit Zuckerflecken ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 26. Juli 2017

Ländliches Seckenheim

Es gefällt mir, dass einige Mannheimer Vororte noch so viele ländliche Komponenten haben. Hier zum Beispiel eine alte Scheuer in Seckenheim, fotografiert vom Parkplatz der Volksbank Seckenheim. Hoffentlich bleiben solche alten Gemäuer noch eine Weile erhalten.

Ländliches Mannheim Seckenheim ... Alte Scheune_Scheuer_Gemäuer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 25. Juli 2017

Foodfotografie mit fallenden Komponenten

Abenteuer Fotografie. Foodfotografie ist schwer, schwer. Hier: gegrillte Zucchinischeiben, Oliven, Tomate, Rosmarin. Wenn ich die Kamera nicht schnell genug auslöse, kippt die ganze Bescherung (Bild 1) nach links um. Alles wieder aufrichten, Teller säubern und wieder von Vorne anfangen: Verschiedene Blenden und Belichtungszeiten einstellen - und am Ende sieht doch alles irgendwie ähnlich aus. Zwei Bilder (von 30!) habe ich schließlich ausgewählt, eines kurz vor der Katastrophe und eines - mit frischem Mut - danach. Hauptsache, die Bilder wirken irgendwie Appetit anregend. Und das tun sie, wenigstens auf mich.

Foodfotografie: Gegrillte Zucchinischeiben, Oliven, Tomate, Rosmarin ... Brigitte Stolle

Foodfotografie: Gegrillte Zucchinischeiben, Oliven, Tomate, Rosmarin ... Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 24. Juli 2017

Frische Feigen aus der Pfalz

Gestern habe ich eine große Schale mit frischen Pfälzer Feigen mitgebracht bekommen. Die rund 50 gelb-grünen Früchte wurden kurz vorher frisch vom Baum gepflückt. Nach dem Fotografieren wurde ein Großteil gleich roh verputzt. Waschen, halbieren und das süße Fruchtfleisch mit einem Löffelchen herauskratzen … so schmecken mir Feigen besonders gut. Herzlichen Dank für das köstliche Mitbringsel.

Frische Feigen aus der Pfalz ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Frische Feigen aus der Pfalz ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Frische Feigen aus der Pfalz ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Frische Feigen aus der Pfalz ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Frische Feigen aus der Pfalz ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Frische Feigen aus der Pfalz ... Fotos: Brigitte Stolle 2017

Ein paar Feigen-Experimente der vergangenen Jahre:

Blattsalate mit Pfälzer Feigen und Blauschimmelkäse

Pfälzer Rotwein-Panna-Cotta mit Pfälzer Feigen

Frische Feige auf Ziegenkäsebrot

Aufgesetzt: Feigenlikör

Feigen-Chutney

Frische Feigen aus der Pfalz ... Fotos: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 23. Juli 2017

Fotomodell Gewürzgurke

Eine knackige saure Gurke als Modell? Mal was anderes :-)
Und nach der Fotosession wird sie einfach weggeknackt.

Gewürzgurke als Fotomodell ... Brigitte Stolle Mannheim
(Das Bild erinnert mich fatal an die Bienenstiche aus dem Jahr 2008 in meinen Fuß -> HIER):

Fuß_1 von Ihnen.

Und -> hier noch ein Bienenstich, der garantiert nicht weh tut.

Gewürzgurke als Fotomodell ... Brigitte Stolle Mannheim


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 22. Juli 2017

Explosion und Sauerei

Auch bei noch so schwül-heißen Temperaturen sollte man eine schockgefrostete Flasche nicht im Eisfach vergessen. Sonst: Explosion und Sauerei.

Sauerei: Explodierte Bierflasche, im Eisfach vergessen
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 21. Juli 2017

Gelb: Passend zu Jahreszeit …

… und sonnigem Sommerwetter:

Sonnenblume Sommer Sonne sonnig Bienenweide ... Foto: Brigitte Stolle

Sonnenblume Sommer Sonne sonnig Bienenweide ... Foto: Brigitte Stolle

Sonnenblume Sommer Sonne sonnig Bienenweide ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 20. Juli 2017

Schwarz auf rot, rot auf schwarz

Marienkäfer-Varianten (inkl. Blattläuse):

Marienkäfer-Varianten: schwarz auf rot, rot auf schwarz ... Foto: Brigitte Stolle

Marienkäfer-Varianten: schwarz auf rot, rot auf schwarz ... inkl. Blattläuse ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 19. Juli 2017

Unser “neuer” Oldtimer Ford Mustang 1965 …

… wird nach erfolgreicher Probefahrt voraussichtlich morgen angeliefert. Das alte Lenkrad wurde bereits durch ein schönes Holzlenkrad ersetzt. Die grüne Originalfarbe finde ich besonders apart. *Brumm-brumm*.

Oldtimer Ford Mustang 1965 grün

Oldtimer Ford Mustang 1965 grün

Oldtimer Ford Mustang 1965 grün

 Oldtimer Ford Mustang 1965 grün

Oldtimer Ford Mustang 1965 grün mit Holzlenkrad

Dienstag, 18. Juli 2017

Aprikosenzeit

Aprikosen - am liebsten frisch und roh. Mit einer leichten Säure schmecken sie am besten. Aber auch ein Aprikosenkuchen ist nicht zu verachten. Foto ganz unten: Getrocknete Aprikosen aus dem Römermuseum.

Marktstand mit Pfirsich, Nektarine, Aprikose ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Schale mit Aprikosen ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Saftiger Aprikosenkuchen ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Aprikosenzeit, Aprikosenkuchen ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Getrocknete Aprikosen aus dem Römermuseum ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 17. Juli 2017

Lippenblütengewächs SALBEI

Echter Salbei, Wiesensalbei, Hainsalbei, klebriger Salbei, quirlblütiger Salbei, Steppensalbei … einige von ihnen konnte ich bereits in meine fotografische Salbei-Sammlung einreihen und auf meinen Seiten vorstellen. In der Sammlung finden sich neben den “üblichen Salbeipflanzen” auch ein Jerusalem-Salbei, den ich in der Provence entdeckt habe und der schöne Muskateller-Salbei aus der Lorscher Klostergarten. Sehr schön sieht man im folgenden die Lippenblüten, von denen die ganze Familie ihren Namen hat.

Lippenblütler Salbei ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Lippenblütler Salbei ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Lippenblütler Salbei ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Lippenblütler Salbei ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Lippenblütler Salbei ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 16. Juli 2017

Begegnung nach dem Sommerregen

Schon ein paar Regenstunden oder ein kräftiger sommerlicher Guss von oben bringt sie zum Vorschein: die gehäusetragende Weinbergschnecke. Aufgrund ihrer unhektischen Bewegungen gibt sie ein dankbares Fotomotiv ab.

