Freitag, 26. Mai 2017

Mit Chefköchin Karla Kunstwadl ist gut Spargel essen

Hier ist gut Spargel essen:

Mit Chefköchin Karla Kunstwadl ist gut Spargel essen: Spargelgemüse, Pesto, Kartoffelgratin Bei uns dank Chefköchin Karla Kunstwadl ebenfalls:

Mit Chefköchin Karla Kunstwadl ist gut Spargel essen: Spargelgemüse, Pesto, Kartoffelgratin ... Foto: Brigitte Stolle
Es gibt Spargel, Kartoffelgratin, Basilikum-Mandel-Pesto:

Mit Chefköchin Karla Kunstwadl ist gut Spargel essen: Spargelgemüse, Pesto, Kartoffelgratin ... Foto: Brigitte Stolle

Mit Chefköchin Karla Kunstwadl ist gut Spargel essen: Spargelgemüse, Pesto, Kartoffelgratin ... Foto: Brigitte Stolle

Mit Chefköchin Karla Kunstwadl ist gut Spargel essen: Spargelgemüse, Pesto, Kartoffelgratin ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 25. Mai 2017

Alte deutsche Schreibschriften entziffern, hier: Grüße vom Ammersee

Alte deutsche Schreibschrift (Kurrent) entziffern / transibieren ... Diessen am Ammersee ... Brigitte Stolle

Alte deutsche Schreibschrift (Kurrent) entziffern / transibieren ... Diessen am Ammersee ... Brigitte Stolle
Herrn Viktorin [Eigenname unleserlich]

Gleisbautrupp
Diessen
am Ammersee

 26. August 36

Lieber Pappa!

Befinde mich heute ganz wohl. Vieleicht darf ich morgen Heim. Wie geht es dir es sind doch immer so schöne Mondnachten, da wirds auf See schön sein. Sei herzlich gegrüßt von [Eigenname unleserlich].

Anmerkungen:

  • Vielleicht wurde „vieleicht“ geschrieben.
  • Briefmarke Profil Hindenburg 6 Pfennig-Postkarte: Ausgabedatum Februar 1934

Balkonwedder, Gaddewedder

Mai 2017 ... Gaddewedder, Balkonwedder

Tasse Brigitte

Mai 2017 ... Gaddewedder, Balkonwedder
Fotos: BS und V&J

Mittwoch, 24. Mai 2017

Zoo Landau (Pfalz): Bantam-Zwerghühner

Tierfotografie im Landauer Zoo: Bantam-Zwerghühner / Zierhühner ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017Bantam-Zwerghühner im Landauer Zoo. Ihren Namen haben die kecken und zutraulichen Zierhühner von der indonesischen Provinz Bantam, woher sie ursprünglich stammen. Es sind richtige „Streithähne“, die häufig kleine Kämpfe untereinander austragen, wie man in Landau gut beobachten konnte. Auch im Boxsport ist der Name ein Begriff: die Gewichtsklasse Bantam liegt zwischen Fliegengewicht und Federgewicht.

Tierfotografie im Landauer Zoo: Bantam-Zwerghühner / Zierhühner ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017

Tierfotografie im Landauer Zoo: Bantam-Zwerghühner / Zierhühner ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 23. Mai 2017

Sachertorte, eine Wiener Zuckerbäcker-Spezialität

Kuchen und Torten, hier: Sachertorte, eine Wiener Zuckerbäcker-Spezialität ... Foto: V&J
Foto: V&J

Montag, 22. Mai 2017

Zoo Landau (Pfalz): Bei den Robben und Pinguinen

Tierfotografie im Landauer Zoo: Bei den Robben und Pinguinen kann man sowohl entspanntes Gleiten durchs Wasser als auch blitzschnelles Dahinschießen beobachten.

Tierfotografie im Landauer Zoo: Bei den Robben und Pinguinen ... Fotos und Collagen: Brrigitte Stolle, Mannheim

Tierfotografie im Landauer Zoo: Bei den Robben und Pinguinen ... Fotos und Collagen: Brrigitte Stolle, Mannheim

Tierfotografie im Landauer Zoo: Bei den Robben und Pinguinen ... Fotos und Collagen: Brrigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Thor und die Zuckerschnecke

Hund Thor schnuppert sehnsüchtig nach der Rosinenschnecke / Zuckerschnecke / Schneckennudel ... Foto: V&J

Pasta mit Pesto

Ein frisches Pesto ist schnell gemacht (siehe mein Rezept Basilikum-Mandel-Pesto). Pasta, hier Vollkorn-Spaghetti, ist ein perfekter Begleiter dazu. Auch der Salatmarinade gibt ein Esslöffel Pesto eine würzig-pikante Note.

Pasta (hier: Vollkorn-Spaghetti) mit Basilikum-Mandel-Pesto ... selbst gemachtes DIY-Pesto ... Salatmarinade mit Pesto ... Foto: Brigitte Stolle 2017

Pasta (hier: Vollkorn-Spaghetti) mit Basilikum-Mandel-Pesto ... selbst gemachtes DIY-Pesto ... Salatmarinade mit Pesto ... Foto: Brigitte Stolle 2017

Pasta (hier: Vollkorn-Spaghetti) mit Basilikum-Mandel-Pesto ... selbst gemachtes DIY-Pesto ... Salatmarinade mit Pesto ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 21. Mai 2017

Zoo Landau (Pfalz): Erdmännchen

Die putzigen Erdmännchen (Suricata surivatta) sind die heimlichen Stars vieler Tierparks und zoologischen Gärten. Man wird nicht müde, ihre Aktivitäten oder Faulenzereien zu beobachten und ihnen beim sorgfältigen Beobachten ihrer Umgebung zuzusehen. Auch im Landauer Zoo war viel los im Erdmännchen-Gehege. Siehe auch: Heidelberger und Wormser Erdmännchen

Tierfotografie Mai 2017: Erdmännchen (Suricata surivatta) im Zoo Landau / Pfalz ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Tierfotografie Mai 2017: Erdmännchen (Suricata surivatta) im Zoo Landau / Pfalz ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Tierfotografie Mai 2017: Erdmännchen (Suricata surivatta) im Zoo Landau / Pfalz ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Zoo Landau (Pfalz): Kronenkranich

Im Kölner Zoo habe ich vor einigen Jahren Fotos der schönen Federkrone des Kronenkranichs (Balearica pavonina) gemacht -> hier. Die aktuellen Bilder stammen aus der Freifluganlage des Zoos Landau (Pfalz).

Federkrone des Kronenkranichs (Balearica pavonina) ... Zoo Landau / Pfalz ... Foto: Brigitte Stolle 2017Federkrone des Kronenkranichs (Balearica pavonina) ... Zoo Landau / Pfalz ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Frühstück … mit Butterbrezeln

Kleines Frühstück … Butterbrezeln gehen immer.

Kleines Frühstück ... Butterbrezeln gehen immer ... Foto: V&JFoto: V&J

Samstag, 20. Mai 2017

Zoo Landau (Pfalz): Obsttag im Affenhaus

Mai 2017 im Landauer Zoo: Im Affenhaus ist heute Obsttag. Es gibt saftige Melonen.

Tierfotografie: Zoo Landau ... Affenhaus ... Obsttag, Melonen ... Fotos: Brigitte Stolle Mannheim

Tierfotografie: Zoo Landau ... Affenhaus ... Obsttag, Melonen ... Fotos: Brigitte Stolle MannheimUnd bei uns gibt es Erdbeeren:

Mai 2017 ... Erdbeeren,  Erdbeervariationen, rote Collage: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Zoo Landau (Pfalz): Tiger

Nach der kleinen Stubentigerin Mimette hier Fotos ihrer großen Verwandten aus dem Landauer Zoo. Zwei Sibirische Tiger beherbergt der Pfälzer Tierpark: Es ist ein Geschwisterpärchen (Igor und Ninoshka), das sich auf der weitläufigen ehemaligen Bärenanlage entlang der alten Fortmauern tummelt. Von “tummeln” konnte bei unserem Besuch im Mai 2017 allerdings nicht die Rede sein. Es war ein schwül-warmer Tag, an dem sich die großen Katzen lieber faul im Schatten aufhielten (den Kopf natürlich meist meiner Kamera abgewandt :-)

Mai 2017 ... Zoo Landau in der Pfalz ... Sibirische Tiger in der ehemaligen Bärenanlage ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 19. Mai 2017

Katze Mimette 2017

Katze Mimette 2017 ... Foto: V&J
Foto: V&J

Farbenfroh essen mit Karla Kunstwadl … Gebratener Spargel

Farbenfroh speisen mit Chefköchin Karla Kunstwadl: Panierter, gebratenen Spargel auf einem bunt dekorierten Salatbett mit selbst gemachtem Basilikum-Mandel-Pesto ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimIn der Saison 2017 wurde der Spargel in unserer Küche vielfältig eingesetzt … und noch ist das Ende nicht erreicht. Es bleibt weiterhin genügend Zeit für klassische wie neu zu erprobende Spargelrezepte. Chefköchin Karla Kunstwadl empfiehlt heute: Panierten, gebratenen Spargel auf einem bunt dekorierten Salatbett mit selbst gemachtem Basilikum-Mandel-Pesto (Rezept HIER). Als kleine Überraschung hat Sous-Chef Jacques (auf dem Foto im Hintergrund) ein goldgelbes Kartoffelgratin beigesteuert. Köstlich!

Farbenfroh speisen mit Chefköchin Karla Kunstwadl: Panierter, gebratenen Spargel auf einem bunt dekorierten Salatbett mit selbst gemachtem Basilikum-Mandel-Pesto ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimKarla rät, den geschälten Spargel vor der Weiterverarbeitung kurz zu blanchieren (= in kochendem Wasser abwällen). Danach wird der Spargel trockengetupft, in gewürztem Ei gerollt und mit Semmelbröseln paniert gebraten. Richtig knusprig lecker!

Farbenfroh speisen mit Chefköchin Karla Kunstwadl: Panierter, gebratenen Spargel auf einem bunt dekorierten Salatbett mit selbst gemachtem Basilikum-Mandel-Pesto ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Das verknoblauchte Basilikumpesto passt sehr gut dazu - und Jacques Kartoffelgratin ebenfalls:

Farbenfroh speisen mit Chefköchin Karla Kunstwadl: Panierter, gebratenen Spargel auf einem bunt dekorierten Salatbett mit selbst gemachtem Basilikum-Mandel-Pesto ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Farbenfroh speisen mit Chefköchin Karla Kunstwadl: Panierter, gebratenen Spargel auf einem bunt dekorierten Salatbett mit selbst gemachtem Basilikum-Mandel-Pesto ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimUnd hier sind alle Köstlichkeiten auf einem Teller versammelt - farbenfroh, unwiderstehlich und fleischlos glücklich:

Farbenfroh speisen mit Chefköchin Karla Kunstwadl: Panierter, gebratenen Spargel auf einem bunt dekorierten Salatbett mit selbst gemachtem Basilikum-Mandel-Pesto ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 18. Mai 2017

Zoo Landau (Pfalz): Zebra-Mangusten

Mai 2017: Die Zebra-Mangusten im Landauer Zoo sind ein umtriebiges und lustiges Völkchen, dem das gesellige Beisammensein sehr wichtig ist (Pfälzer halt). Die kleinen Raubtiere haben scharfe Zähnchen und essen gerne Insekten und anderen kleinen Krabbelkram. Besonders haben es mir ihre roten Schnäuzchen angetan. Sehen die nicht putzig aus?

Tierfotografie: Zebra-Mangusten im Landauer Zoo ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017

Tierfotografie: Zebra-Mangusten im Landauer Zoo ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017

Tierfotografie: Zebra-Mangusten im Landauer Zoo ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017

Tierfotografie: Zebra-Mangusten im Landauer Zoo ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017

Tierfotografie: Zebra-Mangusten im Landauer Zoo ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017

Tierfotografie: Zebra-Mangusten im Landauer Zoo ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017

 

Tierfotografie: Zebra-Mangusten im Landauer Zoo ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Hau die Sahne auf den Kuchen, Karla !

Chefköchin Karla Kunstwadl garniert einen kleinen Erdbeerkuchen mit Schlagsahne. Dafür ist professionelles Arbeiten mit viel Fingerspitzengefühl notwendig. Gut macht sie das, die Karla.

Mai 2017 ... Chefköchin Karla Kunstwadl garniert einen kleinen Erdbeerkuchen mit Schlagsahne ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Mai 2017 ... Chefköchin Karla Kunstwadl garniert einen kleinen Erdbeerkuchen mit Schlagsahne ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Mai 2017 ... Chefköchin Karla Kunstwadl garniert einen kleinen Erdbeerkuchen mit Schlagsahne ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 17. Mai 2017

Unterwegsbilder … Fahrt in den Zoo

Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto heraus. Von Mannheim ging die Fahrt heute, am bisher wärmsten Mai-Tag 2017, über Schwetzingen zum Rhein, an Speyer vorbei und weiter durch die schöne Pfalz … in den Zoo. Quizfrage: Welcher Zoo mag denn wohl gemeint sein? Die Auflösung erfolgt in Kürze.

Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto heraus. Von Mannheim aus ging die Fahrt heute, am bisher wärmsten Mai-Tag 2017, über Schwetzingen, Speyer, durch die schöne Pfalz ... in den Zoo. Quizfrage: Welche Zoo mag denn wohl gemeint sein? Die Auflösung erfolgt in Kürze ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto heraus. Von Mannheim aus ging die Fahrt heute, am bisher wärmsten Mai-Tag 2017, über Schwetzingen, Speyer, durch die schöne Pfalz ... in den Zoo. Quizfrage: Welche Zoo mag denn wohl gemeint sein? Die Auflösung erfolgt in Kürze ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto heraus. Von Mannheim aus ging die Fahrt heute, am bisher wärmsten Mai-Tag 2017, über Schwetzingen, Speyer, durch die schöne Pfalz ... in den Zoo. Quizfrage: Welche Zoo mag denn wohl gemeint sein? Die Auflösung erfolgt in Kürze ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto heraus. Von Mannheim aus ging die Fahrt heute, am bisher wärmsten Mai-Tag 2017, über Schwetzingen, Speyer, durch die schöne Pfalz ... in den Zoo. Quizfrage: Welche Zoo mag denn wohl gemeint sein? Die Auflösung erfolgt in Kürze ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto heraus. Von Mannheim aus ging die Fahrt heute, am bisher wärmsten Mai-Tag 2017, über Schwetzingen, Speyer, durch die schöne Pfalz ... in den Zoo. Quizfrage: Welche Zoo mag denn wohl gemeint sein? Die Auflösung erfolgt in Kürze ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Brunhilde beichtet, dass sie aufs Klo muss

“Auch nach der Ersten Heiligen Kommunion mussten wir weiterhin regelmäßig zur Beichte gehen. Pfarrer K hatte „alle 4 Wochen“ angeordnet. Die Termine dazu fand man im Kirchenblättl; sie änderten sich nie: „Beicht zur vollen Stunde“ stand da – und es war immer am Samstagnachmittag. Meist zog ich so gegen 13.30 Uhr von zu Hause los. Ich ging nie alleine zum Beichten in die Bruder-Klaus-Kirche, sondern mit den beiden Nachbarsmädchen Brunhilde und Barbara. Wir setzten uns nebeneinander auf eine Bank vor dem Beichtstuhl und warteten auf Pfarrer K. Das Sakrament der Buße war ein genau einstudierter und fleißig auswendig gelernter Vorgang: Zuerst musste man ganz still dasitzen und sein Gewissen erforschen. Als Gedächtnisstütze half der „Beichtspiegel“, der ganz vorne im Gebetbuch steht. Im Kommunionsunterricht hatten wir ihn auswendig gelernt. Pfarrer K wollte, dass wir zu jedem einzelnen Punkt zuerst die Zahl und die Überschrift sagten und dann eine dazu passende Sünde. Also: 1. Leben mit Gott – 2. Heilige Namen und Dinge – 3. Sonn- und Feiertage – 4. Eltern und Vorgesetzte – 5. Nächstenliebe – 6. Schamhaftigkeit und Keuschheit – 7. Eigentum – 8. Wahrhaftigkeit und Ehre …

Zu „6. Schamhaftigkeit und Keuschheit“ sagte Pfarrer K, sollten wir nur die Zahl und die Überschrift sagen, dann eine kleine Pause machen und anschließend gleich zu „7. Eigentum“ übergehen, denn zu „Schamhaftigkeit und Keuschheit“ hätten wir noch nichts zu beichten. Genau so machten wir das und eigentlich beichteten wir immer das Gleiche oder ganz Ähnliches. Man konnte sein Ge­wissen noch so sorgfältig erforschen, es blieb doch meist bei: „Ich habe heilige Namen und Dinge ehrfurchtslos ausgesprochen.“„Ich hatte keine Lust, sonntags zur Heiligen Messe zu gehen.“„Ich war frech und patzig zu meiner Oma.“„Ich habe meine Hausaufgaben schnell und widerwillig hingeschmiert.“„Ich habe mit Brunhilde im Hof Klicker gespielt, verloren, aber behauptet, ich hätte gewonnen, ihr den Klicker geklaut und mich damit schnell davongemacht.“

An Letzteres erinnerte mich Brunhilde beim Warten vor dem Beichtstuhl: „Du musst auch das mit dem Klicker beichten“, flüsterte sie schadenfroh. Denn natürlich tauschten wir uns gegenseitig aus. Wir überlegten gemeinsam, ob Horoskope lesen zu „Aberglaube“ gehörte und ob das eine schwere oder eine lässliche Sünde sei. Und hatte man „andere zur Sünde verführt“, wenn man ihnen ihr Horoskop vorgelesen hatte? Wir konnten uns nicht recht einigen. Brunhilde wollte beichten, dass sie nicht andächtig genug gebetet hatte und Barbara war streitsüchtig mit ihrer Schwester gewesen. Oh, gute Idee – das wollte ich auch nehmen. Da ich keine Schwester hatte, war ich eben streitsüchtig mit meinem Bruder gewesen. Außerdem hatte ich ein Stück Obstkuchen mit Sahne unmäßig und gierig hinuntergeschlungen.

