Samstag, 20. Oktober 2018

Balkonfotos … die kleine Wespe

Oktober 2018. Ihre Bewegungen sind schon eindeutig träge und müde. Ich habe sie auf eine kleine blaue Blüte gesetzt und gehofft, dass die Sonne sie bald erreichen und erwärmen wird. Und tatsächlich: Kaum ist die Sonne da, fliegt sie auf und davon. Trotzdem sind deine Tage gezählt, kleine Wespe.

Balkonfotos Oktober 2018 - Deine Tage sind gezählt, kleine Wespe ... Foto: Brigitte Stolle

Balkonfotos Oktober 2018 - Deine Tage sind gezählt, kleine Wespe ... Foto: Brigitte Stolle

Balkonfotos Oktober 2018 - Deine Tage sind gezählt, kleine Wespe ... Foto: Brigitte Stolle

Balkonfotos Oktober 2018 - Deine Tage sind gezählt, kleine Wespe ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 12. Oktober 2018

Kloster-Marzipan

Bevor die Haltbarkeit abläuft, haben wir das Kloster-Marzipan, handgefertigt von den Benediktinerinnen der Fraueninsel im Chiemsee, aufgegessen. Sehr lecker! Ich liebe Marzipan. Für Weihnachten wird dort wieder welches bestellt.

Kloster-Marzipan, handgefertigt von den Benediktinerinnen der Fraueninsel im Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 9. Oktober 2018

Edingen: Garten des ehemaligen Schlösschens

Inklusive Neckarblick - der Garten des ehemaligen Edinger Schlösschens im Herbst 2018.


Hereinspaziert!


Der Anfang war schwer …


… doch schwerer das Ende:

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 25. September 2018

De nouveau: Karla Kunstwadl en Provence

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl wurde ein weiteres Mal von Volker und Julia auf eine Kurzreise in die Provence eingeladen. Das Septemberwetter war sonnig und warm, so dass dem Besuch historischer Stätten sowie Kunst- und kulinarischen Genüssen nichts im Wege stand. Zwar nicht gerade braun gebrannt, aber doch mit ein paar Pfunden mehr auf den Rippen kam Karla zufrieden wieder nach Hause zurück. Der Murmel-Winterschlaf kann kommen. Volker hat einige Reiseziele und Karlas Eindrücke fotografisch festgehalten, z. B. Maillane (Geburtsort, Wohnhaus, Grabstätte, Museum von Frédéric Mistral, 1904 Nobelpreisträger für Literatur) - die alte Römerbrücke Saint Julien - die hölzerne Klappbrücke bei Arles “Pont de Langlois“, von Vincent van Gogh mehrfach gemalt - die Kapelle Saint-Sixte MIT Kreuz und Glocke auf dem Giebel - Arles, Ménerbes, Katzen und Leckereien. An all diesen Orten waren auch wir schon einige Male; umso schöner, dass auch Karla Kunstwadl in diesen Genuss kam.

 September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS

September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS

 September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS

September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS

 September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS

September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS

September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS

September 2018: Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in der Provence - en Provence - Fotos: VS
Fotos: VS 2018

Samstag, 22. September 2018

Sommertraum Flammkuchen

Im Hochsommer 2018 waren wir für 3 Tage in einem gemütlichen kleinen Hotel im Schwarzwald. Vor einem Jahr gab es in Dobel noch einen Italiener mit tollen Pizzen und Salaten. Der war leider nicht mehr vorhanden. Fußgängig für uns erreichbar war nur ein gutbürgerliches Restaurant in der Hauptstraße mit einem einzigen fleischlosen Gericht auf der Speisekarte: Kässpätzle mit Beilagensalat. Wunderbar! Ich liebe Kässpätzle und sie schmeckten auch sehr gut. Am folgenden Abend hätte ich gerne einen großen Salatteller gegessen. Es gab keinen. Dafür jede Menge Fleischiges. Ein Restaurantkonzept wie in den 70er-Jahren. Also Käsespätzle mit Beilagensalat. Am dritten Abend streikte ich, ich fühlte mich noch immer genudelt. Schräg gegenüber gab es ein Eiscafé. Zumindest hielten wir es für ein solches. Als ich die Speisekarte in der Hand hielt, war ich auf der Stelle glücklich und zufrieden: Es gab hausgemachte Flammkuchen und Focaccia sowie Salate in allen Variationen. Die Flammerie & Café “Ratskeller” hatte erst zwei Tage zuvor eröffnet. Geführt wird sie von zwei sehr freundlichen jungen Frauen. Ab und zu ist man doch noch ein Glückpilz.

3 x hintereinander Kässpätzle. Das nudelt.

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Kässpätzle ... Foto: Brigitte StolleMit Flamms und Salat kann man uns glücklich machen. Mein Mann hat sich einen hausgemachten Flammkuchen mit Knoblauch ausgesucht. Und ich entschied mich für den Salat “Sommertraum” (Angeschmolzene Mozarella im Pistazien-Sonnenblumenkern-Mantel auf knackigem Rucola-Salat, rote Zwiebeln und Tomaten, dazu knusprige Kräuter-Ciabatta aus dem Ofen). Alles ganz toll. Dieses Erlebnis hat uns mit Dobel wieder versöhnt.

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Foto: Brigitte Stolle

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Foto: Brigitte Stolle

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Salat "Sommertraum" (Angeschmolzene Mozarella im Pistazien-Sonnenblumenkern-Mantel auf knackigem Rucola-Salat, rote Zwiebeln und Tomaten, dazu knusprige Kräuter-Ciabatta aus dem Ofen) ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Klosteranlage Hirsau

Hermann Hesse wurde 1877 in Calw geboren. In seinen Erzählungen hat er seine Geburtsstadt häufig Gerbersau, die Aue der Gerber, genannt, weil in seiner Jugend am Ufer des Flusses Nagold zahlreiche Gerber ihr Handwerk ausübten. Auch 2018 fand wieder der Gerbersauer Lesesommer statt.