Nach dem Sommerregen zeigen sich die Weinbergschnecken ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Nach dem Sommerregen zeigen sich die Weinbergschnecken ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Nach dem Sommerregen zeigen sich die Weinbergschnecken ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Nach dem Sommerregen zeigen sich die Weinbergschnecken ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Nach dem Sommerregen zeigen sich die Weinbergschnecken ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 15. Juli 2017

Edinger Schlössel und Garten der ehemaligen Schlosswirtschaft

Genau wie auf dieser historischen Aufnahme aus den 1960er-Jahren kenne ich das kleine Edinger Barock-Schlössel in der Hauptstraße noch aus meiner Kindheit (im Hintergrund die evangelische Kirche), als ich einmal pro Woche Richtung Turnverein trippelte. Inzwischen wurde das Schlösschen natürlich gepützelt und aufgehübscht. Schräg gegenüber, direkt am Neckar, liegt der Garten der ehemaligen Schlosswirtschaft mit seinem idyllischen Blick auf den Fluss und die Bergstraße

Edinger Barock-Schlössel in der Hauptstraße, Archivaufnahme 1960er-Jahre

Edingen-Neckarhausen, Garten der ehemaligen Schlosswirtschaft, Barock-Schlössel Edingen, Foto: Brigitte Stolle
Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten

Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. 
Brigitte Stolle 2016.

Edingen-Neckarhausen, Garten der ehemaligen Schlosswirtschaft, Blick auf Neckar und Bergstraße, Nähe Barock-Schlössel Edingen, Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 14. Juli 2017

Augenschmaus: Insektenweide in Edingen

Juli 2017. Wie von einem Gürtel wird der Gemeindepark am Friedhofsweg in Edingen von bunten Blumenwesen umkränzt: eine perfekte Bienen- bzw. Insektenweide - und noch dazu ein Augenschmaus für menschliche Besucher.

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017

Gemeindepark Edingen am Friedhof ... Bienen- und Insektenweide ... ein Augenschmaus für menschliche Parkbesucher ... Fotos: Brigitte Stolle, Juli 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 13. Juli 2017

Frugal

Frugales Mahl - knusprig gebratene Forelle Müllerin, dazu Baguette:

Frugales Mahl: Forelle Müllerin, knusprig gebraten, mit Baguette ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 12. Juli 2017

Wegwarten-Wiese in Edingen

Zurzeit (Juli 2017) dominiert sie Straßen- und Feldränder: die schöne blaue, so genannte Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus), auch Zichorie (Chicorée) genannt. An der Straße von Mannheim nach Edingen liegt linker Hand in Höhe des Sport- und Freizeitzentrums Edingen-Neckarhausen der “Schöne Weg“, der durch die Felder führt. Auf diesem Weg sind einige Stationen anzuschauen, u. a. eine Wildpflanzenwiese, die momentan ebenfalls hauptsächlich von der Wegwarte “bevölkert” wird … wunderschön.

Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus), Zichorie, Edingen-Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus), Zichorie, Edingen-Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus), Zichorie, Edingen-Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus), Zichorie, Edingen-Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 11. Juli 2017

Angelica gigas, die Rote Engelwurz

Lateinisch “gigas” = Riese, Gigant. Diese Rote Engelwurz ist im Bauerngarten des Herzogenriedparks in Mannheim zu finden. Bisher kam der Doldenblütler bei mir in folgenden Einträgen vor:

Der Bauerngarten im Herzogenriedpark Mannheim

 Candierte Angelica-Engelwurz & andere hübsche Sachen

 Projekt: Schwedenkräuter-Elixier

Angelica gigas, die Rote Engelwurz, Bauerngarten im Herzogenriedpark Mannheim, Foto: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Montag, 10. Juli 2017

Nicht nur für Hessen und Pfälzer

Eine tolle Rezept-Idee, die nicht nur Hessen, Odenwälder und Pfälzer begeistern dürfte, ist Margits Handkäs-Salat. Hier wird er auf einem wunderschönen Teller präsentiert. Das Rezept möchte ich meinen LeserInnen nicht vorenthalten. Margit schreibt zu ihrer Kreation: “Salat aus Handkäs, Apfel, Rukola. Angemacht mit einem Dressing aus Apfelwein (alternativ Apfelsaft mit wenig Apfelessig), Sonnenblumenöl, gehackten Walnüssen, etwas angeröstet, Salz und Pfeffer.” - Das hört sich vielversprechend an und passt auch in die heiße Jahreszeit. Guten Appetit.

Nicht nur Hessen, Odenwälder und Pfälzer: Margits Handkäs-Salat
Idee und Foto: MH

Sonntag, 9. Juli 2017

Wiederentdeckt: Eine Wanderung in den Baronnies (Provence)

Da habe ich doch tatsächlich in meinem Fotoarchiv Bilder eines vergangenen Provence-Urlaubs (2014) gefunden, die noch nicht bearbeitet waren. Merkwürdig, so etwas mache ich sonst eigentlich immer sofort. Natürlich habe ich mich dieser vergessenen Fotos gleich angenommen - und hier sind sie nun endlich. Es war ein Urlaub in den schönen Baronnies (Les Baronnies). Gewohnt haben wir in Buis-les-Baronnies. Die Bilder entstanden bei einer 4,5-stündigen (!) Bergwanderung. Sehr heiß war in diesem Juni, die Tour sehr anstrengend und fast zu arg für mich. Dafür gab es herrliche Ausblicke und jede Menge botanischer Schätze zu entdecken. Nicht nur der Gister blühte und duftete wunderbar. Die Provence ist immer wieder schön.

