Donnerstag, 30. Juni 2016

Interview: “Stoischer Humor eine gute Lösung”

Das Konradsblatt, die Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, war so nett, mein Büchlein “Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten” ab der Ausgabe 20 vom 15. Mai 2016 als eine Art “Fortsetzungsroman” in insgesamt 7 Ausgaben vorzustellen. An Pfingsten begann die Reihe mit der Geschichte “Als ich bei der Predigt an Gabis Blinddarm dachte und wie ein Sack umfiel“. Redakteur Thomas Arzner hat die einzelnen Kapitel gekonnt und pointiert in ein bis zwei Sätzen zusammengefasst und dem Ganzen damit einen schönen Rahmen gegeben. Die Ausgabe 27 enthielt dann zusätzlich noch das Interview “Autorin Brigitte Stolle über ihre Kindheit, die sie in ihrem Buch beschrieb” mit der Überschrift “Stoischer Humor eine gute Lösung“. Gleichzeitig wurden die Leser und Leserinnen des Konradsblattes aufgefordert, eigene Kindheitserlebnisse und Erinnerungen aufzuschreiben und einzusenden. Einige davon würden zu gegebener Zeit in der Zeitschrift veröffentlicht werden. Da darf man gespannt sein.

Für das Interesse an meiner Arbeit und die wohlwollende Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich bei der Konradsblatt-Redaktion, besonders natürlich bei Herrn Arzner. Mein Dank geht auch an die Leser und Leserinnen, die zahlreichen Anrufer, Brief- und Mailschreiber, die mir positive Feedbacks, zum Teil berührende eigene Erinnerungen, viel Lob und Zuspruch zuteil werden ließen.   

Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Edingen-Neckarhausen - Kinheits- und Jugenderinnerungen - Konradsblatt - Stoischer Humor
Das Interview mit Redakteur Thomas Arzner
kann man HIER etwas augenschonender lesen.

Dienstag, 21. Juni 2016

Dornröschen - La Belle au Bois Dormant - Sleeping beauty

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016
À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen … Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen “Dornröschen“, das im französischen Original “La belle au bois dormant” heißt.

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016
Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung “Histoires ou Contes du temps passé” (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in “Dornröschen” umgetauft haben.

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016Im Gegensatz zu dem deutschen “Dornröschen” der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt, ist “Prince Charmant” :-)))

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name “Dornröschen” botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und keine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen “Stachelröschen” heißen … dies aber nur mal so am Rande erwähnt …

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016Neben der “Schlafenden Schönen im Walde” stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumling (Le Petit Poucet) …

Der gestiefelte Kater (Le Chat botté):

À Rigny-Ussé, je lis, tu lis, ils lisent. Ich lese, du liest, sie lesen ... Ja, was lesen sie denn in Rigny-Ussé? Na, wahrscheinlich Märchen. Und ganz besonders das Märchen "Dornröschen", das im französischen Original "La belle au bois dormant" heißt. - Der 1628 in Paris geborene französische Schriftsteller Charles Perrault, der durch seine Märchensammlung "Histoires ou Contes du temps passé" (Geschichten oder Erzählungen aus alter Zeit) bekannt ist, hat sich bei einem Aufenthalt im Schloss von Ussé von der Romantik des Ortes und der turmreichen Schlossanlage zu dem Märchen inspirieren lassen, das später die deutschen Brüder Grimm von ihm übernommen und in "Dornröschen" umgetauft haben. - Im Gegensatz zu dem deutschen "Dornröschen" der Gebrüder Grimm hat die Prinzessin in der Geschichte von Charles Perrault einen Namen: sie heißt Aurore. Und der junge Prinz, der sie nach 100 Jahren aus dem Schlaf erweckt ist "Prince Charmant". - Rosen spielen im Märchenschloss von Ussé natürlich eine große Rolle, auch wenn der Name "Dornröschen" botanisch gesehen nicht korrekt ist. Rosen besitzen Stacheln und deine Dornen. Genau genommen müsste das Märchen "Stachelröschen" heißen ... dies aber nur mal so am Rande erwähnt ... Neben der "Schlafenden Schönen im Walde" stammen noch viele andere bekannte Märchen unserer Gebrüder Grimm aus der Feder des Franzosen Charles Perrault: Aschenputtel (Cendrillon) zum Beispiel. Und: Blaubart (La Barbe bleu), Rotkäppchen (Le Petit Chaperon rouge), der gestiefelte Kater (Le Chat botté), der kleine Däumlich (Le Petit Poucet) ... Foto: Brigitte Stolle 2016
Frankreich-Urlaub Mai/Juni 2016
Schlösser und Orte an der Loire und ihren Nebenflüssen
hier: Château d’Ussé in Rigny-Ussé an der Indre

Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 17. Juni 2016

Rabelais - extreme Sinnesfreuden

Hier sitzt er, der berühmteste Sohn der Stadt Chinon: François Rabelais, geboren 1499 allhier, gestorben 1552 in Paris. Arzt, Heiler, Bettelmönch, Satiriker … einer der bedeutendsten französischen Renaissance-Schriftsteller und noch dazu einer, an dem sich die Geister scheiden. Sein Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel – ein Werk übermütiger Sinnesfreude“ ist Literatur-Interessierten ein Begriff. Ganz besonders natürlich in seinem Heimatland Frankreich, wo sich bis heute viele Redewendungen der Alltagssprache auf Rabelais und seine Bände beziehen und sich mittlerweile verselbstständigt haben: un appétit pantagruélique – ein pantagruelischer Appetit / un repas gargantuesque - ein gargantuesker Schmaus usw. Auch seine Zitate, Aussprüche, Aphorismen sind nach wie vor bekannt: „Der Appetit kommt beim Essen. – Besser ist’s, zum Lachen schreiben denn zum Weinen; eigenstes der Menschen ist das Lachen. – Eine gesunde Seele kann nicht in einem trockenen Körper wohnen. – Zieh den Vorhang, die Komödie ist aus.“ Ironie, Witz, Sarkasmus und derber Realismus prägen sein Werk. Bedenkt man zum Beispiel die in „Gargantua und Pantagruel“ in obszöner Sprache und peinlichster Ausführlichkeit dargelegte Abhandlung zum Thema, wie und womit man sich nach dem Toilettenbesuch den Popo abwischen sollte und dass dafür weiche, flaumige Entenküken am besten geeignet seien (ja pfui, die armen Tierchen!), kann man das Werk kaum als realistisch und derb, sondern muss es als sehr-sehr-sehr derb bezeichnen. Ähnliches gilt für Szenen zu Geschlechtsverkehr und üppigem Fressen. Ein extrem „sinnenfreudiges“ Werk für starke Nerven. (Brigitte Stolle, 2016) Text und Foto: Brigitte Stolle 2016Hier sitzt er, der berühmteste Sohn der Stadt Chinon: François Rabelais, geboren 1499 allhier, gestorben 1552 in Paris. In Chinon taucht sein Name vielerorten auf: Restaurants sind nach ihm benannt, Straßen, Plätze. Rabelais war Arzt, Heiler, Bettelmönch, Satiriker … einer der bedeutendsten französischen Renaissance-Schriftsteller und noch dazu einer, an dem sich die Geister scheiden. Sein Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel – ein Werk übermütiger Sinnesfreude“ ist Literatur-Interessierten ein Begriff. Ganz besonders natürlich in seinem Heimatland Frankreich, wo sich bis heute viele Redewendungen der Alltagssprache auf Rabelais und seine Bände beziehen und sich mittlerweile verselbstständigt haben: un appétit pantagruélique – ein pantagruelischer Appetit / un repas gargantuesque - ein gargantuesker Schmaus usw. Auch seine Zitate, Aussprüche, Aphorismen sind nach wie vor bekannt: „Der Appetit kommt beim Essen. – Besser ist’s, zum Lachen schreiben denn zum Weinen; eigenstes der Menschen ist das Lachen. – Eine gesunde Seele kann nicht in einem trockenen Körper wohnen. – Zieh den Vorhang, die Komödie ist aus.“ Ironie, Witz, Sarkasmus und derber Realismus prägen sein Werk. Bedenkt man zum Beispiel die in „Gargantua und Pantagruel“ in obszöner Sprache und peinlichster Ausführlichkeit dargelegte Abhandlung zum Thema, wie und womit man sich nach dem Toilettenbesuch den Popo abwischen sollte und dass dafür weiche, flaumige Entenküken am besten geeignet seien (ja pfui, die armen Tierchen!), kann man das Werk kaum als realistisch und derb, sondern muss es als sehr-sehr-sehr derb bezeichnen :-) Ähnliches gilt für Szenen zu Geschlechtsverkehr und üppigem Fressen. Ein extrem „sinnenfreudiges“ Werk für starke Nerven. (Brigitte Stolle, 2016)

Hier sitzt er, der berühmteste Sohn der Stadt Chinon: François Rabelais, geboren 1499 allhier, gestorben 1552 in Paris. Arzt, Heiler, Bettelmönch, Satiriker … einer der bedeutendsten französischen Renaissance-Schriftsteller und noch dazu einer, an dem sich die Geister scheiden. Sein Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel – ein Werk übermütiger Sinnesfreude“ ist Literatur-Interessierten ein Begriff. Ganz besonders natürlich in seinem Heimatland Frankreich, wo sich bis heute viele Redewendungen der Alltagssprache auf Rabelais und seine Bände beziehen und sich mittlerweile verselbstständigt haben: un appétit pantagruélique – ein pantagruelischer Appetit / un repas gargantuesque - ein gargantuesker Schmaus usw. Auch seine Zitate, Aussprüche, Aphorismen sind nach wie vor bekannt: „Der Appetit kommt beim Essen. – Besser ist’s, zum Lachen schreiben denn zum Weinen; eigenstes der Menschen ist das Lachen. – Eine gesunde Seele kann nicht in einem trockenen Körper wohnen. – Zieh den Vorhang, die Komödie ist aus.“ Ironie, Witz, Sarkasmus und derber Realismus prägen sein Werk. Bedenkt man zum Beispiel die in „Gargantua und Pantagruel“ in obszöner Sprache und peinlichster Ausführlichkeit dargelegte Abhandlung zum Thema, wie und womit man sich nach dem Toilettenbesuch den Popo abwischen sollte und dass dafür weiche, flaumige Entenküken am besten geeignet seien (ja pfui, die armen Tierchen!), kann man das Werk kaum als realistisch und derb, sondern muss es als sehr-sehr-sehr derb bezeichnen. Ähnliches gilt für Szenen zu Geschlechtsverkehr und üppigem Fressen. Ein extrem „sinnenfreudiges“ Werk für starke Nerven. (Brigitte Stolle, 2016) Text und Foto: Brigitte Stolle 2016

Hier sitzt er, der berühmteste Sohn der Stadt Chinon: François Rabelais, geboren 1499 allhier, gestorben 1552 in Paris. Arzt, Heiler, Bettelmönch, Satiriker … einer der bedeutendsten französischen Renaissance-Schriftsteller und noch dazu einer, an dem sich die Geister scheiden. Sein Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel – ein Werk übermütiger Sinnesfreude“ ist Literatur-Interessierten ein Begriff. Ganz besonders natürlich in seinem Heimatland Frankreich, wo sich bis heute viele Redewendungen der Alltagssprache auf Rabelais und seine Bände beziehen und sich mittlerweile verselbstständigt haben: un appétit pantagruélique – ein pantagruelischer Appetit / un repas gargantuesque - ein gargantuesker Schmaus usw. Auch seine Zitate, Aussprüche, Aphorismen sind nach wie vor bekannt: „Der Appetit kommt beim Essen. – Besser ist’s, zum Lachen schreiben denn zum Weinen; eigenstes der Menschen ist das Lachen. – Eine gesunde Seele kann nicht in einem trockenen Körper wohnen. – Zieh den Vorhang, die Komödie ist aus.“ Ironie, Witz, Sarkasmus und derber Realismus prägen sein Werk. Bedenkt man zum Beispiel die in „Gargantua und Pantagruel“ in obszöner Sprache und peinlichster Ausführlichkeit dargelegte Abhandlung zum Thema, wie und womit man sich nach dem Toilettenbesuch den Popo abwischen sollte und dass dafür weiche, flaumige Entenküken am besten geeignet seien (ja pfui, die armen Tierchen!), kann man das Werk kaum als realistisch und derb, sondern muss es als sehr-sehr-sehr derb bezeichnen. Ähnliches gilt für Szenen zu Geschlechtsverkehr und üppigem Fressen. Ein extrem „sinnenfreudiges“ Werk für starke Nerven. (Brigitte Stolle, 2016) Text und Foto: Brigitte Stolle 2016

Hier sitzt er, der berühmteste Sohn der Stadt Chinon: François Rabelais, geboren 1499 allhier, gestorben 1552 in Paris. In Chinon taucht sein Name vielerorten auf: Restaurants sind nach ihm benannt, Straßen, Plätze. Rabelais war Arzt, Heiler, Bettelmönch, Satiriker … einer der bedeutendsten französischen Renaissance-Schriftsteller und noch dazu einer, an dem sich die Geister scheiden. Sein Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel – ein Werk übermütiger Sinnesfreude“ ist Literatur-Interessierten ein Begriff. Ganz besonders natürlich in seinem Heimatland Frankreich, wo sich bis heute viele Redewendungen der Alltagssprache auf Rabelais und seine Bände beziehen und sich mittlerweile verselbstständigt haben: un appétit pantagruélique – ein pantagruelischer Appetit / un repas gargantuesque - ein gargantuesker Schmaus usw. Auch seine Zitate, Aussprüche, Aphorismen sind nach wie vor bekannt: „Der Appetit kommt beim Essen. – Besser ist’s, zum Lachen schreiben denn zum Weinen; eigenstes der Menschen ist das Lachen. – Eine gesunde Seele kann nicht in einem trockenen Körper wohnen. – Zieh den Vorhang, die Komödie ist aus.“ Ironie, Witz, Sarkasmus und derber Realismus prägen sein Werk. Bedenkt man zum Beispiel die in „Gargantua und Pantagruel“ in obszöner Sprache und peinlichster Ausführlichkeit dargelegte Abhandlung zum Thema, wie und womit man sich nach dem Toilettenbesuch den Popo abwischen sollte und dass dafür weiche, flaumige Entenküken am besten geeignet seien (ja pfui, die armen Tierchen!), kann man das Werk kaum als realistisch und derb, sondern muss es als sehr-sehr-sehr derb bezeichnen. Ähnliches gilt für Szenen zu Geschlechtsverkehr und üppigem Fressen. Ein extrem „sinnenfreudiges“ Werk für starke Nerven. Test und Foto: Brigitte Stolle, 2016

Hier sitzt er, der berühmteste Sohn der Stadt Chinon: François Rabelais, geboren 1499 allhier, gestorben 1552 in Paris. In Chinon taucht sein Name vielerorten auf: Restaurants sind nach ihm benannt, Straßen, Plätze. Rabelais war Arzt, Heiler, Bettelmönch, Satiriker … einer der bedeutendsten französischen Renaissance-Schriftsteller und noch dazu einer, an dem sich die Geister scheiden. Sein Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel – ein Werk übermütiger Sinnesfreude“ ist Literatur-Interessierten ein Begriff. Ganz besonders natürlich in seinem Heimatland Frankreich, wo sich bis heute viele Redewendungen der Alltagssprache auf Rabelais und seine Bände beziehen und sich mittlerweile verselbstständigt haben: un appétit pantagruélique – ein pantagruelischer Appetit / un repas gargantuesque - ein gargantuesker Schmaus usw. Auch seine Zitate, Aussprüche, Aphorismen sind nach wie vor bekannt: „Der Appetit kommt beim Essen. – Besser ist’s, zum Lachen schreiben denn zum Weinen; eigenstes der Menschen ist das Lachen. – Eine gesunde Seele kann nicht in einem trockenen Körper wohnen. – Zieh den Vorhang, die Komödie ist aus.“ Ironie, Witz, Sarkasmus und derber Realismus prägen sein Werk. Bedenkt man zum Beispiel die in „Gargantua und Pantagruel“ in obszöner Sprache und peinlichster Ausführlichkeit dargelegte Abhandlung zum Thema, wie und womit man sich nach dem Toilettenbesuch den Popo abwischen sollte und dass dafür weiche, flaumige Entenküken am besten geeignet seien (ja pfui, die armen Tierchen!), kann man das Werk kaum als realistisch und derb, sondern muss es als sehr-sehr-sehr derb bezeichnen. Ähnliches gilt für Szenen zu Geschlechtsverkehr und üppigem Fressen. Ein extrem „sinnenfreudiges“ Werk für starke Nerven. Test und Foto: Brigitte Stolle, 2016

Hier sitzt er, der berühmteste Sohn der Stadt Chinon: François Rabelais, geboren 1499 allhier, gestorben 1552 in Paris. In Chinon taucht sein Name vielerorten auf: Restaurants sind nach ihm benannt, Straßen, Plätze. Rabelais war Arzt, Heiler, Bettelmönch, Satiriker … einer der bedeutendsten französischen Renaissance-Schriftsteller und noch dazu einer, an dem sich die Geister scheiden. Sein Romanzyklus „Gargantua und Pantagruel – ein Werk übermütiger Sinnesfreude“ ist Literatur-Interessierten ein Begriff. Ganz besonders natürlich in seinem Heimatland Frankreich, wo sich bis heute viele Redewendungen der Alltagssprache auf Rabelais und seine Bände beziehen und sich mittlerweile verselbstständigt haben: un appétit pantagruélique – ein pantagruelischer Appetit / un repas gargantuesque - ein gargantuesker Schmaus usw. Auch seine Zitate, Aussprüche, Aphorismen sind nach wie vor bekannt: „Der Appetit kommt beim Essen. – Besser ist’s, zum Lachen schreiben denn zum Weinen; eigenstes der Menschen ist das Lachen. – Eine gesunde Seele kann nicht in einem trockenen Körper wohnen. – Zieh den Vorhang, die Komödie ist aus.“ Ironie, Witz, Sarkasmus und derber Realismus prägen sein Werk. Bedenkt man zum Beispiel die in „Gargantua und Pantagruel“ in obszöner Sprache und peinlichster Ausführlichkeit dargelegte Abhandlung zum Thema, wie und womit man sich nach dem Toilettenbesuch den Popo abwischen sollte und dass dafür weiche, flaumige Entenküken am besten geeignet seien (ja pfui, die armen Tierchen!), kann man das Werk kaum als realistisch und derb, sondern muss es als sehr-sehr-sehr derb bezeichnen. Ähnliches gilt für Szenen zu Geschlechtsverkehr und üppigem Fressen. Ein extrem „sinnenfreudiges“ Werk für starke Nerven. Test und Foto: Brigitte Stolle, 2016
Das Restaurant “À la Pause Rabelaisienne” - eine gute Wahl:

François Rabelais - berühmter Sohn der Stadt Chinon / Foto: Brigitte Stolle 2016

Frankreich-Urlaub Mai/Juni 2016
Schlösser und Orte an der Loire und ihren Nebenflüssen
hier: Chinon an der Vienne

Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 24. Mai 2016

Hier irrte Mister Shakespeare

Richtig gut ausgekannt mit den Bienen, dem Bienenvolk und den verschiedenen “Berufen”, die eine Biene im Laufe ihres Lebens ausübt, hat sich William Shakespeare, wie man dem folgenden Zitat aus “Heinrich V.” entnehmen kann. Aber in einer entscheidenden Sache hat er sich doch geirrt:

Bienen Bienenvolk Honigbiene William Shakespeare Bienenstich Imkerkrimi aus Mannheim Brigitte Stolle 2016
Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannheim

Hilfe — !

Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannheim

Weniger als zwei Prozent der Menschen reagieren auf Hymenopterengifte mit einem allergischen Schock-zustand, anaphylaktischer Schock genannt, der bei Nicht-Behandlung zum Tode führen kann. Der in gerin-gen Mengen harmlose Giftstoff wird vom Körper als bedrohlich eingestuft, das verwirrte Immunsystem reagiert überschießend. Hervorgerufen wird die lebens¬bedrohliche Überreaktion durch hohe Histamin-ausschüttungen. Erste Anzeichen sind Juckreiz an Kopf und Zunge, Ausschläge, großflächige Hautrötungen, Schwellungen, Krämpfe, Schweißausbrüche, Atemnot. Es kommt zu einer Beschleunigung der Herzfrequenz, der Blutdruck sinkt bedrohlich ab, Kreislaufkollaps und Herzlähmung folgen. - Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannnheim von Brigitte Stolle, 2. Auflage 2016
„Du greifst partout zu Ingrid Noll?
Lies doch mal Brigitte Stoll.
Hier fehlt, wie ich soeben seh‘
Am Ende noch das kleine e.
Den Lapsus man entschuld’gen wolle …
Man merke sich: Brigitte Stolle.“

 (Paul Baldauf, Schriftsteller aus Speyer)

Sonntag, 22. Mai 2016

“Heckers Traum” von Jürgen Goertz

Angelbachtal-Eikersheim. Gegenüber vom Schlosspark steht das “Heckerhaus“, das Geburtshaus von Friedrich Hecker. Der badische Revolutionsführer Friedrich Hecker (1811 - 1881) war eine der schillerndsten Figuren der badischen (und deutschen) Revolution von 1848/49. Noch heute sind Begriffe wie “Heckerhut” (mit der typischen Feder) und “Heckerlied” bekannt.

Rechts: das Heckerhaus.
Links: ehemalige Schlosskirche, heute Atelier des Künstlerehepaares Goertz

Angelbachtal-Eikersheim. Gegenüber von Schlosspark steht das "Heckerhaus", das Geburtshaus von Friedrich Hecker. Der badische Revolutionsführer Friedrich Hecker (1811 - 1881) war eine der schillerndsten Figuren der badischen (und deutschen) Revolution von 1848/49. Noch heute sind Begriffe wie "Heckerhut" (mit der typischen Feder) und "Heckerlied" bekannt. Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2016

Angelbachtal-Eikersheim. Gegenüber von Schlosspark steht das "Heckerhaus", das Geburtshaus von Friedrich Hecker. Der badische Revolutionsführer Friedrich Hecker (1811 - 1881) war eine der schillerndsten Figuren der badischen (und deutschen) Revolution von 1848/49. Noch heute sind Begriffe wie "Heckerhut" (mit der typischen Feder) und "Heckerlied" bekannt. Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2016
Das Heckerlied:

Wenn die Leute fragen,
Lebt der Hecker noch?
Könnt ihr ihnen sagen:
Ja, er lebet noch.

Er hängt an keinem Baume,
Er hängt an keinem Strick.
Er hängt nur an dem Traume
Der deutschen Republik.

Fürstenblut muss fließen
Knüppelhageldick,
Und daraus ersprießen
Die freie Republik.

Ja, dreiunddreißig Jahre
Währt die Knechtschaft schon
Nieder mit den Hunden
Von der Reaktion!

Schmiert die Guillotine
Mit Tyrannenfett!
Schmeißt die Konkubine
Aus des Fürsten Bett!

Ja, dreiunddreißig Jahre
Währt die Knechtschaft schon
Nieder mit den Hunden
Von der Reaktion!

Angelbachtal-Eikersheim. Gegenüber von Schlosspark steht das "Heckerhaus", das Geburtshaus von Friedrich Hecker. Der badische Revolutionsführer Friedrich Hecker (1811 - 1881) war eine der schillerndsten Figuren der badischen (und deutschen) Revolution von 1848/49. Noch heute sind Begriffe wie "Heckerhut" (mit der typischen Feder) und "Heckerlied" bekannt. Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2016Angelbachtal-Eikersheim. Gegenüber von Schlosspark steht das "Heckerhaus", das Geburtshaus von Friedrich Hecker. Der badische Revolutionsführer Friedrich Hecker (1811 - 1881) war eine der schillerndsten Figuren der badischen (und deutschen) Revolution von 1848/49. Noch heute sind Begriffe wie "Heckerhut" (mit der typischen Feder) und "Heckerlied" bekannt. Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2016
Die Plastik “Heckers Traum” von Prof. Jürgen Goertz steht direkt vor dem Heckerhaus:

Angelbachtal-Eikersheim. Gegenüber von Schlosspark steht das "Heckerhaus", das Geburtshaus von Friedrich Hecker. Der badische Revolutionsführer Friedrich Hecker (1811 - 1881) war eine der schillerndsten Figuren der badischen (und deutschen) Revolution von 1848/49. Noch heute sind Begriffe wie "Heckerhut" (mit der typischen Feder) und "Heckerlied" bekannt. Fotos: Brigitte Stolle, Mai 2016
Foto (s): Brigitte Stolle

Mai 2016

“Karla zeichnete Bienenwaben”

Ein Honigrähmchen, auf dem alle Waben mit Honig strotzend gefüllt und mit einer schützenden Wachsschicht verschlossen sind, ist ein stabiles und recht schweres Ding, das gut und gerne 2 Kilo auf die Waage bringt. Nachdem die Waben die Honigschleuder verlassen haben, leergeschleudert und in ihrer wächsernen Grundstruktur zerstört, beiben filigrane Gebilde zurück, die mich durch ihre Zartheit und Zerbrechlichkeit immer zu Fotoversuchen animiert haben; keines gleicht dem anderen. Ich finde diese nunmehr ausgedienten Waben wunderschön … Das Zitat stammt aus: “Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannheim“, 2016.

Ein Honigrähmchen, auf dem alle Waben mit Honig strotzend gefüllt und mit einer schützenden Wachsschicht verschlossen sind, ist ein stabiles und recht schweres Ding, das gut und gerne 2 Kilo auf die Waage bringt. Nachdem die Waben die Honigschleuder verlassen haben, leergeschleudert und in ihrer wächsernen Grundstruktur zerstört, beiben filigrane Gebilde zurück, die mich durch ihre Zartheit und Zerbrechlichkeit immer zu Fotoversuchen animiert haben; keines gleicht dem anderen. Ich finde diese nunmehr ausgedienten Waben wunderschön ... Das Zitat stammt aus: "Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannheim", 2016. Buch und Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 21. Mai 2016

Endlich Erdbeeren ( … aber bitte OHNE Kellerasseln!)

Heute gab’s bei uns die ersten deutschen Erdbeeren der Saison. Am liebsten esse ich sie pur. Oder mit ungesüßter Schlagsahne. Ein kleines Minzblättchen ist auch nicht schlecht. Mmmhhh, süß und lecker.

Erdbeerzeit Erdbeersaison Erdbeeren mit Sahne Minzblättchen Mai 2016 Fotos Brigitte Stolle MannheimZum Glück habe ich erst NACH dem Erdbeergenuss mein “Großes illustriertes Kräuterbuch” (Ulm 1884) zum Thema Erdbeeren konsultiert. Denn was ist da auf Seite 194 lesen?

“Sicheres Mittel gegen Blasen- und Nierenstein und Geschwüre in der Blase und den Nieren, von Pisanellus. Man nehme 200 St. Kellerasseln, ertränke sie in etwas gutem französischem Weine, thue sie in einen beschlagenen Glaskolben, verschließe diesen gehörig und dörre sie in einem Ofen so lange, bis man sie zu Pulver zerreiben kann. Auf dieses Pulver gießt man nun so viel französischen Wein, als es aufzunehmen vermag, trocknet es dann in gelinder Wärme vorsichtig und wiederholt dieses Verfahren dreimal. Dann nimmt man Erdbeerwasser, soviel man zum Anfeuchten des Pulvers nöthig hat, gießt dazu 20 Tropfen Vitriolgeist, trocknet das Pulver vorsichtig und wiederholt dies ebenfalls dreimal. Man bewahrt das Pulver in einem gut verschlossenem Glase. Davon nimmt der Kranke täglich vor dem Mittagessen 4 Gr., höchstens 5 Gr., und trinkt hinterher 54 - 60 Gr. Brühe von gekochten, rothen Kichererbsen, zu denen 15 Gr. Franzbranntwein gethan wurde. Nach 9 - 12 Tagen geht der Stein als Gries im Urin weg und die Patienten genesen.”

Sehr abenteuerlich! Fragen tun sich auf: Wer ist Pisanellus? Wo bekommt man 200 St. Kellerasseln her? Geht auch guter italienischer Wein zum Ertränken? Wenn man besonders fette Kellerasseln nimmt, reichen dann auch 160 Stück? Worin beruht eigentlich die Heilwirkung von Kellerasseln?

"Großes illustriertes Kräuterbuch" Ulm 1884: Heilmittel Erdbeere mit Rezepten

"Großes illustriertes Kräuterbuch" Ulm 1884: Heilmittel Erdbeere mit Rezepten

"Großes illustriertes Kräuterbuch" Ulm 1884: Heilmittel Erdbeere mit Rezepten

Honignüsse - Bienenküsse

Die kleine Zeichnung mit dem Mädchen und der Biene von der Illustratorin und Postkartenentwerferin Anna-Maria Schwarz-Torinus stammt aus den 1930er- bis 1940er-Jahren. Die Zubereitung für die “Honignüsse - Bienenküsse” wurde dem Rezeptanhang meines Buches “Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannheim” entnommen.

Imker Biene Imkerei Honig Zeichnerin Anna-Maria Schwarz-Torinus Künstlerpostkarte Honigrezept Honignüsse Bienenküsse Bienenstich Imkerkrimi aus Mannheim Collage Brigitte Stolle 2016

Samstag, 14. Mai 2016

Brunhilde, Barbara und ich … im Konradsblatt

Das Konradsblatt, die Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, ist so freundlich, mein Büchlein “Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten” ab der Ausgabe 20 vom 15. Mai 2016 als eine Art “Fortsetzungsroman” in 4 bis 5 Ausgaben vorzustellen. An Pfingsten beginnt die Reihe mit der Geschichte “Als ich bei der Predigt an Gabis Blinddarm dachte und wie ein Sack umfiel“.

Das Konradsblatt, die Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, ist so freundlich, mein Büchlein "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" ab der Ausgabe 20 vom 15. Mai 2016 als eine Art "Fortsetzungsroman" in 4 bis 5 Ausgaben vorzustellen. An Pfingsten beginnt die Reihe mit der Geschichte "Als ich bei der Predigt an Gabis Blinddarm dachte und wie ein Sack umfiel". - Brigitte Stolle 2016
Vorab gab es auch ein kleines Interview mit dem Konradsblatt:

Wie sind Sie denn zum Schreiben gekommen?

Naja … eigentlich schreibe ich schon fast immer. Mit 13 wollte ich Schriftstellerin werden. Statt meine Latein-Hausaufgaben zu machen, habe ich mir lieber Geschichten ausgedacht und mich an einem romantischen Liebesroman versucht. Gut, dass diese Unterlagen nicht mehr existieren! Während meines Germanistikstudiums habe ich ebenfalls viel geschrieben, das meiste jedoch nur für die Schublade. Mein erstes Buch „Die Köchin“ kam 2004 auf den Markt. „Brunhilde, Barbara und ich“ ist Buch Nummer 5. Ich habe immer im kleinen, bescheidenen Rahmen geschrieben und stets neben meinem eigentlichen „Brotberuf“; deshalb aus Zeitgründen meist nachts. Schreiben, formulieren, mit Worten spielen … das gehört für mich zu den allerschönsten Dingen im Leben überhaupt.

Hand aufs Herz, Frau Stolle: Hat sich wirklich alles so zugetragen, wie Sie es in Ihrem Buch schildern? Und stehen Sie mit den anderen beiden Titelfiguren, Brunhilde und Barbara, noch in Kontakt?

Hand aufs Herz? Bei meinen kleinen Geschichten handelt es sich nicht um Fiktion; nichts wurde erfunden oder ausgedacht. Aber ich denke, es geht hier nicht um Wahrheit, sondern um Erinnerung. Ich habe alles so aufgeschrieben, wie mein Gedächtnis diese kleinen Begebenheiten gespeichert hat. Gerade Kindheitserinnerungen sind stark emotional geprägt. Ich würde also nicht unbedingt meine Hand dafür ins Feuer legen, dass Brunhilde und Barbara z. B. die Sache mit dem ausgepusteten „Ewigen Licht“ heute ganz genauso wie ich wiedergeben würden. Beiden habe ich das Büchlein übrigens geschenkt und auch schon eine sehr nette positive Reaktion erhalten. Also: Hand aufs Herz: Ja ! – Hand ins Feuer: Nein !

Denken Sie denn gerne noch an Ihre Kindheit zurück?

Es heißt ja, dass man sich mit zunehmendem Alter immer mehr mit zurückliegenden Dingen beschäftigt, einfach, weil die Vergangenheit immer länger und die Zukunft immer kürzer wird. Über Oma und Opa habe ich mich früher lustig gemacht, wenn sie ständig vom Krieg oder ganz allgemein von „früher“ gesprochen haben. Das war oft nervig. Heute kann ich das besser verstehen. Ob gerne oder nicht, jeder denkt wohl mehr oder weniger regelmäßig an seine Kindheit zurück. Dazu kommt es fast zwangsläufig, denn es ist ja eine prägende Zeit. Meine eigene Kindheit würde ich als normal bezeichnen, weder besonders glücklich noch besonders unglücklich. Ganz durchwachsen eben. An manches erinnere ich mich ungerne, aber an sehr viele Dinge denke ich ausgesprochen gern zurück, z. B. an Weihnachten, Ostern, Geburtstage … oder an die vielen kleinen Ereignisse, die ich im Buch beschrieben habe und die die Atmosphäre der 1960er-Jahre in einer kleinen Gemeinde ganz gut widerspiegeln.

Ihre Geschichten sind meist eher lustig. Als Kind werden Sie aber nicht jede Begebenheit so empfunden haben. War das Schreiben denn auch eine Art der „Vergangenheitsbewältigung?

Nein, es war nicht alles lustig, da haben Sie Recht. Wenn ein schüchternes Kind zu Hauptrollen bei Theateraufführungen oder zum Gedichteaufsagen in der Kirche gezwungen wird und sich nicht dagegen wehren kann, kann das schon eine ziemliche Qual sein. Richtig schlimme oder traumatische Erlebnisse habe ich nicht zu verzeichnen, so dass es heute, mehrere Jahrzehnte später, nichts gibt, was an meiner Vergangenheit „bewältigt“ werden müsste. Da habe ich einfach Glück gehabt. Den auf den ersten Blick lustigen Erzählstil umschrieb ein Buchrezensent mit „stoischem Humor“, was meiner Meinung nach sehr gut getroffen ist. Ein gewisser stoischer Humor ist ja in vielen belastenden Lebenssituationen, sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter, nicht die allerschlechteste Lösung.

Sie schildern in Ihrem Band Erlebnisse, die Sie als Kind auch mit der Kirche und ihrem “Bodenpersonal“ gehabt haben. Wie haben diese Ihr Bild von Kirche später dann als Erwachsene geprägt?

