Montag, 2. Mai 2016

Der Aronstab, eine giftige Wildpflanze

Im Wald habe ich Aronstäbe entdeckt. Die giftige Wildpflanze heißt korrekt "Gefleckter Aronstab" (Arum maculatum) kommt in Laub- und Auenwäldern vor. Interessant: die Hüllblätter sind tütenförmig eingerollt und schließen die Blüten ein. Abends entfalten sie sich und bildet eine Art "Reuse", mit der Mücken gefangen werden, die im Inneren der Pflanze abrutschen und die Blüten bestäuben. Erst am nächsten Abend, wenn die Hüllblätter und die kleinen Blüten welken, können die armen Bestäuber wieder ins Freie krabbeln. Foto: Brigitte Stolle Mai 2016Im Wald habe ich Aronstäbe entdeckt. Die giftige Wildpflanze heißt korrekt “Gefleckter Aronstab” (Arum maculatum) und kommt in Laub- und Auenwäldern vor. Interessant: die Hüllblätter sind tütenförmig eingerollt und schließen die Blüten ein. Abends entfalten sie sich und bildet eine Art “Reuse”, mit der Mücken gefangen werden, die im Inneren der Pflanze abrutschen und die Blüten bestäuben. Erst am nächsten Abend, wenn die Hüllblätter und die kleinen Blüten welken, können die armen Bestäuber wieder ins Freie krabbeln.

Im Wald habe ich Aronstäbe entdeckt. Die giftige Wildpflanze heißt korrekt "Gefleckter Aronstab" (Arum maculatum) kommt in Laub- und Auenwäldern vor. Interessant: die Hüllblätter sind tütenförmig eingerollt und schließen die Blüten ein. Abends entfalten sie sich und bildet eine Art "Reuse", mit der Mücken gefangen werden, die im Inneren der Pflanze abrutschen und die Blüten bestäuben. Erst am nächsten Abend, wenn die Hüllblätter und die kleinen Blüten welken, können die armen Bestäuber wieder ins Freie krabbeln. Foto: Brigitte Stolle Mai 2016Auch Das große illustrierte Kräuterbuch” von 1884 widmet dem Aronstab einen Eintrag. Es werden allerlei Heilmittel aus Arum beschrieben, was man aufgrund der bekannten Gifigkeit heute wohl kaum mehr einer breiten Öffentlichkeit auf diese Weise zugänglich machen würde. Vor allem den folgenden “Tipp” finde ich bemerkenswert: “Käs, in die Blätter gewickelt, bleibt von Maden verschont, und sollen sich schon welche darin eingenistet haben, so entfernen sie sich“. (Warum sie das wohl tun?)

Im Wald habe ich Aronstäbe entdeckt. Die giftige Wildpflanze heißt korrekt "Gefleckter Aronstab" (Arum maculatum) kommt in Laub- und Auenwäldern vor. Interessant: die Hüllblätter sind tütenförmig eingerollt und schließen die Blüten ein. Abends entfalten sie sich und bildet eine Art "Reuse", mit der Mücken gefangen werden, die im Inneren der Pflanze abrutschen und die Blüten bestäuben. Erst am nächsten Abend, wenn die Hüllblätter und die kleinen Blüten welken, können die armen Bestäuber wieder ins Freie krabbeln. Foto: Brigitte Stolle Mai 2016

Im Wald habe ich Aronstäbe entdeckt. Die giftige Wildpflanze heißt korrekt "Gefleckter Aronstab" (Arum maculatum) kommt in Laub- und Auenwäldern vor. Interessant: die Hüllblätter sind tütenförmig eingerollt und schließen die Blüten ein. Abends entfalten sie sich und bildet eine Art "Reuse", mit der Mücken gefangen werden, die im Inneren der Pflanze abrutschen und die Blüten bestäuben. Erst am nächsten Abend, wenn die Hüllblätter und die kleinen Blüten welken, können die armen Bestäuber wieder ins Freie krabbeln. Foto: Brigitte Stolle Mai 2016
Foto (s): Brigitte Stolle

Mai 2016