Der Ginster blüht ... Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014

Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014

Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014
Der Mont Ventoux:

Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014

Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014

Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014

Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014

Der Ginster blüht ... Provence-Urlaub, Juni ... die Baronnies (Les Baronnies) ... Buis-les-Baronnies ... Bergtour, Bergwanderung, Botanik ... Foto: Brigitte Stolle 2014
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 6. Juli 2017

Wieso ich Pfarrer K duzen musste

“Pfarrer K war ein abwechslungsreicher Pfarrer und kaum, dass er bei uns war, begann er auch schon, diese und jene Neuerung einzuführen. Eine Neuerung war, dass er den Leuten nach dem Sonntagsgottesdienst von seiner Kanzel herunter erzählte, was für die kommende Woche alles auf dem Programm stand. Er sagte zum Beispiel, dass die Männer sich an diesem und jenem Tag zu einer Versammlung zusammentäten oder dass die Frauen dann und dann einen Basar mit eigenen Bastelarbeiten abhielten. Zum Schluss wandte er an die Kinder und er sagte nie, dass die Kinder sich da oder dort träfen, sondern er sagte: „Und WIR Kinder finden uns am Montag um 15 Uhr im Kolpinghaus zum fröhlichen Fastnachtstreiben ein.“ Wir Kinder fanden diese Redensart im Gegenteil zu den Erwachsenen nicht lustig, sondern etwas befremdlich und sogar peinlich. Die Vorstellung, zusammen mit dem Pfarrer Fastnacht feiern oder Weihnachtsplätzchen backen zu müssen, war uns unbehaglich. Tatsächlich war es dann aber so, dass Pfarrer K bei den angekündigten Terminen niemals auftauchte, um sich mit uns zu verbrüdern - was uns sehr erleichterte.

Eine andere Neuerung fand ich noch viel schwerwiegender. Pfarrer K setzte uns darüber in Kenntnis, dass er ab sofort an „ganz besonderen Sonntagen“ vom Altar in den Kirchenraum hinabsteigen würde, um etwas an die Kirchengemeinde weiterzugeben, was er seinen „Friedensgruß“ nannte. Und zwar solle das Ganze folgendermaßen ablaufen: Er würde sowohl auf der Frauen- als auch auf der Männerseite immer demjenigen, der in der vorderen Reihe ganz am Anfang säße, die Hand geben und „Der Friede sei mit dir“ sagen, worauf der oder die so Angesprochene mit „Und mit dir“ zu antworten und den Wunsch danach mit „Der Friede sei mit dir“ an die neben ihm sitzende Person weiterzugeben hätte. Und das Ganze immer so weiter, bis jeder den Friedensgruß erhalten hätte. Der allerletzte hinten in der letzten Sitzreihe müsste dann noch aufstehen, die Treppen zum Orgelraum hinaufklettern und den Friedensgruß an den Organisten bzw. an die Mitglieder des Kirchen­chors weitergeben. Ich empfand diese Ankündigung sofort als sehr unangenehm und nahm mir vor, niemals diese erste Person in der allervorder­sten Sitzreihe zu sein.

Aber dann passierte es mir eines Sonntags, dass ich nicht richtig aufgepasst oder nicht mitgekriegt hatte, dass heute ein „ganz besonderer Sonntag“ war. Ich war die Allererste in der Reihe und sah mit Entsetzen, wie Pfarrer K auf mich zuschritt, meine Hand nahm und „Der Friede sei mit dir“ zu mir sagte. Vor lauter Schreck antwortete ich zuerst gar nichts, sondern saß wie gelähmt da. Es entstand eine peinliche Stille und es wurde ein bisschen getuschelt. Pfarrer K hatte meine Hand nicht losgelassen und drückte sie nun kurz, um mich zur Antwort aufzufordern. „Und mit Ihnen“, sagte ich schnell und um mich herum wurde gelacht. Aber um nichts in der Welt hätte ich zu dem Herrn Pfarrer DU sagen mögen.

Kurze Zeit danach musste ich es dann doch – und sogar mehrmals hintereinander. Als Kommunionkind war man nicht nur am Weißen Sonntag Kommunionkind. Sondern man war fast ein ganzes Jahr lang amtierendes Kommunionkind, nämlich genau so lange, bis die nächsten Kommunion­kinder im Amt waren. Ein ganzes langes Jahr lang galt man bei allen hohen Feiertagen und bei besonderen Gelegenheiten als Kommunionkind und hatte seine Pflichten, was Pfarrer K nach dem Gottesdienst immer rechtzeitig von seiner Kanzel herunter bekannt gab: „Und WIR Kommunionkinder finden uns zum nächsten Gottesdienst in Kommunionanzug und Kommunionkleid ein“. Genauer: In vollständiger Kommunionverkleidung, mit Kränzchen und allem Drum und Dran.

Eine ganz besondere Gelegenheit war die In­vestiturfeier von Pfarrer K im Juni 1968. Er war zwar schon eine Weile bei uns, aber die offizielle und feierliche Einführung ins Amt hatte noch nicht stattgefunden. Eines Sonntags passte mich Schwester Maria Lena nach der heiligen Messe vor der Kirche ab und sagte: „Du, Brunhilde und Barbara, ihr drei sagt bei der Investiturfeier ein Gedicht auf.“

Ich wollte auf keinen Fall ein Gedicht aufsagen, aber es blieb mir nichts anderes übrig. Und weil ich von uns drei Mädchen das größte war, sollte ich auch noch die Ehre haben, beim Gedichtaufsagen in der Mitte zu stehen und das weiße Kissen zu tragen, auf dem der symbolische Kirchenschlüssel liegen würde, den ich Pfarrer K nach dem Gedicht überreichen musste. Das Gedicht hatte Schwester Maria Lena selbst gedichtet. Es bestand aus drei Strophen, wobei jede von uns eine Strophe auswendig zu lernen und sie Pfarrer K an seinem großen Tag vorzutragen hätte. Das Gedicht sollten wir zu Hause lernen und zusätzlich einmal pro Woche in den Kindergarten kommen, um es Schwester Maria Lena aufzusagen und das gemeinsame Zusammenspiel einzuüben.

Meine Strophe war gleich die erste. Ich war außer mir, als ich feststellten musste, dass ich in meinem Text gleich viermal hintereinander DU zu Pfarrer K sagen sollte und wand mich schon beim Auswendiglernen vor Peinlichkeit. Mein Teil des Gedichtes ging so:

„DU stehst im Auftrag Gottes
DU hast von ihm das Amt erhalten
Treu seiner Herde Amt zu walten
Auf allen DEINEN Hirtenpfaden
Sei DU dem Herrn getreu
Priesterwege, Priestersegen
Schafft die Erde neu.“

Das Gedicht hätte ja stellenweise überhaupt keinen Sinn, meinte Mama. Das fand ich auch und ich wollte das Gedicht überhaupt nicht aufsagen und wenn, dann wollte ich wenigstens die drei DUs und das DEINEN weghaben und versuchte, mit Schwester Maria Lena zu verhandeln. Sie ließ sich in keinem Punkt darauf ein. Die Investiturfeier sei am 29. Juni und jetzt, Mitte des Monats, es sei bereits zu spät, jemand anderen das Gedicht auswendig lernen zu lassen. Ich beschwerte mich über das vertrauliche DU und fragte, ob ich wenigstens eine andere Strophe nehmen dürfe. Denn Barbara und Brunhilde mussten in ihrem Gedicht nicht ein einziges Mal DU zu Pfarrer K sagen. Nein, sagte Schwester Maria Lena, ich hätte in der Mitte von uns dreien zu stehen, weil ich die Größte war und wer in der Mitte stünde und das Kissen mit dem Kirchenschlüssel trage, müsste mit dem Gedicht-Aufsagen beginnen. Und nein, ich dürfte im Gedicht nicht SIE zu Pfarrer K sagen, denn damit wäre die wunderbare Satzmelodie dahin. Denn wie klänge das denn: „Auf allen Ihren Hirtenpfaden seien Sie dem Herrn getreu“? Nein, das ginge nicht.