Erst wenn das Gewissen sorgfältig erforscht war, man sich gesammelt hatte, echte Reue empfand und ein kleines Gebet gesprochen war, durfte man mit einem „Gelobt sei Jesus Christus“ zu Pfarrer K in den Beichtstuhl eintreten. Der Pfarrer antwortete: „In Ewigkeit, amen“. Man kniete sich hin und begann mit: „In Demut und Reue bekenne ich meine Sünden. Meine letzte Beichte war vor 4 Wochen.“ Und dann ging’s los mit den Sünden: „1. Leben mit Gott – 2. Heilige Namen und Dinge …“

In der Kirche war es an Samstagnachmittagen ganz still. Die anderen, die vor dem Beichtstuhl warteten, konnten gut mithören, was drinnen gebeichtet wurde. Auf diese Weise bekam man noch die eine oder andere Anregung mit dazu. Ich hörte zum Beispiel ein Kind beichten, dass es ein anderes von der Predigt abgehalten hatte, indem es er­zählte, was gestern als Abendessen auf dem Tisch stand. Diese Idee fand ich so gut, dass ich sie gleich aufgriff und in meinem Sündenkatalog mit aufnahm. Damit es nicht wie geklaut aussah und Pfarrer K sich nicht immer das gleiche anhören musste, wandelte ich die Geschichte leicht ab: Ich hätte am Sonntag die Barbara neben mir in der Kirchenbank beim Beten gestört, in dem ich gefragt hatte, ob sie lieber Erdbeer- oder Schokoladen-Eis äße. „Und?“, fragte Pfarrer K, „was mag sie denn nun lieber?“ Da kniete ich dann ganz schön dumm da, denn ich wusste es ja nicht.

Leider war es so, dass Pfarrer K oft gar nicht „zur vollen Stunde“ kam, wie es im Kirchenblättl stand, sondern erst zur nächsten oder übernächsten vollen Stunde. An einem Samstagnachmittag war es ganz besonders schlimm. Pfarrer K kam und kam nicht. Nicht zur nächsten und auch nicht zur übernächsten vollen Stunde. Ob er wohl zu einer „Letzten Ölung“ gerufen worden war? Oder hatte er nur keine Lust darauf, sich unsere Kinderbeichten anzuhören? Sonst war niemand da, der beichten wollte. Wir zappelten auf der Kirchenbank herum, hatten uns schon erzählt, welche Bücher wir gerade lasen, welchen Buben in der Klasse wir am süßesten fanden und was wir jetzt im Moment am liebsten essen würden.

Plötzlich musste Brunhilde dringend aufs Klo.

In der Kirche gab es kein Klo und der Kinder­garten neben der Kirche war am Samstag zu. Wir warteten, zappelten weiter und litten mit Brun­hilde mit. Nach einer weiteren halben Stunde sagte Brunhilde, dass sie es nun nicht länger aushalten könne und schnell nach Hause aufs Klo gehen müsse. Sie klappte endgültig ihr Gebetbuch zu – da erschien Pfarrer K.

Wir ließen Brunhilde als erstes zu ihm in den Beichtstuhl hinein; sie war ja schon ganz blass. Von draußen hörten wir sie sagen: „Gelobt sei Jesus Christus – Herr Pfarrer ich muss aufs Klo“.

Die Geschichte ist gut ausgegangen: Brunhilde wurde ins Pfarrhaus zur Mutter von Pfarrer K geschickt, durfte dort endlich aufs Klo und konnte danach noch einmal in aller Ruhe ihre Sünden beichten. Manchmal war der Pfarrer K ein ganz netter.”

 Weitere Geschichten:
Als ich politisch unkorrekt “Neger” zu einem farbigen Menschen sagte
Opa und ich kochen Neckarkrebs und wühlen im Müll
Als ich bei der Predigt an Gabis Blinddarm dachte und wie ein Sack umfiel
Warum Pfarrer K mir das Kommunionskränzchen von Kopf riss

Aus: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten
Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. 
Brigitte Stolle 2016.

 Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. Brigitte Stolle 2016 ... Warum Pfarrer K mir das Kommunionskränzchen vom Kopf riss_Erste Heilige Kommunion Edingen 1968
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Dienstag, 16. Mai 2017

Selbst gemachtes Basilikum-Mandel-Pesto

Selbst gemachtes Basilikum-Mandel-Pesto mit Rezept ... Foto und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Ganz einfach herzustellen ist das Basilikum-Mandel-Pesto. Aus 3 Buscheln Basilikum sind bei mir zwei Gläschen köstlichen Pestos geworden, den man allerdings in den nächsten Tagen verbrauchen sollte. Angesichts des tollen Geschmacks wird das wohl kein Problem darstellen :-) Das Pesto enthält außerdem 30 Gramm Mandeln, 4 saftige Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, 200 ml Olivenöl und 40 Gramm geriebenen Parmesan (siehe Rezept). Die Zutaten werden im Mixer oder mit dem Zauberstab püriert oder auch nur grob zerkleinert, wie man es lieber mag, in Gläschen abgefüllt und mit Olivenöl bedeckt im Kühlschrank aufbewahrt.

Selbst gemachtes Basilikum-Mandel-Pesto mit Rezept ... Foto und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Selbst gemachtes Basilikum-Mandel-Pesto mit Rezept ... Foto und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Selbst gemachtes Basilikum-Mandel-Pesto mit Rezept ... Foto und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Die Nil- und Kanadagänse beim Mannheimer Klinikum

Nilgänse und Kanadagänse mit Küken / Nachwuchs auf dem Gelände des Mannheimer Klinikums (UMM) ... Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2017Was machen eigentlich die Nil- und Kanadagänse auf dem Gelände des Mannheimer Klinikums, über die ich bereits im März berichtet habe? HIER. Die Nilgänse haben Junge. Zwar hat sich das Elternpaar mitsamt seinem Nachwuchs mitten auf eine weitläufige Wiese zurückgezogen … mit Hilfe des Teleobjektiv konnte ich dennoch 2 kleine Federbällchen ausmachen. Die Kanadagänse haben (soforn es sich um dasselbe Elternpaar handelt) erneut Küken ausgebrütet. Ich konnte drei zählen. Die Familie tat mir sogar den Gefallen, sich ganz in der Nähe des Enten- und Gänseweihers direkt neben einer Bank die Sonne auf das Federkleid brennen zu lassen. Naja,”brennen” ist vielleicht etwas übertrieben, aber etwas über 20 Grad am Vormittag in Mannheim ist im Vergleich zu den vergangenen Maitagen doch recht warm.

Nilgänse und Kanadagänse mit Küken / Nachwuchs auf dem Gelände des Mannheimer Klinikums (UMM) ... Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2017

Nilgänse und Kanadagänse mit Küken / Nachwuchs auf dem Gelände des Mannheimer Klinikums (UMM) ... Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2017

Nilgänse und Kanadagänse mit Küken / Nachwuchs auf dem Gelände des Mannheimer Klinikums (UMM) ... Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2017

Nilgänse und Kanadagänse mit Küken / Nachwuchs auf dem Gelände des Mannheimer Klinikums (UMM) ... Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2017

Nilgänse und Kanadagänse mit Küken / Nachwuchs auf dem Gelände des Mannheimer Klinikums (UMM) ... Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 15. Mai 2017

Chefköchin Karla Kunstwadl … Spargelauflauf

Chefköchin Karla Kunstwadl (im Hintergrund: Sous-Chef Jacques) empfiehlt: Kartoffel-Spargel-Champignon-Auflauf ... Guten Appetit ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2017  Auf dem Foto sieht man Chefköchin Karla Kunstwadl (im Hintergrund: Sous-Chef Jacques). Im letzten Jahr hat sie eine funkelnagelneue wunderhübsche Kochmütze genäht bekommen - und  nun hat ihr eine gute Seele auch noch Topflappen gehäkelt, damit sie sich beim Kochen ihre empfindlichen Pfoten nicht verbrennt. Große Begeisterung! Herzlichen Dank. So ausstaffiert, steht einem Kartoffel-Spargel-Champignon-Auflauf nichts mehr im Wege. Vorsicht heiß!

Spargelsaison ... Chefköchin Karla-Kunstwadl empfiehlt: Kartoffel-Spargel-Champignon-Auflauf ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mai 2017

Spargelsaison ... Chefköchin Karla-Kunstwadl empfiehlt: Kartoffel-Spargel-Champignon-Auflauf ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mai 2017

Spargelsaison ... Chefköchin Karla-Kunstwadl empfiehlt: Kartoffel-Spargel-Champignon-Auflauf ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mai 2017

Spargelsaison ... Chefköchin Karla-Kunstwadl empfiehlt: Kartoffel-Spargel-Champignon-Auflauf ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mai 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 14. Mai 2017

Griechische Köstlichkeiten

Unser Lieblings-Grieche in Mannheim-Seckenheim. Das Essen wie gewohnt: bunt, phantasievoll, abwechslungsreich. Ein Fest für die Sinne. Kalí órexi.