Ich denke gerade intensiv darüber nach, ob diese beiden im Buch erwähnten Personen des kirchlichen „Bodenpersonals“, die Niederbronner Schwester Maria Lena und unser Pfarrer K, mein Bild von Kirche irgendwie geprägt haben. Und ich meine: nein. Beide gehörten, wie auch Lehrer und Lehrerinnen, zum „Gesamtpersonal“ meiner Kindheit. Die meisten dieser Personen habe ich in recht neutraler Erinnerung behalten, einige wenige in sehr unangenehmer (Lateinlehrer) und ein paar von ihnen in ganz besonders guter (z. B. die sehr liebe und herzliche Nonne und Kindergartenschwester). Mit 10 Jahren wollte ich übrigens auch Nonne werden und ins Kloster gehen, was gewiss mit der positiven Erfahrung mit Schwester Maria Lena zusammenhing. Dagegen wollte ich niemals Lateinlehrerin werden. Aber letztendlich bin ich dann etwas ganz anderes geworden.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Blond

Eine bitterböse Geschichte: "GLÜCKPRINZ - Mannheimer Krimistück in 8 Tagen" von Brigitte Stolle / 2016
Foto (s): Brigitte Stolle

Mai 2016

Mittwoch, 11. Mai 2016

Ein neuer Bienenstich

Mein “Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannheim” ist gerade in 2. überarbeiteter Auflage erschienen. Während die Auflage von 2009 (links) auf dem Titelbild eine Imkerstatue aus dem Schwetzinger Schlossgarten zeigt, habe ich mich für die zweite Auflage (rechts) für ein Foto von frisch ausgeschleuderten Honigwaben entschieden. Des Weiteren wurden im Innenteil ein paar Änderungen vorgenommen und der Rezeptanhang leicht modifiziert. Das neue Buch ist als Hardcover, Taschenbuch und E-Book zu haben, z. B. bei Amazon.

Mein "Bienenstich - Imkerkrimi aus Mannheim" ist gerade in 2. überarbeiteter Auflage erschienen. Während die Auflage von 2009 (links) auf dem Titelbild eine Imkerstatue aus dem Schwetzinger Schlossgarten zeigt, habe ich mich für die zweite Auflage (rechts) für ein Foto von frisch ausgeschleuderten Honigwaben entschieden. Des Weiteren wurden im Innenteil ein paar Änderungen vorgenommen und der Rezeptanhang leicht modifiziert. Das neue Buch ist als Hardcover, Taschenbuch und E-Book zu haben, z. B. bei Amazon. Inhalt, Zeitungsartikel, Rezensionen Brigitte Stolle 2016Und HIER geht es um  Inhalt, Zeitungsartikel, Rezensionen …

Sonntag, 1. Mai 2016

2 Kundenrezensionen zu “Brunhilde, Barbara und ich …”

Bei Amazon gibt es mittlerweile 2 Kundenrezensionen zu meinem aktuellen Buch „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“.

 „Was zum Schmunzeln. Witzig, diese kleinen Erzählungen aus Edingen-Neckarhausen. 12 Anekdoten hat die Autorin hier zusammengetragen, Kindheitserinnerungen ohne Pathos und Sentimentalität – einfach zum Schmunzeln und ausgesprochen nett geschrieben. Der Stil ist trotz einfacher, kurzer Sätze ansprechend, er wurde ganz passend und geschickt dem Genre „Kinder- und Jugenderinnerungen“ angepasst. Die Texte sind flüssig zu lesen und machen viel Spaß. Gut gemacht, liebevoll ausgewählt. Alte Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Privatbesitz der Autorin runden das kleine Büchlein ab. Die Titelgeschichte „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“ war auch gleichzeitig meine Lieblingsgeschichte. Dicht gefolgt von „Als ich politisch unkorrekt NEGER zu einem farbigen Menschen sagte“. Urkomisch! Längst vergangene Zeiten. Die Erinnerungen stammen aus den 60er- und 70-Jahren. Vielleicht muss man schon ein gewisses Alter haben, um sich in diese Zeit hineinfinden zu können. Es war doch vieles erstaunlich anders als heute. Auch ist der Leserkreis durch den regionalen Bezug „Edingen-Neckarhausen“ vielleicht etwas eingeschränkt. Aber wenn ich einmal ein kleines Präsent für ein Kommunionkind oder einen Ministranten brauche, werde ich mich an diese Geschichten erinnern. Auch als Weihnachtsgeschenk ist es passend. Ich freue mich, dieses ungewöhnliche kleine grüne Büchlein zufällig entdeckt zu haben.“ „Pointierte Miniaturen. Das Einfache ist in der Kunst das Schwerste. Die Mannheimer Schriftstellerin Brigitte Stolle, zuletzt mit einem Imker-Krimi erfolgreich, erweist sich in diesen Kindheitserinnerungen als eine Meisterin der Miniatur. Da gibt es keinen falschen Ton, keine gespielte Kindlichkeit – in pointierter Sprache und mit einem gewinnenden stoischen Humor hält die Autorin einige Stationen ihrer Kindheit in den 60er Jahren fest und macht am Beispiel dieser persönlichen, gar nicht weltbewegenden Ereignisse zugleich die Atmosphäre und den Geist dieser Zeit gegenwärtig. Ein hübsches Büchlein zum Verschenken.“
„Leseratte“ schrieb am 9. März 2016:

Was zum Schmunzeln. Witzig, diese kleinen Erzählungen aus Edingen-Neckarhausen. 12 Anekdoten hat die Autorin hier zusammengetragen, Kindheitserinnerungen ohne Pathos und Sentimentalität – einfach zum Schmunzeln und ausgesprochen nett geschrieben. Der Stil ist trotz einfacher, kurzer Sätze ansprechend, er wurde ganz passend und geschickt dem Genre „Kinder- und Jugenderinnerungen“ angepasst. Die Texte sind flüssig zu lesen und machen viel Spaß. Gut gemacht, liebevoll ausgewählt. Alte Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Privatbesitz der Autorin runden das kleine Büchlein ab. Die Titelgeschichte „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“ war auch gleichzeitig meine Lieblingsgeschichte. Dicht gefolgt von „Als ich politisch unkorrekt NEGER zu einem farbigen Menschen sagte“. Urkomisch! Längst vergangene Zeiten. Die Erinnerungen stammen aus den 60er- und 70-Jahren. Vielleicht muss man schon ein gewisses Alter haben, um sich in diese Zeit hineinfinden zu können. Es war doch vieles erstaunlich anders als heute. Auch ist der Leserkreis durch den regionalen Bezug „Edingen-Neckarhausen“ vielleicht etwas eingeschränkt. Aber wenn ich einmal ein kleines Präsent für ein Kommunionkind oder einen Ministranten brauche, werde ich mich an diese Geschichten erinnern. Auch als Weihnachtsgeschenk ist es passend. Ich freue mich, dieses ungewöhnliche kleine grüne Büchlein zufällig entdeckt zu haben.“

Ekkehard Pluta schrieb am 29. April 2016:

Pointierte Miniaturen. Das Einfache ist in der Kunst das Schwerste. Die Mannheimer Schriftstellerin Brigitte Stolle, zuletzt mit einem Imker-Krimi erfolgreich, erweist sich in diesen Kindheitserinnerungen als eine Meisterin der Miniatur. Da gibt es keinen falschen Ton, keine gespielte Kindlichkeit – in pointierter Sprache und mit einem gewinnenden stoischen Humor hält die Autorin einige Stationen ihrer Kindheit in den 60er Jahren fest und macht am Beispiel dieser persönlichen, gar nicht weltbewegenden Ereignisse zugleich die Atmosphäre und den Geist dieser Zeit gegenwärtig. Ein hübsches Büchlein zum Verschenken.“

Ich bedanke mich herzlich für das freundliche Interesse und die positiven Einschätzungen. Sämtliche Rezensionen demnächst auf meiner Homepage.

Freitag, 1. April 2016

Bruder-Klaus-Kirche Edingen … damals (1960) und heute (2016)

Bruder-Klaus-Kirche Edingen-Neckarhausen. Grundsteinlegung 1959. Damals habe ich noch nicht selbst fotografiert :-) … sondern ich wurde fotografiert. Die alten Fotos stammen aus dem zeitigen Frühjahr 1960:

Bruder-Klaus-Kirche Edingen-Neckarhausen. Grundsteinlegung 1959. Damals habe ich noch nicht selbst fotografiert :-) ... sondern ich wurde fotografiert. Die alten Fotos stammen aus dem zeitigen Frühjahr 1960 ... Und diese Bilder von der Bruder-Klaus-Kirche habe ich im Frühjahr 2016 gemacht ... Damals und heute 1960 2016 ... In der Bruder-Klaus-Kirche spielt u. a. die Titelgeschichte meines Buches "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" Foto Brigitte Stolle
Und diese Bilder von der Bruder-Klaus-Kirche habe ich im Frühjahr 2016 gemacht:

Bruder-Klaus-Kirche Edingen-Neckarhausen. Grundsteinlegung 1959. Damals habe ich noch nicht selbst fotografiert :-) ... sondern ich wurde fotografiert. Die alten Fotos stammen aus dem zeitigen Frühjahr 1960 ... Und diese Bilder von der Bruder-Klaus-Kirche habe ich im Frühjahr 2016 gemacht ... Damals und heute 1960 2016 ... In der Bruder-Klaus-Kirche spielt u. a. die Titelgeschichte meines Buches "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" Foto Brigitte Stolle

Bruder-Klaus-Kirche Edingen-Neckarhausen. Grundsteinlegung 1959. Damals habe ich noch nicht selbst fotografiert :-) ... sondern ich wurde fotografiert. Die alten Fotos stammen aus dem zeitigen Frühjahr 1960 ... Und diese Bilder von der Bruder-Klaus-Kirche habe ich im Frühjahr 2016 gemacht ... Damals und heute 1960 2016 ... In der Bruder-Klaus-Kirche spielt u. a. die Titelgeschichte meines Buches "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" Foto Brigitte Stolle

Bruder-Klaus-Kirche Edingen-Neckarhausen. Grundsteinlegung 1959. Damals habe ich noch nicht selbst fotografiert :-) ... sondern ich wurde fotografiert. Die alten Fotos stammen aus dem zeitigen Frühjahr 1960 ... Und diese Bilder von der Bruder-Klaus-Kirche habe ich im Frühjahr 2016 gemacht ... Damals und heute 1960 2016 ... In der Bruder-Klaus-Kirche spielt u. a. die Titelgeschichte meines Buches "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" Foto Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle
2016

Bruder-Klaus-Kirche Edingen-Neckarhausen. Grundsteinlegung 1959. Damals habe ich noch nicht selbst fotografiert :-) ... sondern ich wurde fotografiert. Die alten Fotos stammen aus dem zeitigen Frühjahr 1960 ... Und diese Bilder von der Bruder-Klaus-Kirche habe ich im Frühjahr 2016 gemacht ... Damals und heute 1960 2016 ... In der Bruder-Klaus-Kirche spielt u. a. die Titelgeschichte meines Buches "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" Foto Brigitte Stolle

Bruder-Klaus-Kirche Edingen-Neckarhausen. Grundsteinlegung 1959. Damals habe ich noch nicht selbst fotografiert :-) ... sondern ich wurde fotografiert. Die alten Fotos stammen aus dem zeitigen Frühjahr 1960 ... Und diese Bilder von der Bruder-Klaus-Kirche habe ich im Frühjahr 2016 gemacht ... Damals und heute 1960 2016 ... In der Bruder-Klaus-Kirche spielt u. a. die Titelgeschichte meines Buches "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" Foto Brigitte Stolle
In der Bruder-Klaus-Kirche spielt u. a. die Titelgeschichte meines Buches “Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“.

Verlinkungen (”Brunhilde, Barbara und ich …”)

Den vollständigen Mannheimer Morgen-Artikel zum Buch “Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten” kann man HIER anschauen. Und HIER geht’s zum Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg.

Donnerstag, 31. März 2016

Mannheimer Morgen, 31. März 2016: Als Brunhilde, Barbara und ich …

Vor einigen Tagen war Herr Hans-Jürgen Emmerich vom Mannheimer Morgen hier bei mir zu Hause, um ein Foto zu machen und ein bisschen über mein aktuelles Büchlein “Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten” zu sprechen. Heute, am 31. März 2016, ist sein Artikel im Mannheimer Morgen erschienen. Ich habe den Text ausschnittsweise abgetippselt.

Den vollständigen Artikel kann man HIER nachlesen.

Mannheimer Morgen 31. März 2016 Hans-Jürgen Emmerich Als Brunhilde Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten Kiesloch und Kirche Brigitte Stolle 2016 Messdiener Ministrant Kommunion Weihnachtsgeschichte Pfarrer Mannheimer Morgen, Donnerstag 31. März 2016 / Rhein-Neckar: Brigitte Stolle aus Seckenheim erinnert sich in zwölf Anekdoten an ihre Kindheit in Edingen-Neckarhausen.

 Mit dem Opa auf Schatzsuche am Neckar

Ihre Textwerkstatt liegt am Wasserturm in Seckenheim. Hier, in der Badenweilerstraße, entstehen ihre Bücher. Zum Schreiben findet Brigitte Stolle (57) meist nachts die Zeit. Vor wenigen Tagen hat sie ihr neuestes Werk veröffentlicht. Der Titel: „Als Brunhilde, Barbara und ich das ewige Licht auspusteten“. Jene Geschichte spielt in der Bruder-Klaus-Kirche in Edingen, wo sie weite Teile ihrer Kindheit verbracht hat … Passiert ist das Malheur, als sie mit beiden Freundinnen auf den Herrn Pfarrer wartete. Weil es Samstag war und sie beichten mussten. Der Pfarrer kam nicht, den Mädchen wurde es langweilig, und schließlich nahm das Unheil seinen Lauf … Barbara, die im Titel genannt wird, hat inzwischen ein Exemplar bekommen und es gelesen. „Sie hat sich sehr darüber gefreut“, sagt die Autorin. Auch Brunhilde hat sie wiedergefunden und ihr ein Buch geschickt. Es ist übrigens das erste, da sie ganz in Eigenregie herausbringt. „Ich habe es von vorne bis hinten selbst gemacht“, erzählt sie nicht ohne Stolz. Auch den Einband. Wie das markante Bild mit den zwei Messdienern entstanden ist? Brigitte Stolle muss lachen. „Das sind zwei Figuren aus der Modelleisenbahn meines Mannes“, verrät sie. Mit der Kamera als Makro aufgenommen … Ihre Kindheit hat sie meist bei den Großeltern in Neckarhausen verbracht. In bescheidenen Verhältnissen, wie sie in den fünfziger und sechziger Jahren weit verbreitet waren. Ihr Spielzimmer war das Bett der Großeltern unterm Dach in einem Fachwerkhaus. Ohne Bad. Ein Plumpsklo über dem Hof als Toilette … Und doch spürt man in jeder Zeile, dass die gemeinsame Zeit mit den Großeltern für Brigitte Stolle eine glückliche war. Vor allem, wenn sie mit Opa, dem leidenschaftlichen Sammler, in dessen Schubkarre unterwegs sein durfte. In der Nachbarschaft, im Kiesloch, wo der Müll abgeladen wurde oder am Neckar. Viele Altersgenossen werden sich auch an Schwester Maria Lena erinnern, die die Kleinen im Kindergarten in der Bruder-Klaus-Kirche betreute. Und wer weiß, vielleicht erkennt sich der eine oder andere ja sogar in einer der Anekdoten wieder. (Hans-Jürgen Emmerich)

Ich bedanke mich beim Mannheimer Morgen und bei Herrn Emmerich für das freundliche Interesse und den schönen Artikel !

Klick zu Amazon: Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche. Brigitte Stolle 2016

Samstag, 12. März 2016

Rhein-Neckar-Zeitung: 12 Geschichten in 12 Nächten

Vor einiger Zeit war eine sehr nette Journalistin der Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg mit dem hübschen, mir bis dato unbekannten Vornamen NICOLINE bei mir zu Hause, um mit mir über mein aktuelles Buch “Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten” zu plaudern. Ich durfte sogar ein Foto von ihr machen:

Vor einiger Zeit war eine sehr nette Journalistin der Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg mit dem hübschen, mir bis dato unbekannten Vornamen NICOLINE bei mir zu Hause, um mit mir über mein aktuelles Buch "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten" zu plaudern. Ich durfte sogar ein Foto von ihr machen. Foto Brigitte Stolle 2016Und das ist der Artikel von Frau Nicoline Pilz, der heute, am 12. März 2016 in der Rhein-Neckar-Zeitung zu “Brunhilde, Barbara und ich” erschienen ist:

Artikel zu Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten von Brigitte Stolle in der Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg_Nicoline Pilz
Zwölf Geschichten in zwölf Nächten

„Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“: Brigitte Stolles Kindheitserinnerungen an Edingen-Neckarhausen

 von Nicoline Pilz

Edingen-Neckarhausen. Hölle und Verdammnis: Brunhilde, Barbara und Brigitte hatten in der St. Bruder Klaus Kirche das „Ewige Licht“ ausgepustet. Unabsichtlich zwar, aber es war eben aus. Ungeheuerlich, denn im Religionsunterricht hatten die Mädchen gelernt, dass dieses ewige Licht niemals erlischt. Und dann passierte es eben doch, als das Trio im sehr langen Warten auf den Beichtvater zunächst in frommer Andacht das warme Licht bestaunte, und Brigitte angesichts der vom roten Glas erleuchteten Köpfe doch einen Lachanfall bekam. „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“ ist eine von zwölf Geschichten, mit denen Autorin Brigitte Stolle ihre Kinder- und Jugendzeit in Edingen-Neckarhausen „zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche“ aufleben lässt.

Kurz vor ihrem Geburtstag am 4. März erschien das Büchlein der 1959 geborenen Autorin, die seit fünfzehn Jahren in Mannheim-Seckenheim lebt. Aufgewachsen ist Brigitte Stolle bei den Großeltern in Neckarhausen, weil die Eltern beruflich bedingt nur am Wochenende Zeit für ihre Tochter hatten. Als die Kleine sechs Jahre alt war, kam der Bruder auf die Welt: „Wir zogen dann mit den Eltern nach Edingen, zuerst in die Albert-Schweitzer-Straße, dann in die Wichernstraße.“

Die Jahre bei den Großeltern seien schön gewesen: Mit dem Großvater, einem leidenschaftlichen Sammler all dessen, was man noch irgendwie weiterverwerten oder reparieren konnte, suchte sie im zur Abfalldeponie verkommenen Kiesloch in Neckarhausen nach verborgenen Schätzen im Müll. Zum Leidwesen von Großmutter und Mutter, die diese Vorliebe nicht teilen mochten. Während der schüchternen Brigitte Theaterauftritte mit der Kindergartengruppe oder das Aufsagen von Gedichten zu hohen Festen ein Graus waren, lag ihr das Schreiben schon deutlich mehr. Brigitte Stolle studierte sechs Semester Germanistik und Linguistik in Mannheim, lernte Industriekauffrau und Köchin.

Diese spannende Gemengelage an Wissen und Berufserfahrung merkt man ihren Büchern, das sechste ist in Arbeit, durchaus an: Humorvoll packt sie ihre klugen Geschichten sorgfältig in eine Sprache, die Freude beim Lesen macht. Nach dem Werk „Die Köchin“, eine Groteske, die 2003 erschien, folgten zunächst die experimentell angelegten „Ameisentage“ in Form von „drei unordentlichen Erzählungen“. Nach dem Büchlein „66 kecke Köchinnen-Limericks“ war der „Bienenstich“ an der Reihe; eine Mischung aus Krimi und Psychodrama mit regionalem Bezug. Ihr bis dato erfolgreichstes Buch, das ihre Begeisterung für die Imkerei widerspiegelt. Bis vor ein paar Jahren hegte Brigitte Stolle ihre Bienenkörbe „Am Aserdamm“ in Neckarhausen mit großer Leidenschaft, nachdem ihr Imker-Kollege Dietz Wacker aus Edingen anfangs gerne Tipps gegeben hatte.

Während sie am fünften Werk tüftelte, wurde die Verwaltungsangestellte schwer krank und ihr Körper verlangte nach Ruhe. Das in Arbeit befindliche Buch musste warten, wird jetzt aber demnächst beendet. Ihre Kindheitserinnerungen, die sie stattdessen in schlaflosen Nächten zu Papier brachte, sieht sie nicht als Therapie an: „Es war aber gut für mein Selbstbewusstsein, denn es war ein tolles Gefühl zu merken, es geht mit kurzen Sätzen und insgesamt mit dem Schreiben wieder aufwärts“, erzählt Brigitte Stolle im Gespräch mit der RNZ.

Zwölf Geschichten schrieb sie in zwölf Nächten, kochte sich Tee und setzte sich ans Laptop. Morgens beim Frühstück bekam sie ihr Mann Harold Eisele zu lesen. Der Grafikdesigner und Mediengestalter ist auch derjenige, der ihre Werke teils bebildert.

In ihren chronologisch gehaltenen Kindheitserinnerungen beschreibt Brigitte Stolle Jahre, in denen es nicht viel andere Möglichkeiten gab, als in die Kirche und in Jugendgruppen zu gehen, als im Kindergarten noch Nonnen arbeiteten und das Kiesloch eben der spannendste Ort für Sachensucher war. Und sie mit ihren Freundinnen Barbara und Brunhilde, von denen sie immerhin Barbara wieder ausfindig machen konnte, in bewundernswerter Geduld auf den immer verspätet zur Beichtstunde erscheinenden Pfarrer wartete.

Eine kleine Anekdote schrieb das Leben erst kürzlich: Bei der Jubiläumsaustellung der IG Museum entdeckte sie auf einem der Fotos Schwester Maria-Lena, ihre Kindergärtnerin aus frühen Tagen. „Das war eine tolle Ausstellung. Gut gemacht und gut ausgedacht“, lobt Brigitte Stolle im Nachklapp zum jüngst beendeten „Ortsalphabet“.

Brigitte Stolles Kindheitserinnerungen unter dem Titel „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“, gibt’s als Taschenbuch (7,99 Euro), Hardcover und E-Book.

Zwölf Geschichten in zwölf Nächten   „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“: Brigitte Stolles Kindheitserinnerungen an Edingen-Neckarhausen   von Nicoline Pilz  Edingen-Neckarhausen. Hölle und Verdammnis: Brunhilde, Barbara und Brigitte hatten in der St. Bruder Klaus Kirche das „Ewige Licht“ ausgepustet. Unabsichtlich zwar, aber es war eben aus. Ungeheuerlich, denn im Religionsunterricht hatten die Mädchen gelernt, dass dieses ewige Licht niemals erlischt. Und dann passierte es eben doch, als das Trio im sehr langen Warten auf den Beichtvater zunächst in frommer Andacht das warme Licht bestaunte, und Brigitte angesichts der vom roten Glas erleuchteten Köpfe doch einen Lachanfall bekam. „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“ ist eine von zwölf Geschichten, mit denen Autorin Brigitte Stolle ihre Kinder- und Jugendzeit in Edingen-Neckarhausen „zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche“ aufleben lässt.  Kurz vor ihrem Geburtstag am 4. März erschien das Büchlein der 1959 geborenen Autorin, die seit fünfzehn Jahren in Mannheim-Seckenheim lebt. Aufgewachsen ist Brigitte Stolle bei den Großeltern in Neckarhausen, weil die Eltern beruflich bedingt nur am Wochenende Zeit für ihre Tochter hatten. Als die Kleine sechs Jahre alt war, kam der Bruder auf die Welt: „Wir zogen dann mit den Eltern nach Edingen, zuerst in die Albert-Schweitzer-Straße, dann in die Wichernstraße.“  Die Jahre bei den Großeltern seien schön gewesen: Mit dem Großvater, einem leidenschaftlichen Sammler all dessen, was man noch irgendwie weiterverwerten oder reparieren konnte, suchte sie im zur Abfalldeponie verkommenen Kiesloch in Neckarhausen nach verborgenen Schätzen im Müll. Zum Leidwesen von Großmutter und Mutter, die diese Vorliebe nicht teilen mochten. Während der schüchternen Brigitte Theaterauftritte mit der Kindergartengruppe oder das Aufsagen von Gedichten zu hohen Festen ein Graus waren, lag ihr das Schreiben schon deutlich mehr. Brigitte Stolle studierte sechs Semester Germanistik und Linguistik in Mannheim, lernte Industriekauffrau und Köchin.  Diese spannende Gemengelage an Wissen und Berufserfahrung merkt man ihren Büchern, das sechste ist in Arbeit, durchaus an: Humorvoll packt sie ihre klugen Geschichten sorgfältig in eine Sprache, die Freude beim Lesen macht. Nach dem Werk „Die Köchin“, eine Groteske, die 2003 erschien, folgten zunächst die experimentell angelegten „Ameisentage“ in Form von „drei unordentlichen Erzählungen“. Nach dem Büchlein „66 kecke Köchinnen-Limericks“ war der „Bienenstich“ an der Reihe; eine Mischung aus Krimi und Psychodrama mit regionalem Bezug. Ihr bis dato erfolgreichstes Buch, das ihre Begeisterung für die Imkerei widerspiegelt. Bis vor ein paar Jahren hegte Brigitte Stolle ihre Bienenkörbe „Am Aserdamm“ in Neckarhausen mit großer Leidenschaft, nachdem ihr Imker-Kollege Dietz Wacker aus Edingen anfangs gerne Tipps gegeben hatte.  Während sie am fünften Werk tüftelte, wurde die Verwaltungsangestellte schwer krank und ihr Körper verlangte nach Ruhe. Das in Arbeit befindliche Buch musste warten, wird jetzt aber demnächst beendet. Ihre Kindheitserinnerungen, die sie stattdessen in schlaflosen Nächten zu Papier brachte, sieht sie nicht als Therapie an: „Es war aber gut für mein Selbstbewusstsein, denn es war ein tolles Gefühl zu merken, es geht mit kurzen Sätzen insgesamt mit dem Schreiben wieder aufwärts“, erzählt Brigitte Stolle im Gespräch mit der RNZ.  Zwölf Geschichten schrieb sie in zwölf Nächten, kochte sich Tee und setzte sich ans Laptop. Morgens beim Frühstück bekam sie ihr Mann Harold Eisele zu lesen. Der Grafikdesigner und Mediengestalter ist auch derjenige, der ihre Werke teils bebildert.  In ihren chronologisch gehaltenen Kindheitserinnerungen beschreibt Brigitte Stolle Jahre, in denen es nicht viel andere Möglichkeiten gab, als in die Kirche und in Jugendgruppen zu gehen, als im Kindergarten noch Nonnen arbeiteten und das Kiesloch eben der spannendste Ort für Sachensucher war. Und sie mit ihren Freundinnen Barbara und Brunhilde, von denen sie immerhin Barbara wieder ausfindig machen konnte, in bewundernswerter Geduld auf den immer verspätet zur Beichtstunde erscheinenden Pfarrer wartete.  Eine kleine Anekdote schrieb das Leben erst kürzlich: Bei der Jubiläumsaustellung der IG Museum entdeckte sie auf einem der Fotos Schwester Maria-Lena, ihre Kindergärtnerin aus frühen Tagen. „Das war eine tolle Ausstellung. Gut gemacht und gut ausgedacht“, lobt Brigitte Stolle im Nachklapp zum jüngst beendeten „Ortsalphabet“.  Brigitte Stolles Kindheitserinnerungen unter dem Titel „Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten“, gibt’s als Taschenbuch (7,99 Euro), Hardcover und E-Book.Ich bedanke mich bei der Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg
und besonders bei Frau Nicoline Pilz für diesen schönen Artikel.

Klick zu Amazon

Donnerstag, 25. Februar 2016

Buchtipp in eigener Sache: “Als Brunhilde, Barbara und ich …”

Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten
Eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche

Buchtipp: "Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten - Ein Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten, Kiesloch und Kirche" von Brigitte Stolle
Ganz frisch aus der Druckerpresse.

Bei Amazon bereits gelistet und bestellbar,
aber im Moment dort noch nicht auf Lager.

Eine zeitnahe Verfügbarkeit wurde mir jedoch zugesagt.

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Dienstag, 16. Februar 2016

Bäume wachsen nicht in den Himmel

In seinem autobiographischen Werk “Dichtung und Wahrheit” hat Johann Wolfgang von Goethe dem dritten Teil seines Werkes folgendes Motto vorangestellt: “Es ist dafür gesorgt, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen.”

Die meisten Bäume wachsen ja wenigstens in Richtung Himmel, auch wenn sie ihn natürlich nie erreichen. Dieser da schafft nicht mal annähernd die Richtung. Woran das wohl liegen mag? Wer oder was hat dafür “gesorgt”, dass so ein krummer Fehlwuchs, auch Drehwuchs genannt, zustande kommt? Die Ursache eines solchen skurrilen Wachstums könnte ein genetischer Defekt sein, eine angeborene Behinderung. Es gibt aber auch einen kleinen Schmetterling, der hinter dieser Missbildung stecken könnte. Seine Larven fressen sich in die jungen Triebe hinein, die sich dadurch nicht mehr richtig strecken können, sondern abknicken. Wenn sie sich schließlich wieder aufrichten, bildet der Ast einen Bogen, der an ein Posthorn erinnert. Ob dieser Schmetterling, der übrigens umgangssprachlich “Posthornwickler” genannt wird, hier seine “Hand” im Spiel hatte? Ein interessantes Gebilde der Natur ist der Baum allemal, er war mir ein Foto wert.

In seinem autobiographischen Werk "Dichtung und Wahrheit" hat Johann Wolfgang von Goethe dem dritten Teil seines Werkes folgendes Motto vorangestellt: "Es ist dafür gesorgt, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen."  Zumindest wachsen die meisten Bäume ja wenigstens in Richtung Himmel, auch wenn sie ihn natürlich nie erreichen. Dieser da schafft nicht mal annähernd die Richtung. Woran das wohl liegen mag? Wer oder was hat dafür "gesorgt", dass so ein krummer Fehlwuchs, auch Drehwuchs genannt, zustande kommt? Die Ursache eines solchen skurrilen Wachstums könnte ein genetischer Defekt sein, eine angeborene Behinderung. Es gibt aber auch einen kleinen Schmetterling, der hinter dieser Missbildung stecken könnte. Seine Larven fressen sich in die jungen Triebe hinein, die sich dadurch nicht mehr richtig stecken können, sondern abknicken. Wenn sie sich schließlich wieder aufrichten, bildet der Ast einen Bogen, der an ein Posthorn erinnert. Ob dieser Schmetterling, der übrigens umgangssprachlich "Posthornwickler" genannt wird, hier seine "Hand" im Spiel hatte? Ein interessantes Gebilde der Natur ist der Baum allemal, er war mir ein Foto wert.
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 15. Februar 2016

Stundenbuch des Herzogs von Berry … Kalenderblatt FEBRUAR

Kommt nochmal Schnee in diesem Februar? Richtig eisig kalt war das Wetter heute in Mannheim. Und für morgen und übermorgen sind sogar für die Region (hoffentlich nur leichte) Schneefälle vorhergesagt. Ganz so heftig wie auf diesem Kalenderblatt für den Monat Februar wird es wohl nicht werden. Das Stundenbuch des Herzogs von Berry aus dem 15. Jahrhundert ist eine der berühmtesten illustrierten Handschriften. Ein Höhepunkt der spätmittelalterlichen Buchmalerei. Die Miniaturen stammen von den Brüdern Paul, Hermann und Jean von Limburg. Der Originaltitel des “Stundenbuches”: Les Très Riches Heures du Duc de Berry. Besonders die Kalenderblätter sagen viel über mittelalterliche Traditionen und Moden aus. Man erkennt ein Taubenhaus, Bienenvölker in Strohstülpern, im Pferch drängen sich Schafe wärmend aneinander. Ein Baum wird gefällt, wahrscheinlich, um noch mehr Holz zum Verheizen zu erhalten. Die Bauern wärmen sich in der Stube die Beine am Feuer, ebenso die elegante Dame im blauen Kleid … Jedes einzelne Kalenderbild lädt zum Betrachten und Beobachten ein; wunderbar sind die Details ausgearbeitet … Kleine Kunstwerke!

Kommt nochmal Schnee in diesem Februar? Richtig eisig kalt war das Wetter heute in Mannheim. Und für morgen und übermorgen sind sogar für die Region (hoffentlich nur leichte) Schneefälle vorhergesagt. Ganz so heftig wie auf diesem Kalenderblatt für den Monat Februar wird es wohl nicht werden. Das Stundenbuch des Herzogs von Berry aus dem 15. Jahrhundert ist eine der berühmtesten illustrierten Handschriften. Ein Höhepunkt der spätmittelalterlichen Buchmalerei. Die Miniaturen stammen von den Brüdern Paul, Hermann und Jean von Limburg. Der Originaltitel des "Stundenbuches": Les Très Riches Heures du Duc de Berry. Besonders die Kalenderblätter sagen viel über mittelalterliche Traditionen und Moden aus. Man erkennt ein Taubenhaus, Bienenvölker in Strohstülpern, im Pferch drängen sich Schafe wärmend aneinander. Ein Baum wird gefällt, wahrscheinlich, um noch mehr Holz zum Verheizen zu erhalten. Die Bauern wärmen sich in der Stube die Beine am Feuer, ebenso die elegante Dame im blauen Kleid ... Jedes einzelne Kalenderbild lädt zum Betrachten und Beobachten ein; wunderbar sind die Details ausgearbeitet ... Kleine Kunstwerke!

Donnerstag, 11. Februar 2016

Mein Buchtipp: Ekkehard

Was lesen wir heute?
Mein Buchtipp: Ekkehard 

Eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert
von Joseph Viktor von Scheffel.

Ekkehard Eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert ScheffelBuchbesprechung:

1852 geriet Scheffel in eine ernst zu nehmende Lebenskrise. Der vielseitig interessierte und gebildete Jurist wollte seinem Leben eine neue Wendung geben: “Der Teufel soll’s holen, daß man sich mit so ungeheurem Schund abzugeben hat. Und lediglich wegtrinken läßt sich der Ärger nicht … Die ganze lebensfrische Anschauung der Dinge wird durch dieses ewige Aktenlesen, durch diese Hantierung mit Tinte und Feder demoralisiert. … Ich halt’s nicht mehr lange aus …”. Scheffel hatte im Sinn, Maler zu werden. Zur Verwirklichung seiner Träume reiste er - wie viele andere zu seiner Zeit - nach Italien, ins “Land der Sehnsucht”. Seine Träume wurden Wirklichkeit: Der Aussteiger lebte in einer Malerkolonie. Kurz darauf schrieb er auf Capri seinen “Trompeter von Säckingen“. Aus dem Maler war ein Schriftsteller geworden.

Bald darauf, 1855, erschien der “Ekkehard“, ein historischer Roman aus dem 10. Jahrhundert. Scheffels einziger Roman im Übrigen. Sehr schnell wurde dieses Buch zu einem der meist gelesenen in der deutschen Literatur. Bis heute ist er ein Klassiker geblieben. Obwohl schöngeistige Literatur, ist das historische Umfeld der Geschichte sachlich gut recherchiert. Scheffel war der Meinung, dass es weder der Geschichtsschreibung noch der Poesie etwas schaden kann, wenn sie innige Freundschaft miteinander schließen und sich “zu gemeinsamer Arbeit vereinen”. Im “Ekkehard” ist diese Haltung gut erkennbar: einerseits erfreut der Roman durch seinen Stil, seine Wortwahl. Die leicht archaische Sprache wirkt zugegebenermaßen konstruiert, übt auf den heutigen Leser jedoch einen gewissen Reiz aus. Der Aufbau der Geschichte erzeugt Spannung, häufige wörtliche Rede lockert den Handlungsverlauf auf, die Figuren werden bunt und anschaulich geschildert, kurz: sie stehen lebendig und plastisch vor unserem geistigen Auge. Hier wird Unterhaltung geboten, dies jedoch auf hohem Niveau! Das im “Ekkehard” geschilderte Liebesverhältnis der Herzogin Hadwig zu dem St. Galler Mönch Ekkehard ist historisch nicht belegt, kann aber auch nicht als rein fiktiv-literarisch eingestuft werden. Tatsächlich gab es im Kloster zu Sankt Gallen einen Mönch namens Ekkehard. Dieser wurde, da hochgebildet, von der Herzogin Hadwig als ihr persönlicher Lehrer auf die Burg Hohentwiel beordert. Man beschäftigte sich gemeinsam mit klassischen Sprachen, mit Vergil, mit Horaz. Zwei interessante, gebildete und attraktive Persönlichkeiten trafen hier aufeinander und fühlten sich wohl auch voneinander angezogen. Ekkehard starb 990. Jahre nach seinem Tod - die Beziehung zu der adeligen Dame wurde von Mitbrüdern eifrig in Anekdoten mündlich weitertradiert, wobei Klatsch und Tratsch nicht von der Hand zu weisen sind - nahm sein Namensvetter Ekkehard IV. die Geschichte und das, was im Laufe der Zeit dazugedichtet worden ist, in seine Casus sancti Galli (St. Galler Klostergeschichten) auf. Für den musisch angehauchten Scheffel, der sich für Kunst und Geschichte weit mehr interessierte als für die Juristerei, war dies ein willkommener Fund. Das war der Stoff für seinen historischen Roman! Er baute die Geschichte aus, versuchte jedoch, eine gewisse Authentizität zu erhalten. Ob ein Techtelmechtel zwischen dem Mönch und der Herzogin je stattgefunden hat? Ob Ekkehard tatsächlich in eine tiefe Lebenskrise geriet, hin- und hergerissen zwischen spiritueller Askese und dem Bett einer attraktiven Frau? Wir werden es nie erfahren! So oder so: Scheffel, der historisch Interessierte, hat - unabhängig von der pikanten Romanze, die doch allem Anschein nach in jeder Erzählung, soll sie gelesen werden, vorkommen muss - ernsthaft geforscht und recherchiert. Man taucht beim Lesen tief ein in den Geist der frühmittelalterlichen Geschichte und Kultur. Dass das Ganze auch noch mit einer Portion Humor gewürzt ist, macht die Lektüre zu einem besonderem Erlebnis.

Buchbesprechung © Brigitte Stolle

Sie muss unbedingt auf meine Ausflugs-Wunschliste: Die Festungsruine Hohentwiel (einen Prospekt habe ich schon mal :-) Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr.

Freitag, 15. Januar 2016

Nachgekocht: Pariser Zwiebelsuppe

Nachgekocht: Pariser Zwiebelsuppe. Kochbuch: Die Original Pariser Küche. Verlag: Heyne 1968. Das Buch gibt es nur noch antiquarisch. Die etwas altmodisch anmutende Einleitung zum Zwiebelsuppen-Rezept weist auf vergangene Zeiten hin:

“Noch haben wir nicht die Bekanntschaft mit jener Suppe gemacht, bei deren Namen wir sofort an Paris denken, der Zwiebelsuppe. Man bekommt sie … am köstlichsten in den engen Straßen rund um die Markthallen und die Kirche St. Eustache. Dort reiht sich Bistro an Bistro. Im Erdgeschoß sitzen die Leute vom Markt, behäbige, dick angezogene Frauen, Lastträger, Forts des Halles genannt, Rollende Teufel wie die Besitzer der so genannten Vier-Jahreszeiten-Läden, der zweirädrigen Marktkarren, genannt werden, wohl auch ein paar Clochards und lassen sich die wärmende und stärkende Soupe à l’ Oignon schmecken. Für die vornehmen Nachtbummler, die Beau Monde, die “schöne Welt”, im Jargon dieses pariserischsten aller Pariser Viertel, finden sich Räume im ersten Stock. Die Zwiebelsuppe aber ist die gleiche, auch wenn sich der eine oder andere Snob Austern dazu bestellt.”

Die Original Pariser Küche Kochbuch nachgekocht Zwiebelsuppe französische Pariser Soupe à l'Oignon Rezept Zwiebel Zwiebeln Weißwein Gemüsebrühe Käse Butter Brillat-Savarin Suppe Suppen Paris Eiffelturm Foto Brigitte Stolle Mannheim 2016Jean Anthelme Brillat-Savarin über Suppen: “Es ist allgemein anerkannt, dass man nirgends eine so gute Suppe isst wie in Frankreich, und ich habe diese Wahrheit auf meinen Reisen bestätigt gefunden. Diese Tatsache kann nicht wundernehmen; denn die Suppe bildet die Grundlage der französischen Nationalkost, und die jahrhundertelange Erfahrung hat die Franzosen zur vollkommenen Meisterschaft in dieser Bereitung führen müssen.”

Die Original Pariser Küche Kochbuch nachgekocht Zwiebelsuppe französische Pariser Soupe à l'Oignon Rezept Zwiebel Zwiebeln Weißwein Gemüsebrühe Käse Butter Brillat-Savarin Suppe Suppen Paris Eiffelturm Foto Brigitte Stolle Mannheim 2016

Die Original Pariser Küche Kochbuch nachgekocht Zwiebelsuppe französische Pariser Soupe à l'Oignon Rezept Zwiebel Zwiebeln Weißwein Gemüsebrühe Käse Butter Brillat-Savarin Suppe Suppen Paris Eiffelturm Foto Brigitte Stolle Mannheim 2016
Abweichend vom Rezept im Kochbuch habe ich statt “Fleischbrühe (Würfel)” frisch zubereitete Gemüsebrühe und die Toastbrotscheiben nicht vollständig, sondern rund ausgestochen verwendet. Ansonsten ist meine “Soupe à l’oignon” weitgehend original geblieben.

Die Original Pariser Küche Kochbuch nachgekocht Zwiebelsuppe französische Pariser Soupe à l'Oignon Rezept Zwiebel Zwiebeln Weißwein Gemüsebrühe Käse Butter Brillat-Savarin Suppe Suppen Paris Eiffelturm Foto Brigitte Stolle Mannheim 2016

Die Original Pariser Küche Kochbuch nachgekocht Zwiebelsuppe französische Pariser Soupe à l'Oignon Rezept Zwiebel Zwiebeln Weißwein Gemüsebrühe Käse Butter Brillat-Savarin Suppe Suppen Paris Eiffelturm Foto Brigitte Stolle Mannheim 2016
Hier werden die rund ausgestochenen
Toastbrot-Croûtons in der Pfanne geröstet:

Croûton Brotcroûtons Die Original Pariser Küche Kochbuch nachgekocht Zwiebelsuppe französische Pariser Soupe à l'Oignon Rezept Zwiebel Zwiebeln Weißwein Gemüsebrühe Käse Butter Brillat-Savarin Suppe Suppen Paris Eiffelturm Foto Brigitte Stolle Mannheim 2016
Und so sieht die Pariser Zwiebelsuppe
mit geriebenem Käse überbacken aus:

Croûton Brotcroûtons Die Original Pariser Küche Kochbuch nachgekocht Zwiebelsuppe französische Pariser Soupe à l'Oignon Rezept Zwiebel Zwiebeln Weißwein Gemüsebrühe Käse Butter Brillat-Savarin Suppe Suppen Paris Eiffelturm Foto Brigitte Stolle Mannheim 2016
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 12. Januar 2016

Buchtipp: “Wie ein Dieb in der Nacht”

Buchbesprechung “Wie ein Dieb in der Nacht
Pfalzkrimi von Paul Baldauf

Buchbesprechung Rezension Wie ein Dieb in der Nacht Paul Baldauf Autor Krimi Regionalkrimi Pfalz Pfalzkrimi Speyer Foto Brigitte Stolle Mannheim Wie ein Dieb in der Nacht bei Amazon !

Endlich, nach rund 4 Jahren, frisch auf dem Markt: “Wie ein Dieb in der Nacht” – der neue Pfalz-Krimi mit dem beliebten Ermittler-Duo Wagner und Rehles. Ich mag Paul Baldaufs Schreibstil, er trifft meinen Geschmack. Mir gefallen Krimis der leiseren Töne besser als blutrünstige Beschreibungen grausamer Mordtaten. Der Schwerpunkt liegt auf den gut ausgearbeiteten, faszinierenden Charakteren. Trotz der zwischenzeitlich vergangenen Zeitspanne gab es kein Fremdeln, nach nur wenigen Seiten stand ich bereits wieder auf gutem Fuß mit Oberkommissar Wagner und Kommissar Rehles. Es war ein Wieder-Finden und Wieder-Erkennen, als hätten sich die Wege nie getrennt: Wagner liebt immer noch Kuba-Rum und kubanische Weisen. Mayra León hat es ihm angetan, “Rhythmus der Lieder und Klangfarbe der Stimme” entspannen ihn bei seiner Ermittlertätigkeit und regen ihn zu unorthodoxen Ideen an. Rehles lässt sich weiterhin von seiner Ehefrau anhimmeln und genießt ihre Bewunderung. Die bereits aus „Kleriker im freien Fall“ bekannten Eigenarten und kleinen Macken der Protagonisten schaffen eine vertraute und entspannte Grundlage beim Lesen. Neu hinzugekommen: die Auszubildende Sandra Schneebel, ein Pfälzer Mädel mit herzerfrischendem Dialekt. Durch sie erfährt der Fall am Ende eine entscheidende Wendung !

Aber halt, beginnen wir am Anfang, wie es sich gehört: Durch den Hinweis einer Nachbarin findet Wagner auf dem alten Friedhof in Speyer die halbverkohlte Leiche eines jungen Mannes. Es handelt sich um Jan Silias, Übersetzer von Beruf. In der Manteltasche des Toten entdeckt der Oberkommissar ein rätselhaftes Gedicht, verfasst in englischer Sprache: “Like a thief in the night – Wie ein Dieb in der Nacht“. Schritt für Schritt wird nun das merkwürdige Poem zerpflückt, übersetzt, entschlüsselt. Ein interessanter Kunstgriff des Autors: dieses Gedicht gibt der Geschichte nicht nur ihren Namen, sondern es zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman. Ein Faden also, der (wie Goethe es einmal ausgedrückt hat) “alles verbindet und das Ganze bezeichnet”. Parallel dazu laufen die Recherchen des Speyerer Teams, das anfangs im Dunkeln tappt, nach und nach Hinweise und Indizien sammelt, Schlussfolgerungen zieht, sich im düsteren Labyrinth verirrt und versteigt und den Bösewicht schließlich durch logische Schlussfolgerungen ermittelt. Der Leser wird mitgenommen auf Fährtensuche, er darf ein gedankliches Spiel spielen, ein literarisches Rätsel (mit)lösen.

Das Motiv des Rätsels taucht im Buch gleich mehrmals auf (Hauptkommissar Puhrmann: “Bei Ihnen muss man immer Rätsel raten.” / “Mensch Wagner, Sie sprechen in Rätseln”). Frau Oppelns Kreuzworträtselheft (”13 Buchstaben senkrecht: Rechtsmedizin”) und Wagners Gedankenspiele (”12 Buchstaben senkrecht: Aufschneider” / “Kalevala – Stadt in Finnland, 8 Buchstaben, senkrecht”) unterstreichen das kriminalistische Rätselraten auf originelle Weise.

Wie auch schon bei den “Klerikern“: Mehrere Personen kommen in Frage, der Kreis der möglichen Täter ist überschaubar, so dass Motive und Alibis vom Leser sorgfältig bedacht werden können, ein Auf und Ab, ein Wechselbad der Gefühle, Schuld und Unschuld … Wer war’s? Die Spannung bleibt bis zum Ende bestehen. Der Übersetzer Neiss? Die Nachbarin? Der große Unbekannte? Sandras englischer Brieffreund? Und welche Rolle spielen eigentlich die Herren Zainert und Moira?

Speyer: Domstadt, Pilgerstadt, Brezelstadt. Bis das Gedicht komplett übersetzt und der Mord vollständig aufgeklärt ist, bleibt genügend Zeit für Altstadtspaziergänge mit viel Lokalkolorit. “In Speyer kann man sich ja kaum verlaufen” (Zitat Spiritanerpater Seelinger). Wir schlendern mit dem Autor durch die Straßen, durchs Altpörtel, zu Dom und Domhof. Weitere Stationen des Romans sind der Speyerer Hauptbahnhof, der Friedhof, Buchhandlungen, Restaurants, Kaffeeröstereien, Kirchen, Gebäude, Läden und Geschäfte. Im Café Hindenburg bestellt Wagner korsischen Schafskäse mit Salat, im Imbiss Divan gibt es eine Pizza mit gleichem Namen und in der Pizzeria Caminetto wird leckerer Salat und Penne alla Siciliana verspeist. Überhaupt das Kulinarische … ! Es wird natürlich Laugengebäck gegessen. Gleich im ersten Kapital futtert Wagner “zwei Käsebrezeln”. Im 14. Kapital bittet er die Auszubildende Sandra, “ein paar Brezeln” zu holen. Kurz vor Aufklärung des Falles wird noch eine große Bestellung am Brezelhäuschen getätigt: “Geben Sie mir drei Käsestangen, sechs kleine und eine große Brezel.” – Mmmmhhh, auf nach Speyer !

Paul Baldaufs neuer Pfälzer Regionalkrimi spielt im Übersetzer-Milieu. “Wie ein Dieb in der Nacht” ist gut gemacht, gekonnt und spannend geschrieben, originell, mit vielen lebhaften Dialogen und Dialekteinsprengseln witzig aufgelockert. Ich habe das Buch mit Freude gelesen, und bin gerne dabeigeblieben. Naja, ab und zu muss man seine Lese-Couch verlassen, um sich eine Butterbrezel zu genehmigen … Man kann nur von ganzem Herzen hoffen, dass der nächste Mordfall in Speyer nicht allzu lange auf sich warten lässt :-)

Fazit: Um die Sache im Stil von Oberkommissar Wagner auszudrücken: “Beifallsruf, 5 Buchstaben waagrecht - BRAVO”.

 (Rezension: Brigitte Stolle ©)

Ein Griff ins Bücherregal: “Kleriker im freien Fall”

Buchbesprechung “Kleriker im freien Fall
Pfalz-Krimi von Paul Baldauf

Buchbesprechung Rezension von Brigitte Stolle Ein Griff ins Bücherregal Was lesen wir heute Krimi Kriminalroman Besprechung Pfalz-Krimi Regionalkrimi Kleriker im freien Fall Paul Baldauf Speyer Foto Brigitte Stolle MannheimKleriker im freien Fall bei Amazon !

Krimiautor Willard Huntington Wright vermerkt in seinen “Regeln für das Schreiben von Detektivromanen”, dass ein “wirklich faszinierendes Verbrechen von einem Würdenträger der Kirche oder von einer alten Jungfer” begangen werde.

In welche Richtung die Recherchen des ungleichen Ermittlerduos Wagner und Rehles in Paul Baldaufs Pfalzkrimi tatsächlich gehen, soll hier nicht vorab verraten werden. Dass es sich bei “Kleriker im freien Fall” um eine spannende und faszinierende Story mit viel Speyerer Lokalkolorit handelt, kann jedoch ohne Umschweife gleich vorweggenommen werden.

Speyer - ein beschauliches Städtchen am Rhein. Nicht nur die Einheimischen lieben den geschichtsträchtigen Ort, auch Touristen von nah und fern können sich seiner Schönheit nicht entziehen. Mehr als einmal fühlte sich die Rezensentin beim Lesen des Romans angenehm an einen zurückliegenden Aufenthalt erinnert; Örtlichkeiten, Gebäude, Gaststätten, Spezialitäten werden ins Gedächtnis gerufen: der Kaiserdom, der Domnapf, das Altpörtel, der Eselsdamm, der Hasenpfuhl, die Maximilianstraße, die Kleine Pfaffengasse, Pfälzer Wein, leckere Brezel … Man fühlt sich bei der Lektüre an der Hand genommen und spaziert mit dem Autor durch die Straßen Speyers, sieht vor dem geistigen Auge die Schauplätze der Handlung auftauchen, erkennt sie wieder oder verspürt den Wunsch, alles einmal “in natura” zu entdecken.

Dass in dieser altehrwürdigen Domstadt zwei Kleriker gar grauselig um die Ecke gebracht werden, ist schier unglaublich. Zum Glück sind aber die Herren Wagner und Rehles zur Stelle, die diese Ungeheuerlichkeiten aufdecken und die beschaulichen früheren Zustände wieder herstellen. Dass sich die beiden dabei zuweilen etwas versteigen, im Dunkeln tappen und ein wenig Unterstützung benötigen, macht die Sache eher sympathisch. Unfehlbare Detektive, nüchterne, alles wissende Helden, die einen Fall logisch zielgenau und instinktsicher lösen, kennt man zur Genüge.

Der Autor greift mit Gewinn auf den klassischen Aufbau von Kriminalromanen zurück - eine beschränkte Anzahl möglicher Täter wird vorgestellt, jeder einzelne von ihnen wird vom aufmerksamen Leser mindestens einmal verdächtigt, der Unschuldige erscheint schuldig, der Schuldige unschuldig - sodass die Spannung aufrecht erhalten wird und sich gegen Ende hin steigert. Der Leser hat Freude daran, ein Rätsel, eine Denksportaufgabe zu lösen, Hinweise aufzuspüren, gemeinsam mit Wagner und Rehles Indizien zu sammeln und seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Der Roman hat Vieles zu bieten. Nicht nur, dass man mit den verschiedenen religiösen Titel-, Amts- und Funktionsbezeichnungen sowie Aufgabenbereichen religiöser Würdenträger vertraut wird (Wüssten SIE z. B., was ein “Domschweizer” ist?), die Speyerer Kirchenlandschaft kennen lernt, philosophische und theologische Doktrinen streift … es geht um geheimnisvolle Briefe, man erfährt so manches über Graphologie “auf tiefenpsychologischer Grundlage”, erfreut sich an poetischen kubanischen Weisen, lässt sich mit Kommissar Walter Wagner einige Gläschen feinsten Rum auf der Zunge zergehen, lernt authentisch anmutende Speyerer Originale kennen, die ihr ganz eigenes Gesicht, ihren Charakter besitzen, menschliche Schwächen zeigen und nachbarschaftliche Querelen und Eifersüchteleien austragen - das Ganze erfreulicherweise und zum Vergnügen der Rezensentin in (kur)pfälzischem Dialekt.