Der 29. Juni 1968 ging einigermaßen über die Bühne. Außer dass mir speiübel war und mir der Schlüssel auf dem Weg zur Kirche fast vom Kissen rutschte.”

Investiturfeier 1968. Auf dem Kissen liegt 
der symbolische Schlüssel zur Kirche:

In der Kirche sprach ich sehr leise und getraute mich nicht, Herrn Pfarrer K beim Duzen ins Gesicht zu schauen. Einige Leute beschwerten sich, dass die gar nichts verstanden hätten. Und am Nachmittag mussten wir das Gedicht noch einmal auf der Bühne vor einem vollen Festsaal ins Mikrophon sagen. Mein Hals war vor lauter Aufregung so trocken, dass ich krächzte wie ein uralter Rabe. Und dass wir nach unserem Auftritt jede ein Himbeer-Brausestäbchen zum Lutschen bekamen, rettete den Tag auch nicht mehr.”

In der Bruder-Klaus-Kirche beim Gedichtaufsagen:

 
Weitere Geschichten:

Als ich politisch unkorrekt “Neger” zu einem farbigen Menschen sagte
Opa und ich kochen Neckarkrebs und wühlen im Müll
Als ich bei der Predigt an Gabis Blinddarm dachte und wie ein Sack umfiel
Warum Pfarrer K mir das Kommunionskränzchen von Kopf riss
Brunhilde beichtet, dass sie aufs Klo muss
Als Barbara, Brunhilde und ich das Ewige Licht auspusteten

Aus: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten
Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. 
Brigitte Stolle 2016.

 Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. Brigitte Stolle 2016 ... Warum Pfarrer K mir das Kommunionskränzchen vom Kopf riss_Erste Heilige Kommunion Edingen 1968
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Mittwoch, 5. Juli 2017

Johanniskraut blüht ca. ab dem 24. Juni

Es gibt Echtes Johanniskraut, Tüpfel-Johanniskraut, Geflecktes, Schönes und Berg-Johanniskraut … und wahrscheinlich noch ein paar andere. Zum genauen Einkreisen ist ein botanisches Bestimmungsbuch nicht schlecht. Unabhängig davon lässt sich sagen, dass das Johanniskraut ungefähr ab dem 24. Juni blüht, also ab dem Johannistag, und daher kommt der Name der schönen gelbblühenden Pflanze. Die Blüten kann man dann aber noch bis Juli/August bewundern. Hier meine fotografierte Johanniskraut-Sammlung (inklusive Bienen und Hummeln):

Johanniskraut blüht ungefähr ab dem 24. Juni ... Foto: Brigitte Stolle

Johanniskraut blüht ungefähr ab dem 24. Juni ... Foto: Brigitte Stolle

Johanniskraut blüht ungefähr ab dem 24. Juni ... Foto: Brigitte Stolle

Johanniskraut blüht ungefähr ab dem 24. Juni ... Foto: Brigitte Stolle

 Johanniskraut blüht ungefähr ab dem 24. Juni ... Foto: Brigitte Stolle

Johanniskraut blüht ungefähr ab dem 24. Juni ... Foto: Brigitte Stolle

Johanniskraut blüht ungefähr ab dem 24. Juni ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 4. Juli 2017

Muschelblumen stibitzt

Dieses schöne Bild habe ich mir mit freundlicher Genehmigung (hoffentlich) von Margit für meine Homepage “stibitzt”. Es ist ein Urlaubsmitbringsel aus Holland. Vielen Dank, liebe Margit.


Foto: MH

Montag, 3. Juli 2017

Feuerwehreinsatz in MA-Seckenheim (3. Juli 2017)

3. Juli 2017. Von dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim, von wo uns im letzten Herbst ein Sommer- oder Wintergoldhähnlichen vor Stress an die Fensterscheibe knallte, als dort gemäht wurde (klick HIER) ging heute Nachmittag ein Brand aus. Zuerst roch es so, als würde jemand Weihnachtsbäume zum Grillen verwenden. Dann lag bereits ein verdächtiges Knistern in der Luft. Ob ein Raucher da seine Zigarette unachtsam weggeworfen hat? Wir waren nicht die einzigen, die die Mannheimer Feuerwehr anriefen: Gleich 3 Löschzüge kamen - tatüü, tataa - angefahren … als erstes die Freiwillige Feuerwehr Mannheim-Seckenheim. Ob Autos in der Nähe des Feuers parken? Jaaa, eines davon sagar ganz gefährlich nahe! Ungefähr eine Stunde hat es gedauert, bis die Flammen endlich besiegt waren. Vom Balkon aus konnte man, wenn der Ascheregen nicht zu arg war, ungefährdet einige Fotos machen. Aufregend!

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

 3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

 3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

 3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

 3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

 3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle

3. Juli 2017. Brand auf dem unbebauten Grundstück Ecke Badenweiler-/Ihringer Straße in Mannheim-Seckenheim ... Feuerwehreinsatz mit drei Löschzügen ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Köstliche Algenküche

Vor Kurzen habe ich ein Päckchen getrockneter Wakame-Algen aus der Bretagne mitgebracht bekommen. Algen werden dort erfolgreich kultiviert und gedeihen gut. Da die Braunalge Wakame (Undaria pinnatifida) besonders aus der japanischen Küche bekannt ist, wurde der Name auch so beibehalten bzw. mit einem kleinen Akzent versehen: Algue Wakamé. Es gibt wohl auch einen französischen Namen (Fougère de mer), den deutschen Namen weiß ich leider nicht.

Leckere Algenküche ... Braunalge Wakame aus der Bretagne ... Foto: Brigitte Stolle 2017 So ein Päckchen Algen hält lange und ich konnte kulinarisch einiges damit ausprobieren. Ein Mitbringsel, das die Fantasie anregt. Man muss aufpassen, dass man vor der Weiterverarbeitung nicht zu viel der getrockneten Meerespflanzen einweicht; eine kleine Menge genügt.