Griechisch essen in Mannheim-Seckenheim. Wie gewohnt bunt, phantasievoll, abwechslungsreich. Kalí órexi ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Griechisch essen in Mannheim-Seckenheim. Wie gewohnt bunt, phantasievoll, abwechslungsreich. Kalí órexi ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Griechisch essen in Mannheim-Seckenheim. Wie gewohnt bunt, phantasievoll, abwechslungsreich. Kalí órexi ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Griechisch essen in Mannheim-Seckenheim. Wie gewohnt bunt, phantasievoll, abwechslungsreich. Kalí órexi ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Bunte Blumengrüße aus Balkonien

Rosen, Petunien & Co. - So sieht es im Mai 2017 auf unserem Balkon aus:

Bunte Blumengrüße aus Balkonien ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimBunte Blumengrüße aus Balkonien ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Bunte Blumengrüße aus Balkonien ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Bunte Blumengrüße aus Balkonien ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Bunte Blumengrüße aus Balkonien ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 13. Mai 2017

Regenwolken und Gewitterhimmel über Seckenheim

Wetter Mannheim-Seckenheim am 13.05.2017: Auch im Mai herrscht noch wechselhaftes Aprilwetter mit heftigen Regenschauern und schaurig-schönem Gewittergrollen inklusive Blitzen. Gegen 19 Uhr sieht der Gewitterhimmel dann wie folgt aus. Die Fotos entstanden aus dem fahrenden Auto heraus auf der Seckenheimer Umgehungsstraße.

Wetter Mannheim-Seckenheim am 13.05.2017: Auch im Mai herrscht noch wechselhaftes Aprilwetter mit heftigen Regenschauern und schaurig-schönem Gewittergrollen inklusive Blitzen. Gegen 19 Uhr sieht der Gewitterhimmel dann wie folgt aus. Die Fotos entstanden aus dem fahrenden Auto heraus auf der Seckenheimer Umgehungsstraße ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Wetter Mannheim-Seckenheim am 13.05.2017: Auch im Mai herrscht noch wechselhaftes Aprilwetter mit heftigen Regenschauern und schaurig-schönem Gewittergrollen inklusive Blitzen. Gegen 19 Uhr sieht der Gewitterhimmel dann wie folgt aus. Die Fotos entstanden aus dem fahrenden Auto heraus auf der Seckenheimer Umgehungsstraße ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Gefleckter Schmalbock

Naturaufnahmen: Neben DIESEM Bockkäfer ist es mir noch gelungen, einen “Gefleckten Schmalbock” (Rutpela maculata) fotografisch einzufangen:

Naturfotografie: Gefleckten Schmalbock" (Rutpela maculata) ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 12. Mai 2017

Die Bremer Stadtmusikanten

Beim Wieder-Lesen der todtraurigen Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten:

” … Ach”, sagte der Hund, “weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herr wollen totschlagen, da hab ich Reißaus genommen; aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?” - “Weißt du was”, sprach der Esel, “ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant, geh mit und laß dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute, und du schlägst die Pauke …”

habe ich in meinen “Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm” eine längst verschollen geglaubte alte Handarbeit wiederentdeckt: Ein auf einen Stoffstreifen gesticktes Lesezeichen (Buchzeiger) mit den vier Bremer Stadtmusikanten (Esel, Hund, Katze, Hahn).

Wer sich da wohl vor rund 100 Jahren diese Mühe gemacht hat?

Märchen der Gebrüder Grimm. Handarbeit: Ein auf einen Stoffstreifen gesticktes Lesezeichen (Buchzeiger) mit den vier Bremer Stadtmusikanten (Esel, Hund, Katze, Hahn) ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 11. Mai 2017

Käfertaler Wald, Mannheim

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Die Wildschweine tragen noch Reste ihres Winterfells. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017.

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle ... Alter Postweg
Die Wildschweine tragen noch Reste ihres Winterfells:

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle
Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017
(Zeitungsauschnitt aus dem “Mannheimer Morgen”):

Ein kleiner Spaziergang im Käfertaler Wald in Mannheim im Mai 2017: Wildschweingehege und Vogelpark. Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Botanisches am Wegesrand

Botanisches am Wegesrand. Die Fotos entstanden im Mai 2017 in Plankstadt bei Heidelberg.

Botanisches am Wegesrand ... Das blüht im Mai 2017 ... Plankstadt bei Heidelberg - Fotos: Brigitte Stolle ... Hier: Flieder, Weiße Taubnessel
Kirschbaumallee:

Botanisches am Wegesrand ... Mai 2017 ... Plankstadt bei Heidelberg - Fotos: Brigitte Stolle ... Hier: Kirschbaum-Allee
Knoblauchrauke:

Botanisches am Wegesrand ... Das blüht im Mai 2017 ... Plankstadt bei Heidelberg - Fotos: Brigitte Stolle ... Hier: Knoblauch-Rauke

Botanisches am Wegesrand ... Das blüht im Mai 2017 ... Plankstadt bei Heidelberg - Fotos: Brigitte Stolle ... Hier: Knoblauch-Rauke
Ist das ein “Violettfarbenes Silberblatt?”:

Botanisches am Wegesrand ... Das blüht im Mai 2017 ... Plankstadt bei Heidelberg - Fotos: Brigitte Stolle ... Hier: Violettfarbenes Silberblatt ?
Die Steinweichsel, Felsen- oder Weichselkirsche (Prunus mahaleb):

Botanisches am Wegesrand ... Mai 2017 ... Plankstadt bei Heidelberg - Fotos: Brigitte Stolle ... Hier:Steinweichsel, Felsen- oder Weichselkirsche (Prunus mahaleb)
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 10. Mai 2017

Klassiker im Mai: Erdbeeren und Rhabarber

Die Klassiker im Mai: Erdbeeren und Rhabarber ... mit Schlagsahne ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Die Klassiker im Mai: Erdbeeren und Rhabarber, hier mit Schlagsahne (die mir ungesüßt am allerbesten schmeckt). Rhabarber zählt, auch wenn er noch so fruchtig schmeckt, nicht zu den Obstsorten, sondern ist ein Gemüse. Als Kuchenbelag passt er dennoch ganz wunderbar.

Die Klassiker im Mai: Erdbeeren und Rhabarber ... mit Schlagsahne ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
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Weißdorn mit weißen und roten Blüten ?

Weißdorn oder Rotdorn ? Zweigriffeliger Weißdorn. Weiße und rote Blüten auf dem selben Strauch ... Sträucherlehrpfad in Plankstadt bei Heidelberg ... Mai 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle, MannheimEs gibt Weißdorn, Rotdorn und Schwarzdorn. Beim Weißdorn unterscheidet man die eingriffeligen und zweigriffeligen Exemplare. Das Hinweisschild auf dem Sträucherlehrpfad in Plankstadt bei Heidelberg weist diesen Großstrauch als zweigriffeligen Weißdorn aus, sagt aber nichts darüber, warum sich weiße und rote Blüten auf ein- und derselben Pflanze befinden. Ich nehme an, es handelt sich hier um eine spezielle Züchtung bzw. eine Artvermischung, also um einen Hybriden. Paul’s Scarlet wäre z. B. so eine Züchtung mit roten und weißen Blüten. Genaueres weiß ich aber leider nicht. Die Fotos stammen von Anfang Mai 2017. Die alte Bauernregel behauptet: „Wenn der Weißdorn blüht im Hag, so wird es Frühling auf einen Schlag“. Unter „Hag“ versteht man ein Terrain, das von Hecken eingefriedet oder einge“hegt“ ist. Ganz scheint diese alte Wetterprophezeiung in diesem Jahr temperaturmäßig aber leider nicht zu stimmen … vielleicht wird es in den nächsten Tagen.

Weißdorn oder Rotdorn ? Zweigriffeliger Weißdorn. Weiße und rote Blüten auf dem selben Strauch ... Sträucherlehrpfad in Plankstadt bei Heidelberg ... Mai 2017 ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
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Dienstag, 9. Mai 2017

Korkenzieher-Pasta mit Blauschimmel

Korkenziehernudeln_Cellantini_Blauschimmelkäse-Sauce mit Oliven_Gorgonzola oder Bergader Edelpilz aus Waging am See ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Die Korkenziehernudeln oder auf Italienisch: Cellantini sind aufgrund ihrer Form ein besonderer haptischer Genuss, finde ich. Ein angenehmes Erlebnis für Zunge und Gaumen. Dazu gibt es hier eine Blauschimmelkäse-Sauce mit Oliven. Das geht ganz einfach: ein Stich Butter in ein Töpfchen geben, 3 gepresste Knoblauchzehen leise darin angehen lassen, bis es gut riecht (nicht bräunen), 100 Gramm in Würfelchen geschnittenen Blauschimmelkäse dazutun und mit einem halben Becher süßer Sahne cremig verrühren, leicht salzen und pfeffern. Die Sauce mit den in Salzwasser al dente gekochten Korkenziehern vermischen; sie soll die Cellantini lediglich wie ein Film überziehen und nicht etwa in ihr schwimmen. Eine Handvoll Oliven (grün und schwarz) in Scheiben schneiden und unter die Nudeln geben. Meist nimmt man zur Pasta einen italienischen Gorgonzola-Käse. Ich habe es mal mit meinem deutschen Lieblings-Blauschimmelkäse probiert: Bergader Edelpilz. Er ist sehr pikant und würzig. Und die Produktionsstätte in Waging am See konnte ich sogar schon mit eigenen Augen sehen!