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte StolleHirsau (früher Hirschau) ist ein Ortsteil von Calw. Hier befindet sich die berühmte Klosteranlage, das eigentliche Ziel unserer Reise. Entstanden im 11. Jahrhundert galt Hirsau als eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands. In der Gegend um die Klosteranlage herum soll Hermann Hesse häufig gewandert sein. Heute ist es vor allem Ruine inmitten grüner Natur. Bei unserem Besuch gehörte das Areal uns fast alleine, ausgestorben und nahezu menschenleer konnte man nach Herzenslust schauen, spazieren, auf Bänken ausruhen und fotografieren. Besonders gut hat mir der romanische “Eulenturm” gefallen, bis heute das Wahrzeichen des Klosters. Einst gehörte er zur Basilika St. Peter und Paul. Beim Näherkommen erkennt man ein Figurenfries mit dem so genannten “Bärtling” und gehörnten Tieren, das bis heute noch nicht abschließend gedeutet werden konnte. Schön: das Innere der liebevoll ausgemalten Marienkapelle, der Torturm des ehemaligen Jagdschlosses, der nur noch in Ruinen vorhandene Kreuzgang, die gotischen Maßwerkfenster, seinerzeit bunt verglast, die ich bereits HIER gezeigt habe. Überhaupt ist die gesamte Klosteranlage mit ihren alten Gemäuern, Ruinen, Einblicken, Ausblicken und Durchblicken ein wunderbares Terrain für FotografInnen. Und wir hatten dazu auch noch richtiges Wetterglück, wie man meinen Impressionen entnehmen kann:

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 13. September 2018

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster / Definition Maßwerk ... Foto: Brigitte Stolle 2018Maßwerk. Rein geometrische, mit dem Zirkel konstruierte (”gemessene”) Ornamente der Gotik aus Kreisen und Kreissegmenten, verwendet v. a. in den Fenstern. Aus: Wörterbuch der Architektur, Reclam Sachbuch.

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster / Definition Maßwerk ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 9. September 2018

Bad Herrenalb: Klosterruine oder belgische Waffeln?

Am liebsten beides. Nach einen Frühstück besichtigen wir die Klosterruine Herrenalb, die Klosterkirche und den Klostergarten. Das Kloster wurde 1148 von Zisterziensern gegründet. Einige Gebäude sind bis heute erhalten. Ein Stadtbummel schließt sich an, wir trinken vom Herrenalber Heilwasser und setzen uns schließlich ins Café König (kleiner Eisbecher und großer Teller mit Waffeln, Sahne, Kirschen und Vanilleeis).

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 4. September 2018

Schon wieder Schwarzwälder Kirschtorte?

31. August 2018: Mit Doris im Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof. Schon wieder Schwarzwälder Kirschtorte? Ja, ich habe allerdings den Käskuchen bevorzugt.

31. August 2018: Mit Doris im Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 30. August 2018

Klosterruine Frauenalb

Die Klosterruine Frauenalb befindet sich ganz in der Nähe von Bad Herrenalb im Landkreis Karlsruhe. Wir haben uns die Ruine bereits zum zweiten Mal angeschaut. Alte Gemäuer üben, wie ich finde, einen gewissen Reiz aus. Außer ein paar wenigen Häusern, die um das ehemalige Kloster herumstehen (Restaurant usw.) gibt es in Frauenalb sonst nichts zu sehen. Das Kloster ist der Hauptanziehungspunkt für interessierte Besucher. Als Gründer der Adelsstiftes, der ausschließlich Töchter aus adligen Familien aufnahm, gilt ein Graf von Eberstein. Um das Jahr 1135 soll das Frauenkloster gegründet worden sein. Im Zug der Säkularisation wurde Frauenalb 1803 vom Land Baden übernommen.

Früher Klosterschenke, heute Gasthaus “König von Preußen”:

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle
Impressionen Klosterruine Frauenalb:

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

 Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte StolleEs blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

 Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 27. August 2018

Ich schlafe …

Bitte nicht klopfen!


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 24. August 2018

Gernsbach: Sonnenuhren, Mühlen, Kurpark

Nach Birkenau im Odenwald und dem unterfränkischen Röttingen ist Gernsbach im Schwarzwald der dritte “Ort der Sonnenuhren“, den wir besuchen. Ich hoffe, ich habe keinen vergessen. Gernsbach hat einen mittelalterlichen Ortskern, über die Murg führt die Stadtbrücke und den Mühlen (auf dem Foto unten sieht man die Brückenmühle) kommt eine große Bedeutung in der Stadtgeschichte zu. Den Katz’schen Barock- und Skulpturengarten habe ich HIER vorgestellt und vom weitläufigen Kurpark zeige ich im Folgenden einen kleinen Ausschnitt, so weit mich halt meine Füße getragen haben.

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 23. August 2018

Der Kalvarienberg im Sommer

Der Mannheimer Kalvarienberg wurde 2016 von den “Freunden des Dossenwaldes” eingeweiht. Dieser Kreuzweg unter freiem Himmel liegt zwischen Mannheim-Seckenheim, MA-Pfingstberg und MA-Hochstätt. Erstmals habe ich im Herbst 2017 (November) dort fotografiert und ich kann mich noch an diesen nebligen Tag erinnern, als man beim “Ersteigen” der kleinen Anhöhe auf den nassen Blättern ausrutschte. An den einzelnen, von verschiedenen Künstlern geschaffenen Stationen des Kreuzweges hat sich nichts geändert, wohl aber an Flora und Fauna. Fallen bei den früheren Bildern die herbstlich-bunten Blattverfärbungen gleich ins Auge, sind es jetzt im Sommer die vielen von Insekten umbrummelten Blütenpflanzen.

 

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 22. August 2018

Der Katz’sche Garten - zum Entspannen schön

Gartenreisen. Ein Ort, der einen öffentlichen Garten besitzt, ob mit (Heil-) Kräutern, Rosen, einheimischen oder exotischen Pflanzen … hat bei mir gleich gewonnen. Von dem idyllischen Katz’schen Garten in Gernsbach (Schwarzwald) hatten wir vorher noch nie gehört und ihn nur durch Zufall entdeckt. Ein Überraschungsfund! Am liebsten würde ich hier zu jeder Jahreszeit einmal fotografieren.

Die kleine Gartenanlage liegt am Ufer der Murg und besitzt mediterranes Flair. Sie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einem italienischen Gartenbaukünstler für die Fischerfamilie Katz angelegt. Der Katz’sche Garten ist ein liebevoll gepflegter, verträumter Barock- und Skulpturengarten, der an die meisterhaften schmucken Anlagen in Oberitalien erinnert.

Neben den Kunstobjekten gibt es, je nach Jahreszeit, viele Pflanzenraritäten zu bewundern: eine Palmensammlung, Bananenstauden, Magnolien, Granatapfel, Erdbeerbaum, Zypressen, Feige, Eukalyptus, Lorbeer, Bitterorange und vieles andere. Ein botanisches Kleinod mit einem Hauch von Exotik. Dazwischen schattige Ruhebänke mit Blick auf den Fluss Murg und die Kunstobjekte: Schmiedeeisernes sowie alte Skulpturen. Eintrittsgeld wird für diese kleine Parkanlage nicht verlangt, man kann direkt am Flussufer entspannen und verweilen. Außer uns war eine Dame, die auf einer Bank sitzend in ihr Buch vertieft war, anwesend. Welch herrliche Ruhe!

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 17. August 2018

Sizilianische Brioche mit Eiskugeln

Sizilianische Brioche, gefüllt mit 2 Eiskugeln nach Wahl. Dieses Angebot gab es diese Woche in unserem italienischen Lieblings-Eiscafé in Neckarhausen. Während ich einen erfrischenden und abkühlenden Eiskaffee bestellte, probierte mein Mann das neue Angebot aus. Lecker. Zu Hause habe ich im Internet recherchiert und entdeckt, dass “Brioche con gelato” - Eis im Briochebrötchen eine typische sizilianische Spezialität ist. Beim nächsten Mal nehme ich das auch.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 16. August 2018

Schitte bön, Euer Merkwürden !


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 15. August 2018

“Mürbs” in Eberbach am Neckar

Eberbach liegt etwas östlich von Heidelberg am Neckar in der Region Rhein-Neckar-Odenwald. Unter anderem gibt es Reste einer mittelalterlichen Stadtmauer und vier altertümliche Türme zu sehen. Unten zum Beispiel ein Foto des Pulverturms. Im Neckartal finde ich den Neckar immer besonders idyllisch und sehenswert. So auch hier. Nach einem Stadtbummel besuchen wir unser Lieblingscafé Reichspost mit seinen unzähligen Bildern und Spiegeln und genießen jeder ein Stück Kuchen. Darüber hinaus gibt es kleine “Kaffeestückchen”, die hier (wie in meinem Elternhaus) als “Mürbs” bezeichnet werden - unerwartete Erinnerungen. Der Konditormeister ist nett und lustig und seine Erzeugnisse oberlecker.

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 3. August 2018

Bauernhausmuseum Amerang - Impressionen

Das Bauernhausmuseum in Amerang blickt zurück auf 500 Jahre bäuerlichen Alltag in Oberbayern. Inmitten von Streuobstwiesen, kleinen Bauerngärten und Mini-Ackerflächen präsentieren sich Bauernhäuser, Nebengebäude, technische Anlagen … die an ihrem ursprünglichen Standort sorgfältig zerlegt, abgebaut und nach Amerang transportiert wurden. Jedes Haus hat seine eigene interessante Geschichte, in die man sich anhand zahlreicher Informationstafeln einlesen kann. Siehe auch “Reiben, drehen und walzen mit Karla Kunstwadl” und “Karla Kunstwadl bewundert ein Bienenhaus“.

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 2. August 2018

Reiben, drehen und walzen mit Karla Kunstwadl

Das Freilichtmuseum in Amerang zeigt oberbayrische Bauernhöfe und Handwerksgebäude der letzten 500 Jahre. Alle Häuser der Anlage sind Originale, die mit großem Arbeitseinsatz an ihrem ursprünglichen Standort zerlegt, abgebaut und auf dem Museumsgelände wieder aufgebaut wurden. Hier liegen sie nun in schöner ländlicher Umgebung zwischen Gärten und Streuobstwiesen. Gerade im Sommer laden die Gemüse- und Blumengärten zum Besichtigen und Verweilen ein. Das Museum legt Wert darauf, dass auch historische Gemüse-, Getreide- und Obstsorten, die heute fast in Vergessenheit geraten sind, wieder in Erinnerung gerufen werden.

Wir besichtigen u. a. die Furthmühle, die 1896 in Rudelzhausen (Landkreis Freising) gebaut wurde. Der Zustand der Mühle, wie wir sie heute in Amerang vorfinden, spiegelt die 1950er-Jahre wider. Im Gebäude ist die Wohnung des Müllers und seiner Familie untergebracht, in der Mahlstube gibt es drei Mahlstühle, die mit Wasserkraft betrieben wurden. Im Ergeschoss zeigt eine kleine Ausstellung “Getreidesorten und deren Verarbeitung”.

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl durfte an Modellen verschiedenen Mahlgänge (reiben, drehen, walzen) ausprobieren. Reibsteine gehören zu den ersten Werkzeugen der Menschheit und sind die ältesten Vorläufer der Mühlen. Bild 2 zeigt einen feststehenden Bodenstein, auf dem der bewegliche Läuferstein gedreht wird. Mahlmaschinen mit Walzen (drittes Foto) haben sich in Mitteleuropa ab circa 1850 durchgesetzt.

Vom Korn zum Mehl.
Karla Kunstwadl reibt …

 
… dreht …


… und walzt.


Alte Getreidesorten - Roter und weißer Emmer:


Champagner-Roggen:


Zur Belohnung darf Karla auch mal von der Auszognen abbeißen.
(Auszogne oder Knieküchle sind eine bayrisch-östereichische Schmalzgebäck-Spezialität aus Weizenmehl und Hefe)


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 30. Juli 2018

Herz aus Stein

Die Tiroler Ache (Achen) entspringt in den Kitzbühler Alpen und mündet bei Grabenstätt in den Chiemsee. Unser Lieblingsplätzchen für das Suchen und Finden von “Fleisch- und Wurstwaren”-Steinen sind die Kiesbänke der Ache in der Nähe von Schleching. Hier ist die Ache fast noch ein Wildfluss zu nennen, der in seinem breiten und unbegradigtem Bett liegt. Zuerst sieht und findet man NICHTS. Bei sonnigem, trockenem Wetter wirken die Steine alle gleich: hellbraun, grau, staubig, langweilig. Es lohnt sich aber, das eine oder andere Fundstück ins Achenwasser zu tauchen. Erst dann tritt die eigentliche Farbe zutage und man sieht intensive Braun- und Rottöne, auch grün ist nicht selten.

Das Lustige ist, dass ganz viele der gesammelten Kieselsteine Ähnlichkeit mit Fleisch- und Wurstwaren aufweisen. Eine ganze Metzgerei-Theke könnte man zusammenstellen. Ein bisschen Fantasie sollte man aber mitbringen. Wir fanden rohe und gegarte Fleischwaren, Geräuchertes, Mageres und Fettes. Man sieht ein Stück rohes Rindfleisch, das mit Sehnen und Flechsen über- und durchzogen ist und auch die nötige Speckschicht ausweist, damit das Fleisch nach dem Braten nicht zu trocken wird. Auch ein rohes Hühnerherz habe ich ausgemacht. Und hier: ist das nicht Pfälzer Lewwer-, Griewe- und Blutworscht? Karla Kunstwadl, die Fleisch- und Wurstwaren überhaupt nicht mag, hat ein mehliertes Roggenbrötchen und sogar ein Gurkerl entdeckt. Siehe auch “Steinharte Wurst- und Fleischwaren” vom Oktober 2015.

Wenn man vor lauter Begeisterung den einen oder anderen Stein mit nach Hause nimmt, wird man beim Auspacken enttäuscht sein: trocken und fad sehen die Mitbrinsel aus. Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder man legt die Steine ständig ins Wasser oder man behandelt sie mit Klarlack. Ich habe noch einen farblosen Nagellack, den ich sicher nicht mehr brauche, und werde die Kiesel damit zum Glänzen bringen.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 29. Juli 2018

Kirche St. Margareta zu Baumburg

Das Kloster Baumburg ist ein ehemaliges Chorherrenstift. Die Gründung des Stifts “St. Margareth zu Baumburg” geht auf das Jahr 1108 zurück. Nach zahlreichen Um- und Neubauten sowie Restaurierungen ist die heutige Kirche St. Margareta entstanden. Die beiden typischen Zwiebelchen erhielten die Zwillingstürme erst im 17. Jahrhundert. Auf dem ehemaligen Klostergelände findet man unter anderem das Pfarrhaus, die Klosterbrauerei Baumburg, das Gasthaus Braustüberl, ein Kräutergärtlein und den kleinen Goldfischteich, in dem sich Kirche samt Zwiebeltürmchen so hübsch spiegeln. Ein schönes Fotomotiv! Wie oft ich diese Spiegelungen im Laufe der Jahre abgelichtet habe, kann ich gar nicht mehr sagen. - Übrigens weist eine Infotafel darauf hin, dass durch das Klostergelände der 48. Breitengrad verläuft. - Auf der schattigen Terrasse des Klosterstüberls freuen wir uns an einem Kaffee und einem köstlichen Mascarpone-Himbeer-Kuchen.

 

 

 

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 27. Juli 2018

Seebruck am Chiemsee: Keltenboot

Das “Keltenboot” ist seit dem Jahr 2007 am Chiemseeufer in Seebruck zu sehen. Umgangssprachlich wird das Kunstwerk auch als die “Chiemseefischer” bezeichnet, obwohl dieser Titel meines Erachtens nicht so recht passt; für mich sehen die Figuren eindeutig kriegerisch und nicht wie harmlose Fischer aus. Es ist ein beeindruckendes Bild für Spaziergänger an der Uferpromenade, wenn das Boot plötzlich im Schilf sichtbar wird. Das “Keltenboot” stammt von Walter Angerer dem Jüngeren, der 1940 in Bad Reichenhall geboren wurde.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 26. Juli 2018

“Oberförsterswittwe” Katharina Thoma

Die Kirche St. Thomas und St. Stephan in Seebruck liegt mit ihrem kleinen Friedhof wirklich wunderschön - inklusive Blick auf den Chiemsee. Auf dem kleinen Friedhof findet man neben den für die Region typischen schmiede- bzw. gusseisernen Grabkreuzen auch die Ruhestätte der “Oberförsterswittwe” Katharina Thoma, der Mutter des Schriftstellers Ludwig Thoma, der u.a. die bereits HIER erwähnten “Lausbubengeschichten” schrieb.


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 25. Juli 2018

Wasserhinkel auf der Alz

Die Alz verlässt den Chiemsee als Abfluss bei Seebruck und mündet nach circa 60 Kilometern in den Inn. Hier haben wir ziemlich lange ein Blesshuhn (Blässhuhn, Blessralle) mit Küken beobachtet. Namensgebend ist das weiße Hornschild über dem Schnabel: die Blesse. Bei uns in der Pfalz nennt man dieses Tier auch “Wasserhinkel” :-) Typisch sind die Zehen mit den Schwimmlappen. Unermüdlich ist der Altvogel mit der Futtersuche beschäftigt, wobei er sich dauernd auf Tauchgang befindet. Sechs ständig bettelnde Küken habe ich gezählt. Blesshühner sind Allesfresser. Auf ihrem Speisezettel stehen Pflanzen, Muscheln, Schnecken und kleine Fische. Kaum wieder aufgetaucht, wird die Beute den unersättlichen Küken sofort in die Schnäbelchel gesteckt. So ein Elterntier kann einem leid tun, wird eigentlich selbst auch etwas gefressen? Nach so einem Tag muss man ja völlig erschöpft sein.

 

 


Tschüss, ihr Wasserhinkel !


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 20. Juli 2018

Waging

Waging am See ist ein hübscher Ort im Landkreis Traunstein. Direkt am Waginger See liegt Waging am See allerdings nicht. Ich schätze eine Entfernung von 2 Kilometern Luftlinie. Vor Kurzem sah man im Fernsehen eine Reportage aus den 60er-Jahren. Es wurde berichtet, dass Seen bei den Touristen so beliebt waren, dass man “Waging” kurzerhand in “Waging am See” umgetauft hatte. Siehe auch: Waging an einem trüben Oktobertag und Bajuwarenmuseum - Fehlanzeige.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 19. Juli 2018