Algen-Omelette, Salzbutterbrot mit Wakame:

Leckere Algenküche ... Braunalge Wakame aus der Bretagne ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Tomaten, Gurken, Mozzarella, Algen “Caprese Art”:

Leckere Algenküche ... Braunalge Wakame aus der Bretagne ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Muschelcocktail mit Schmand und Wakame:

Leckere Algenküche ... Braunalge Wakame aus der Bretagne ... Foto: Brigitte Stolle 2017

Leckere Algenküche ... Braunalge Wakame aus der Bretagne ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Algen-Kartoffelpüree mit gebratenen Tofuscheiben:

Leckere Algenküche ... Braunalge Wakame aus der Bretagne ... Foto: Brigitte Stolle 2017Im Hinterkopf habe ich u. a. noch selbst gebackene Algenbrötchen und Wakame-Risotto. Vielen Dank für dieses Mitbringsel, liebe Angelika.

Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 30. Juni 2017

Wildblumen im Juni

Bevor der Juni 2017 nun gleich vorüber ist, hier noch ein paar Wildpflanzen-Fotos des Monats.

Wildpflanzen-Fotos des Monats Juni 2017 ... Brigitte Stolle, Mannheim

Wildpflanzen-Fotos des Monats Juni 2017 ... Brigitte Stolle, Mannheim

Wildpflanzen-Fotos des Monats Juni 2017 ... Brigitte Stolle, Mannheim

Wildpflanzen-Fotos des Monats Juni 2017 ... Brigitte Stolle, Mannheim

Wildpflanzen-Fotos des Monats Juni 2017 ... Brigitte Stolle, Mannheim

Wildpflanzen-Fotos des Monats Juni 2017 ... Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 27. Juni 2017

Klosterruine Frauenalb - bedeutender Klosterbau in Nordbaden

Der kleine Bahnhof Frauenalb in Nordbaden:

Hier kann man die Klosterruine Frauenalb mit Resten des alten Kreuzgangs besichtigen; und einen blauen Fotografierhimmel hatten wir auch noch.


“Das Kloster Frauenalb wurde um 1185 von der Adelsfamilie der Ebersteiner gestiftet.”

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 21. Juni 2017

Azurjungfer ?

Libellen auf dem Reha-Gelände in Dobel (Nordschwarzwald) ... Juni 2017 ... Foto: Brigitte StolleDer kleine Weiher auf dem Reha-Gelände in Dobel (Nordschwarzwald) wimmelt von Libellen aller Art. Es gibt große und kleine, dicke und dünne, blaue und rote. Ohne Stativ sind sie schwer zu fotografieren, sie zappeln einfach zu arg herum. Am häufigsten vertreten sind die zarten, kleinen, blauen Libellen, die wie eine Nadel ausschauen (siehe Bild unten). Sind es Azurjungfern?

Libellen auf dem Reha-Gelände in Dobel (Nordschwarzwald) ... Juni 2017 ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 20. Juni 2017

Putziges Dobel

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensemble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen … aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch.

 Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel im Nordschwarzwald hat eindeutig etwas Putziges. Das Ensenble aus Rathaus, Schule, Kirchlein könnte genau so auf einer Modell-Eisenbahnanlage stehen ... aber es ist Realität. Und eine empfehlenswerte Pizzeria gibt es gegenüber des kleinen Kurparks auch ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 18. Juni 2017

Der große Feuerfuchs (oder ein C-Falter?)

Entdeckt in Dobel im Nordschwarzwald: ein “Östlicher Großer Fuchs” oder “Großer Feuerfuchs“. Juni 2017.

Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 15. Juni 2017

Wildpflanzenfunde …

… rund um Dobel (Nordschwarzwald). Juni 2017.

Wildpflanzenfunde rund um Dobel (Nordschwarzwald). Juni 2017 ... Foto: Brigitte Stolle

Wildpflanzenfunde rund um Dobel (Nordschwarzwald). Juni 2017 ... Foto: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 14. Juni 2017

Kein Schwarzwald-Aufenthalt ohne …

… Schwarzwälder Kirschtorte !

Kein Schwarzwald-Aufenthalt ohne Schwarzwälder Kirschtorte ... Dobel, im Juni 2017 ... Foto: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 13. Juni 2017

Kurpark Dobel / Nordschwarzwald

Klein, aber fein ist der Kurpark Dobel im Nordschwarzwald. Es gibt ein Kurhaus, Spazierwege, sanfte Hügel, saftiges Grün und den Aussichturm Dobel, einen ehemaligen Wasserturm: 100 Stufen sind es bis zur 7. Etage. Wer gut zu Fuß ist, kann von dort oben durch die so genannten “Kompass-Fenster” bis in die Pfalz, zu den Vogesen, den Odenwald, den Kraichgau, die Schwarzwälder Berge und bei besonders guten Sichtverhältnisssen sogar bis zum Speyerer Dom blicken.

Kurpark Dobel im Nordschwarzwald ... Kurhaus, Aussichtsturn, Spazierwege, sanfte Hügel ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Kurpark Dobel im Nordschwarzwald ... Kurhaus, Aussichtsturn, Spazierwege, sanfte Hügel ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Kurpark Dobel im Nordschwarzwald ... Kurhaus, Aussichtsturn, Spazierwege, sanfte Hügel ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Kurpark Dobel im Nordschwarzwald ... Kurhaus, Aussichtsturn, Spazierwege, sanfte Hügel ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Kurpark Dobel im Nordschwarzwald ... Kurhaus, Aussichtsturn, Spazierwege, sanfte Hügel ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 11. Juni 2017

Grauammer?

Vogelkundliches Bestimmungsbuch zu Hause liegen lassen :-( Was könnte das wohl für ein Vogel sein? Ist es eine Grauammer?

Foto (s): Brigitte Stolle

Maultäschle

Typisch schwäbisch: Salat mit Maultäschle:

Typisch schwäbisch: Salat mit Maultäschle ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 9. Juni 2017

Rock im Schwarzwald

Schwer was los an diesem Wochenende im Nordschwarzwald: Das Dobler Woodrock Festival:

Dobler Woodrock FestivalNach der Dobler Woodrock-Nacht:

Nach der Dobler Woodrock-Nacht
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 8. Juni 2017

Die Sonneninsel im Nordschwarzwald

Juni 2017. Nach einigen Tagen heftigsten Regenschauern, Sturm und Bibberwetter, macht die “Sonneninsel im Nordschwarzwald, DOBEL, ihrem Namen alle Ehre. Der bewölkte Himmel zeigte immer mehr Blauanteil - und übrig blieben wunderbare kleine Wölkchen.

Blick aus meinem Fenster:

Dobel, heilklimatischer Kurort und "Sonneninsel" in Nordschwarzwald ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017

Dobel, heilklimatischer Kurort und "Sonneninsel" in Nordschwarzwald ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Frauenmantel (Alchemilla)

Der Frauenmantel (Alchemilla) gehört zur Familie der Rosengewächse. Nachts bilden sich auf den grünen Blättern Tautropfen (Guttationstropfen), die nichts mit Regentropfen zu tun haben. Früher glaubte man, es handle sich um flüssiges Gold, weil der Tau im Sonnenlicht so golden glitzert und glänzt. Die Blätter ähneln entfernt einen Umgang oder Mantel… daher der Name Frauenmantel. Die Blüten haben eine gelbe Farbe, sie treten zwischen Mai und August auf. Hier habe ich einige Exemplare mit und noch ohne ihre dichten Blütenstände fotografiert.

Frauenmantel (Alchemilla) Rosengewächs Blütezeit Mai bis August ... Fotos: Brigitte Stolle

Frauenmantel (Alchemilla) Rosengewächs Blütezeit Mai bis August ... Fotos: Brigitte Stolle

Frauenmantel (Alchemilla) Rosengewächs Blütezeit Mai bis August ... Fotos: Brigitte Stolle

Frauenmantel (Alchemilla) Rosengewächs Blütezeit Mai bis August ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 7. Juni 2017

Fahrt in den Nordschwarzwald

Juni 2017: Wir fahren von Mannheim in den Nordschwarzwald. Nein, nicht nach Bad Herrenalb; dort wäre es mir wegen der “Kleinen Landesgartenschau” zurzeit zu überlaufen. Aber wir befinden uns ganz in der Nähe … wo mag das wohl sein? Wer hat eine Idee?

Fahrt in den Nordschwarzwald, Nähe Bad Herrenalb; Landesgartenschau; Foto: Brigitte Stolle 2017Fahrt in den Nordschwarzwald, Nähe Bad Herrenalb; Landesgartenschau; Foto: Brigitte Stolle 2017

Fahrt in den Nordschwarzwald, Nähe Bad Herrenalb; Landesgartenschau; Foto: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Mimette auf dem Liegestuhl

Ein Bild der Gemütlichkeit

Katze Mimette auf dem Liegestuhl im Garten

Montag, 5. Juni 2017

“Nutztierarche” … Herzogenriedpark Mannheim

Zitat von der Internetseite des Mannheimer Herzogenriedparks:

„Nutztierarche“, auch bekannt als Bauernhof, im Herzogenriedpark der Mannheimer Neckarstadt. „Für eine Zertifizierung mit dem Prädikat „Nutztierarche/VIEH“ muss man mindestens eine der gefährdeten Tierrassen haben“, erklärt Xanthopoulos, der mit den Wallachenschafen, den Ungarischen Wollschweinen, den Walliser Schwarzhalsziegen und den Ungarischen Zackelschafen sein Soll erfüllt. Hinzukommen, um alle archaischen Nutzrassen im Herzogenriedpark zu nennen, Vorwerkhühner, Westfälische Totleger, auch eine Hühnerrasse, die Bronzepute und die Cröllwitzer Pute. In ganz Baden Württemberg gibt es übrigens Nutztierarchen.“

Und dann gibt es auch noch die ganz “normalen” Bauernhoftiere.

Nutztierarche Bauernhof Herzogenriedpark Mannheim ... Foto: Brigitte Stolle

Nutztierarche Bauernhof Herzogenriedpark Mannheim ... Foto: Brigitte Stolle

Nutztierarche Bauernhof Herzogenriedpark Mannheim ... Foto: Brigitte Stolle

Nutztierarche Bauernhof Herzogenriedpark Mannheim ... Foto: Brigitte Stolle

Nutztierarche Bauernhof Herzogenriedpark Mannheim ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Alte deutsche Schreibschriften entziffern: Bis der Has legt

Eine Bekannte hat mich gebeten, einige alte Ansichtskarten in Kurrentschrift zu transkribieren. Das ist gar nicht so einfach. Auch wenn ich die alte Schrift einigermaßen beherrsche und über eine Stunde über dieser Karte geschwitzt habe … gegen Sauklauen ist man oft machtlos. Man denkt ja immer, “Wunder weiß”, was da Erhebendes geschrieben wurde. In dem vorliegenden Text geht es u. a. um Fastnacht, Ostern und den Eier legenden “Has”. Das an die Ränder Gekritzelte konnte ich beim besten Willen nicht entziffern. - Wer traut sich?

Siehe auch Grüße vom Ammersee.

An Frl.
Marie Weizmann
[Straße ??? unleserlich … Forststr ???]
in Mauerstetten
b. Kaufbeuren

Meine liebe Marie!

[…] den 16.III.19

Endlich mal Zeit findend, um ein Wörtchen zu schreiben, besten Dank für dein lb. Kärtlein, wirst es auch immer recht notwendig haben, auch bei mir fehlt es an Arbeit nicht. Nun ja, gottlob wenn man arbeiten kann, vergeht die trübe Zeit oft besser. An der Fastnacht waren wir daheim, vielleicht auch an Ostern u warten bis der Has legt …

Flower Power … das Rosarium in Mannheimer Herzogenriedpark

Rosengärten sind beliebt. Nachfolgend Fotos, die ich im Juni 2017 im Herzogenriedpark Mannheim gemacht habe. Das Mannheimer Rosarium ist eines der schönsten in Deutschland. Rund 100 verschiedene Sorten gibt es zu sehen. Farben, Formen, Gerüche … eine wahre Pracht. Zudem ist der Rosengarten eine Ruhe-Oase für Erholungssuchende. Auch bei warmen Temperaturen findet sich ein schattiges Plätzchen auf einer der Holzbänke oder Stadtparkstühle. Von Juni bis September ist auf diesem romantischen Areal eigentlich immer etwas zu sehen. Ein heißer Gartenreisetipp für Rosenliebhaber!

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Rosengarten / Rosarium Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 4. Juni 2017

Cröllwitzer … Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Pute / Truthahn im Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017. Schönheit liegt im Auge des Betrachters: Cröllwitzer Pute.

Pute / Truthahn im Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017. Schönheit liegt im Auge des Betrachters ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

200 Jahre Zweirad … “Mannheim-Bike”

Ich gehöre zur Mannem-, nicht zur Monnem-Fraktion. Obwohl sich beileibe nicht alle Mannemer als Monnemer bezeichnen … die Mannheimer Werbeexperten und PR-Fachleute ziehen die rustikalere Verson vor: Monnem. So ist es kein Wunder, dass von Nord bis Süd auf die Frage, wo man denn herkomme und Mannheim angibt, die Antwort wie aus der Pistole geschossen kommt: Ah, aus Monnem. Und wenn man sonst gar nichts über Mannheim weiß … das “Monnem” hat sich in die Köpfe eingebrannt. - Nun also auch das “Monnem-Bike”. Fotografiert habe ich es im Mannheimer Herzogenriedpark. Hintergrund: 200 Jahre Zweirad. 1817 hat Freiherr Karl von Drais in Mannheim die Laufmaschine erfunden. Ja, es heißt “Laufmaschine” und nicht etwa “Laufrad”. Unter einem “Laufrad” verstand man seinerzeit nämlich das große Tretrad aus Holz zum Antrieb von Maschinen (heute kennt man eine verkleinerte Ausgabe aus dem Hamsterkäfig). Und das ist hier nicht gemeint. In dem Büchlein “Das erste Zweirad fuhr in Mannheim” wird explizit darauf hingewiesen: “Und jeder Mannheimer, der etwas auf seine Stadt hält, sollte den Rest der Republik darüber aufklären”. - Schade, dass die Mannheimer PR-Experten das Büchlein nicht gelesen haben; auf dem Startschild (siehe unten) ist zu lesen: “Freiherr von Drais Laufradparcours” :-)

Was steht denn da? Das Rad ist ja verdreht:

200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Aber jetzt! (Die Fotografin sollte auf Details achten)

200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
“Monnem-Bike” … Wo alles begann:

200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

 200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Scan an dem Büchlein: Das erste Zweirad fuhr in Mannheim

200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Scan an dem Büchlein: Das erste Zweirad fuhr in Mannheim

200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Scan an dem Büchlein: Das erste Zweirad fuhr in Mannheim

200 Jahre Zweirad ... Mannem-Bike Monnem Bike Laufmaschine, nicht Laufrad ... Freiherr Karl von Drais ... Vorläufer des Fahrrads ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Es grünt und blüht im Herzogenriedpark Mannheim

Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark. Ein attraktives Gartenreise-Ziel für botanisch Interessierte. Ein Fest für alle Sinne. Toll: die blauen Schwertlilien oder Iris - fast wie Vincent van Gogh sie malte. Siehe auch: Der Bauerngarten und das Rosarium im Juni.

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Juni 2017: Es grünt und blüht, wächst und gedeiht im Mannheimer Herzogenriedpark ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 3. Juni 2017

Wollschweine im Mannheimer Herzogenriedpark

Herzogenriedpark Mannheim. Die rotlockigen Wollschweine und ihre Kinder wühlen und pflügen unermüdlich in Sand und Erde. Trotzdem kommt auch die ausgedehnte Siesta nicht zu kurz, wobei sie sich durch Fotokameras nicht im Geringsten stören lassen.

Herzogenriedpark Mannheim. Die rotlockigen Wollschweine und ihre Kinder bei der Siesta ... Foto: Brigitte Stolle Juni 2017

Herzogenriedpark Mannheim. Die rotlockigen Wollschweine und ihre Kinder bei der Siesta ... Foto: Brigitte Stolle Juni 2017

Herzogenriedpark Mannheim. Die rotlockigen Wollschweine und ihre Kinder bei der Siesta ... Foto: Brigitte Stolle Juni 2017

Herzogenriedpark Mannheim. Die rotlockigen Wollschweine und ihre Kinder bei der Siesta ... Foto: Brigitte Stolle Juni 2017

Herzogenriedpark Mannheim. Die rotlockigen Wollschweine und ihre Kinder bei der Siesta ... Foto: Brigitte Stolle Juni 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Füttern verboten … Herzogenriedpark Mannheim

Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017. Es gilt zur Sicherheit der Tiere ein allgemeines Fütterungsverbot. Da können die Karpfen noch so herzerweichend ihre Mäuler aufreißen. Tut mir leid: nix gibts !!!

Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017 ... Karpfen Karpfenteich Fütterungsverbot ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 2. Juni 2017

Der Igelbrunnen im Herzogenriedpark Mannheim

Herzogenriedpark Mannheim, Juni 2017: Gleich beim Haupteingang am Alten Messplatz findet man den hübschen Igelbrunnen oder Wasserigel mit seiner Kugelform und seinen metallenen Stäben (”Igelstacheln”). Mein Mann und ich nennen diesen Brunnen stat “Igel” heimlich “Pusteblume” :-) Beim Fotografieren habe ich mit verschiedenen Blenden bzw. Verschlusszeiten gearbeitet, so dass das Wasser mal wie eingefroren wirkt, mal einen leichten Schleiereffekt ins Bild zaubert. Das Ganze zu einer 9-teiligen Collage angeordnet … fertig. Allerdings wirkt dieser Brunnen in natura noch viel schöner. Also: hinfahren und angucken!

Der Igelbrunnen / Wasserigel im Herzogenriedpark Mannheim ... Pusteblume ... Blendenreihen, Verschlusszeiten, Wasser einfrieren, Schleiereffekt ... Fotos und Fotocollage: Brigitte Stolle, Juni 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten

Heute: Die Titelgeschichte des Büchleins

“Es war ein Samstagnachmittag. Barbara, Brunhilde und ich saßen wie alle 4 Wochen in der Bruder-Klaus-Kirche direkt vor dem Beichtstuhl und warteten auf Pfarrer K, der, wie dem Kirchenblättl zu entnehmen war, immer „zur vollen Stunde“ die Beichte abnehmen wollte. Wir waren pünktlich zur Stelle, nach 10 Minuten hatten wir unser Gewissen sorgfältig erforscht und waren genau darüber informiert, was die beiden anderen beichten wollten. Dann warteten wir und wussten nicht so recht, was wir tun sollten. Die erste volle Stunde verging. Die zweite volle Stunde verging. Noch immer keine Spur von Pfarrer K. Wir er­zählten, lachten und kicherten und ärgerten uns, denn hinterher musste man beichten: „Ich habe in der Kirche erzählt, gelacht und gekichert.“ Dabei konnten wir doch überhaupt nichts dazu und hatten es auch nicht vorsätzlich getan.

Aber an diesem Beicht-Samstag sollte es erst gar nicht erst zum Beichten kommen. Und es sollte auch nicht zu einem „Ich-spreche-dich-los-von-deinen-Sünden-im-Namen-des-Vaters-und-des-Sohnes-und-des-Heiligen-Geistes-amen-gehe-hin-in-Frieden“ kommen. Stattdessen geschah etwas Unvorhergesehenes, etwas Entsetzliches, was alle unsere Pläne über den Haufen warf und uns den ganzen Samstag gründlich verdarb.

Während wir zu dritt vor dem Beichtstuhl auf Herrn Pfarrer K warteten, begannen wir uns allmählich zu langweilen. Wir langweilten uns so furchtbar, dass es vor lauter Langeweile fast nicht auszuhalten war. Ich stand ein bisschen auf, um mir die Beine zu vertreten und spazierte in der Kirche umher. Ich schaute mir die ausgelegten Heftchen und Broschüren an, betrachtete Bilder und Kircheninventar. Inzwischen hatten sich die beiden anderen zu mir gesellt und wir wanderten zu dritt durch den Kirchenraum. Es war richtig unheimlich so alleine im stillen Halbdunkel; das Herz klopfte uns bis zum Hals.

Endlich blieben wir links unterhalb der Stufen zum Altar stehen. Hier befand sich der Tabernakel. Der Tabernakel! Vom Kommunionsunterricht wussten wir, dass man vor dem Tabernakel eine Kniebeuge machen musste, weil das etwas ganz Heiliges ist und weil in dem kleinen Schrank die geweihten Hostien aufbewahrt werden. Wir machten also eine Kniebeuge und standen völlig ergriffen da. Direkt beim Tabernakel war auch das Ewige Licht. Im Religionsunterricht hatten wir gelernt, dass das rote Lämpchen immer brennt und niemals ausgeht. Das rote Glas um das Licht herum sollte uns an das Blut Christi erinnern und das Ewige Licht selbst sollte uns sagen, dass sich Gott immer hier im Raum befindet. Es war gespenstisch und faszinierend zugleich, dass dieses Licht ewig war und immer brannte. Denn vom Weihnachtsbaum zu Hause wussten wir ja, dass die Kerzen auch einmal zu Ende waren und dann das Licht ausging. Aber das Ewige Licht in der Kirche, so hatte es Pfarrer K gesagt, brannte immer und ewig, genau deswegen hieß es auch so, und das war das absolut Geheimnisvolle und Unglaubliche daran.

Ehrfürchtig hingen wir mit unseren drei Köpfen nur wenige Zentimeter über dem Ewigen Licht und staunten es respektvoll an. Von dieser Nähe aus hatten wir es vorher noch nie betrachten dürfen. Wir spürten seine Wärme und in unseren Herzen breitete sich eine andächtige Stimmung aus …

Bis ich plötzlich die Situation, wie wir da mit roten Gesichtern fromm über dem Kerzenlicht hingen, urkomisch fand – und vor Lachen explosionsartig herausprustete. Brunhilde und Barbara zogen ihre Köpfe erschrocken zurück. Eine von ihnen schrie sogar entsetzt auf. Ich hatte das ewige Licht ausgepustet!

Dann ging alles sehr schnell. Meine beiden Freundinnen nahmen die Beine unter die Arme und rannten panikartig los. Den Weg von der Kirche nach Hause, für den wir sonst eine Viertelstunde brauchten, legten sie in rasantem Sprint und in rekordverdächtigen fünf Minuten zurück. Ich stand alleine da und überlegte, ob ich weiter auf Pfarrer K warten und ihm im Beichtstuhl vom ausgeblasenen Licht berichten sollte. Aber irgendwie wurde mir unheimlich und beklommen zu­mute und die Sache mit dem Ewigen Licht erschien mir immer ungeheuerlicher, also verließ ich ebenfalls eilig die Kirche. Draußen vor der Tür traf ich auf den Messner Gottfried, von uns „Gottl“ genannt, der gerade in die Kirche hineinwollte. Im Vorbeirennen teilte ich ihm mit japsender Stimme mit: „Das Ewige Licht ist aus“. Dann machte ich mich schnell aus dem Staub und verbrachte einen schweigsamen Samstagabend zu Hause.

Wie die Geschichte weitergangen ist, weiß ich nicht. Am nächsten Morgen bei der Sonntags­messe brannte das Ewige Licht wie immer und tat so, als sei es niemals aus gewesen. Brunhilde, Barbara und ich sahen es mit Erstaunen und großer Erleichterung.

Aber immer, wenn danach noch irgendwann einmal vom „Ewigen Licht“ die Rede war, schauten wir uns mit bedeutungsvollen Mienen an. Wir wussten nun ja Bescheid; uns brauchte man mit solchen Märchen gar nicht mehr zu kommen.”

 Weitere Geschichten:
Als ich politisch unkorrekt “Neger” zu einem farbigen Menschen sagte
Opa und ich kochen Neckarkrebs und wühlen im Müll
Als ich bei der Predigt an Gabis Blinddarm dachte und wie ein Sack umfiel
Warum Pfarrer K mir das Kommunionskränzchen von Kopf riss
Brunhilde beichtet, dass sie aufs Klo muss

Aus: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten
Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. 
Brigitte Stolle 2016.

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Donnerstag, 1. Juni 2017

Der Bauerngarten im Mannheimer Herzogenriedpark

Gartenreisen Juni 2017: Der Bauerngarten im Herzogenriedpark Mannheim gefällt mir zu (fast) jeder Jahreszeit. Zurzeit ist er besonders prächtig anzuschauen. Hauptaugenmerk beim Fotografieren habe ich dieses Mal auf den Roten Fingerhut (Digitalis purpurea) und den hübsch in Form geschnittenen Buchsbaum gelegt.

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Der Bauerngarten im Mannheimer Herzogenriedpark ... Roter Fingerhut, Buchsbaum, Erdbeeren und anderes ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Der Bauerngarten im Mannheimer Herzogenriedpark ... Roter Fingerhut, Buchsbaum, Erdbeeren und anderes ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Der Bauerngarten im Mannheimer Herzogenriedpark ... Roter Fingerhut, Buchsbaum, Erdbeeren und anderes ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Der Bauerngarten im Mannheimer Herzogenriedpark ... Roter Fingerhut, Buchsbaum, Erdbeeren und anderes ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Der Bauerngarten im Mannheimer Herzogenriedpark ... Roter Fingerhut, Buchsbaum, Erdbeeren und anderes ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017

Gartenreisen / Pflanzenfotografie ... Der Bauerngarten im Mannheimer Herzogenriedpark ... Roter Fingerhut, Buchsbaum, Erdbeeren und anderes ... Fotos: Brigitte Stolle, Juni 2017
Foto (s): Brigitte Stolle