Korkenziehernudeln_Cellantini_Blauschimmelkäse-Sauce mit Oliven_Gorgonzola oder Bergader Edelpilz aus Waging am See ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
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Ackerfurchen als Musterbild

Ein Musterbild mit Ackerfurchen aus der Kurpfalz. Was wird denn hier angepflanzt? Für Spargel scheint mir der Boden nicht sandig genug, oder etwa doch? Außerdem sieht man weit und breit keine Spargelstecher, wie sonst zurzeit überall. Ist es ein Kartoffelacker? Als Stadtmensch bin mir nicht sicher und lasse mich gerne aufklären.

Ein Musterbild mit Ackerfurchen aus der Kurpfalz. Spargelfeld? Kartoffelacker? Ich bin mir nicht sicher ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Ein Musterbild mit Ackerfurchen aus der Kurpfalz. Spargelfeld? Kartoffelacker? Ich bin mir nicht sicher ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Ein Musterbild mit Ackerfurchen aus der Kurpfalz. Spargelfeld? Kartoffelacker? Ich bin mir nicht sicher ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Ein Musterbild mit Ackerfurchen aus der Kurpfalz. Spargelfeld? Kartoffelacker? Ich bin mir nicht sicher ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
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Montag, 8. Mai 2017

Ein Kunstwerk der Natur … das Wespennest

Nicht vom mir, sondern von Margit stammen die Fotos dieses fragilen Gebildes. Ich tippe auf ein Wespennest … für das Werk von Hornissen halte ich das papierne Ding eher zu klein. Es sei, so Margit, aus dem Rollladenkasten gefallen. Die einzelnen Zellen seien nur etwa 4 mm groß. Ganz toll - die Natur als Künstlerin. Die Bilder haben mir so gut gefallen, dass ich eine Collage daraus gebastelt habe. Danke fürs Zeigen, liebe Margit und dass ich die Aufnahmen hier zeigen darf.


Fotos: MH

Mispel mit Krabbeltierchen

Mai 2017: Die Mispel (Mespilus germanica) blüht und wirkt sehr einladend auf Insekten aller Art. Ich habe fast keine Blüte ohne Besucher gesehen: Wespen, Fliegen, immer wieder Honigbienen - und sogar einen Bockkäfer. Auf so einem Mispelstrauch herrscht reger Flugverkehr und man kann sich lange mit der Fotokamera davor aufhalten. Wenn die kleinen Krabbeltierchen nur etwas still halten würden … :-)

Mispel-Blüte Mai 2017 ... Insektenbesuch: Biene, Fliege, Bockkäfer ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Mispel-Blüte Mai 2017 ... Insektenbesuch: Biene, Fliege, Bockkäfer ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Mispel-Blüte Mai 2017 ... Insektenbesuch: Biene, Fliege, Bockkäfer ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Mispel-Blüte Mai 2017 ... Insektenbesuch: Biene, Fliege, Bockkäfer ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Mispel-Blüte Mai 2017 ... Insektenbesuch: Biene, Fliege, Bockkäfer ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim

Mispel-Blüte Mai 2017 ... Insektenbesuch: Biene, Fliege, Bockkäfer ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 7. Mai 2017

Gemüsesalat Pipirrana aus Málaga (Pipirrana malagueño)

Gemüsesalat Pipirrana, eine Spezialität aus Málaga (Pipirrana malagueño) ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Wetter Mannheim, am 7. Mai 2017: Trister, grauer Himmel, Dauerregen, 13 Grad. Das Muttertagswetter hätte sich manch eine(r) anders vorgestellt (Quatsch, Muttertag ist ja erst in einer Woche – siehe Kommentar). Da bringt der Gemüsesalat Pipirrana, eine Spezialität aus dem spanischen Málaga (Pipirrana malagueño) wenigstens etwas Farbe auf den Tisch. Er eignet sich gleichermaßen als Beilagensalat, als kleiner Imbiss mit einer Scheibe Brot oder als Teil eines Tapas-Buffets. Es gibt verschiedene Pipirrana-Rezepte. Meines besteht aus 1 Salatgurke (ohne Kerne), 1 großen Tomate, 1 roten, grünen und gelben Paprikaschote, 1 Zwiebel und 3 Knoblauchzehen. Die Gemüse werden in kleine Würfel geschnitten, der Knoblauch gepresst. Salatmarinade: 2 Esslöffel Weißweinessig, 4 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas Senf. Garnitur: Basilikumblatt und Oliven.

Gemüsesalat Pipirrana, eine Spezialität aus Málaga (Pipirrana malagueño) ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Gemüsesalat Pipirrana, eine Spezialität aus Málaga (Pipirrana malagueño) ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Eine Wiese voller Pusteblumen

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, MannheimMai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema “Löwenzahn” bzw. “Pusteblume” angeregt.

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Blumen, die wir selten sehen,

haben es uns angetan.
Wir bewundern Orchideen
und verachten Löwenzahn.

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Wunderbar, da stand der da im Silberhaar.
Aber eine Dame, Brigitte war ihr Name,
Machte ihre Backen dick, machte ihre Lippen spitz,
Blies einmal, bließ mit Macht, blies ihm fort die ganze Pracht.
Und der blieb am Platze, zurück mit einer Glatze.

Mai 2017: Eine Wiese voller Pusteblumen in Plankstadt bei Heidelberg hat mich zu Fotos und Gedicht-Collagen rund um das Thema "Löwenzahn" bzw. "Pusteblume" angeregt ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 6. Mai 2017

Gebackener Feta mit buntem Zubehör

Ich liebe gebackenen Feta aus dem Backofen. Man kann ihn als ganzen Block in eine Auflaufform legen - oder wie hier: als Feta-Würfelchen. Was natürlich ein sprachlicher Blödsinn ist, denn griechisch “Feta” heißt auf Deutsch “Scheibe“, (vgl. ital: la fetta, was die gleiche Bedeutung hat). “Scheiben-Würfelchen” ergeben also keinen Sinn. Wohl aber Schafskäse-Würfelchen, denn Schafkäse sollte man für dieses Rezept schon nehmen und nicht auf den billigeren Kuhmilch-Feta zurückgreifen. Der Käse wird (in Würfel oder als Scheibe) mit Olivenöl, Kräutern und was man sonst noch so hat (hier: Oliven, Peperoni, bunten Paprikaschoten, Knoblauch, Rosmarin …) in eine mit Olivenöl ausgepinselte Auflaufform gelegt. Bei den Würfelchen reichen 15 Minuten im gut vorgeheizten (220 °C) Backofen aus, dann ist der Schafkäse weich zerschmolzen und kann mit einer Scheibe Weißbrot genossen werden. Mmmhhh!   


Foto (s): Brigitte Stolle

Unterwegsbilder … Heidelberg-Grenzhof, Edingen, Seckenheim

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017:

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle

Die Fahrt führt über den idyllisch gelegenen Weiler Grenzhof bei Heidelberg mit seinem mittelalterlichen Charme (das Land-Café Walnuss habe ich immer noch nicht besucht, schade) über Edingen (Ortsansichten, katholische und evangelische Kirche, Kling-Malz) zurück zum Wasserturm in Mannheim-Seckenheim. Unterwegsbilder vom Mai 2017: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 5. Mai 2017

Rosenkäfer auf Schneeball

Gemeiner Schneeball (Viburnum opulus) ... Mai 2017 ... Brigitte Stolle MannheimDer Gemeine Schneeball (Viburnum opulus) hat eine Reihe hübscher Trivialnamen wie Drosselbeerstrauch oder Herzbeer. Jetzt, ab Anfang Mai, findet man ihn blühend vor; seine roten Früchte sind ab August zu bewundern. Man kann die Früchte auch essen, vor allem in Osteuropa bereitet man Marmeladen daraus zu. Ich habe sie allerdings noch nie probiert. Der “Goldglänzende Rosenkäfer” war Insekt des Jahres 2000. Man findet ihn in unseren Breiten ab dem Monat April. Heute hatte ich das Glück, ein Ensemble aus Insekt und Pflanze zu erwischen: Rosenkäfer auf Schneeball.

Goldglänzender Rosenkäfer auf Gemeinem Schneeball (Viburnum opulus) ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Goldglänzender Rosenkäfer auf Gemeinem Schneeball (Viburnum opulus) ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Goldglänzender Rosenkäfer auf Gemeinem Schneeball (Viburnum opulus) ... Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Rosmarin-Backofenkartoffeln mit Kräuterpilzen

Die Rosmarin-Backofenkartoffeln schmecken besser als Pommes frites, finde ich. Sie werden eingeritzt wie ein bayrischer Schwärtelbraten, mit Pfeffer und Salz gewürzt und mit Rosmarin im Backofen gebraten. Bratdauer je nach Größe der Kartoffeln; diese großen halbierten Exemplare haben rund eine halbe Stunde gebraucht. Mit den leckeren Kräuterpilzen wurde daraus ein gelungener Fleischlos-glücklich-Teller.

Die Rosmarin-Backofenkartoffeln schmecken besser als Pommes frites, finde ich. Sie werden eingeritzt wie ein bayrischer Schwärtelbraten, mit Pfeffer und Salz gewürzt und mit Rosmarin im Backofen gebraten. Bratdauer je nach Größe der Kartoffeln; diese großen halbierten Exemplare haben rund eine halbe Stunde gebraucht. Mit den leckeren Kräuterpilzen wurde daraus ein gelungener Fleischlos-glücklich-Teller ... Foto: Brigitte Stolle 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 4. Mai 2017

Riesen-Erdbeeren

Du meine Güte: Heute gab’s nur diese riesigen Monster-Erdbeeren. Da wird man ja schon von einer satt :-)


Foto (s): Brigitte Stolle

Fähre Neckarhausen, Eisenbahnbrücke, Neckarwiese Ladenburg

Die Fotos von der Neckarhäuser Fähre und der Eisenbahnbrücke zwischen Ladenburg und Neckarhausen wurden zum Teil während der Neckarüberquerung, zum Teil von der Ladenburger Seite aus gemacht. Die Brücke, die auch Fußgängern und Radfahrern eine Verbindung zwischen den beiden Orten bietet, ist die älteste erhaltene badische Eisenbahnbrücke; fertiggestellt wurde sie im Jahr 1848. In der Nähe der Fähranlagestelle Ladenburg mündet der Kanzelbach in den Neckar. Über den Kanzelbach, der im Vorderen Odenwald entspringt und im Laufe seiner Reise in den Neckar mehrmals seinen Namen wechselt, habe ich bereits HIER berichtet. Und die alte Trauerweide auf der Neckarwiese kenne ich schon gaaanz lange. Herbstlich angehauchte Bilder der Neckarwiese siehe HIER.


Buchtipp: 
Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten
Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 3. Mai 2017

Spargel-Kratzete: eine Spezialität aus Südbaden

Kratzete / Chratzete: eine Spezialität aus Südbaden ... Rezept: Spargel-Kratzete ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim 2017Bei uns in Nordbaden eher unbekannt, kann man sich diese Spezialität aus der südbadischen Küche (Breisgau, Südschwarzwald) kaum wegdenken. Wie beim Kaiserschmarrn handelt es sich auch hier um eine Mehlspeise, die aus dem Österreichischen in die badische Küche übernommen wurde. Und tatsächlich sind Kratzete genau genommen eine pikante Version des süßen apfel- und rosinenhaltigen Schmarrn. Auch die Herstellung von Kratzete ist nahezu identisch: Der Pfannkuchenteig wird während des Backens in der Pfanne mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern zerrissen und dabei weiter gebacken, bis die Teigstückchen goldgelb und knusprig sind. Im Südbadischen ist der/die/das Kratzete oder Chratzete besonders in Verbindung mit Spargeln bekannt und beliebt. Aber auch andere Gemüse oder Pilze, gerne mit einem Sößle, passen hervorragend dazu. Das lautmalerische Wort gibt das Kratzen und Schaben während der Zubereitung wieder. Andere Bezeichnungen sind Eierhaber oder Eierschmarrn.

Kratzete / Chratzete: eine Spezialität aus Südbaden ... Rezept: Spargel-Kratzete ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim 2017Rezept: 100 g Weizenmehl, 150 ml Milch, 2 - 3 Eier (je nach Größe), eine Prise Salz, etwas Pfeffer, Öl zum Braten. - Es wird ein Pfannkuchenteig hergestellt, der in wenig Öl dünn auf einer Seite goldgelb gebacken wird. Nach dem Umdrehen wird der Pfannkuchen mit Hilfe von 2 Pfannenwendern oder Gabeln in Stückchen gerissen, wobei das kratzende Geräusch entsteht, dass den knusprigen Teigstückchen ihren Namen gibt: Kratzete oder Chratzete. Mit Spargeln serviert, heißt das leckere Gericht: Spargel-Kratzete.

Guten Appetit!

Kratzete / Chratzete: eine Spezialität aus Südbaden ... Rezept: Spargel-Kratzete ... Foto: Brigitte Stolle Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 2. Mai 2017

Zwiebelturm: St. Michael in Neckarhausen

Immer wieder ein wunderschöner romantischer Anblick: die alte katholische Kirche St. Michael in Neckarhausen mit ihrer hübschen Zwiebel … fotografiert von der anderen Flussseite, also von der Neckarwiese in Ladenburg. Zurzeit wird auf der Ladenburger Seite irgendetwas gebaut (oder ein Rohr verlegt?). Heute ist die Neckarhäuser Barockirche nurmehr Gemeindehaus für allerlei Veranstaltungen. Sie wurde 1781 erbaut und sieht, wie ich finde, einfach toll aus.

Alte katholische Kirche St. Michael in Neckarhausen mit Zwiebeltürmchen ... Barockkirche von 1781 ... Foto von der Ladenburger Neckarwiese: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Buchtipp: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten
Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche
Alte katholische Kirche St. Michael in Neckarhausen mit Zwiebeltürmchen ... Barockkirche von 1781 ... Foto von der Ladenburger Neckarwiese: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 1. Mai 2017

Spargel-Einkaufen erweitert den Horizont

Auf der Fahrt zu einem unserer Lieblings-Spargellieferanten in Mannheim-Käfertal kommen wir immer an einer fremdländisch anmutenden Kirche vorbei. Es handelt sich dabei um die Rumänisch-Orthodoxe Kirche am Alten Postweg. Ohne unsere Spargelfahrten hätte sich mir diese Kirche am Straßenrand nicht so gut eingeprägt. Nun habe ich sie aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert ... Spargel erweitert also nicht nur den kulinarischen, sondern auch den regionalen Horizont ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017Auf der Fahrt zu einem unserer Lieblings-Spargellieferanten in Mannheim-Käfertal kommen wir immer an einer fremdländisch anmutenden Kirche vorbei. Es handelt sich dabei um die Rumänisch-Orthodoxe Kirche am Alten Postweg. Ohne unsere Spargelfahrten hätte sich mir diese Kirche am Straßenrand nicht so gut eingeprägt. Nun habe ich sie aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert … Spargel erweitert also nicht nur den kulinarischen, sondern auch den regionalen Horizont :-)

Auf der Fahrt zu einem unserer Lieblings-Spargellieferanten in Mannheim-Käfertal kommen wir immer an einer fremdländisch anmutenden Kirche vorbei. Es handelt sich dabei um die Rumänisch-Orthodoxe Kirche am Alten Postweg. Ohne unsere Spargelfahrten hätte sich mir diese Kirche am Straßenrand nicht so gut eingeprägt. Nun habe ich sie aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert ... Spargel erweitert also nicht nur den kulinarischen, sondern auch den regionalen Horizont ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Auf der Fahrt zu einem unserer Lieblings-Spargellieferanten in Mannheim-Käfertal kommen wir immer an einer fremdländisch anmutenden Kirche vorbei. Es handelt sich dabei um die Rumänisch-Orthodoxe Kirche am Alten Postweg. Ohne unsere Spargelfahrten hätte sich mir diese Kirche am Straßenrand nicht so gut eingeprägt. Nun habe ich sie aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert ... Spargel erweitert also nicht nur den kulinarischen, sondern auch den regionalen Horizont ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Auf der Fahrt zu einem unserer Lieblings-Spargellieferanten in Mannheim-Käfertal kommen wir immer an einer fremdländisch anmutenden Kirche vorbei. Es handelt sich dabei um die Rumänisch-Orthodoxe Kirche am Alten Postweg. Ohne unsere Spargelfahrten hätte sich mir diese Kirche am Straßenrand nicht so gut eingeprägt. Nun habe ich sie aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert ... Spargel erweitert also nicht nur den kulinarischen, sondern auch den regionalen Horizont ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Auf der Fahrt zu einem unserer Lieblings-Spargellieferanten in Mannheim-Käfertal kommen wir immer an einer fremdländisch anmutenden Kirche vorbei. Es handelt sich dabei um die Rumänisch-Orthodoxe Kirche am Alten Postweg. Ohne unsere Spargelfahrten hätte sich mir diese Kirche am Straßenrand nicht so gut eingeprägt. Nun habe ich sie aus dem fahrenden Auto heraus fotografiert ... Spargel erweitert also nicht nur den kulinarischen, sondern auch den regionalen Horizont ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Tag der Arbeit … Einen schönen 1. Mai !!!

Pünktlich zum Tag der Arbeit (1. Mai), den ich wegen Regenwetters usw. lieber gemütlich auf dem Sofa verbringen werde, zeige ich heute "Helden der Arbeit": Briefträger, Müllwerker, Dachdecker ... körperlich anstrengende Berufe und nichts für mich :-) Also: Hut ab und schönen 1. Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, MannheimPünktlich zum Tag der Arbeit (1. Mai), den ich wegen Regenwetters usw. lieber gemütlich auf dem Sofa verbringen werde, zeige ich heute “Helden der Arbeit“: Briefträger, Müllwerker, Dachdecker … körperlich anstrengende Berufe und nichts für mich :-) Also: Hut ab und einen schönen 1. Mai 2017.

Pünktlich zum Tag der Arbeit (1. Mai), den ich wegen Regenwetters usw. lieber gemütlich auf dem Sofa verbringen werde, zeige ich heute "Helden der Arbeit": Briefträger, Müllwerker, Dachdecker ... körperlich anstrengende Berufe und nichts für mich :-) Also: Hut ab und schönen 1. Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Pünktlich zum Tag der Arbeit (1. Mai), den ich wegen Regenwetters usw. lieber gemütlich auf dem Sofa verbringen werde, zeige ich heute "Helden der Arbeit": Briefträger, Müllwerker, Dachdecker ... körperlich anstrengende Berufe und nichts für mich :-) Also: Hut ab und schönen 1. Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Pünktlich zum Tag der Arbeit (1. Mai), den ich wegen Regenwetters usw. lieber gemütlich auf dem Sofa verbringen werde, zeige ich heute "Helden der Arbeit": Briefträger, Müllwerker, Dachdecker ... körperlich anstrengende Berufe und nichts für mich :-) Also: Hut ab und schönen 1. Mai 2017 ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
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Sonntag, 30. April 2017

Grüner Spargel aus der Grillpfanne

Ach ja: In Sachen grüner Spargel sind wir auf unserer Fahrt von Schriesheim nach Mannheim (klick HIER) ebenfalls fündig geworden. Es entstanden: “Grüne Spargel aus der Grillpfanne mit Frutti di Mare“. Den grünen Spargel muss man ja nur im unteren Drittel schälen, dickere Exemplare wurden halbiert, die Spargel wurden mit ein paar Knoblauchzehen roh in die Grillpfanne gelegt, gesalzen und gepfeffert und bei mittlerer Hitze in Olivenöl gebraten. Am Ende noch ein bisschen Butter darüber - mmmhhh!

April 2017: Grüne Spargel aus der Grillpfanne mit Frutti di Mare ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

April 2017: Grüne Spargel aus der Grillpfanne mit Frutti di Mare ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Fahrt von Schriesheim nach Mannheim … Erdbeerzeit!

Ende April 2017: Nach dem tollen Fotoblick vom Kuhberg in Schriesheim auf die Stadt und in die Rheinebene (klick HIER) geht die Fahrt über Ladenburg wieder zurück nach Mannheim-Seckenheim … auf der Suche nach grünen Spargeln und Erdbeeren *** aus der Region.

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017
***
Fündig geworden? Aber sicher! Spargel- und Erdbeer-Stände sind zurzeit überall in der Region zu finden. Allerdings brauchen die Erdbeeren bis zur vollständigen Reife noch ein paar Sonnentage. Aber auch jetzt schmecken sie schon recht gut.

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017

Fahrt von Schriesheim über Ladenburg nach Mannheim-Seckenheim ... Erdbeerzeit, Spargelsaison ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim, April 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 29. April 2017

Wo ist Prof. Dr. Brinkmann?

Lange habe ich hin- und herüberlegt, ob ich meinen “Offenen Brief” an die Notaufnahme des Mannheimer Diakonissenkrankenhauses vom 21. April 2017 auf meiner Homepage veröffentlichen soll. Passt dieser starke Tobak überhaupt auf meine Autorinnenseite mit den farbenfrohen botanischen, literarischen, kulinarischen und regionalen Einträgen? Werde ich meine treuen Leser und Leserinnen erschrecken und vergraulen? - Seit gestern liegt mir nun eine Rückantwort des Chefarztes der Klinik für Neurologie am Diakonissenkrankenhaus vor. Ich finde diese Stellungnahme im Großen und Ganzen recht positiv und habe mich daher für eine Veröffentlichung entschieden. Aber lesen Sie selbst …

Offener Brief an die Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses Mannheim ... Neurologie ... Kritik, Erfahrungsbericht, Stellungnahme ... Gehirntumor, Gehirnmetastase ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Von der Schwierigkeit, in der Not Hilfe zu finden
oder: Wo ist Prof. Dr. Brinkmann?

Sehr geehrte Damen und Herren,

in seinem Leitbild bezeichnet sich das Diakonissenkrankenhaus selbst als „soziales Unternehmen“ mit „christlichen Wertvorstellungen“. „Wir sehen den Menschen umfassend“ heißt es da.

Ich habe andere Erfahrungen gemacht: Ich war in Not und konnte in der Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses keine oder doch nur sehr wenig Hilfe finden.

Die Vorgeschichte ist ein Mamma-Carcinom, das 2014 diagnostiziert worden. In der Folge wurde ich mit Chemotherapie und Bestrahlungen therapiert. Dazwischen lag eine Brust-OP im Diakonissenkrankenhaus.

Anfang 2017 kam es zu weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die sich rasch dramatisierten: Kopfschmerzen, Schwindel, Krämpfe, Gangabweichungen, Doppelbilder. Hausärztin und Onkologe überwiesen an neurologische Fachärzte. Trotz telefonischer Hinweise auf die Dringlichkeit: Wartezeit 1 bis 2 Monate.

Im Februar waren die Kopfschmerzen unerträglich, ich konnte nicht mehr alleine laufen und versuchte, mich mit Schmerzmitteln bis zum Neurologentermin über Wasser zu halten.

Ein Fall für die Notaufnahme? Am 14. Februar schrieb mir die Hausärztin eine Einweisung ins Diakonissenkrankenhaus Mannheim aus.

Mein Mann fuhr mich gleich hin, stützte mich bis zum Wartebereich der Notaufnahme und schließlich bis zur Tür der Notaufnahme selbst, hinter der ich dann für rund 3 Stunden verschwand. Mir wurde eine Liege zugewiesen, der Blutdruck wurde gemessen: Hypertensive Entgleisung 200/130. „Wir können ja nicht jeden stationär aufnehmen, der aus Angst vor weißen Kitteln einen hohen Blutdruck bekommt“, sagte die diensthabende Ärztin. Mein Hinweis, dass ich aus neurologischen und nicht aus kardiologischen Gründen hier sei, wurde nicht besonders ernst genommen. Immerhin wollte mich ein Neurologe untersuchen, hatte dann aber keine Zeit und schickte eine junge Kollegin. Übliche Vorgehensweise: „Folgen Sie mit den Augen meinem Finger“, Klopfen mit dem Hämmerchen ans Knie, Aufforderung zu torkeligen Gehversuchen …

Meine Ängste, einen Gehirntumor zu haben, wurden lächelnd beiseitegeschoben. Das glaube sie nicht, meinte die Neurologin. Trotz meiner Krebs-Vorgeschichte, bei der eigentlich sofort alle Alarmglocken heftig klingeln müssten, wurde nach einfachen Lösungen gesucht: Ich sei eben eine ängstliche Persönlichkeit und habe deshalb auch Angst vor einem Tumor sowie Angst, beim Gehen zu fallen. Und ob ich es wegen der Krämpfe in Füßen, Waden, Oberschenkel und Rücken schon mal mit Magnesium probiert hätte? (Hausmittelchen, die bereits meine Oma empfehlen konnte.)

Zwar wurde im Rahmen der Anamnese brav notiert: „Patientin habe Angst, Gehirntumor zu haben“, nach der Normalisierung meines Blutdrucks wurde ich jedoch ohne weitere Hilfe wieder in die Freiheit entlassen … einfach nach Hause geschickt. Zum Glück wurde mir noch ein ambulanter Termin für eine cMRT am 24. Februar mitgegeben, also ganze 10 Tage später. Und dies auch nur, weil meine Hausärztin, wie ich erst später erfuhr, telefonisch vehement auf eine solche Untersuchung bestanden hatte. Das Diakonissenkrankenhaus selbst hätte mich wohl in dieser Sache völlig im Stich gelassen.

Ich wurde also nach Hause geschickt, musste mich ohne Hilfestellung unsicher an den Wänden zum Ausgang aus der Notaufnahme tasten, ohne diesen Ausgang in meiner Benommenheit finden zu können. Erst als ich mich in meiner Verwirrung an eine Krankenschwester wandte, bekam ich einen Arm zur Stütze geboten und fand endlich meinen verzweifelten Mann wieder, der stundenlang keinerlei Informationen über das Prozedere in der Notaufnahme erhalten hatte.

Insgesamt fand ich die dortige Behandlung menschenverachtend. Meine Schwägerin, selbst Ärztin, weiß von mürrischen und aggressiven Patienten und Angehörigen zu berichten, die den Ärzten der Notaufnahme das Leben extrem schwer machten, von Patienten, die wegen geringfügiger „Wehwehchen“ die Notaufnahme aufsuchten anstatt zuerst zu ihrem Hausarzt zu gehen. Ja, das mag sein. Dennoch hätte ich Ärzten und Ärztinnen differenziertere Beurteilungen ihrer Patienten zugetraut und fand es ungeheuerlich, dass hier Menschen wie lästige Störfaktoren über einen Kamm geschoren und abgearbeitet wurden, zumal ich zu keiner Zeit auch nur annähernd fordernd oder gar aggressiv aufgetreten bin.

Zehn Tage Warten auf eine weiterführende Untersuchung (laut der anwesenden Neurologin „dürfe“ man angeblich keine Patienten aus der Notaufnahme einfach so zum cMRT schicken) sind eine grausam lange Zeit, wenn man in der Wohnung gefangen ist, weil man es die zwei Stockwerke ohne Fahrstuhl nicht mehr ins Freie hinunterschafft, wenn man sich vom Sofa zur Toilette nur von einem Stuhl zum nächsten entlanghangeln kann, wenn die Beschwerden und Ausfälle immer größer werden – und die Angst sowieso.

Am 24. Februar brachte mich mein Mann irgendwie zur Praxis für Radiologische Diagnostik ins Diakonissenkrankenhaus Mannheim. Die MRT-Untersuchung ergab eine Metastase im Kleinhirn. Meine Beschwerden und neurologischen Ausfälle passten genau zu dieser Raumforderung im Gehirn. Der Arzt, der mir das Untersuchungsergebnis mitteilte, meinte, man hätte mich vor 10 Tagen nicht nach Hause schicken dürfen und begleitete mich in die Notaufnahme, wo ich erneut längere Zeit auf einer Liege verbrachte. Anderes Personal, zielgerichteteres Vorgehen, plötzlich doch so etwas wie menschliche Zuwendung und Bemühungen. Ich wurde stationär in der neurologischen Abteilung aufgenommen, wo man mir nach weiteren Untersuchungen mitteilte, dass man an dieser Stelle im Kleinhirn nicht operieren, sondern nur mit Bestrahlung und Chemotherapie therapieren könne. Man wolle mich jedoch an das Mannheimer Universitätsklinikum weiterreichen.

Bereits am kommenden Montag, dem 27. April, wurde von den dortigen Neurochirurgen (in meinem Fall von einer Neurochirurgin) die Resektion des etwa rosenkohlgroßen Tumors vorgenommen. Es folgten 3 Wochen stationärer Aufenthalt in der Neurochirurgie und 2 Wochen stationäre Bestrahlung in der Klinik für Radioonkologie (1 Gamma-Knife-Bestrahlung, 10 Ganzkopf-Bestrahlungen). Eine Chemo- und Antikörpertherapie werden sich anschließen.

Ich bin immer noch stark beeinträchtigt und nur mit Rollator ein wenig mobil. Mein rechtes Bein knickt von Zeit zu Zeit einfach weg und der rechte Arm ist nur sehr grobmotorisch zu gebrauchen. Kopfschmerzen, Haarausfall, Artikulationsschwierigkeiten, extreme Schluckbeschwerden, Übelkeit, kognitive Einschränkungen und bleierne Müdigkeit sind der OP und den Kopf-Bestrahlungen geschuldet. Was wird die Chemotherapie bringen? Ich müsse in Monaten, nicht in Wochen denken, gaben mir die Neurochirurgen des Mannheimer Klinikums mit auf den Weg.

Seit meiner Brustkrebs-Diagnose 2014 habe ich nun die 17. Operation hinter mich gebracht, viele ärztliche Fehlentscheidungen und Unzulänglichkeiten, Sturheit, Arroganz und Unflexibilität erlebt und insgesamt meine zuvor noch einigermaßen positive Einstellung Ärzten gegenüber stark revidieren müssen.

Das Allerschlimmste habe ich allerdings am 14. Februar in der Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses Mannheim erlebt.

Würden meine jetzigen Beschwerden durch rascheres Eingreifen deutlich geringer ausfallen? Ich glaube nicht. Hätte sich die schlechte Prognose und Überlebenschance bei Gehirn-Metastase durch schnellere Hilfe verbessern lassen? Wohl kaum. Dennoch bleiben eine ganze Reihe schlimmer Gefühle zurück: das Gefühl von Enttäuschung und Resignation, das Gefühl von Nicht-ernst-genommen-Werden, von Nicht-geholfen-Kriegen in der Not, das Gefühl von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein. Und das alles bei einem Krankenhaus, das christliche Werte und einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen in sein Leitbild aufgenommen hat. Ich bin nicht religiös, hätte aber gerade vom Diakonissenkrankenhaus eine menschenwürdigere Behandlung, mehr Sensibilität und weniger arroganten Stumpfsinn erwartet.

Sehr interessieren würde mich, durch welche Maßnahmen das Diakonissenkrankenhaus die Wiederholung solcher Missstände und Fehler zukünftig verhindern könnte, wie die Organisation der Notaufnahme zu verbessern sei und ob Ärzte und Ärztinnen nicht nur durch fachliche Weiterbildung, sondern auch im menschlicheren Umgang mit Patienten geschult werden sollten.

Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen …

Wie gesagt, liegt mir nun eine Antwort des Krankenhauses vor. Anders als befürchtet, wurden die von mir gemachten Erfahrungen nicht auf die leichte Schulter genommen. Eine Mitpatientin hatte geargwöhnt, man würde wahrscheinlich nach dem Motto “Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus” vorgehen. Wenn der Inhalt des Schreibens jedoch halbwegs ernst gemeint ist und tatsächlich Diskussionen stattgefunden haben, habe ich mit meiner “Rückmeldung” nichts falsch gemacht. Abschnitt 3 des Schreibens (von mir in Rot markiert) verspricht zumindest für ähnlich gelagerte Fälle ein wenig Hoffnung!

Offener Brief an die Notaufnahme des Diakonissenkrankenhauses Mannheim ... Neurologie ... Kritik, Erfahrungsbericht, Stellungnahme ... Gehirntumor, Gehirnmetastase ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim
Antwortschreiben des Chefarztes für Neurologie am

Diakonissenkrankenhaus Mannheim vom 25. April 2017:

… Ihre E-Mail vom 21.04.2017 berührt mich zutiefst, und ich kann Ihren Groll und Ärger sehr gut nachvollziehen.

Gut kann ich mich noch an den 24.02.2017 erinnern, als Sie nach ambulanter Kernspintomographie des Kopfes in unsere Neurologische Klinik kamen. Nachdem mir bekannt wurde, dass Sie bereits 10 Tage zuvor aufgrund Ihrer geschilderten Beschwerden in unserer Notaufnahme waren, haben wir dies zum Anlass für eine interne Diskussion der Notaufnahmeabläufe genommen. Aufgrund Ihrer Vorerkrankung wäre am 14.02.2017 eine Bildgebung des Kopfes sinnvoll gewesen, am besten in Form einer Kernspintomographie. Aufgrund fehlender neurologischer Ausfallsymptome wurde dies den niedergelassenen Kollegen empfohlen. Eine Kernspintomographie war am damaligen Tag leider nicht möglich, allerdings hätte durchaus auch eine Computertomographie des Kopfes in der Notaufnahmesituation Sinn ergeben. Möglicherweise hätte man bereits in dieser Bildgebung trotz der deutlich geringeren Auflösung eine Schwellung im rechten Kleinhirn erkannt.

In unserer Falldiskussion haben wir festgelegt, dass bei zukünftigen Patienten in der Notaufnahme mit Beschwerden Ihrer Art und der Vorgeschichte einer Tumorerkrankung unbedingt eine Bildgebung des Kopfes stattfinden muss.

Ihre Erfahrung mit sehr unfreundlichem Personal in der Notaufnahme bedauere ich sehr. Wie Sie sicherlich gemerkt haben, schafft die extreme räumliche Enge unserer Notaufnahme zusätzliche Probleme, die leider auch am Personal nicht spurlos vorübergehen. Dass ein guter Ton und ein empathisches Verhalten unumgänglich für eine optimale medizinische Betreuung von Patienten sind, lege ich den Mitarbeitern meiner Klinik immer wieder nahe. Dieses empathische Verhalten hatten Sie zumindest am 14.02.2017 nicht erlebt, was mir sehr leid tut. Diese Wertvorstellungen sollten nicht nur in einem christlichen Krankenhaus, sondern generell in jeder Klinik als oberstes Prinzip gelebt werden. Ich wünschte mir, dass Sie zumindest am 24.02.2017 mit mehr Empathie behandelt wurden.

Intern hatten wir das Verhalten einzelner Mitarbeiter und unsere Wertvorstellungen insgesamt sowohl in Stationsbesprechungen als auch in der Chefarztsitzung mit der Geschäftsführung unseres Hauses diskutiert.

Natürlich haben christliche Wertvorstellungen in unserem Haus oberste Priorität. Patienten stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Ihre Erfahrungen zeigen uns, dass wir an diesem Ziel und an diesem Selbstverständnis auch zukünftig unerlässlich weiter und hart arbeiten müssen.

Ich bedanke mich nochmals ganz herzlich für Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen trotz Ihrer schweren Erkrankung viel Mut und Zuversicht.

Mit freundlichen Grüßen …