Stille Nacht in Oberndorf

Ein komisches Gefühl ist es schon, mitten im heißen Juli einen Blog-Eintrag zu einem Weihnachtslied zu machen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir vor einigen Jahren im österreichischen Oberndorf (Bundesland Salzburg) unterwegs waren und ich plötzlich das Hinweisschild auf die “Stille-Nacht-Kapelle” entdeckte. Was war denn das? Kannst du noch mal zurückfahren?, sagte ich zu meinem Mann - und wir waren dem Ursprung des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes “Stille Nacht, heilige Nacht” ganz nahe. Am 24. Dezember 1818 ist das Werk in der St. Nikolaus-Kirche, die seinerzeit hier stand, erstmals aufgeführt worden. Später wurde zu Ehren des Liedes und seiner Urheber die Stille-Nacht-Kapelle am Stille-Nacht-Platz erbaut. Der Text des Liedes stammt von Josef Mohr, die Melodie von Franz Xaver Gruber. Erst seit 1995 weiß man, dass Text und Melodie nicht am selben Ort (also in Oberndorf) entstanden sind, sondern dass Herr Mohr seinen Text 1816 in Mariapfaff verfasste, wo es seit 2002 ebenfalls ein Stille-Nacht-Museum gibt - und in Salzburg sowieso.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 18. Juli 2018

Salzachschleife

Blick von Oberndorf (Österreich) nach Laufen (Deutschland). Ich kenne die Saarschleife, die Neckarschleife - nun auch die Salzachschleife. Idyllisch sieht das aus. Die imposante Brücke, die beide Orte miteinander verbindet, habe ich HIER gezeigt.

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 17. Juli 2018

Schloss Pertenstein, am Ufer der Traun gelegen

Chiemsee-Urlaub 2018. Das Schloss Pertenstein ist ein Wasserschloss und liegt idyllisch am Ufer der Traun. Im Jahr 1290 wurde es als kleiner Adelssitz erbaut. Das über 700 Jahre alte Schmuckstück erfuhr vor einigen Jahren eine umfangreiche Restaurierung und ist heute eine beliebte Kulisse für privaten Feiern und “Events” aller Art, für Hochzeiten, Jubiläen, Kunstmärkte, Ausstellungen und Aufführungen.


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 16. Juli 2018

Keltengehöft Stöffling

Chiemsee-Urlaub 2018. Allzu viel wissen wir nicht über die Kelten; sie gelten als „geheimnisvolles“ Volk. Es gibt keine schriftlichen Überlieferungen und die archäologischen Ausgrabungen und Funde sind im Vergleich zu anderen Kulturen eher dürftig. Das kleine keltisch-römische Freilichtmuseum, das 2007 im Weiler Stöffling bei Seebruck (Römermuseum Bedaium) so realistisch wie möglich errichtet wurde, steht nicht zufällig an dieser Stelle, sondern es wurden hier Tausende keltischer Münzen aus Gold, Silber und anderen Metallen sowie mehrere Fibeln gefunden. Dadurch konnte man einen ungefähren Besiedelungszeitrum von 250 bis 30 vor unserer Zeitrechnung eingrenzen. Wie sieht dieses Keltengehöft aus? Innerhalb eines Flechtwerkzaunes stehen vier Blockgebäude aus Rundhölzern, die die Lebensbereiche Wohnen, Vorrats- und Tierhaltung widerspiegeln. Stroh- bzw. Schilfdächer passen zu der Nähe des Flusses Alz sowie zum Getreideanbau, der neben der Viehzucht und der Jagd die Lebensgrundlage der Bevölkerung bildeten. Daneben findet man Schindeldächer, zum Teil mit Steinen beschwert, um bei Stürmen und Unwettern ein Abrutschen der Schindeln zu verhindern. Die Kelten gelten als geschickte Handwerker, sie konnten Holz durch Meißeln, Sägen und Bohren bearbeiten, auch der Gebrauch von Eisen war ihnen nicht fremd: Neben Holz- wurden auch Eisennägel gefunden, Balken wurden durch Eisenklammern zusammengehalten. Die der Keltenzeit nachempfundenen Gebäude wurden übrigens von motivierten SchülerInnen der Traunsteiner Berufsschule unter fachlicher Anleitung in mühevoller Handarbeit und viel Liebe zum Detail aufgebaut.

Umso trauriger ist, was ich beim Schreiben dieser Zeilen zufällig herausfand. Noch vor wenigen Wochen haben wir das Keltengehöft Stöffling besichtigt. Ende Juni / Anfang Juli 2018 wurde das Freilichtmuseum vom Stamm der Vandalen heimgesucht. Nach Rattenart (Entschuldigung an alle Ratten) kamen diese im Dunkel der Nacht und verschwanden nach ihrem Wüten unerkannt, wobei sie neben Bierflaschen-Scherben einen Sachschaden von rund 4.000 EUR hinterließen.

 

 

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 13. Juli 2018

Im und um Kloster Seeon herum

Langeweile kommt keine auf beim Besuch der Klosteranlage in Seeon. Auf kleinem Raum wird einiges geboten: Kirchenbesichtigungen - Kunstgenuss - Spazierwege rund um den Seeoner Klostersee - Dauer- und Sonderausstellungen - der Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg - Restaurant - Einkauf im Klosterstüberl - Kaffee und Kuchen (hier: Aprikosenstrudel) auf der Seeterrasse - ein russisch-orthodoxer Friedhof - viele Ruhepunkte im Grünen …


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 12. Juli 2018

Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg bei Kloster Seeon

Der Bildhauer Heinrich Kirchner ist uns in unseren Chiemsee-Urlauben schon oft über den Weg gelaufen. Rund um den Seeoner Klostersee führt der Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg, der einige Werke von ihm zeigt.

Hilfe, eine Ratte !

 
Jemand hat Kirchners “Mann im Boot” eine Kappe aufgesetzt:

Seeon Kloster Klosterkirche Klostersee Rundweg Umrundung Spaziergang Herbst Oktober Mozart Mozartradweg Mozarteiche Heinrich Kirchner Mann im Boot Naturschutzgebiet Lebensraum Eiszeitsee Niedermoor Kirche St. Maria Herbstfarben Herbstblätter Klostergarten Kräutergarten Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Der Kirchner-Skulpturenweg führt bis Seebruck:

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015Die Werke des Bildhauers Heinrich Kirchner (1902 - 1984), monumentale Bronzefiguren, enthalten häufig religiöse Botschaften. Oft nehmen seine Figuren mit nach oben gestreckten Armen und Händen Kontakt zum Himmel auf. Kirchner liegt auf dem kleinen Friedhof der Fraueninsel begraben. 

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 11. Juli 2018

Der Tisch ist ein Floß

Jedes Mal, wenn wir an den Chiemsee fahren, sind wir schon vorher ganz neugierig darauf, welche Ausstellung sich das Kloster Seeon dieses Mal für Gäste, Einheimische und Touristen ausgedacht hat und wie das Thema aufbereitet wurde. Bislang sind wir noch nie enttäuscht worden. Das aktuelle Projekt heißt: “Der Tisch ist ein Floß - eine Geschichte in Skulpturen vom Andreas Kuhnlein” und ist von April bis Oktober 2018 täglich zu sehen.

 


Eigentlich haben Murmeltiere auf Skulpturen nichts verloren !!!

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 5. Juli 2018

Die Salzbachbrücke verbindet Deutschland mit Österreich

Diese Salzachbrücke verbindet Laufen (Deutschland) mit Oberndorf (Österreich). Fertig gestellt wurde die Pylonbrücke im Jahre 1903 unter Kaiser Franz Joseph I.

Wir fahren von Laufen (DE) nach Oberdorf (A) …


… und wieder zurück:


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 4. Juli 2018

Freundliche Einladung

Rund um den Chiemsee gibt es so viel zu entdecken, zu besuchen, zu besichtigen, dass zwei oder drei Wochen Urlaub niemals ausreichen. Im Siegsdorfer Mammutmuseum waren wir beim letzten Mal und schon ganz oft zuvor … dieses Jahr haben wir es ausfallen lassen. Obwohl es die freundliche Einladung/Aufforderung einem nicht gerade leicht macht, einfach so vorbeizufahren.


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 1. Juli 2018

Russisch-orthodoxer Friedhof bei St. Walburgis in Seeon

Seeon am Seeoner Klostersee. Hauptziel ist die ehemalige Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Lambert. Sehr sehenswert finde ich auch die Nebenkirche St. Walburgis, deren Deckengewölbe aus wertvollen Pigmenten hergestellte Fresken aus dem späten 16. Jahrhundert zeigt. Etwas Besonderes ist der kleine Friedhof, der St. Walburgis umgibt. Er diente dem russischen Adelsgeschlecht derer von Leuchtenberg als Begräbnisstätte und wurde früher Russenfriedhof genannt. Davon zeugen die russisch-orthodoxen Grabkreuze und Grabmale.

Mehr Texte und Fotos vom Oktober 2015: HIER

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 27. Juni 2018

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau

Chiemsee-Urlaub 2018. Mitten im Ort Grassau steht die rund tausend Jahre alte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Ihr Ursprung ist romanisch. Durch mehrere Umbauten findet man darüber hinaus Baustile der Gotik, des Barocks und des Rokokos. Auch die Jahrhunderte alten Malereien im Kircheninnenraum machen die Kirche zu einer Besonderheit. Das letzte Mal waren wir im Jahr 2015 hier. Damals trafen wir in der stillen und menschenleeren Kirche einen tschechischen Restaurator, der sich über interessierte Besucher freute und bereitwillig und begeistert Auskünfte über seine Arbeit erteilte. Drei Fotos des großen Deckengemäldes, das damals restauriert wurde, zeige ich weiter unten.

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 23. Juni 2018

Campanile, Klosterkirche, Friedhof … idyllische Orte

Chiemsee-Urlaub 2018. Gleich neben der karolingischen Torhalle liegt die Klosterkirche mit dem freistehenden Glockenturm. Dieser Campanile aus dem 12. Jahrhundert gilt als das Wahrzeichen der Fraueninsel. Steuert man die Insel mit einem der Chiemsee-Schiffe an, sticht der schöne Turm sofort ins Auge. Die barocke Zwiebel wurde ihm allerdings erst Anfang des 17. Jahrhunderts aufgesetzt. Bei der Klosterkirche befindet sich der Inselfriedhof. Namentlich bekannt sind mir der Dichter Max Haushofer Jr., der Schriftsteller und Arzt Felix Schlagintweit (”Ein verliebtes Leben”) und der Bildhauer Heinrich Kirchner, die hier begraben liegen.


Foto (s): Brigitte Stolle

Ich bin keine Odonatologin :-)

Die Odonatologie ist die Wissenschaft von den Libellen. Die Wissenschaftler heißen Odonatologen. Leider kenne ich mich mit Libellen überhaupt nicht aus, sondern muss bei jedem Libellenfoto im Netz oder in Naturbüchern herumsuchen. Meine Vermutung, eine (gefleckte) Heide-Libelle vor die Linse bekommen zu haben, ist deshalb sehr vage. Das Bild entstand im Juni 2018 in Bayern und zwar kurz vor dem Eingang des Moorlehrpfades Kendlmühlfilze.

Heide-Libelle ??? Moorlehrpfad Kendlmühlfilze, Oberbayern ... Foto: Brigitte Stolle

 Heide-Libelle ??? Moorlehrpfad Kendlmühlfilze, Oberbayern ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 22. Juni 2018

Schaufelraddampfer “Ludwig Feßler”

Die Weiße Chiemseeflotte umfasst 13 motorbetriebene Passagierschiffe, 1 Arbeitsschiff sowie den historischen Schaufelraddampfer “Ludwig Feßler” aus dem Jahr 1926. Wir befinden uns auf der Fraueninsel mit Blick auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee und können das Ablegen der Ludwig Feßler gut beobachten.

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

 Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

 Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 21. Juni 2018

Auch eine Karla Kunstwadl muss mal aufs Klo

Fotografiert im Bauernhausmuseum Amerang.

Auch eine Karla Kunstwadl muss mal aufs Klo ... fotografiert im Bauernhausmuseum Amerang ... Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 18. Juni 2018

Die karolingische Torhalle von Frauenwörth

Eines der ältesten Gebäude Bayerns befindet sich auf Frauenwörth im Chiemsee: die Karolingische Torhalle aus der Frühzeit des Klosters. Es handelt sich um ein rechteckiges, schlichtes Gebäude aus Tuffstein, das auf das Jahr 850/60 datiert wird. Die Legende nennt Tassillo III. als Erbauer. Die erste Äbtissin, die uns namentlich bekannt ist: die selige Irmingard (verstorben um 866). - Nicht ohne Grund sind Irmingard und Tassillo in der Chiemsee-Region beliebte Vornamen für Neugeborene.

Interessant finde ich, dass wir kurz vor unserem Chiemsee-Urlaub im hessischen Lorsch waren und die dortige Karolingische Tor- oder Königshalle besichtigt haben. In zahlreichen Schriften und Büchern werden die beiden architektonischen Werke miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt.

Auf der Fraueninsel werden die Räumlichkeiten der Torhalle als Ausstellungsflächen genutzt. In der St. Martins-Kapelle findet man original getreue Repliken wie den Tassilo-Kelch, ein Rupertuskreuz und viele andere kleinere und größere Schätze, z. B. alte Fresken von lebensgroßen Engelsfiguren, von denen noch zwei (von acht) in roter Farbe angefertigten Umrisszeichnungen erhalten sind. Des Weiteren sind Werke berühmter Chiemseemaler zu sehen.

Wer auf die Fraueninsel fährt, sollte hier die Kloster- und Bauerngärten bewundern, Räucherfisch essen, spazieren gehen … aber unbedingt auch der imposanten Karolingischen Torhalle einige Aufmerksamkeit widmen. 

(Brigitte Stolle)                                                       


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 16. Juni 2018

Pack die Badehose ein …

Badespaß am Chiemsee. Also ich NICHT, ich habe lediglich zugeschaut. - Fast unglaublich, mit welchen aufblasbaren Gummi-Tieren man ins Wasser gehen kann: Ente und Gans, Krokodil, Flamingo, Frosch, Krake, Delfin, Fisch, Schwein … und das Einhorn darf keinesfalls fehlen. Ein Murmeltier konnte ich leider nicht entdecken.

Badespaß am Chiemsee ... aufblasbare Gummitiere ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Badespaß am Chiemsee ... aufblasbare Gummitiere - Einhorn ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 12. Juni 2018

Traunstein - die Salzstadt an der Traun

Traunstein, die große Kreisstadt im oberbayerischen Chiemgau, befindet sich rund 10 Kilometer östlich des Chiemsees am Fluss Traun. Der Name Traunstein bedeutet „Burg an der Traun“. Hier kann man einkaufen gehen, ein Eis essen oder durch die historische Altstadt bummeln. Typisch ist die Inn-Salzach-Architektur. Früher war Traunstein eine wichtige Handelsstation an der Salzstraße mit Saline, Salinenkapelle und Arbeiterwohnungen.

Die Salinenkapelle (Aukirche) mit ihren frühbarocken Fresken gilt als größte Kapelle Deutschlands:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Salinenhäuser - Wohnungen der Saliner:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte StolleVom Parkplatz in der Au ist der Stadtplatz über mehrere Aufzüge, Rolltreppen und die Apothekerstiege erreichbar:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Der Untere oder Jackl-Turm (links) und eine Hausfassade aus den 50er-Jahren:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Brunnenfigur:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Fassadenschmuckelemente am Bäckerladen:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
H. und ich vor einem (leider geschlossenen) Antiquariat:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte StolleHeimat- und Spielzeugmuseum Traunstein: bürgerliche Kultur, sakrale Kunst, Geschichte der Saline, altes Spielzeug:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte StolleTraunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Die Stadtpfarrkirche St. Oswald:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

 Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 10. Juni 2018

Die Wieskirche im bayerischen Pfaffenwinkel

Mai 2018 - der erste richtige Urlaubstag! Bevor wir zum eigentlichen Ziel der Reise aufbrechen, gibt es erst noch ein Frühstück im Hotel in Bad Wörishofen …


… um anschließend den geplanten Zwischenstopp, die Wieskirche im bayerischen Pfaffenwinkel, anzusteuern:

Die imposante Wallfahrtskirche gehört zur Gemeinde Steingaden, Ortsteil Wies, und heißt genau: “Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies”. Sie liegt auch tatsächlich ganz idyllisch inmitten von Wiesen, Kuhweiden und Wanderwegen, und bietet schon von Weitem einen unvergesslichen Anblick.

Vor der Wieskirche (rechts unten) befindet sich eine kleine Kapelle, die ich auch in ihrem Inneren fotografiert habe:


Unser Plan, auch die sehenswerte Innenausstattung der Wieskirche fotografisch festzuhalten, musste leider aufgegeben werden. Ganze Busladungen von Wallfahrern wurden angekarrt. Neben Europäern konnte man Nord- und Südamerikaner und Asiaten sehen. Wir standen an diesem Samstag kurz vor 10 Uhr auf dem Parkplatz. Um 10 Uhr begann die Wallfahrtsmesse und ein Schild an der Türe sagte uns: “Keine Besichtigung während der Messe”. Sehr, sehr schade. Aber wegen unseres Termins für die Übergabe der Ferienwohnung konnten wir leider nicht bis 12 Uhr warten.

Da wir vor 4 Jahren schon einmal hier waren, habe ich beim Stöbern in meinem Archiv noch zwei Fotos gefunden: einen Putto und ein Teil des Deckengemäldes:

Die Sonnenuhr auf der Rückseite der Wieskirche:

 
Auf dem Gelände vor der Wieskirche ist viel los: Restaurants, Kioske, Andenkenstände, nicht nur mit religiösen Devotionalien, sondern auch die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft ist vertreten.


Wir kaufen uns noch ein ausgezogenes Schmalzgebäck (”Auszogne”) und fahren weiter Richtung Chiemsee:

Zum Abschluss noch zwei Bilder eines Foto-Events, das vor genau 4 Jahren im Mai 2014 vor der Wieskirche stattfand:


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 9. Juni 2018

Mit Pfarrer Kneipp in Bad Wörishofen

In der Kurstadt Bad Wörishofen begegnet man Herrn Kneipp auf Schritt und Tritt. Bad Wörishofen liegt in Bayern, Regierungsbezirk Schwaben. Hier wirkte Sebastian Kneipp einerseits als Pfarrer, andererseits kurierte er die Kurgäste mit der heilenden Kraft des Wassers, eine Therapieform, die bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren hat. Wasserkuren und Wassertreten (”kneippen”) sind der eine, die vielen Kräuter-, Gewürz-, Gemüse-, Duftgärten im Kurpark der andere Hauptanziehungspunkt. Wir haben vor zwei Wochen Bad Wörishofen besucht, leider konnte man im Hotel keine Fotos hochladen. Ich zeige sie deshalb erst heute, 2 Wochen später. Die verschiedenen Gärten haben mir am besten gefallen, das vielstimmige Froschkonzert bot einiges für das Ohr, die bunten Pflanzen und Schmetterlinge (auf den Fotos weiter unten: Bläulinge) taten dem Auge gut. Abends im Restaurant schmeckte der Kneipp-Burger (mit Grünkernbratling) wunderbar.

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle 

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 23. Mai 2018

Blaue Glocken

Diesen schönen Blauglockenbaum habe ich in einem Vorgarten entdeckt:


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 22. Mai 2018

Mach es wie die Sonnenuhr …

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle… zähl die heit’ren Stunden nur. Ein bisschen heiter sollte das Wetter bei einem Ausflug nach Birkenau im Odenwald schon sein, wenn man die Uhrzeit ablesen will. Birkenau hat den Beinamen “Dorf der Sonnenuhren“. Wie viele Sonnenuhren es dort tatsächlich gibt, weiß ich nicht. Ich habe viele fotografiert, aber noch mehr werde ich wohl übersehen haben. Der Fachbegriff für die Lehre von der Sonnenuhr ist übrigens “Gnomonik“.

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

 Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 21. Mai 2018

Die Tiefburg in Heidelberg-Handschuhsheim

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018Über die Tiefburg im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim habe ich bereits im Februar 2017 einiges geschrieben. Wer sich einen kurzen Überblick über die Geschichte dieser mittelalterlichen Wasserburg verschaffen will, kann HIER meinen damaligen Artikel anschauen. Die Fotos sind natürlich ähnlich, was hätte sich an so einer alten Burg auch ändern sollen? Nur die Jahreszeit ist eine andere. Heute haben wir zum Beispiel direkt neben der Tiefburg die ersten Kirschen des Jahres gefunden - sie waren noch etwas säuerlich. In einer Öffnung des alten Gemäuers hat ein Bienenschwarm ein Plätzchen gefunden. - Anschließend waren wir im Café Tiefburg zum Frühstücken. Beide haben wir uns für das Französische Frühstück mit einem Croissant, Himbeerkonfitüre und einem riesigen Milchkaffee entschieden. Die hausgemachten Konfitüren kann man dort auch kaufen und wir haben ein Glas Himbeerkonfitüre mitgenommen. Wirklich sehr, sehr lecker!

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

 Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... hier: Frühstück im Café Tiefburg ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 20. Mai 2018

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Neckarhausen

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte StolleBei dem Schloss in Neckarhausen handelt es sich um ein klassizistisches Gebäude aus Mittelbau und zwei Seitenflügeln. Hinter dem Schloss befindet sich eine Parkanlage im englischen Stil, die von dem Gartenbauarchitekten Ludwig von Sckell angelegt wurde (mit Orangerie und Eiskeller). Von Sckell hatte zuvor bereits einen der ersten englischen Landschaftsgärten Deutschlands in Schwetzingen angelegt. Freiherr Franz Albert von Oberndorff (1720 - 1799), der unter dem Kurfürsten Karl Theodor Minister wurde und später in den Reichsgrafenstand erhoben wurde, erwarb das Schloss 1777.

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle
Ansicht vom Schlossgarten:

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle
Kleine Schlösser rund um Mannheim 1: Seckenheim
Kleine Schlösser rund um Mannheim 2: Ilvesheim
Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Neckarhausen

Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 19. Mai 2018

Karla Kunstwadl in Bad Säckingen

In Bad Säckingen war Karla Kunstwadl schon oft. Aber ihr gefällt es dort immer wieder aufs Neue. Dieses Mal war sie mit V&J unterwegs. Die nachfolgende Collage zeigt das Ausflugsschiff “Trompeter von Säckingen”, die Rheinpromenade, den Gallusturm und die Holzbrücke, die Säckingen mit Stein (Aargau) in der Schweiz verbindet. Es ist die längste gedeckte Holzbrücke Europas.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JDas Fridolinsmünster mit seinen charakteristischen Türmen wurde nach zwei Brandkatastrophen (1678 und 1751) jeweils barockisiert. Seinerzeit wurde die Kirche einem irischen Glaubensboten, dem Heiligen Fridolin geweiht und ist heute das Wahrzeichen von Bad Säckingen.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JSchloss Schönau und Schlossgarten Bad Säckingen. Das Schloss ist auch als “Trompeterschlösschen” bekannt und beherbergt ein Museum, das unter anderem eine Dauerausstellung rund um die Trompete zeigt: Instrumentensammlung, Geschichte der Trompetenbaukunst, Trompetenwerkstatt aus der Zeit um 1900. - Mit seinem “Trompeter von Säckingen” erinnert der berühmteste Sohn der Stadt, der Dichter Joseph Victor von Scheffel, an die Heirat zwischen dem Bürgersohn Franz Werner Kirchhofer und der Adligen Marie Ursula von Schönau im 17. Jahrhundert. An der Außenseite des Fridolinsmünsters ist das Grab des “Trompeters” und seiner Frau angebracht. Die schwierige Verbindung dieses historischen Paares ist durch Scheffels Versepos weltberühmt geworden. - Die folgende Collage zeigt das Trompeterstandbild im Schlossgarten und den Sandsteinsockel auf der Schlossrückseite, auf dem eine Trompeterstatuette gestanden hat. Die Figur ist entfernt worden, wird seit einigen Monaten restauriert und soll nach Fertigstellung einen Platz im Schloss erhalten.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JBis dahin hat Karla Kunstwadl des Trompeters Platz eingenommen. Vor einiger Zeit habe ich den Trompeter zum Glück noch einmal fotografiert. Siehe HIER.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J
Im Schlossgarten von Bad Säckingen: Stele mit Scheffelbüste (links) - Karla Kunstwadl vor dem barocken Teehäuschen (rechts):

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J
Das Hotel-Restaurant “Kater Hiddigeigei“, benannt nach der epischen Charakterkatze in Scheffels “Trompeter von Säckingen“.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JFrühlingsspaziergang um den Bergsee:

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J
Alle Fotos dieses Eintrags stammen von V&J

  1. Idyllisch gelegen: Bergsee Bad Säckingen
  2. Herbstliches Bad Säckingen
  3. Bad Säckingen - Impressionen
  4. Bad Säckingen: Trompeter und Kater
  5. Fridolinsmünster in Bad Säckingen
  6. Fridolinsmünster in Bad Säckingen
  7. Au-Friedhof Bad Säckingen