Das Tolle an dem Krimi - und so sollte es ja auch sein: Die Wahrheit liegt von Anfang an offen vor Augen. Lag man beim ersten Lesen mangels detektivischen Spürsinns falsch und liest das Buch ein zweites Mal, werden einem der schlüssige Aufbau, die innere Logik, die vorher übersehenen, aber unübersehbar hingestreuten Hinweise sofort klar vor Augen treten. So macht Krimilesen richtig Spaß !

Ich habe mich - um die im Vorwort gehegte Hoffnung des Autors zu bestätigen - in Spannung gesetzt und gut unterhalten gefühlt und bin dem Ermittlerduo und den Geschichten um Täter und Opfer gerne gefolgt und freue mich schon auf Wagners und Rehles nächsten Fall.

 (Rezension: Brigitte Stolle ©)

In Speyer mit Krimiautor Paul Baldauf:

Speyer Kaiserdom Foto Brigitte Stolle September 2015

Speyer Altstadt Kaiserdom Sehenswürdigkeiten Bauwerke Architektur Fachwerkhäuser Stadthaus Rathaus Altpörtel Heidentürmchen historisches Museum der Pfalz Kloster der Augustiner-Eremiten Restaurants Cafés Fotos Brigitte Stolle Mannheim September 2015

Speyer Wallfahrtsort Pilgerstadt Jakobspilger Pilgerspeisung vegetarisch vegan Bronzefigur Jakobspilger Foto Brigitte Stolle September 2015

Speyer Altstadt Kaiserdom Sehenswürdigkeiten Bauwerke Architektur Fachwerkhäuser Stadthaus Rathaus Altpörtel Heidentürmchen historisches Museum der Pfalz Kloster der Augustiner-Eremiten Restaurants Cafés Fotos Brigitte Stolle Mannheim September 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 9. Januar 2016

In meinem kleinen Apfel …

In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus: es sind darin fünf Stübchen, grad' wie in einem Haus Foto Brigitte Stolle 2016
In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad’ wie in einem Haus.

In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus: es sind darin fünf Stübchen, grad' wie in einem Haus Foto Brigitte Stolle 2016
In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus: es sind darin fünf Stübchen, grad' wie in einem Haus Foto Brigitte Stolle 2016
Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am schönen Weihnachtsbaum.

(Melodie: nach Wolfgang Amadeus Mozart)

In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus: es sind darin fünf Stübchen, grad' wie in einem Haus Foto Brigitte Stolle 2016

In meinem kleinen Apfel, da sieht es lustig aus: es sind darin fünf Stübchen, grad' wie in einem Haus Foto Brigitte Stolle 2016
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 6. Januar 2016

Goethe und Rilke – Gedanken zum neuen Jahr

Goethe und Rilke – Gedanken zum neuen Jahr

 Johann Wolfgang von Goethe:

„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung. Und der sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte. Was immer Du kannst, beginne es. Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie. Beginne jetzt.”

 Goethe Rilke Gedanken zum neuen Jahr Neujahrsgedicht Foto Brigitte Stolle Mannheim
Rainer Maria Rilke:

„Wir wollen glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung. Wir wollen sehen, dass wir’s nehmen lernen, ohne allzu viel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes von ihm verlangen.“

Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 3. Januar 2016

John Gould’s Vogelwelt

John Gould wurde am 4. September 1804 im südenglischen Seebad Lyme Regis geboren. Schon in seiner Jugend, vor allem aber während seiner Gärtnerlehre, beschäftigte er sich ernsthaft mit der Vogelkunde. So wurde John Gould auf einigen Umwegen und durch glückliche Umstände schließlich Präparator der “Zoological Society of London” und bald Superintendent dieser Gesellschaft. Als Wissenschaftler bereiste er nun viele nahe und ferne Länder, um durch seine ornithologischen Studien ein umfassendes Gesamtbild der Vogelwelt zu schaffen. Seine künstlerische Begabung befähigte ihn, das Beobachtete und Erforschte für seine Mitmenschen in einem umfangreichen ornithologischen Tafelwerk festzuhalten. Er bediente sich dabei einer eben erst erfundenen Druckkunst, die sich besonders gut für die Wiedergabe der von ihm bis ins kleinste Detail exakt gezeichneten Motive eignete: der Lithographie. Jedes auf Stein gezeichnete und dann auf Papier gedruckte Bild wurde von John Gould handkoloriert. Bis zu seinem Lebensende 1881 schuf John Gould mit 397 Einzelblättern ein Gesamtkunstwerk, das sowohl in der Wissenschaft als auch in der Kunst höchsten Rang einnimmt.”

Unsere Vogelwelt Erkennungsbilder nach alten Lithographien von John GouldWanderfalke, Turmfalke,
Merlin, Baumfalke:

Wanderfalke Turmfalke Merlin Baumfalke_Wanderfalke Turmfalke Merlin Baumfalke
Rotdrossel, Rotkehlchen,
Kohlmeise, Haubenmeise:

Unsere Vogelwelt_Erkennungsbilder nach alten Lithographien von John Gould_Rotdrossel Rotkehlchen Kohlmeise Haubenmeise
Braunkehlchen, Ringdrossel,

Gartenrotschwanz, Mönchsgrasmücke:

Unsere Vogelwelt_Erkennungsbilder nach alten Lithographien von John Gould_Braunkehlchen Ringdrossel Gartenrotschwanz Mönchsgrasmücke

Freitag, 25. Dezember 2015

Ein köstlicher Münsterkäse und ein schönes Buch

Käse Buch Lektüre Munster Münsterkäse Au Cœur de la France des 1 000 fromages Jean-Marc Navello französisch Baguette Foto Brigitte Stolle 2015Weihnachten heißt nicht nur “auf Wein achten” … auch ein schöner Käse muss sein. Heute probiere ich den Münsterkäse aus dem Elsaß. Es ist ein Rotschmierkäse von durchdringendem Geruch, der sofort ins Zimmer strömt, wenn man nur kurz die Kühlschranktür aufmacht. Und wenn er erst bei Zimmertemperatur draußen liegt, ist sein strenger Geruch nicht mehr wegzuleugnen. Der Teig ist goldgelb und weich wie Butter. Die Milch stammt von Vogeser Kühen. Wenn man sich einen besonderen Munster gönnen will, sollte man sich für einen Munster fermier entscheiden (und nicht für einen Munster industriel). Zum Käse blättere ich gerne in dem Buch “Au Cœur de la France des 1 000 fromages“. Wunderschöne detaillierte Zeichnungen von Jean-Marc Navello. Der versteht sein Handwerk richtig gut. Buch und Käse - ein doppelter Genuss.

Käse Buch Lektüre Munster Münsterkäse Au Cœur de la France des 1 000 fromages Jean-Marc Navello französisch Baguette Foto Brigitte Stolle 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 19. Dezember 2015

Vorsicht: Kitsch ! Herz-Oblaten aus alten Zeiten

Herz-Oblaten Liebesmarken Glanzbilder Poesiealbum Herz Herzen Kitsch kitschig Blumen Gedicht Spruch romantisch Liebe Collage Brigitte Stolle 2015Diese kleinen Aufkleber (hier in Herzform), die früher in Poesiealben verwendet wurden, nennt man auch Liebesmarken, Glanzbilder oder Oblaten. Einige davon habe ich beim Aufräumen in einer Schublade gefunden und sie digital zu einer Collage zusammengestellt. Die Sprüche und Gedichtchen auf den Herzen sind lustig altmodisch und herrlich kitschig, aber das gehörte damals eben dazu: Wo ich geh und wo ich steh, ich deine lieben Augen seh. - Ich liebe dich, laß dich nicht mehr, und wenn die Welt voll Teufel wär. - Wo Du auch weilst, stets denk ich Dein. Du bist mein Glück und Sonnenschein. - Nur mit dir allein kann ich glücklich sein. - Nichts gibt’ Schöneres auf Erden, als von Dir geliebt zu werden. - Wie Gold so rein schau ich das Glück, wenn ich Dir in das Auge blick. - Was mir Dein Herz gegeben, ist Glück für’s ganze Leben. - Dein Bild trag ich im Herzen, mein Trost in allen Schmerzen. - Das Schönste ab mir die Liebe zu dir. - An Dich denk ich in Freud und Leid, du machst mich glücklich jederzeit :-)

Herz-Oblaten Liebesmarken Glanzbilder Poesiealbum Herz Herzen Kitsch kitschig Blumen Gedicht Spruch romantisch Liebe Romantik Collage Brigitte Stolle 2015

Sonntag, 6. Dezember 2015

Das 6. Türchen

Meine Adventskalender-Versammlung :-)
Heute wird das 6. Türchen aufgemacht.

Nikolaustag Adventskalender 6. Türchen Die Blumenuhr Carl von Linné Foto Brigitte Stolle Dezember 2015
Eine kleine Überraschung zum Nikolaustag
ist das Büchlein “Die Blumenuhr“, wunderschön.

“Morgens um sieben öffnet die Ringelblume ihre leuchtenden Blüten und schließt sie pünktlich wieder um eins. Wie die hübsche Heilpflanze haben alle anderen blühenden Pflanzen bestimmte Zeiten, zu denen ihre Blüten auf- und zugehen. Was liegt also näher, als die Zeit mit Hilfe dieses Wissens zu bestimmen? Bis auf fünf Minuten genau konnte der berühmte Naturforscher Carl von Linné (1707–1778) die Uhrzeit erkennen – ihm genügte ein Blick aus dem Fenster auf die von ihm entwickelte Blumenuhr im Botanischen Garten von Uppsala. Welche Pflanzen wann ihre Blüten öffnen und schließen, wie man sie erkennt und wo man sie finden kann, erfährt der Leser in diesem hübsch bebilderten Geschenkbüchlein. Natürlich findet sich auch eine Anleitung darin, wie man eine Blumenuhr im eigenen Garten anlegt …”

Nikolaustag Adventskalender 6. Türchen Die Blumenuhr Carl von Linné Foto Brigitte Stolle Dezember 2015
“[…] wir lassen alle Uhren zerschlagen,
alle Kalender verbieten
und zählen Stunden und Monde nur
nach der Blumenuhr,
nur nach Blüte und Frucht.”

Georg Büchner, Leonce und Lena
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 15. November 2015

Kuß oder Mäulgen, auch Schmätzgen und Heitzgen genennet …

Frauenzimmer-Lexikon“Kuß / oder Mäulgen / auch Schmätzgen und Heitzgen genennet  / ist eine aus Liebe herrührende und entbrannte Zusammenstoßung und Vereinigung derer Lippen / wo der Mund von zwey Personen so fest aneinander gedrücket wird / daß die Lippen bey dem Abzug einen rechten und deutlichen Nachklang zum Zeichen des Wohlgeschmackes von sich geben.”

Gefunden in: Vom barocken Frauenzimmer - Eine Auslese eigenwillig und echt, aus Liebesakademien, Frauenzimmer-Lexiken, Moritaten-Sammlungen und anderen zeitgenössischen Werken, die der deutsche Barock hinterließ, von Fritz Scheffel. Mit reichem Bild- und Buchschmuck.

Montag, 9. November 2015

Zitronat, Orangeat, Rosenbesteck

Zitronat Orangeat Weihnachtsbäckerei Christstollen Lebkuchen Pomeranzenbrötchen Rosenbesteck Rosengabel Rosenlöffel Rosen-Bestecke Foto Brigitte Stolle Mannheim 2015Stimmt: Es macht viel Mühe, diese großen Zitronat- und Orangeatstücke für die Weihnachtsbäckerei in kleine Würfelchen zu schneiden, es klebt und “babbt”. Trotzdem mag ich keine Päckchen mit vorgeschnittenen Zitronat- und Orangeatwürfeln mehr im Supermarkt kaufen. Die schönen glänzenden Früchte gefallen mir viel besser. In diesem Jahr werden sie für Lebkuchen (Baseler Leckerli), Dresdner Stollen und Pomeranzenbrötchen benötigt (demnächst hier).

Zitronat Orangeat Weihnachtsbäckerei Christstollen Lebkuchen Pomeranzenbrötchen Rosenbesteck Rosengabel Rosenlöffel Rosen-Bestecke Foto Brigitte Stolle Mannheim 2015Übrigens habe ich jetzt erfahren, dass meine kleinen silbernen Gäbelchen und Pralinenlöffelchen mit dem Rosenmotiv (wie z. B. hier) unter den Oberbegriff “Rosen-Besteck” fallen. Es gibt sogar ein eigenes Buch, das sich ganz diesem Thema widmet: Rosen-Bestecke von Johanna Gehrlein. Und HIER geht es zu dem wunderschönen Silber- und Rosenshop der Autorin.

Zitronat Orangeat Weihnachtsbäckerei Christstollen Lebkuchen Pomeranzenbrötchen Rosenbesteck Rosengabel Rosenlöffel Rosen-Bestecke Foto Brigitte Stolle Mannheim 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

November 2015

Freitag, 6. November 2015

Burgen-Ausstellung und Eichendorff-Museum

Vierburgenstadt Neckarsteinach, November 2015. Das Café am Geopark bietet nicht nur leckere hausgebackene Kuchen und Torten (hier: Himbeer-Walnuss) …

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015
… sondern beherbergt im 1. und 2. OG kleine Ausstellungsräume zu den Themen A) Burgen und B) Joseph von Eichendorff.

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015
Was’n das?

Es ist das Treppenhaus, das ins
2. OG zum Eichendorff-Museum führt:

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015Das Eichendorff-Museum ist relativ neu. Im Dezember 2012 wurde es eingeweiht. Man erfährt, dass Eichendorff (wie auch Gregor Johann Mendel, der “Vater der Genetik”) aus dem Kuhländchen (Nordmähren) stammt, lernt anhand von Schautafeln, Landkarten und Modellen einige Stationen seines Lebens kennen (Student in Heidelberg …) und kann sich in Eichendorffs Poesie als Inbegriff der Romantik einlesen. Das Museum ist zu den Öffnungszeiten des Cafés am Geopark kostenlos zu besichtigen.

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015
Eine “genetzte Decke” - Filethäkelei aus dem Kuhländchen:

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015
Schläft ein Lied in allen Dingen,

Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015
Buchtipp: Eichendorff erleben

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015

Neckarsteinach Vierburgenstadt Café am Geopark Burgenausstellung Eichendorff Eichendorff-Museum Kuhländchen Romantik Foto Brigitte Stolle Mannheim November 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 3. November 2015

Herbstliches Baum-Quiz mit Carl Zuckmayer

Herbst Baum Blatt Herbstfarben Herbstfärbung Herbstverfärbung Baumquiz Was ist das für ein Baum Carl Zuckmayer Gedicht Baumgedicht Ahorn Foto Brigitte Stolle 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 31. Oktober 2015

Die Mon-Chéri-Bimmelbahn …

… ist wieder im Einsatz (schwerst beladen):

Eisenbahn Zug Bimmelbahn Mon Chéri Die Eisenbahn erobert die Welt Foto Brigitte Stolle Oktober 2015Ich freue mich, dass ich das 67 Jahre alte Buch “Die Eisenbahn erobert die Welt” relativ gut erhalten ergattern konnte. Von 1948, mit hübschen Zeichnungen zur Geschichte der Eisenbahn in aller Welt. Der damit Beschenkte ist begeistert :-)

Eisenbahn Zug Die Eisenbahn erobert die Welt Geschichte der Eisenbahn Buch 1948 Zeichnungen Weltkarte Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Eisenbahn Zug Die Eisenbahn erobert die Welt Geschichte der Eisenbahn Buch 1948 Zeichnungen Weltkarte Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Eisenbahn Zug Die Eisenbahn erobert die Welt Geschichte der Eisenbahn Buch 1948 Zeichnungen Weltkarte Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Eisenbahn Zug Die Eisenbahn erobert die Welt Geschichte der Eisenbahn Buch 1948 Zeichnungen Weltkarte Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Eisenbahn Zug Die Eisenbahn erobert die Welt Geschichte der Eisenbahn Buch 1948 Zeichnungen Weltkarte Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Eisenbahn Zug Die Eisenbahn erobert die Welt Geschichte der Eisenbahn Buch 1948 Zeichnungen Weltkarte Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Herbstgedicht von Christian Morgenstern

Herbst Gedicht Herbstgedicht Christian Morgenstern Fotos Brigitte Stolle Oktober 2015Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Sonniger Oktobertag in Traunstein

Artikel aus dem Traunsteiner
Wochenblatt des Jahrgangs 1863:

„Taching, 6. August 1863: In Taching und mehreren anderen Orten besteht der Unfug, daß Schweinehändler während des Gottesdienstes ganz nah an der Kirche ihre Schweine zum Verkauf anbieten und solch gräßliches Geschrei den Gottesdienst stören. Man ersucht die Gemeindebehörden doch diesen Unfug abzustellen und den Schweinehändlern einen anderen Platz anzuweisen.“

„Hart, 27. September 1863: Dem Pfarrer von Hart hat man in der Nacht vom 18. Auf den 19. ds. Mts. alle Gurken und Rettiche gestohlen und auch die in hiesigen Pfarrei üblichen Rohheiten an dessen Eigenthume ausgeübt. Wäre in einem solchen Dorfe, wo Eigenthumsbeschädigungen keine Seltenheit sind, nicht ohnehin die vorgeschriebene Nachtwache ein Bedürfnis?“

„Verschiedenes. 15. November 1863: In allen größeren Städten wurde kürzlich förmlich Jagd auf die Montagblaumacher in den Wirtshäusern gemacht und alle dergleichen Faulenzer zur Polizei gebracht. Es wäre wohl am Platze, dasselbe auch in kleineren Orten zu thun, da hie und da an Montagen die Werkstätten leer sind, und gewöhnlich zu Zeiten, wenn die Arbeit am dringendsten ist.“

Hier nun ein paar Bilder von einem sonnigen
Oktobertag 2015 in und um Traunstein:

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Traunstein Chiemgau Bayern Herbst Herbstspaziergang goldener Oktober Wald Waldweg Haslacher Brücke Hochberg Innenstadt Kirche St. Oswald Marienapotheke Wochinger Brauerei Hofsteinhaus Traunstein Stadtplatz Jacklturm Kirche St. Georg und Katharina Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Siehe auch:
Regentag in Traunstein mit Agnes-Bernauer-Torte
Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Der berühmteste Kaffeemühlendieb aller Zeiten

Kloster Seeon Bayern Ausstellung Buch Kinderbuch Kinderbücher Literatur Otfried Preussler Kaffeemühlendieb Räuber Hotzenplotz DADAO HUOCHENBULUCI RYÖVÄRI HURJAHANKA IL BRIGANTE PENNASTORTA RAZBOJNIK CHOTZENPLOTE THE ROBBER HOTZENPLOTZ LE BRIGAND BRIQUAMBROQUE ROVER HOSSEKLOSS RÖÖVEL HOTZENPLOTZ I LLEIDR HOTZENPLOTZ PANNEBRASK TALHARUL HOT-PLOT Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

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Räuber Hotzenplotz
, der berühmteste Kaffeemühlendieb aller Zeiten. Otfried-Preussler-Ausstellung im Kloster Seeon. Nur  noch bis zum 22. November 2015.

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Wie heißt der Räuber Hotzenplotz auf …

Chinesisch: DADAO HUOCHENBULUCI
Finnisch: RYÖVÄRI HURJAHANKA
Italienisch: IL BRIGANTE PENNASTORTA
Russisch: RAZBOJNIK CHOTZENPLOTC
Englisch: THE ROBBER HOTZENPLOTZ
Französisch: LE BRIGAND BRIQUAMBROQUE
Niederländisch: ROVER HOSSEKLOSS
Estnisch: RÖÖVEL HOTZENPLOTZ
Gälisch: I LLEIDR HOTZENPLOTZ
Norwegisch: PANNEBRASK
Rumänisch: TALHARUL HOT-PLOT

Bilder einer Ausstellung:

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Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015

Dienstag, 20. Oktober 2015

Immerwährendes Kalenderbüchlein - Oktober

Immerwährender Kalender Kalenderbüchlein Oktober Tierkreiszeichen Sternzeichen Horoskop Skorpion Wetter Bauernregel Ernte Erntedank

Der Skorpion und das Wetter:

Immerwährender Kalender Kalenderbüchlein Oktober Tierkreiszeichen Sternzeichen Horoskop Skorpion Wetter Bauernregel Ernte Erntedank
Sitzt im Oktober das Laub noch am Baum,

Dann fehlt ein strenger Winter kaum.

Montag, 19. Oktober 2015

Flora (und ein bissl Fauna) in der Kendlmühlfilzn

Chiemsee Hochmoor Filze Filzn Filzen Kendlmühlfilzen Rundweg Moorrundweg Museum Salz und Moor Rottau Grassau Moorwanderung Entstehung Pflanzen Pilze Tiere Torfmoos Sphagnum Waldkiefer Föhre Pinus sylvestris Rosmarinheide Andromeda polifolia Moorbirke Betula pubescens Scheidiges Wollgras Eriophorum vaginatum Latschenkiefer Pinus mugo Weißes Schnabelried Rhynchospora alba Moosbeere Vaccinium oxycoccos Gewöhnliche Rauschbeere Trunkelbeere Moorbeere genannt Vaccinium uliginosum Heidekraut Calluna vulgaris Heidehonig Preiselbeere Kronsbeere Vaccinium vitis-idaea Birkhuhn Libelle Schwarzkehlchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

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Sehr poetisch klingt es, was das Buch „111 Orte im Chiemgau, die man gesehen haben muss“ über die Kendlmühlfilzn sagt:

Durch lichte Birkenwäldchen, vorbei an Wollgras und Heidekraut, Bienen und federleicht schwebenden Libellen wandert man durch das Moor. In den Tümpeln mit schwarzer Erde spiegeln sich der blaue Himmel und die Gipfel von Kampenwand und Hochplatte …

Wir waren dieses Jahr allerdings im Oktober hier, an einem Tag, wo sich die Sonne nur ab und zu ihren Weg durch die Wolken bahnen konnte und die Flora ihre Hochzeit bereits hinter sich gelassen hat. Schön war es trotzdem wieder !

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Im bayerischen Dialekt werden die Chiemsee-Hochmoore als „Filzen“ bezeichnet. Es gibt einige von ihnen. Die Kendlmühlfilzn hat es mir aus zwei Gründen besonders angetan, erstens: am Ausgangspunkt des Hochmoor-Rundweges (zwischen Rottau und Grassau) gibt es das kleine, liebevoll gestaltete Museum „Salz und Moor“ (mit Café und leckerem Kuchen), wo man sich vor der Moorwanderung das notwendige Hintergrundwissen und theoretische Rüstzeug aneignen kann (inklusive Sonderausstellungen, zurzeit im Oktober 2015: „Eulen - Wahrzeichen der Weisheit, Jäger der Nacht“). Der Rundweg selbst ist für Erwachsene und Kinder didaktisch geschickt aufbereitet und informiert sowohl über die Entstehung von Hochmooren als auch über die hochspezialisierten Pflanzen und Tiere dieses Lebensraumes.

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Einige Pflanzen des Hochmoores (soweit mir bekannt, habe ich die Namen in den Titel der jeweiligen Fotos aufgenommen: Curser aufs Bild !)

Torfmoos (Sphagnum). In Deutschland sind rund 35 Torfmoosarten bekannt. Ihre Färbung ist grün, hellbraun oder rot. Da das Torfmoor-Milieu annähernd steril ist, wurden Torfmoose früher als Wundmaterial gesammelt. Torfmoose können das 30-fache ihrer Trockenmasse an Wasser (Niederschlägen) speichern. Sie sind hauptsächlich an der Torfbildung beteiligt.

Waldkiefer / Föhre (Pinus sylvestris). Früher ritzten „Pechler“ die Bäume an, um an das klebrige Harz der Waldkiefer zu kommen. Es wurde als Dichtungs- und Schmiermittel verwendet. Aus dem Holz wurden Kienspäne abgespalten, die man als (schwache) Lichtquellen nutzte. Mit Lumpen zusammengebunden und in Pech getaucht, wurden sie zu (hell leuchtenden) Fackeln.

Rosmarinheide (Andromeda polifolia). Ihre Blätter sehen ähnlich aus wie die des aromatischen Rosmarins, den man aus südlichen Küchen kennt. Während jener Rosmarinus officinalis ein Lippenblütler ist, gehört die Rosmarinheide zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und ist GIFTIG ! Sie ist eine ganz typische Hochmoor-Bewohnerin und blüht im Frühjahr wunderschön hellrosa. Ihr wissenschaftlicher Name: Andromeda. Aus der griechischen Mythologie ist Andromeda als Tochter der Kassiopeia bekannt. Das Sternbild Andromeda befindet sich am Nordhimmel, der sich über das Verbreitungsgebiet dieser Pflanze wölbt.

Moorbirke (Betula pubescens). Diese Birken gehören zum Bild der Hochmoore. Große Exemplare ziehen im Sommer täglich bis zu 500 Liter Wasser aus dem Moor. Im nährstoffarmen Hochmoor wird die Moorbirke nur wenige Meter hoch. Die Sandbirke sieht ganz ähnlich aus, ihre jungen Zweige und Blätter sind allerdings flaumig behaart.

Scheidiges Wollgras (Eriophorum vaginatum). Extra wegen des Wollgrases bin ich im letzten Mai in die Kendlmühlfilzen gefahren, um Fotos zu machen. Während die frühe Blüte (März, April) recht unscheinbar daherkommt, springen danach die Samenkapseln auf und überziehen das Hochmoor mit einem spektakulären Teppich aus weißen Wollbüscheln. Früher hat man diese weichen Ährchen der Samenstände als Kissenfüllung verwendet. In Schweden z. B. wurden sie als „Kopfkissen des armen Mannes“ bezeichnet.

Latschenkiefer (Pinus mugo). Die Latschenkiefer, oft auch nur „Latsche“ genannt, wächst buschförmig. Nach der Eiszeit war sie weit verbreitet. Heute kann sie sich gegen andere Gehölze fast nur noch in Hochmooren wie der Kendlmühlfilze durchsetzen (oder über der alpinen Waldgrenze).

Weißes Schnabelried (Rhynchospora alba). Es gedeiht in natürlichen Hochmooren und fühlt in nassen Bereichen besonders wohl. Seine hübschen Blüten sind weiß.

Moosbeere (Vaccinium oxycoccos). Es handelt sich um den kleinsten Zwergstrauch Europas. Er wächst in und auf Torfmoosen und bildet rote, teils gelblich gesprenkelte Beeren, die gut schmecken und auch noch gesund, weil vitaminreich sind. Man kann sie zu Marmelade und Likör verarbeiten. Auch die (lila-rosa) Blüten zeigen eine Besonderheit: Die Einzelblüten blühen bis zu 18 Tage, was länger ist als bei den anderen bei uns heimischen Blütenpflanzen.

Gewöhnliche Rauschbeere, auch Trunkelbeere oder Moorbeere genannt (Vaccinium uliginosum). Sie ähnelt stark der Heidelbeere, die ebenfalls zur Familie der Heidekrautgewächse zählt. Man erkennt die Rauschbeere aber gut an ihren leicht bläulichen Blättern. Außerdem haben ihre Beeren im Gegensatz zur Heidelbeere weißes Fruchtfleisch. Zur Namensherkunft (Rauschbeere) gibt es zwei Erklärungsversuche. Eine Erklärung geht davon aus, dass der Name NICHT einer berauschenden Wirkung zuzuschreiben sei, sondern von der rötlichen Herbstfärbung der Blätter kommt (frz.: rouge = rot, rausch). Die andere Erklärung wäre aber eben die, dass der Genuss der Beeren in größeren Mengen zu rauschähnlichen Zuständen führen könne. Die alten Germanen sollen bereits Getränke mit Rauschbeeren zu sich genommen haben. Verantwortlich für einen berauschenden Effekt sei jedoch nicht die Beere an sich, sondern ein Pilz, der die Früchte befällt, der so genannte Rauschbeerenbecherling.

Heidekraut (Calluna vulgaris). Man findet das Heidekraut in trockenen Randbereichen des Hochmoores. Der Wuchs ist besenartig. Deshalb, und weil man ihre Zweige früher zur Herstellung von Besen genommen hat, ist die Pflanze auch als „Besenheide“ bekannt. Blühendes Heidekraut bildet ein rosafarbenes Blütenmeer. Der Blütennektar ergibt köstlichen Heidehonig.

Preiselbeere oder Kronsbeere (Vaccinium vitis-idaea), ein Zwergstrauch, der zur Familie der Heidekrautgewächse gehört. Die leckeren roten Beeren schmecken herb-säuerlich (hoher Anteil an Fruchtsäuren) und sind eine beliebte Beilage zu Wild. Vegetariern schmecken sie zu gebackenem Camembert. Roh schmecken sie allerdings nicht. In Schweden werden die Preiselbeeren als „Rotes Gold“ bezeichnet. Preisel- und Heidelbeeren wachsen oft in direkter Nachbarschaft. Unterscheidungsmerkmal ist nicht nur die Farbe: Heidelbeere blau, Preiselbeere rot. Die Preiselbeere behält im Winter ihre Blätter, die Heidelbeere wirft sie ab.

Siehe auch: Typische Pflanzen des Hochmoors.

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Was für Tiere leben in der Kendlmühlfilze?

Nur wenige Vogelarten leben im Hochmoor; deshalb ist es hier auch so still. Ein hier ansässiger Vertreter wäre das Schwarzkehlchen. – In der Kendlmühlfilze gibt es circa 20 Libellenarten, eine davon ist die Vierfleckenlibelle (die an jeder der vier Flügelspitzen einen auffälligen dunklen Fleck trägt). – Das Birkhuhn gab es in den Alpenvorland-Mooren nur bis in die 1960er-Jahre. Danach ward es nicht mehr gesehen und lebt heute nur noch in den Bergen der Waldgrenze.

Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015

Sonntag, 18. Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel … (mit Annas Miez)

Um die kleine Fraueninsel im Chiemsee einmal zu umrunden, braucht man - bei gemütlichem Schlendern - keine Dreiviertelstunde. Da es aber überall Hübsches zu entdecken gibt, ein Inselfischer oder ein Café zum Verweilen einlädt, eine Bilder- bzw. Sonderausstellung in Torhalle oder Inselgalerie Interessantes zeigt … dauert es halt doch ein bissl länger. Das Wetter hat an diesem Oktobertag 2015 freundlich mitgespielt, was will man mehr?

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Ein Text der Frauenchiemseer Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald über ihre “Miez”, der 1898 im Kalender des Berliner Tierschutz-Vereins erschienen ist (siehe auch hier):

 Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015„Am reizendsten aber gebärdet sich Miez bei der Aufforderung zum Versteckspiel. Sitze ich zum Beispiel längere Zeit an meinem Schreibtisch, ohne sie zu beachten, so bekomme ich plötzlich einen Hieb auf die Hand, bald folgt ein zweiter, wende ich plötzlich den Kopf, so sehe ich Miez im Luftsprung wegschnellen und sich eiligst hinter der Türe verbergen. Dort harrt sie, zusammengeballt, auf mein Kommen und – kaum habe ich einen Blick hinter die Türe geworfen – so fliegt der kleine Akrobat mit einem salto mortale über mich hinüber. Hierauf wartet sie am Schreibtisch, bis ich mich am gleichen Platze versteckt habe. Anfangs heuchelt sie vollständige Gleichgültigkeit, dann aber – wie der Tiger durchs Gestrüpp schleicht – nähert sie sich mit grünen, funkelnden Augen, starrt mich einige Sekunden regungslos an, springt mir jetzt bis an die Brust herauf, um dann wie ein Pfeil von mir wegzusausen. So spielen wir oft eine viertel Stunde zusammen; wer das nicht selbst gesehen, muß es für eine Fabel halten. Nach diesem Spiel zieht sie sich stets zufrieden in ihren Schlafwinkel zurück.”

Bummel über die Fraueninsel im Chiemsee_Impressionen_Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015

Frauenchiemsee: Klosterlebkuchen und Klostermarzipan

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Die Fraueninsel im Chiemsee wird wegen der BenediktinerinnenabteiFrauenchiemsee” bzw. “Frauenwörth” genannt. Das Münster ist einer der ältesten kirchlichen Großbauten im süddeutschen Raum. Der berühmte weiße Glockenturm der Klosterkirche ist schon von Weitem zu sehen:

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015Der feinziselierte Türklopfer / Türzieher in Form eines Löwenkopfes auf der gotischen eisenbeschlagenen Kirchentüre ist romanischen Ursprungs.

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Nebenan der kleine Friedhof mit prominenten Namen.

„Seit jenen Malertagen kreist der kleine Inselkosmos nicht mehr um sich selbst. Die Fremden gehören dazu, freilich nicht die flüchtigen Eintagsbesucher, sondern die anhänglichen, die unverbesserlich Inselverliebten, die ihr Leben lang wiederkehren. Sie haben kein beredteres Zeugnis ihrer Treue gefunden, als den Friedhof der Insel. Zwischen Dorf und Kloster, Torhalle und Münster gelegen, ruhen in der Mittelreihe des dörflichen Gottesackers die Fischer- und Schiffer-, Handwerker- und Wirtsfamilien. Stein um Stein den Mauern entlang aber liest man Berufe, die wohl eher einem großstädtischen Friedhof anstünden: Universitätsprofessor, Kammersänger, Arzt, Bildhauer, Schriftsteller, Maler, Musiker … „In dieser Gesellschaft gefällt es mir ganz gut, das ist so meine Atmosphäre, da möchte ich auch begraben sein … vielleicht an dem letzten freien Plätzchen der moosigen grauen Friedhofsmauer, zwischen dem efeubedeckten Jensen und dem wachholderumbuschten Haushofer. Da sähe ich immer in das Abendrot nach Urfarn hinüber, wo die Sonne versinkt … mit diesen Plänen suchte ich den Herrn Vikar auf …“  So erzählte der in Urfarn lebende Arzt und Schriftsteller Felix Schlagintweit 1943 in seinem autobiographischen Roman „Ein verliebtes Leben“ von seiner Grabsuche auf der Insel. Sieben Jahre später bekam er den Platz, den roten Marmorstein und die Inschrift in großen Versalbuchstaben, wie er es sich erdacht hatte.“ (Quelle: Frauenchiemsee - Dr. Lilian Schacherl)

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Im Klosterladen auf Frauenchiemsee kann man nicht nur Ansichtskarten, Bücher, Kalender und allerlei Andenken kaufen; berühmt ist außerdem der Klosterlikör, die köstlichen Lebkuchen, die es nicht nur zur Weihnachtszeit gibt …

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015… und das wirklich köstliche Marzipan, das von den Benediktinerinnen mit Hilfe von Modeln zu hübschen Figuren geformt wird. Das goldene Auge gehört unbedingt dazu:

Chiemsee Fraueninsel Frauenchiemsee Frauenwörth Kloster Münster Klosterkirche Benediktinerinnen Friedhof Klosterladen Kräuterlikör Marzipan Lebkuchen Foto Brigitte Stolle Oktober 2015Das Marzipan-Rezept der Klosterfrauen ist mir nicht bekannt. Und so ein schönes Enten-Model steht mir auch nicht zur Verfügung. Trotzdem werde ich demnächst mal Ähnliches probieren und in meine Weihnachtsbäckerei einreihen. Mein Erfolgsrezept für Marzipan ist schon seit Jahren das Folgende:

Klassisches Marzipan Rezept
Lesetipp für Marzipan-Fans: Marzipan - Das Brot der Engel

Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015

Von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee … (Anna Mayer-Bergwald)

… und wieder zurück.

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Von Möwen begleitet.

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015
 ***
Am Chiemsee lese ich sehr gerne in den oft
berührenden Texten der Poetin Anna Mayer-Bergwald.
Hier eine kleine Zeichnung von Josef Wopfner:
Die Inseldichterin auf der Fraueninsel 1905:

Schifffahrt von Gstadt zur Fraueninsel im Chiemsee, von Möwen begleitet. Die Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

 Aus einem Brief der Inseldichterin Anna Mayer-Bergwald von circa 1926:

„Mein herziger Canari, seit 15 Jahren unser Sonnenschein, ein Vogerl, das durch seinen reizenden Gesang, seine Gelehrigkeit (er war auch Vogelstimmen-Imitator) uns so viel frohe Stunden und nach dem Heimgang Bettys uns wirklich manchen Trost bot durch sein munteres Wesen, ist nun dahin. Er konnte die plötzlich zum dritten Male ihn anstrengende „Mauser“ nicht mehr durchmachen und starb nach achttägigem Leiden auf meiner Hand. Er hing mit aller Liebe an mir, und Betty, die ihn auch so sehr lieb hatte, erzählte mir oft, daß, wenn er bei einer Rückkehr von Prien meine Stimme drunten auf der Straße hörte, plötzlich hin- und herhüpfte, zwitscherte und bei meinem Eintritt zu singen begann. Es ist ja nur ein Tierchen, aber es wird von Martha und mir schmerzlich vermißt; es brachte so frohes Leben in unsere große Einsamkeit, die jetzt noch stummer ist. Ich möchte kein anderes Vogerl mehr haben, da ich zu allen lieben Wesen ein so persönliches Verhältnis habe, daß ich es durch nichts ersetzen kann.“

Samstag, 17. Oktober 2015

Denk-mal an die Freiheit

Landshut Isar Bayern Niederbayern Installation Künstler Wilhelm Zimmer Kunstwerk Denkmal "Denk-mal an die Freiheit" Mühleninsel Landshut Käfig Aluminium spiegelverkehrter Text Lied "Die Freiheit" Liedermacher Georg DanzerSpiegelung Selbstspiegelung Foto Brigitte Stolle Oktober 2015 In Landshut habe ich nicht nur Wasserspiegelungen von Gebäuden und Bäumen in der Isar fotografiert. Hier eine fotografierte Selbstspiegelung im Aluminiumkäfig. Es handelt sich um eine Installation des Künstlers Wilhelm Zimmer mit dem Namen “Denk-mal an die Freiheit“. Standort: die Mühleninsel in Landshut. Das käfigartige Kunstwerk wurde am 1. Oktober 2015 aufgestellt und wird einem Monat lang zu sehen sein. Glück gehabt, dass ich genau in dieser kurzen Zeit vor Ort war und das Denkmal fotografieren konnte. Bei dem spiegelverkehrten Text handelt es sich um das Lied “Die Freiheit” des 2007 verstorbenen österreichischen Liedermachers Georg Danzer.

Landshut Isar Bayern Niederbayern Installation Künstler Wilhelm Zimmer Kunstwerk Denkmal "Denk-mal an die Freiheit" Mühleninsel Landshut Käfig Aluminium spiegelverkehrter Text Lied "Die Freiheit" Liedermacher Georg DanzerSpiegelung Selbstspiegelung Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Landshut Isar Bayern Niederbayern Installation Künstler Wilhelm Zimmer Kunstwerk Denkmal "Denk-mal an die Freiheit" Mühleninsel Landshut Käfig Aluminium spiegelverkehrter Text Lied "Die Freiheit" Liedermacher Georg DanzerSpiegelung Selbstspiegelung Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
“Vor ein paar Tagen ging ich in den Zoo / die Sonne schien, mir war ums Herz so froh / vor einem Käfig sah ich Leute stehn / da ging ich hin, um mir das näher anzusehen / Nicht füttern stand auf einem großen Schild / und: bitte nicht reizen, da sehr wild ! / Erwachsene und Kinder schauten dumm / und nur ein Wärter schaute grimmig und sehr stumm / Ich fragte ihn, wie heißt denn dieses Tier? / Das ist die Freiheit, sagte er zu mir / die gibt es jetzt so selten auf der Welt / drum wird sie hier für wenig Geld zur Schau gestellt / Ich schaute, und ich sagte, lieber Herr / ich seh ja nichts, der Käfig ist doch leer / das ist ja grade – sagte er – der Gag ! / man sperrt sie ein, und augenblicklich ist sie weg ! / Die Freiheit ist ein wundersames Tier / und manche Menschen haben Angst vor ihr / Doch hinter Gitterstäben geht sie ein / denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein.”

Landshut Isar Bayern Niederbayern Installation Künstler Wilhelm Zimmer Kunstwerk Denkmal "Denk-mal an die Freiheit" Mühleninsel Landshut Käfig Aluminium spiegelverkehrter Text Lied "Die Freiheit" Liedermacher Georg DanzerSpiegelung Selbstspiegelung Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Foto (s): Brigitte Stolle
Oktober 2015

Mittwoch, 30. September 2015

Hier ist nichts los - außer …

Gedicht Christa Reinig Literatur Poesie Ahorn Ahornbaum Ahornfrucht Ahornnase Ahornsamen Mannheim Maulbeerinsel September 2015 Foto Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Zitat aus: Christa Reinig - Die Prüfung des Lächlers

Sonntag, 13. September 2015

Sonnenblumen und Goethe

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle
Mannheim am 13. September 2015: Wolken, Regen, 22 Grad. An diesem trüben Tag hat es mir Freude gemacht, ein bisschen mit den zahlreichen Sonnenblumen-Fotos, die ich gestern bei noch sonnigem Wetter an der Umgehungsstraße in Mannheim-Seckenheim machen konnte, zu basteln und zwei Collagen zu gestalten. 

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle
Bei grauem September-Regenhimmel erfreut die
leuchtend gelbe Farbe der Sonnenblume das Herz.

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle

Mannheim Seckenheim September 2015 Sonnenblume Sonnenblumenfeld Collage Gedicht Goethe Fotos Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 11. September 2015

Immer horche, immer gugge

Bei einem kleinen Spaziergang im Fünfmühlental in Bad Rappenau …

Bad Rappenau Fünfmühlenweg Wanderweg wandern Plan auf Hauswand
… haben wir Bekanntschaft mit diesem freundlichen Gesellen geschlossen …

Fünfmühlenwanderweg Hund Immer horche immer gugge… dessen gespannte Aufmerksamkeit und gespitzte Ohren mich spontan an den Sachsenhausener Lokalkrimi “Immer horche, immer gugge” erinnert haben.

Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 12. Juli 2015

Urlaubslektüre: Die Brücke von Ambreville

Urlaubslektüre Die Brücke von Ambreville Alain Leblanc Un pont entre deux rives Gérard Depardieu Normandie Foto Brigitte Stolle 2015 Außer zwei Arsène-Lupin-Romanen habe ich im Normandie-Urlaub ein weiteres Buch gelesen, das in direktem Bezug zur Region steht: Die Brücke von Ambreville von Alain Leblanc. Eine leise, berührende Liebesgeschichte mit tragischem Ausgang zwischen der Mutter des 16-jährigen Erzählers und dem leitenden Ingenieur eines großen Brückenprojekts über die Seine. Das Buch mit dem Originaltitel “Un pont entre deux rives”, wurde 1999 von Gérard Depardieu verfilmt, der im Film auch eine Hauptrolle spielt.

Bei der Lektüre des Buches macht man sich natürlich Gedanken, auf welche Brücke über die Seine sich die Geschichte bezieht. Ist es Pont de NormandiePont de Tancarville oder Pont de Brotonne? Hatte der Autor beim Schreiben eine dieser Brücken im Sinn?

Urlaubslektüre Die Brücke von Ambreville Alain Leblanc Un pont entre deux rives Gérard Depardieu Normandie Foto Brigitte Stolle 2015Liest man sorgfältig unter Berücksichtung der räumlichen und zeitlichen Gegebenheiten, könnte es sich um die Brücke “Le Pont de Tancarville” handeln. Es sei denn, Alain Leblanc hat sich für seine Geschichte eine völlig fiktive Brücke gebaut.

Und so sieht die Brücke Le Pont de Tancarville aus:

Urlaubslektüre Die Brücke von Ambreville Alain Leblanc Un pont entre deux rives Gérard Depardieu Normandie Foto Brigitte Stolle 2015

Urlaubslektüre Die Brücke von Ambreville Alain Leblanc Un pont entre deux rives Gérard Depardieu Normandie Foto Brigitte Stolle 2015

Urlaubslektüre Die Brücke von Ambreville Alain Leblanc Un pont entre deux rives Gérard Depardieu Normandie Foto Brigitte Stolle 2015

Urlaubslektüre Die Brücke von Ambreville Alain Leblanc Un pont entre deux rives Gérard Depardieu Normandie Foto Brigitte Stolle 2015
“Und dann, nach drei Jahren, war die Brücke vollendet. Dort, wo der Fluss sich zum Mündungstrichter verbreitert und wo früher mit Amber und Gewürzen beladene Schiffe eingefahren waren, beim Hafenstädtchen Ambreville, das ihr seinen Namen gab, waren die beiden Ufer jetzt miteinander verbunden. Es hieß, dass die Brücke mit ihren anderthalb Kilometern Spannweite die längste in ganz Europa sei, und die Leute kamen von überall her, um das imposante Bauwerk zu fotografieren. Man sah es schon von Weitem; wie ein riesiges Schiff tauchte es aus dem Dunst auf, der über der Flussmündung schwebte, und schien allen Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen. Aber was einen beeindruckte, war nicht nur die Größe, es war vor allem die Schönheit dieser Brücke. Eine Brücke, die sich von einem Ufer zum anderen spannt, gleicht zwei Händen, die sich berühren, zwei Gesichtern, die einander zulächeln, zwei Körpern, die zueinanderfinden. Und vielleicht liegt darin das Geheimnis des Lebens: in diesem Hinstreben zum anderen, in der Überwindung dessen, was die Menschen voneinander trennt und sie in Einsamkeit verkümmern lässt.” - Zitiert aus: Die Brücke von Ambreville, Alain Leblanc, 1999

Urlaubslektüre Die Brücke von Ambreville Alain Leblanc Un pont entre deux rives Gérard Depardieu Normandie Foto Brigitte Stolle 2015
Normandie 2015
Foto (s): Brigitte Stolle
Siehe auch: Le Pont de Normandie

Montag, 6. Juli 2015

Arsène Lupin: Gentleman-cambrioleur

Normandie Étretat Literatur Maurice Leblanc Krimi Arsène Lupin Gentleman-cambrioleur Le Clos Arsène Lupin Der Schatz der Könige von Frankreich Die Gräfin von Cagliostro L'Aiguille creuse die hohle Felsnadel Foto Brigitte StolleIm Urlaub lese ich gerne Bücher, die in der jeweiligen Urlaubsgegend spielen. In Étretat (Normandie) bietet sich natürlich Arsène Lupin an. Die berühmte Romanfigur von Maurice Leblanc (* 11. November 1864 in Rouen, † 6. November 1941 in Perpignan) ist Gentleman-Einbrecher und Detektiv zugleich, ein wahrer Meister der Verkleidung, der mehrere Kampfsportarten beherrscht. Das frühere Wohnhaus des Autors in Étretat ist heute Museum: Le Clos Arsène Lupin. Hier sind die Arsène-Lupin-Romane entstanden. Der erste Krimi mit dem charmanten Meisterdieb heißt “Die Gräfin von Cagliostro“. Am bekanntesten für Étretat ist wohl der Roman “Arsène Lupin und der Schatz der Könige von Frankreich“, worin sich der Protagonist in der hohlen Felsnadel bei Étretat, der “L’Aiguille creuse” (so heißt auch der französische Originaltitel) versteckt und dort Kunstschätze hortet, darunter die Mona Lisa. Abenteuerlich !
Maurice Leblanc – Arsène Lupin und der Schatz der Könige von Frankreich
Maurice Leblanc – Arsène Lupin: Die Gräfin von Cagliostro oder Die Jugend des Arsène Lupin

Normandie Étretat Literatur Maurice Leblanc Krimi Arsène Lupin Gentleman-cambrioleur Le Clos Arsène Lupin Der Schatz der Könige von Frankreich Die Gräfin von Cagliostro L'Aiguille creuse die hohle Felsnadel Foto Brigitte Stolle

Normandie Étretat Literatur Maurice Leblanc Krimi Arsène Lupin Gentleman-cambrioleur Le Clos Arsène Lupin Der Schatz der Könige von Frankreich Die Gräfin von Cagliostro L'Aiguille creuse die hohle Felsnadel Foto Brigitte Stolle

Normandie Étretat Literatur Maurice Leblanc Krimi Arsène Lupin Gentleman-cambrioleur Le Clos Arsène Lupin Der Schatz der Könige von Frankreich Die Gräfin von Cagliostro L'Aiguille creuse die hohle Felsnadel Foto Brigitte Stolle

Normandie Étretat Literatur Maurice Leblanc Krimi Arsène Lupin Gentleman-cambrioleur Le Clos Arsène Lupin Der Schatz der Könige von Frankreich Die Gräfin von Cagliostro L'Aiguille creuse die hohle Felsnadel Foto Brigitte Stolle
Krimi-Freude wohnen im Detective-Hotel in Étretat:

Normandie Étretat Literatur Maurice Leblanc Krimi Arsène Lupin Gentleman-cambrioleur Le Clos Arsène Lupin Der Schatz der Könige von Frankreich Die Gräfin von Cagliostro L'Aiguille creuse die hohle Felsnadel Foto Brigitte Stolle

Normandie Étretat Literatur Maurice Leblanc Krimi Arsène Lupin Gentleman-cambrioleur Détective Le Clos Arsène Lupin Der Schatz der Könige von Frankreich Die Gräfin von Cagliostro L'Aiguille creuse die hohle Felsnadel Foto Brigitte Stolle
Normandie (Seine-Maritime)
Juni/Juli 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 10. Juni 2015

Soest: Schwarz-weiß und bunt und eine Köchin

“Die alte Hansestadt SOEST, im Herzen des fruchtbaren Bauernlandes der Börde, hat manches von ihrer einstigen Schönheit als Kirchen- und Fachwerkstadt bewahrt, obwohl sie schwere Kriegszerstörungen erlitten hat. Trotz moderner Geschäfts- und Wohnhausbauten überwiegt noch immer der ländliche Charakter vieler Straßen und Gassen, die von ihrer mittelalterlichen Winkligkeit und Enge kaum etwas verloren haben. Das seit dem 14.Jh. verbriefte Recht der Soester Bürger, im Arnsberger Wald unentgeltlich Bauholz zu schlagen, kam bis ins 19. Jh. dem Fachwerkbau zugute. Daneben verwendete man den Grünsandstein des Haarstranggebirges, ein ungewöhnliches kühlfarbenes Baumaterial, aus dem die Kirchen, aber auch private Gebäude sowie die Befestigungsanlagen errichtet sind. Die Ausdehnungsgrenze der ottonischen Stadt (um 905) zwischen Großem Teich und Hellweg, läßt sich im Verlauf von Puppenstraße, Marktstraße, Kungelmarkt, Ressourcengasse, Wippgasse, Damm, Thomae- und Jakobistraße als ein angenähertes Rechteck nachzeichnen … Radialstraßen verbanden den Mittelpunkt der Stadt mit den Toren. Zwischen diesen Hauptstraßen breitete sich ein Gewirr von Gassen und Gäßchen aus.” (Quelle: Wilfried Hansmann, Kunsthistorischer Wanderführer Westfalen, Stuttgart-Zürich, 1966)

Achtung Aussprache: Soest spricht sich übrigens [So:st] mit langem -o und nicht etwa [Söst] aus; das e hinter dem o ist lediglich ein Dehnungszeichen.

Limerick Soest Köchin Köchinnen-Limericks Brigitte Stolle
Die Köchin aus Soest ist einer von
66 kecken Köchinnen-Limericks
aus dem gleichnamigen Büchlein.

***

Es folgt gaaanz viel Soest
(Architektur, Fachwerk, Sehenswürdigkeiten):

Fachwerk Fachwerkhaus Teile Architektur

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle
“Auf einer wirtschaftspolitischen Karte des Mittelalters wäre Soest doppelt und dreifach markiert: Als die bedeutendste Stadt Westfalens, eine der größten in Europa überhaupt; reich durch Gewerbe und Handel, Fernhandel vor allem nach England und weit nach Rußland hinein. Die Stadt gehörte dem Erzbistum Köln. Das Geschichtsbuch berichtet von der Soester Fehde (1444 - 49), in der sie sich losgemacht hat. Doch bald darauf erlosch ihr Stern; die politischen Umwälzungen, die Seuchen und Kriege der folgenden Jahrhunderte ließen eine arme Landschaft zurück. Daher die geknickten Gassen dort, wo Ödplätze und Ruinen zu umgehen waren, daher auch das Fehlen repräsentativer Bauten aus Renaissance und Barock. Allein das Mittelalter kommt in Soest zu Wort - aber mit welch stolzer Sprache.”
(Quelle: Schatzkammer Deutschland, 1970)

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Teichsmühle Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Rathaus Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle

Soest Nordrhein-Westfalen Fachwerk Fachwerkhaus Architektur Sehenswürigkeiten Juni 2015 Foto Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle