Montag, 17. September 2018

Feuerschlucker

Wem die Spaghetti con Olio ed Aglio (mit Olivenöl und Knoblauch) noch zu wenig pikant sind, der würzt mit feurig-scharfem Sambal Oelek nach. Also ICH nicht.

Spaghetti Olio ed Aglio (mit Olivenöl und Knoblauch) mit feurig-scharfem Sambal Oeleg ... Collage: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 9. September 2018

Spaghetti Frutti di Mare

Jede Woche sollten mindestens 1 x die Farben des Regenbogens auf den Tisch kommen. Mit unseren Meeresfrüchte-Spaghetti (die Sauce wurde mit etwas Kurkuma appetitlich gelb gefärbt) mit Tomatensalat haben wir diesen Vorschlag schon mal angenommen (Blau fehlt :-) Schön ist, dass die Weißbrotscheiben an die Form eines stilisierten Kaninchens erinnern.

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

  Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle
Buon appetito!

Spaghetti mit Meeresfrüchten ... Frutti di Mare ... Tomatensalat, Kräuter ... Rotwein ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 7. September 2018

Die ersten …

Große Freude: die ersten Miesmuscheln der Saison. Mit Tomatensalat und Olivenbrot.

September 2018. Die ersten Miesmuscheln der Saison mit Tomatensalat und Olivenbrot. Foto: Brigitte Stolle

September 2018. Die ersten Miesmuscheln der Saison mit Tomatensalat und Olivenbrot. Foto: Brigitte Stolle

September 2018. Die ersten Miesmuscheln der Saison mit Tomatensalat und Olivenbrot. Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 29. August 2018

Linsen, Kartoffeln und Gemüse - heiß oder lauwarm?

So ein Linsen-Kartoffel-Gemüse-Eintopf ist viel zu heiß für den Sommer. Aber lecker. Ich lasse so ein brandheißes Gericht sowieso erst mal auf dem Teller etwas abkühlen, bevor ich mir das Mäulchen verbrenne. Dieses nervige “Iss, solange es heiß ist”, mit dem die meisten von uns aufgewachsen sind, ist Quatsch, passé, überholt, widerlegt. Ein Essen darf weder zu kalt noch zu heiß sein. Nur so erschließt sich der volle Geschmack und die Aromen können sich erst so richtig entfalten.

Linsen-Kartoffel-Gemüse-Eintopf ... heiß, lauwarm ... vegetarisch, vegan ... Fotos: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Montag, 27. August 2018

Kräuter-Omelette …

… mit Austernpilzen:


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 20. August 2018

Avocado-Paste

Ich liebe Avocados. Es gibt sie leider nicht so oft bei uns zu Hause, da ihre Ökobilanz ziemlich mies ist. Für den Anbau von Avocados ist ein unglaublich hoher Wasserverbrauch notwendig und die Transportwege sind so lang, dass ich die köstliche Frucht nicht mehr ruhigen Gewissens wie früher mehrmals in den Sommerspeiseplan einbauen mag.

Diese Woche haben wir allerdings eine Ausnahme gemacht und reifes Avocadofleisch mit Knoblauch, Gewürzen, Salz, Pfeffer, Olivenöl zu einer sämigen Paste zerdrückt und auf Reiscräcker zu Chicoréesalat gegessen. Der Rest schmeckte köstlich zu einer Portion Pasta.


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 15. August 2018

Aus spanischen Küchen: Pilz-Tortilla

Eine klassische spanische Tortilla besteht lediglich aus Kartoffeln, Zwiebeln und einer gewürzten Eier-Masse. Die Austernpilze und Champignons haben uns jedoch so freundlich angelacht, dass wir spontan eine Pilz-Tortilla ins Auge fassten. Die Vorgehensweise ist einfach: Rohe Kartoffeln in Würfelchen schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl goldgelb anbraten. Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch und klein geschnittene Pilze dazugeben und mitschmurgeln. Rote Zwiebeln wie auf dem Foto müssen natürlich nicht sein, es ist halt fürs Auge schöner. Die Champignons und Tomatenwürfel kommen als letztes dazu. Als Kräuter habe ich Rosmarin, Salbei und Basilikum verwendet. Dann kommt die gut gewürzte Eiermischung darüber und der Deckel auf die Pfanne. Ich habe vorher noch ein wenig mit Champignonscheiben und Rosmarinzweigen herumgarniert. Bei niedriger Temperatur die Eimasse stocken lassen. Die Menge (4 mittlere Kartoffeln, 6 Eier) ist für 4 Personen gedacht. Aber wo vier satt werden, reicht es für zwei natürlich auch. Der Koch, der hier übrigens die Küchenchefin Karla Kunstwadl vertritt, die sich gerade mal wieder in Urlaub befindet, unterzieht die Pilz-Tortilla einer genauen Überprüfung und scheint zufrieden zu sein. Dank der vielen Kräuter ist eine appetitliche grüne Farbe entstanden - lecker, lecker!


Kontrolle - und Freigabe:


Guten Appetit:


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 12. August 2018

Zwetschgenröster

Bekannte von uns haben einen großen Zwetschgenbaum im Garten stehen. Die diesjährige Ernte fiel reichlich aus; die Früchte wurden zu köstlichen Kuchen verbacken und verschenkt. Wir haben außer einigen Stücken Zwetschgendatschi 2,5 kg Zwetschgen erhalten. Feste, reife Früchte, aromatisch und mit nur wenigen tierischen Untermietern, obwohl zu keiner Zeit gespritzt wurde. Von der reichlichen Menge mussten wir maximal 10 Zwetschgen wegwerfen. Was tun mit dem leckeren Geschenk? Zuerst haben wir die Früchte im Vorbeigehen abgewaschen, entsteint und in den Mund gesteckt. 20 Stück am Tag, aber davon wurde der Obstberg nur unwesentlich kleiner. Einige schmeckten im Frühstücksmüesli gut. Dann erinnerte ich mich an meine Oma und ihre böhmisch-österreichische Küche: da gab es Zwetschgenknödel, Powidldascherln und Zwetschgenröster

Da ich einfache und schnelle Rezepte bevorzuge, habe ich mich für die Zwetschgenröster entschieden. Bei meiner Recherche habe ich Rezepte mit 2 bis 10 und mehr Zutaten gefunden. Außer den Früchten selbst kommen z. B. Butter, Zucker, Honig, Apfelsaft, Zwetschgenschnaps, Zimt, Vanille, Gewürznelken … zum Einsatz. Das braucht es meines Erachtens nicht unbedingt. In einem alten Wiener Kochbuch wurden nur Zwetschgen und Staubzucker (= Puderzucker) verwendet.

Meine Variante I: Die Zwetschgen werden gewaschen, entsteint, halbiert oder geviertelt, mit 1 Esslöffel Zucker vermischt. Man zerlässt ein kleines Stückchen Butter in der Pfanne, tut die Früchte dazu und gart sie unter mehrmaligem Umrühren in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Temperatur, bis die Zwetschgen weich sind und von einem Film aus karamellisiertem Zucker appetitlich überzogen sind. Wer mag, gibt gleich zu Anfang noch einen Teelöffel Honig dazu.

Variante II ohne Butter: Hierbei wird Puderzucker auf dem Pfannenboden verteilt, die vorbereiteten Zwetschgen darauf verteiltund weiter verfahren wie oben.

Wenn die Schalen ihre blaue Haut gegen eine rötlich-braune Farbe eintauschen und sich langsam eine Karamellsauce bildet, sind wir auf dem richtigen Weg.

So sehen für mich die idealen karamellisierten Zwetschgenröster aus:

Am Ende sollten die Früchte weich sein, aber ihre Form behalten und nicht zerfallen. Die Karamellsauce sollte die Zwetschgen lediglich überziehen und eher dickflüssig sein. Ist die Sauce während der Zubereitung zu sehr verdampft, kann noch ein Schlückchen Apfelsaft dazugeschüttet werden, dann aber noch ein wenig bis zur richtigen Konsistenz aufkochen.


Zwetschgenröster kann man zu Waffeln, Pfannkuchen, Kaiserschmarrn essen, mit Eis oder Pudding - oder wie hier mit geschlagener Sahne.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 9. August 2018

Rohkost-Gemüse-Türmchen

Bei Temperaturen um 35 °C hat man weder Lust zu kochen noch etwas Warmes zu essen. Was uns durch diese heißen Tage begleitet, ist viel Obst, Gemüse und die unten abgebildeten Rohkost-Gemüse-Türmchen (Kohlräbchen, Gurke, Tomate, Radieschen, Chicorée, Kräuter …). Die einzelnen Komponenten werden mit Quark oder Ähnlichem zusammengehalten.


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 31. Juli 2018

Pizza Napoletana & Pizza Vegetariana

Zwei Wochen Chiemseeurlaub mit fast immer sonnigem Wetter und nur 1 Gewitter- und Regentag. Dass dieser Tag genau auf den Termin fallen musste, an dem wir direkt am See eine Pizza essen wollten, war Pech. Gerade als wir Richtung “Al Dente” aufbrachen, wurde es dunkel und dunkler, es begann zu grummeln und ein paar Blitze waren auch zu sehen. Also schnell den Schirm geschnappt und sich eilig zur Pizzeria begeben, wo in den Innenräumen schon fast alles besetzt oder reserviert war. Die beiden Pizzen waren zum Glück lecker wie gewohnt und als wir das Restaurant verließen, saßen schon wieder einige Mutige (oder Raucher) draußen im Freien am See und bewunderten den goldfarbenen Sonnenuntergang.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 28. Juli 2018

Chiemsee-Räucherfisch: Brachse und Schied

Wenn man schon mal so ein Angebot direkt vor der Haustüre hat, sollte man es nutzen. Der am Morgen frisch geräucherte Chiemseefisch liegt abends auf unseren Tellern. Neben einer Brachse (Brasse) haben wir dieses Mal ein Stück Schied, den man auch als Rapfen kennt (auf dem Foto der dunklere Fisch). Dazu schmecken Brezen, Radi, Radieserl - und natürlich ein Glas Bier.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 27. Juli 2018

Frischkäsebrezen und Nussbeugerl

Beim Bäcker Stumhofer in Chieming, wo man auch gutes Vollkornbrot kaufen kann, gibt es auf der kleinen Terrasse Kaffee und Brezen. Dieses Mal haben wir uns als Belag Frischkäse mit ganz viel Schnittlauch ausgesucht, lecker. Für den Nachmittag werden unsere seit vielen Jahren beliebten Nussbeugerl und Muesli-Schnitten mitgenommen. Ein Chiemsee-Urlaub ohne Nussbeugerl: unvorstellbar :-)

Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 21. Juli 2018

Heute frisch geräucherte Fische, dazu ein bayerisches Bier

In Bayern gibt es viele auch kleine und kleinste Brauereien, Braustätten und Hausbrauereien. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren es noch 30.000. Laut statistischem Bundesamt sind es heute immer noch über 600. Die meisten davon findet man in Franken, das sich durch die größte Brauereidichte der Welt auszeichnet, aber auch in unserer Urlaubsregion am Chiemsee - ob Landkreis Traunstein oder Landkreis Rosenheim oder … man wird fündig und wenn man wollte, könnte man an jedem Urlaubstag ein anderes bayerisches Bier verkosten. Lecker und süffig sind sie alle. Ein frisch geräucherter Fisch, z. B. aus dem Chiemsee, schmeckt wunderbar dazu.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 7. Juli 2018

O’batzt is

Nach einem langen Ausflugs- und Besichtigungstag haben wir uns einen Obatzten verdient. Auf Bauernbrot, mit Tomaten oder Radieserlsalat schmeckt er unwiderstehlich. In der angemachten Käsemasse darf ein Schlückchen bayrisches Bier nicht fehlen. Und natürlich auch dazu. HIER habe ich vor Jahren in München einen Obatzten und andere bayerische Spezialitäten aus Kunststoff fotografiert. Der unsrige schmeckte weitaus zünftiger :-)


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 28. Juni 2018

Waldbeeren-Eis im Museumscafé Klaushäusl

Zum Naturschutzgebiet und Moorerlebnis-Rundweg “Kendlmühlfilze(n)” gehört das Museum Salz & Moor, ein Industriedenkmal aus dem Jahr 1920. Man kann sich unter anderem über Pflanzen und Tiere der Hochmoore informieren, eine in Europa einmalige Torfpresse besichtigen und die Moorleiche Rosalinde (in Nachbildung) bestaunen. Zum Museum gehört das kleine Museumscafé Klaushäusl mit Kuchenangebot. Bei unserem Besuch war es sehr warm. Vor dem Moor-Rundweg war uns nach einer Erfrischung. An diesem Tag gab es selbst gemachtes Waldbeeren-Eis, das ich unbedingt probieren musste. War es Einbildung oder schmeckte man das Selbstgemachte tatsächlich heraus? Ich empfand es jedenfalls als das leckerste Eis des Urlaubs.


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 26. Juni 2018

37.

Chiemsee-Urlaub 2018. Im Urlaub feiern wir unseren 37. Jahrestag und zwar in meiner Lieblingspizzeria Venezia in Chieming. Es gibt Bruschetta Gorgonzola aus hausgebackenem Brot, Salat, Pizza und Calamari alla griglia. Wir sitzen bei schönem Wetter gemütlich unter der Laube und lassen es uns schmecken.


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 24. Juni 2018

Kein Anglerglück? -> Räucherfisch!

Unsere Reisebegleiterin Karla Kunstwadl fühlt sich am Chiemsee wohl. Stundenlang könnte sie am Ufer sitzen und auf das blau-grüne Wasser schauen.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl am Ufer des Chiemsees ... Foto: Brigitte Stolle, 2018

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl am Ufer des Chiemsees ... Foto: Brigitte Stolle, 2018
Aber irgendwann meldet sich der Hunger … Das Anglerglück ist Karla heute leider nicht hold.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl am Ufer des Chiemsees ... Foto: Brigitte Stolle, 2018Zum Glück hat heute die Fischerin vom Chiemsee frischen Räucherfisch im Angebot. Karla sucht ein Stück geräucherte Chiemsee-Brachse (Brasse) aus. Sooo groß? Naja, zu dritt werden wir das wohl schaffen. Dazu gibt es Kren, Brezen, Radi und ein Glas Bier.

Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018

  Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 21. Juni 2018

Einkauf auf dem Traunsteiner Bauernmarkt

Chiemsee-Urlaub 2018. Auf dem Stadtplatz in Traunstein findet jeden Freitag ab 9 Uhr ein regionaler Bauernmarkt statt. Für den Nachmittag nehmen wir Kirsch-Apfel-Kuchen und Mohnkuchen mit Streuseln mit. Zum Abendessen gibt es leckere Kaspressknödel und zum Dessert frische Erdbeeren.

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 17. Juni 2018

Fraueninsel in Chiemsee: Räucherrenken essen

Urlaub am Chiemsee 2018. Eine Schifffahrt zur Fraueninsel / Frauenwörth gehört unbedingt dazu. Rund um den Chiemsee und auf der Fraueninsel gibt es ingesamt 18 Berufsfischer. Bei Einheimischen und Touristen sind die Räucherfische eine beliebte Spezialität. Ob Renke, Saibling, Brasse, Aal … man kann den  Fisch im Ganzen, in Teilen oder als Fischsemmel mit Kren schnabulieren. Hier auf Frauenwörth laden Holztische und Bänke zum rustikalen Vespern im Freien ein. Wir haben uns je eine Chiemsee-Renke ausgesucht und es gab dazu Kartoffelsalat oder Kren mit Brot. Natürlich gibt es auf der Insel auch Gasthäuser, wo man sein Mittag- oder Abendessen im schattigen Biergarten zu sich nehmen kann. Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl war schwer begeistert.

Räucherfische essen auf der Fraueninsel im Chiemsee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle 2018

Räucherfische essen auf der Fraueninsel im Chiemsee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle 2018

Räucherfische essen auf der Fraueninsel im Chiemsee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 14. Juni 2018

Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee

Diese klassische Mehlspeise ist aus Bayern und Österreich bekannt. Wir haben sie in Gstadt mit Blick auf den Chiemsee genossen. Angeblich soll der Strudel jedoch aus dem Orient stammen. Die Honigsauce passt auf jeden Fall gut dazu.

Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee ... Honigsauce ... Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle

Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee ... Honigsauce ... Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle

 Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee ... Honigsauce ... Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 11. Juni 2018

Unterwegsbilder und erste Chiemsee-Impressionen

Chiemsee-Urlaub Mai/Juni 2018. Hier: Von der Wieskirche bis nach Chieming am Chiemsee. Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto. - Erste Chiemsee-Impressionen.

Vor wenigen Tagen haben wir zu Hause noch Spargel aus der Schwetzinger Gegend gegessen. Hier findet man überall am Straßenrand Spargel vom Spargelhof Lohner im bayerischen Inchenhofen zwischen Schrobenhausen und Aichach:

Bei unserer Ankunft in Chieming am Chiemsee ist es warm und drückend. Eine kalte Apfelsaftschorle tut gut. Später gibt es noch ein Zischbier und zum (noch gar nicht bayerischen) Pasta-Abendessen ein Glas Roten aus Österreich. - Erste Impressionen: der Chiemsee ist halt immer wieder schön.


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 21. Mai 2018

Die Tiefburg in Heidelberg-Handschuhsheim

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018Über die Tiefburg im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim habe ich bereits im Februar 2017 einiges geschrieben. Wer sich einen kurzen Überblick über die Geschichte dieser mittelalterlichen Wasserburg verschaffen will, kann HIER meinen damaligen Artikel anschauen. Die Fotos sind natürlich ähnlich, was hätte sich an so einer alten Burg auch ändern sollen? Nur die Jahreszeit ist eine andere. Heute haben wir zum Beispiel direkt neben der Tiefburg die ersten Kirschen des Jahres gefunden - sie waren noch etwas säuerlich. In einer Öffnung des alten Gemäuers hat ein Bienenschwarm ein Plätzchen gefunden. - Anschließend waren wir im Café Tiefburg zum Frühstücken. Beide haben wir uns für das Französische Frühstück mit einem Croissant, Himbeerkonfitüre und einem riesigen Milchkaffee entschieden. Die hausgemachten Konfitüren kann man dort auch kaufen und wir haben ein Glas Himbeerkonfitüre mitgenommen. Wirklich sehr, sehr lecker!

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

 Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... hier: Frühstück im Café Tiefburg ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 17. Mai 2018

Leckereien im Monat Mai: Spargel und Erdbeeren

Grünen Spargel … schälen, nicht schälen, ein bisschen schälen? Das kommt natürlich auf den Frischezustand an. Am Spargelstand direkt am Feld kriegt man ihn so frisch, frischer geht’s nicht. Da reicht waschen und allenfalls die Schnittstelle noch ein bisschen kappen. Sollten dennoch ein paar Fasern vorhanden sein oder sind die Stangen besonders dick, kann man das untere Drittel leicht schälen. Grüner Spargel schmeckt würziger als der weiße. Ich empfinde den Geschmack als leicht brokkoli-ähnlich. Hier gab es Schweizer Kartoffelrösti aus gekochten Kartoffeln (und ohne Eiermasse) dazu. Und zum Nachtisch, einfach, schnell und köstlich: Aromatische Erdbeeren mit Naturjoghurt.

Mai 2018: Schweizer Kartoffelrösti aus gekochten Kartoffeln mit viel Petersilie (ohne Ei), dazu grüner Spargel (vegetarisch, vegan) ... Foto: Brigitte Stolle

Mai 2018: Schweizer Kartoffelrösti aus gekochten Kartoffeln mit viel Petersilie (ohne Ei), dazu grüner Spargel (vegetarisch, vegan) ... Foto: Brigitte Stolle

Aromatische Erdbeeren, frisch vom Feld mit Naturjoghurt ... Mai 2018 ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 14. Mai 2018

Chicorèe-Schiffchen …

… gefüllt mit einen Salat aus geräuchertem Tofu, Gurke, Tomate, Paprikawürfelchen - pikant angemacht mit Knoblauch-Sauerrahm.


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 12. Mai 2018

Spargelsalat halb und halb

Spargelsalat halb und halb, aus rohem und gekochtem Spargel, Knoblauch-Spaghetti mit Frühlingszwiebeln ... Foto: Brigitte StolleIn diesem Jahr haben wir die Spargelsaison schon ganz schön genutzt. Mehrmals gab es den Spargel auf klassische Art mit Kartoffeln und einem Stich Butter. Sehr lecker war auch Spargel mit Polonaise (Butter, Petersilie, Semmelbrösel, gewürfelte harte Eier). Spargelsalat esse ich am liebsten halb und halb, also aus gekochtem und rohem Spargel. Außer dem geschmacklichen hat man hierbei auch noch ein haptisches Erlebnis: weiches Spargelstück - hartes Spargelstück, knackige Radieschenscheibe - saftiges Tomatenachtel … Und danach gab es noch meine Lieblingsspaghetti mit Frühlingszwiebeln und gaaanz viel Knoblauch.

Spargelsalat halb und halb, aus rohem und gekochtem Spargel, Knoblauch-Spaghetti mit Frühlingszwiebeln ... Foto: Brigitte Stolle

Spargelsalat halb und halb, aus rohem und gekochtem Spargel, Knoblauch-Spaghetti mit Frühlingszwiebeln ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 10. Mai 2018

Wir Süßschnäbel

Unser Spargel- und Erdbeerstand am Feld bietet zu den Erdbeeren gleich auch Tartelettes an. Gefüllt sind sie schnell mit geschlagener Sahne und den köstlich duftenden frischen Erdbeeren. Die Beeren sind eigentlich süß genug, deshalb verzichte ich gerne auf den Zucker in der Schlagsahne. Während wir hier die fruchtigen Törtchen genießen …

Mai 2018: Erdbeer-Tartelettes mit geschlagener Sahne ... Foto: Brigitte StolleMai 2018: Erdbeer-Tartelettes mit geschlagener Sahne ... Foto: Brigitte Stolle
… wird in Margits Küche fleißig gewerkelt. Die Konfitürenvorräte werden ergänzt und aufgestockt (Brombeer und gelbe Türkenkirsche). Das Allerschönste für Süßschnabel Karla Kunstwadl ist das Probieren:

Konfitürenköchin Karla Kunstwadl ... Foto: Margit H (Mai 2018)

Konfitürenköchin Karla Kunstwadl ... Foto: Margit H (Mai 2018)
Fotos: BS & MH

Freitag, 27. April 2018

En Schobbelang bleiwe merr noch !

Vor allem im hessischen Odenwald, aber auch in den direkt angrenzenden badischen Gebieten, gibt es typische Äppelwoi-Gaststätten, die kulinarische Spezialitäten wie Weißer Käs, Koch- und Handkäs mit oder ohne Musik auf ihrer Karte anbieten. Es gibt sogar Odenwälder Apfelweinführer, in denen entsprechende Wirtschaften gesammelt wurden und mit Text und Bild vorstellt werden. Aber eigentlich hat jeder Odenwaldfan seine Lieblingäppelwoi-Kneipe schon längst gefunden. Bei uns ist es der Grüne Baum im hessischen Buchklingen. Bei schönem Wetter kann man im Biergarten sitzen. Wir haben uns einen Tisch im Halbschatten ausgesucht und drei Käse-Varianten bestellt: je ein Schälchen Kochkäs, Handkäs und Weißer Käs. Alle drei natürlich mit Musik. Dazu gab es ein wirklich hervorragendes Bauernbrot und Butter.

Hessen Odenwald Spezialitäten Apfelwein Äppelwoi Handkäse Kochkäse Weißer Käse mit Musik Foto: Brigitte Stolle

Hessen Odenwald Spezialitäten Apfelwein Äppelwoi Handkäse Kochkäse Weißer Käse mit Musik Foto: Brigitte Stolle

Hessen Odenwald Spezialitäten Apfelwein Äppelwoi Handkäse Kochkäse Weißer Käse mit Musik Foto: Brigitte Stolle

Hessen Odenwald Spezialitäten Apfelwein Äppelwoi Handkäse Kochkäse Weißer Käse mit Musik Foto: Brigitte Stolle

Hessen Odenwald Spezialitäten Apfelwein Äppelwoi Handkäse Kochkäse Weißer Käse mit Musik Foto: Brigitte Stolle

Hessen Odenwald Spezialitäten Apfelwein Äppelwoi Handkäse Kochkäse Weißer Käse mit Musik Foto: Brigitte Stolle

Hessen Odenwald Spezialitäten Apfelwein Äppelwoi Handkäse Kochkäse Weißer Käse mit Musik Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 17. April 2018

Ein Teller voller Durcheinander

Susanne Nett war vor Kurzem wieder einmal im Fernsehen als Rezeptsucherin unterwegs. Dieses Mal in Adenau in der Eifel. Sie suchte nach einem Rezept mit einem Eifeler Dialektnamen*), den ich leider nicht mehr weiß, aber in Schriftdeutsch “Möhrendurcheinander” heißt. Im Netz habe ich ein rheinisches Rezept mit dem lustigen Namen “Muhrejubbel” gefunden, was wohl in etwa das gleiche bedeutet. Ich esse das auch sehr gerne, habe den Speck bzw. die Würstchen aber weggelassen und mehr Gemüse verwendet. Bei mir ist aus dem leckeren Eintopf ein Kartoffel-Karotten-Bohnen-Paprika-Durcheinander geworden. Ein wunderbar köstlichesMuhrejubbel ist so entstanden, dazu ein Klecks Kräuterquark.

*) Doch noch gefunden: “Muuhre düreschenanne” - siehe auch Kommentare.

Kartoffel-Karotten-Bohnen-Paprika-Durcheinander ... Muhrejubbel ... Gemüse ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 14. April 2018

Geschmorter Fenchel - köööstlich

Ich liebe Fenchel. Er gehört zu den Gemüsen, die ich als Kind überhaupt nicht mochte. Aber oft ist es ja so, dass man durch die Überwindung seines Kindergeschmacks letztendlich belohnt wird und oft eine neue Lieblingsspeise für sich entdeckt. So ging es mir mit dem Fenchel. Bei seinem Geruch habe ich Erinnerungen an die südfranzösische Garrigue, wo er auch wild wächst und seinen Geruch verbreitet. Es ist das ätherische Öl Anethol, das dem Fenchel (und auch dem Anis) seinen Duft verleiht.

Am allerbesten schmecken mir halbierte und geschmorte Fenchelknollen. Auf dem Foto wurden 4 kleine Knollen mit Gemüsepaprika, Knoblauch, Tomaten, Kräutern und schwarzen Oliven in einer Deckelpfanne geschmort. Der Sugo sollte dickflüssig und pikant abgeschmeckt sein, der Fenchel Farbe annehmen und am besten noch einen leichten Biss haben. Dazu gibt es Knoblauch-Spaghetti. Wer mag, gibt etwas geriebenen Parmesankäse über die Pasta. - Guten Appetit.

Die halbierten Fenchelknollen schmurgeln in der Pfanne:

Vegan, vegetarisch ... Gemüse ... Geschmorter Fenchel mit pikantem Paprikasugo und Knoblauch-Spaghetti olio ed aglio ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Es kommen Thymian sowie das frische Fenchelgrün zum Einsatz.
Wer mag, streut sich noch etwas geriebenen Parmesan über die Pasta:

Vegan, vegetarisch ... Gemüse ... Geschmorter Fenchel mit pikantem Paprikasugo und Knoblauch-Spaghetti olio ed aglio ... Foto: Brigitte Stolle 2018

 Vegan, vegetarisch ... Gemüse ... Geschmorter Fenchel mit pikantem Paprikasugo und Knoblauch-Spaghetti olio ed aglio ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Guten Appetit

Vegan, vegetarisch ... Gemüse ... Geschmorter Fenchel mit pikantem Paprikasugo und Knoblauch-Spaghetti olio ed aglio ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 3. April 2018

Grünkern-Zucchini-Bratlinge

Bei Grünkernbratlingen kenne ich irgendwie keine Essbremse. Sooo gut schmecken sie. Bei den abgebildenen Bratlingen wurde zusätzlich ein mittelgroßer Zucchino in die Masse hineingeraspelt, was das Ganze saftiger macht. Dazu Kartoffelsalat - ganz klassisch.

Grünkern-Zucchini-Bratlinge mit Kartoffelsalat ... Brigitte Stolle 2018Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 30. März 2018

Aus der Osterbäckerei …

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte StolleWarum backe ich Buttergebäck eigentlich nur zu Weihnachten? Schließlich habe ich auch Ausstechförmchen mit Frühlings-, Tier- und Ostermotiven. Und so warm, dass der buttrige Teig einem bei der Bearbeitung zu weich wird, ist es zurzeit auch nicht. Hasen-, Kaninchen-, Entenförmchen … es ist alles da. Außerdem Blätter, Igel, Zicklein, Gänse, Schmetterlinge, Klee … Die zarten Plätzchen kommen gut an, erregen das Entzücken der Beschenkten und schmecken sehr lecker. Guten Appetit.

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

 Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

 Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte Stolle

Osterbäckerei, Ostern, zarter Butterteig, Ausstechförmchen, Kleingebäck, Plätzchen, Ostermotive, Frühlingsmotive ... Fotos: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 27. März 2018

Fettflecken

Warum backe ich eigentlich nur an Weihnachten Buttergebäck? Schließlich habe ich nicht nur Ausstechförmchen mit weihnachtlichen Figuren wie Sterne oder Tannenbäume, sondern auch ganz viele mit Frühlings- und Ostermotiven. Ich kramte also die Hasen, Kaninchen, Vögel, Küken, Enten, Ziegen, Schmetterlinge, Hähne und Kleeblätter heraus … und gestern wurden mit vereinten Kräften geknetet, ausgerollt, ausgestochen, gebacken und verziert. Es entstanden mehr als 80 Plätzchen. 

Mein Rezept enthält 250 Gramm Butter. Lustig fand ich die nach dem Backvorgang zurückgebliebenen Fettflecken auf dem Backpapier. Die mussten natürlich gleich fotografiert werden. Fotomotive gibt es eigentlich immer und überall. Man muss sie nur sehen :-)

Buttergebäck ausstechen an Ostern / im Frühling ... Fettflecken auf dem Backpapier ... Foto: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Montag, 26. März 2018

Urlaubserinnerungssuppe

Was gibt es denn da zu essen? Die Zutaten verraten es

Zutaten für Fischsuppe (soupe de poisson) aus Sète: Rouille sétoise, Brotcroûtons, Knoblauch, geriebener Käse ... Foto: Brigitte StolleZuerst aber ein paar Oliven zum Apéritif. Mir sind zwar die aromatischen südfranzösischen lieber als die dickfleischigen, eher geschmacklosen griechischen, aber die gab es leider nicht.

Oliven zum Apéritif ... Foto: Brigitte StolleFischsuppe aus Sète. Sète ist eine Hafenstadt an der südfranzösischen Mittelmeerküste. In gut sortierten Läden kann man dort Fischsuppe (soupe de poisson) in Flaschen kaufen. Dazu ist die pikante Sauce Rouille sétoise ein Muss. Außerdem gibt es traditionell Brotcroûtons, frischen Knoblauch und geriebenen Käse zur Suppe. Wie man diese Gaumenfreude anrichtet und isst, habe ich bereits hier gezeigt. Für uns ist sie eine köstliche Leckerei, die Erinnerungen an zahlreiche Urlaube im Midi weckt.

Zutaten für Fischsuppe (soupe de poisson) aus Sète: Rouille sétoise, Brotcroûtons, Knoblauch, geriebener Käse ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 24. März 2018

Schafskäse aus dem Backofen

Gestern Abend hatten wir mal wieder Lust auf Schafskäse aus dem Backofen. Im Moment kann man die Backofenhitze noch gut ertragen. Der Himmel war grau und trüb und Regen prasselte an das Dachfenster. Da tut ein heißes Gericht richtig gut.

Als Vorspeise gab es allerdings einen (kalten) Rettichsalat. Der riesige weiße Rettich lachte uns so freundlich an, dass wir nicht widerstehen konnten. Bunte Paprikastreifchen machten den Radi-Salat fürs Auge bunter und für die Kamera kontrastreicher. Durch das Anmachen färbte die Paprikaschoten auf den Rettich ab, so dass das Ergebnis nicht mehr rein weiß bleibt und auf dem Foto eher ein kartoffelsalatähnliches Aussehen hat. Da half auch ein nachträglicher Weißabgleich leider nicht. Darunter zum Vergleich ein weißer Radi, der lediglich mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Schnittlauch verfeinert wurde.

Weißer Rettichsalat mit Paprikastreifchen ... Foto: Brigitte Stolle

Weißer Rettich / Radi ... spiralförmig ... Salz, Pfeffer, Schnittlauch ... Foto: Brigitte StolleDen überbackenen Schafskäse machen wir ab liebsten in backofenfesten Portionsschälchen. Ein einfaches Gericht mit der Schwierigkeitsstufe 1 oder sogar darunter. Die Förmchen werden mit Olivenöl leicht eingepinselt und es kommen (bei uns) geschnittene bunte Paprikaschoten, geviertelte Zwiebeln, Knoblauchzehen, Oliven und Kräuter hinein. Das Ganze wandert bei circa 200 Grad C in den vorgeheizten Backofen und braucht 20 bis 30 Minuten. Man sieht und riecht es allerdings, wenn der Käse angeschmolzen und verzehrfertig ist. Der weiche Käse wird mit Brot aufgestippt. Viel falsch machen kann man bei diesem Gericht eigentlich nicht. Vorsicht heiß!

Überbackener Schafskäse ... Buntes Backofengericht ... Rezept ... Foto: Brigitte Stolle

Überbackener Schafskäse ... Buntes Backofengericht ... Rezept ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 19. März 2018

Wenn’s mal etwas schneller gehen soll …

Ofen-Camembert - wenn’s mal etwas schneller gehen soll. Der geschmolzene Käse wird mit Baguette oder Ciabatta aufgetunkt. Dazu genügt ein kleiner Salat oder etwas Rohkost.

Ofen-Camembert - wenn's mal etwas schneller gehen soll --- Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 16. März 2018

Knackiger Rohkostteller

Knackiger, bunter Rohkostteller mit “Insalata Caprese” und mit Quark gefüllten Paprika- und Chicoréeschiffchen.

Knackiger, bunter Rohkostteller mit "Insalata Caprese" und mit Quark gefüllten Paprika- und Chicoréeschiffchen ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 14. März 2018

Schloss Neckarhausen plus Kürbisragout :-)

Das ehemals Graf-von-Oberndorff'sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte StolleMir ist aufgefallen, dass ich das ehemals Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen immer nur von hinten, also von der Schlossgarten-Seite fotografiert habe. Deshalb hier zwei Bilder von der Hauptstraße aus aufgenommen.

Das ehemals Graf-von-Oberndorff'sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte StolleEin paar Straßen weiter gibt es unseren bevorzugten Obst- und Gemüseladen mit stets frischer und gut aussehender Ware. Wir haben einen Hokkaido-Kürbis und ein paar Kräuter gekauft. Zum Abendessen gibt es: Kürbisragout mit Backofenkartoffeln, ein Klecks Quark und eine Handvoll Kürbiskerne.

Kürbisragout mit Backofenkartoffeln, ein Klecks Quark und eine Handvoll Kürbiskerne ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 10. März 2018

Bunt garnierter Feldsalat

Bevor die Saison ganz vorüber ist, kaufen wir in unserem bevorzugten Hofladen noch eine ordentliche Portion Feldsalat ein und ein paar Leckereien zum Garnieren. Es gibt schwarze Oliven, Weinblätter, Baguette mit Hummus bestrichen, gegrillte Garnelen und gebratene rote Paprikaschoten. Eine Winter-Ende-Leckerei.

Feldsalat mit bunten Leckereien garniert ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 8. März 2018

Edel: Schwarze Linguine

Sie sehen schon toll aus, die schwarzen Linguine, fast elegant sind sie zu nennen. Davor ein Rucolasalat mit seinem angenehm bitter-herbem Geschmack. Köstlich.

Rucola-Salat ... Foto: Brigitte Stolle

Schwarze Linguine mit Frutti di Mare ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 5. März 2018

Apfelkuchen nach Großmutterart

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Gestern buk mein Mann, wie versprochen, zur Feier des Tages eine “Torta di mele della nonna“, also einen Apfelkuchen nach Großmutterart. Nicht weil ich so alt wie eine Nonna geworden bin, sondern weil wir beide Apfelkuchen mögen und einfache, rustikale Sachen mit Tradition bevorzugen.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Die Oberaufsicht des Backprozederes führte Chefköchin Karla Kunstwadl, sie schaute in der Küche des Öfteren nach dem rechten und achtete darauf, dass alles ordentlich vonstatten ging. Auch ließ sie es sich nicht nehmen, den Tag vor dem Backen noch einmal ordentlich durcheinanderzurühren.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Der Teig ist ein Rührteig und enthält: 150 Gramm weiche Butter, 120 Gramm Zucker, 3 Eier, 250 Gramm Dinkelmehl, 40 Gramm Speisestärke, 1 Päckchen Backpulver, ein paar Esslöffel Milch (”bis der Teig schwer und breit vom Löffel fällt”), ein paar Rosinen und 5 mittelgroße Äpfel, die geschält, entkernt, geachtelt, in feine Scheiben geschnitten und, beträufelt mit etwas Zitronensaft, unter die gerührte Teigmasse gehoben werden.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Die Backzeit im vorgeheizten Backofen beträgt circa 1 Stunde bei 190 bis 200 Grad. Wird der Kuchen während des Backens zu braun, deckt man ihn mit etwas Alufolie ab. Die Dauer hängt auch von Größe und Beschaffenheit der Äpfel ab (eher saftig, eher mürbe?). Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Und immer daran denken: Jeder Backofen backt ein bisschen anders.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Nachdem man den Kuchen nach dem Auskühlen aus der Form genommen hat, mit Puderzucker bestäuben - wie es mein Mann hier vormacht. Man kann ihn auch mit warmer Aprikosenkonfitüre schön glänzend bestreichen. Beides sieht hübsch aus. - Geschlagene Sahne schmeckt dazu besonders lecker.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 3. März 2018

Hummus, selbst gemacht

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte StolleHummus (oder hommûs), die orientalische Paste aus cremigen Kichererbsen, mag ich sehr. Am besten schmeckt sie mir selbst gemacht. Beim ersten Versuch habe ich mich genau an das Rezept gehalten. Mittlerweile nehme ich, was ich gerade da habe. Dieses Mal hatte ich zum Beispiel kein Paprikapulver, dafür Kreuzkümmel. Und ein Hummus aus Bohnen und Erbsen schmeckt auch fein. Die Grundzutaten: 1 kleine Dose Kichererbsen, 1 Esslöffel Tahin (Sesampaste - kann man zur Not auch weglassen), Saft einer Zitrone, 1  bis 2 saftige Knoblauchzehen, einige Esslöffel gutes Olivenöl und gehackte glatte Petersilie.

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte StolleDie Kichererbsen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser gut abspülen. Mit Zitronensaft, Tahin, Knoblauch und Olivenöl im Stabmixer zu einer cremigen Paste verarbeiten. Würzen mit Salz und passenen Gewürzen nach Wahl. In einer Schüssel anrichten und mit frisch gehackter glatter Petersilie garnieren. Eventuell mit süßem Paprikapulver bestreuen und noch etwas Olivenöl darüber verteilen.

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte Stolle
Hummus
schmeckt mir als Dip und besonders als pikanter Brotaufstrich.

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 2. März 2018

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten. Die langen roten Schoten werden gewaschen, halbiert, von den Kernen befreit und in Größen nach Wunsch geschnitten. Karla pinselt sie mit Knoblauch-Olivenöl ein und brät sie in der Grillpfanne. Sie duften und schmecken einfach mmmhhh. Dazu passen Oliven, mit Reis gefüllte Weinblätter und Baguette.

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 22. Februar 2018

Ein Hoch auf den Grünkernbratling!

Dinkel ist, neben Emmer und Einkorn, eine der drei Kulturformen des Weizens. In einem regenreichen Jahr vor einigen Jahrhunderten sollen schwäbisch-alemannische Bauern auf die Idee gekommen sein, den Dinkel unreif zu ernten, da er auf dem Halm zu verfaulen drohte. Anschließend wurden die Körner gedarrt, um sie haltbarer zu machen. Das Ergebnis war so wohlschmeckend und würzig, dass Grünkern von nun an regelmäßig hergestellt wurde.

Der würzige Eigengeschmack kommt u. a. bei Grünkernbratlingen sehr gut heraus.

Grünkernbratling Grünkernfrikadelle ... vegetarisch, vollwertig, köstlich ... Foto: Brigitte StolleMein Rezept für 8 bis 10 mittelgroße Grünkernfrikadellen:

180 Gramm mittelfein geschroteter Grünkern (evtl. vorher leicht angeröstet) wird in einem halben Liter gut gewürzter Gemüsebrühe (+ Lorbeerblatt) leise köcheln gelassen und regelmäßig gut umgerührt. Das dauert je nach Feinheit des Dinkelschrotes 10 bis 15 Minuten. Wer mag, rührt einen halben Zucchino oder eine kleine Karotte dazu.

Grünkernbratling Grünkernfrikadelle mit Kartoffel-Gurken-Salat ... vegetarisch, vollwertig, köstlich ... Foto: Brigitte StolleMan lässt die Grünkernmasse gut abkühlen. Mein Tipp: Je fester und kälter die Masse ist, desto weniger Haferflocken oder Vollkornsemmelbrösel braucht man. Oder umgekehrt: Ist die Masse zu heiß, braucht es Unmengen von Haferflocken, um eine gut formbare Frikadelle zu erhalten. Zwischenzeitlich 1 in Würfelchen geschnittene Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und ein halber Bund feingewiegte Petersilie in Olivenöl anbraten und anschließend zu der Grünkernmasse geben. 2 Eier darunterrühren und gut abschmecken mit Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat … Das Ganze mit feuchten Händen zu einer homogenen Masse verkneten. Sie sollte eine Konsistenz wie Fleischfrikadellen haben. Ist die Masse zu weich, kann man mit Haferflocken oder Semmelbröseln ausgleichen. Ist sie zu fest, kommt ein bisschen Wasser dazu. Man braucht ein bisschen Kocherfahrung: Wer Fleischfrikadellen zubereiten kann, kriegt auch leckere Grünkernbratlinge hin. Außerdem eignet sich die Masse für gefüllte Paprikaschoten. Zu den Grünkernfrikadellen passt fast jedes Gemüse oder wie hier auf meinem Foto: ein Kartoffel-Gurken-Salat.

 Grünkernbratling Grünkernfrikadelle ... vegetarisch, vollwertig, köstlich ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Ich persönlich finde ja, dass es zwischen Grünkern- und Fleischfrikadellen keinen besonders hervorstechenden Geschmacksunterschied gibt. Was man beim Geschmack von Fleisch schätzt, ist ja in erster Linie die thermische Behandlung (Brat- und Röstaromen) und die Würzung. Wenn ich Grünkernbratlinge mit den gleichen Gewürzen herstelle und sie brate, bis sie eine knusprige Kruste erhalte, erinnere ich mich deutlich an den „Geschmack von früher“, als ich noch Fleischfrikadellen aß. Fleisch schmeckt ja nicht per se gut, wobei man natürlich einen Unterschied zwischen abgehangen und nicht abgehangen machen muss. Rohes Hackfleisch wie z.B. für Fleischfrikadellen, hat für mich einen eher unangenehmen Geschmack und Geruch nach frischem Blut, es schmeckt nach Eisen und leicht säuerlich. Grünkern-Frikadellen, die mit frischen Kräutern wie Petersilie, Majoran und mit Knoblauch usw. gewürzt sind, brauchen kein Fleisch. Gerade deshalb esse ich sie so gerne, sie wirken auf mich einfach appetitlicher.

Montag, 19. Februar 2018

Kleines Ladenburger Frühstück

Trotz dickem Pullover, Jacke, Mütze, Schal und Handschuhen ist es bibberkalt. Und außerdem haben wir uns nach dem Rundgang durch Ladenburg ein Frühstück verdient. Eigentlich nehmen wir hier im Kaffeehaus fast immer das “Kleine Ladenburger Frühstück” zu uns.

Kleines Ladenburger Frühstück im Ladenburger Kaffeehaus ... Foto: Brigitte Stolle

Kleines Ladenburger Frühstück im Ladenburger Kaffeehaus ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 17. Februar 2018

Hessischer Abend mit Musik

Handkäs mit Musik ist eine Spezialität aus Hessen. Pro Person verwendet man, je nach Hunger, circa 150 Gramm Handkäs. Das kann ein Harzer- aber auch ein pikanter Frühstückskäse sein … Hauptsache, er ist kräftig und stinkt. Dazu passt Bauernbrot mit Butter (wir haben ihn, vielleicht nicht ganz stilecht, mit Laugenbrezeln gegessen … auch sehr gut). Wichtig: Ohne Musik ist der Handkäs nur halb so lecker. Die “Musik” ist schnell und einfach zuzubereiten: 1 mittelgroße Zwiebel in feine Würfelchen schneiden, mit 3 Esslöffeln neutralem Öl, 2 Esslöffeln Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Kümmel (ganz) nach Geschmack und etwas fein gewiegter Petersilie gut verrühren und zum Handkäs servieren. Ein Glas Äppelwoi darf nicht fehlen. Guten Appetit.

Hessischer Abend: Handkäse mit Musik, Bauernbrot und Äppelwoi ... Foto: Brigitte Stolle

Hessischer Abend: Handkäse mit Musik, Bauernbrot und Äppelwoi ... Foto: Brigitte Stolle

Hessischer Abend: Handkäse mit Musik, Bauernbrot und Äppelwoi ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 15. Februar 2018

Schnee und heiße Suppe

Was hat das winterliche Mannheim-Wetter am heutigen 15. Februar 2018 zu bieten? Ein Blick aus dem Fenster zeigt Schneegestöber und eingemummelte Personen, die eiligst ihres Weges gehen. Das Ganze bei ungemütlichen 1 °C.

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte Stolle

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte Stolle

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte Stolle

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte StolleBei eiskalten Temperaturen und traurigem Himmel steigt bei mir die Lust auf eine heiße Suppe, die im gesamten Körper ein angenehmes und wärmendes Gefühl hinterlässt. Hier eine Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln. Dazu passen Brotcroûtons. Reste lassen sich am nächsten Tag zu einer leckeren Crème- bzw. Püréesuppe verarbeiten.

Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle

 Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle

Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle

Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle
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Sonntag, 11. Februar 2018

Selbst gebackener Apfelkuchen mit Schmand

Letzte Woche waren wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Es gab selbst gebackenen Apfel-Schmand-Kuchen aus fluffigem Rührteig. Ein Kuchen, ganz nach unserem Geschmack, hausgemacht und mit einem Klecks Sahne dazu. Draußen war es empfindlich kalt, wir saßen gemütlich im Warmen und erfreuten uns an Geschmack und Geruch der Leckerei. Dazu kommt, dass so ein selbstgemachter Kuchen immer auch eine freundliche Zuwendung der Bäckerin/des Bäckers an die Gäste ist. Man fühlt sich einfach wohl. - Zufälligerweise hatte ich wenige Tage zuvor ein Apfelkuchenrezept nach Großmutters Art aus meiner Sammlung gekramt (”Torta di mele della nonna“), das etwas anders, aber doch recht ähnlich ist. Mein Mann hat versprochen, diesen Großmutterkuchen zu meinem Geburtstag zu backen. Ich freue mich darauf :-)

Selbst gebackener Apfelkuchen mit Schmand ... Rührteig ... Foto: Brigitte StolleRührteig zubereiten: 2 Eier und 150 Gramm Puderzucker mit dem Mixer zu einer schaumigen Masse schlagen. 125 Gramm weiche Butter und 200 Gramm Schmand darunterschlagen. 150 Gramm Mehl mit 2 Teelöffeln Backpulver gut vermischen und unter die Masse rühren. Eine Springform gut ausfetten und mehlieren, den Teig hineinfüllen. Zwischenzeitlich 5 bis 6 Äpfel schälen, achteln, entkernen und in Stücke schneiden. Im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen ungefähr 50 Minuten backen. Zahnstocherprobe machen. Den Kuchen abkühlen lassen, evtl. mit Puderzucker überstäuben. - Viel Spaß und guten Appetit.

Selbst gebackener Apfelkuchen mit Schmand ... Rührteig ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 8. Februar 2018

Was fürs Auge: Bunte Spaghetti

Die bunten Spaghetti bestehen zu einen Drittel aus “normalen”, zu einem Drittel aus grünen und zu einem Drittel als roten Nudeln. Das sieht hübsch aus. Die grünen sind mit Spinat, die roten mit Tomaten gefärbt. Der Sugo ist aus Tomaten, Pilzen, Kräutern und Knoblauch gemacht. Eine Leckerei - und das Auge isst auch mit. Dazu passt ein Glas Chianti.

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-ChaBunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stollempignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle
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Sonntag, 4. Februar 2018

Blutorangenmarmelade inkl. linguistischem Exkurs :-)

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte StolleVor einiger Zeit habe ich eine Quizsendung gesehen, in der nach der richtigen Bezeichnung von süßen Fruchtaufstrichen gefragt wurden. Die Kandidaten empfanden Erdbeermarmelade als einen durchaus korrekten Namen. Ha, da hatten sie aber nicht mit den EU-Verordnungen und Richtlinien gerechnet, ganz genau geht es hier um die EU-Richtlinie 2001/113/EG und die Konfitürenverordnung (KonfV). In meiner Ausbildung zur Köchin hatte ich mich auch damit auseinandersetzen mussen, so dass mich diese Quizfrage nicht kalt erwischte. Im Lehrbuch “Der junge Koch” (mittlerweile gibt es “Der junge Koch/Die junge Köchin”) findet man es unter “Erzeugnisse aus Obst“. Und da steht ganz eindeutig, dass strenge Unterscheidungen getroffen werden: Lediglich Erzeugnisse aus Zitrusfrüchten dürfen demnach Marmelade genannt werden (Orangenmarmelade). Konfitüre bestehe aus Früchten in stückiger oder breiiger Form (Erdbeerkonfitüre), Gelee aus Fruchtsaft.

Das Ganze gilt natürlich nur für Handel und Industrie. Wenn ich zu Hause in meiner Küche einen süßen Fruchtaufstrich herstelle, darf ich ihn nennen, wie es mir gefällt. Aber wie das so ist: Wenn man mal was gelernt und sich damit beschäftigt hat, bleiben diese Fakten (idealerweise) im Hinterkopf. Ich koche also Orangenmarmelade und Brombeerkonfitüre.

Nachdem uns die Orangenmarmelade vom Dezember so gut geschmeckt hat und auch ratzfatz aufgegessen war, wurde vor einigen Tagen eine Blutorangenmarmelade hergestellt.

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte StolleEin halbes Gläschen von der hellen Orangenmarmelade war gerade noch übrig, so dass ein direkter Geschmacksvergleich möglich war. Beide Marmeladen munden einfach köstlich, wobei die “normale” Orange einen Hauch herber und weniger süß schmeckt, was mir mehr zusagt, der roten Marmelade aber keinen wirklichen Abbruch tut. Selbst gemacht halt.

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte StolleWarum die Marmelade-/Konfitürenverordnung so streng ist, weiß ich leider nicht genau. Es soll etwas mit den Engländern zu tun haben. Die Wortherkunft von “Marmelade” sagt nichts Entsprechendes darüber aus. Vielmehr ist das Wort vom portugieschen “marmelada” = Quittenmus entlehnt in Ableitung von port. “marmelo” = Honigapfel, Quitte. Und die Quitte war bekanntlich noch nie eine Zitrusfrucht.

 Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte Stolle

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte Stolle

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte Stolle
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Freitag, 2. Februar 2018

Pfannkuchen à la H.

Köstliche Dinkelpfannkuchen hat mein Mann für uns gebacken. Die Füllung hat er aus Champignons, Erbsen, Zwiebeln und Kräutern gemacht. Lecker !!!

Dinkel-Pfannkuchen mit Champignon-Erbsen-Zwiebel-Füllung ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle