Samstag, 10. März 2018

Bunt garnierter Feldsalat

Bevor die Saison ganz vorüber ist, kaufen wir in unserem bevorzugten Hofladen noch eine ordentliche Portion Feldsalat ein und ein paar Leckereien zum Garnieren. Es gibt schwarze Oliven, Weinblätter, Baguette mit Hummus bestrichen, gegrillte Garnelen und gebratene rote Paprikaschoten. Eine Winter-Ende-Leckerei.

Feldsalat mit bunten Leckereien garniert ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 8. März 2018

Edel: Schwarze Linguine

Sie sehen schon toll aus, die schwarzen Linguine, fast elegant sind sie zu nennen. Davor ein Rucolasalat mit seinem angenehm bitter-herbem Geschmack. Köstlich.

Rucola-Salat ... Foto: Brigitte Stolle

Schwarze Linguine mit Frutti di Mare ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 5. März 2018

Apfelkuchen nach Großmutterart

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Gestern buk mein Mann, wie versprochen, zur Feier des Tages eine “Torta di mele della nonna“, also einen Apfelkuchen nach Großmutterart. Nicht weil ich so alt wie eine Nonna geworden bin, sondern weil wir beide Apfelkuchen mögen und einfache, rustikale Sachen mit Tradition bevorzugen.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Die Oberaufsicht des Backprozederes führte Chefköchin Karla Kunstwadl, sie schaute in der Küche des Öfteren nach dem rechten und achtete darauf, dass alles ordentlich vonstatten ging. Auch ließ sie es sich nicht nehmen, den Tag vor dem Backen noch einmal ordentlich durcheinanderzurühren.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Der Teig ist ein Rührteig und enthält: 150 Gramm weiche Butter, 120 Gramm Zucker, 3 Eier, 250 Gramm Dinkelmehl, 40 Gramm Speisestärke, 1 Päckchen Backpulver, ein paar Esslöffel Milch (”bis der Teig schwer und breit vom Löffel fällt”), ein paar Rosinen und 5 mittelgroße Äpfel, die geschält, entkernt, geachtelt, in feine Scheiben geschnitten und, beträufelt mit etwas Zitronensaft, unter die gerührte Teigmasse gehoben werden.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Die Backzeit im vorgeheizten Backofen beträgt circa 1 Stunde bei 190 bis 200 Grad. Wird der Kuchen während des Backens zu braun, deckt man ihn mit etwas Alufolie ab. Die Dauer hängt auch von Größe und Beschaffenheit der Äpfel ab (eher saftig, eher mürbe?). Stäbchenprobe machen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Und immer daran denken: Jeder Backofen backt ein bisschen anders.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018Nachdem man den Kuchen nach dem Auskühlen aus der Form genommen hat, mit Puderzucker bestäuben - wie es mein Mann hier vormacht. Man kann ihn auch mit warmer Aprikosenkonfitüre schön glänzend bestreichen. Beides sieht hübsch aus. - Geschlagene Sahne schmeckt dazu besonders lecker.

Apfelkuchen nach Großmutterart - Torta di mele della nonne - Karla Kunstwadl backt - Fotos: Brigitte Stolle, März 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 3. März 2018

Hummus, selbst gemacht

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte StolleHummus (oder hommûs), die orientalische Paste aus cremigen Kichererbsen, mag ich sehr. Am besten schmeckt sie mir selbst gemacht. Beim ersten Versuch habe ich mich genau an das Rezept gehalten. Mittlerweile nehme ich, was ich gerade da habe. Dieses Mal hatte ich zum Beispiel kein Paprikapulver, dafür Kreuzkümmel. Und ein Hummus aus Bohnen und Erbsen schmeckt auch fein. Die Grundzutaten: 1 kleine Dose Kichererbsen, 1 Esslöffel Tahin (Sesampaste - kann man zur Not auch weglassen), Saft einer Zitrone, 1  bis 2 saftige Knoblauchzehen, einige Esslöffel gutes Olivenöl und gehackte glatte Petersilie.

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte StolleDie Kichererbsen in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser gut abspülen. Mit Zitronensaft, Tahin, Knoblauch und Olivenöl im Stabmixer zu einer cremigen Paste verarbeiten. Würzen mit Salz und passenen Gewürzen nach Wahl. In einer Schüssel anrichten und mit frisch gehackter glatter Petersilie garnieren. Eventuell mit süßem Paprikapulver bestreuen und noch etwas Olivenöl darüber verteilen.

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte Stolle
Hummus
schmeckt mir als Dip und besonders als pikanter Brotaufstrich.

Selbst gemachter Hummus aus Kichererbsen ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 2. März 2018

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten. Die langen roten Schoten werden gewaschen, halbiert, von den Kernen befreit und in Größen nach Wunsch geschnitten. Karla pinselt sie mit Knoblauch-Olivenöl ein und brät sie in der Grillpfanne. Sie duften und schmecken einfach mmmhhh. Dazu passen Oliven, mit Reis gefüllte Weinblätter und Baguette.

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle

Karla Kunstwadl brät Paprikaschoten in Knoblauch-Olivenöl ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 22. Februar 2018

Ein Hoch auf den Grünkernbratling!

Dinkel ist, neben Emmer und Einkorn, eine der drei Kulturformen des Weizens. In einem regenreichen Jahr vor einigen Jahrhunderten sollen schwäbisch-alemannische Bauern auf die Idee gekommen sein, den Dinkel unreif zu ernten, da er auf dem Halm zu verfaulen drohte. Anschließend wurden die Körner gedarrt, um sie haltbarer zu machen. Das Ergebnis war so wohlschmeckend und würzig, dass Grünkern von nun an regelmäßig hergestellt wurde.

Der würzige Eigengeschmack kommt u. a. bei Grünkernbratlingen sehr gut heraus.

Grünkernbratling Grünkernfrikadelle ... vegetarisch, vollwertig, köstlich ... Foto: Brigitte StolleMein Rezept für 8 bis 10 mittelgroße Grünkernfrikadellen:

180 Gramm mittelfein geschroteter Grünkern (evtl. vorher leicht angeröstet) wird in einem halben Liter gut gewürzter Gemüsebrühe (+ Lorbeerblatt) leise köcheln gelassen und regelmäßig gut umgerührt. Das dauert je nach Feinheit des Dinkelschrotes 10 bis 15 Minuten. Wer mag, rührt einen halben Zucchino oder eine kleine Karotte dazu.

Grünkernbratling Grünkernfrikadelle mit Kartoffel-Gurken-Salat ... vegetarisch, vollwertig, köstlich ... Foto: Brigitte StolleMan lässt die Grünkernmasse gut abkühlen. Mein Tipp: Je fester und kälter die Masse ist, desto weniger Haferflocken oder Vollkornsemmelbrösel braucht man. Oder umgekehrt: Ist die Masse zu heiß, braucht es Unmengen von Haferflocken, um eine gut formbare Frikadelle zu erhalten. Zwischenzeitlich 1 in Würfelchen geschnittene Zwiebel, 1 Knoblauchzehe und ein halber Bund feingewiegte Petersilie in Olivenöl anbraten und anschließend zu der Grünkernmasse geben. 2 Eier darunterrühren und gut abschmecken mit Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat … Das Ganze mit feuchten Händen zu einer homogenen Masse verkneten. Sie sollte eine Konsistenz wie Fleischfrikadellen haben. Ist die Masse zu weich, kann man mit Haferflocken oder Semmelbröseln ausgleichen. Ist sie zu fest, kommt ein bisschen Wasser dazu. Man braucht ein bisschen Kocherfahrung: Wer Fleischfrikadellen zubereiten kann, kriegt auch leckere Grünkernbratlinge hin. Außerdem eignet sich die Masse für gefüllte Paprikaschoten. Zu den Grünkernfrikadellen passt fast jedes Gemüse oder wie hier auf meinem Foto: ein Kartoffel-Gurken-Salat.

 Grünkernbratling Grünkernfrikadelle ... vegetarisch, vollwertig, köstlich ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Ich persönlich finde ja, dass es zwischen Grünkern- und Fleischfrikadellen keinen besonders hervorstechenden Geschmacksunterschied gibt. Was man beim Geschmack von Fleisch schätzt, ist ja in erster Linie die thermische Behandlung (Brat- und Röstaromen) und die Würzung. Wenn ich Grünkernbratlinge mit den gleichen Gewürzen herstelle und sie brate, bis sie eine knusprige Kruste erhalte, erinnere ich mich deutlich an den „Geschmack von früher“, als ich noch Fleischfrikadellen aß. Fleisch schmeckt ja nicht per se gut, wobei man natürlich einen Unterschied zwischen abgehangen und nicht abgehangen machen muss. Rohes Hackfleisch wie z.B. für Fleischfrikadellen, hat für mich einen eher unangenehmen Geschmack und Geruch nach frischem Blut, es schmeckt nach Eisen und leicht säuerlich. Grünkern-Frikadellen, die mit frischen Kräutern wie Petersilie, Majoran und mit Knoblauch usw. gewürzt sind, brauchen kein Fleisch. Gerade deshalb esse ich sie so gerne, sie wirken auf mich einfach appetitlicher.

Montag, 19. Februar 2018

Kleines Ladenburger Frühstück

Trotz dickem Pullover, Jacke, Mütze, Schal und Handschuhen ist es bibberkalt. Und außerdem haben wir uns nach dem Rundgang durch Ladenburg ein Frühstück verdient. Eigentlich nehmen wir hier im Kaffeehaus fast immer das “Kleine Ladenburger Frühstück” zu uns.

Kleines Ladenburger Frühstück im Ladenburger Kaffeehaus ... Foto: Brigitte Stolle

Kleines Ladenburger Frühstück im Ladenburger Kaffeehaus ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 17. Februar 2018

Hessischer Abend mit Musik

Handkäs mit Musik ist eine Spezialität aus Hessen. Pro Person verwendet man, je nach Hunger, circa 150 Gramm Handkäs. Das kann ein Harzer- aber auch ein pikanter Frühstückskäse sein … Hauptsache, er ist kräftig und stinkt. Dazu passt Bauernbrot mit Butter (wir haben ihn, vielleicht nicht ganz stilecht, mit Laugenbrezeln gegessen … auch sehr gut). Wichtig: Ohne Musik ist der Handkäs nur halb so lecker. Die “Musik” ist schnell und einfach zuzubereiten: 1 mittelgroße Zwiebel in feine Würfelchen schneiden, mit 3 Esslöffeln neutralem Öl, 2 Esslöffeln Weißweinessig, Salz, Pfeffer, Kümmel (ganz) nach Geschmack und etwas fein gewiegter Petersilie gut verrühren und zum Handkäs servieren. Ein Glas Äppelwoi darf nicht fehlen. Guten Appetit.

Hessischer Abend: Handkäse mit Musik, Bauernbrot und Äppelwoi ... Foto: Brigitte Stolle

Hessischer Abend: Handkäse mit Musik, Bauernbrot und Äppelwoi ... Foto: Brigitte Stolle

Hessischer Abend: Handkäse mit Musik, Bauernbrot und Äppelwoi ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 15. Februar 2018

Schnee und heiße Suppe

Was hat das winterliche Mannheim-Wetter am heutigen 15. Februar 2018 zu bieten? Ein Blick aus dem Fenster zeigt Schneegestöber und eingemummelte Personen, die eiligst ihres Weges gehen. Das Ganze bei ungemütlichen 1 °C.

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte Stolle

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte Stolle

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte Stolle

Winterliches Mannheim-Wetter am 15. Februar 2018 ... Schnee, Schneegestöber, 1 °C ... Foto: Brigitte StolleBei eiskalten Temperaturen und traurigem Himmel steigt bei mir die Lust auf eine heiße Suppe, die im gesamten Körper ein angenehmes und wärmendes Gefühl hinterlässt. Hier eine Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln. Dazu passen Brotcroûtons. Reste lassen sich am nächsten Tag zu einer leckeren Crème- bzw. Püréesuppe verarbeiten.

Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle

 Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle

Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle

Kartoffelsuppe mit frischem Suppengrün, Gemüsebrühe und abgebräunten (= angebratenen) Zwiebeln, Brotcroûtons ... Foto: Brigitte Stolle
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Sonntag, 11. Februar 2018

Selbst gebackener Apfelkuchen mit Schmand

Letzte Woche waren wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Es gab selbst gebackenen Apfel-Schmand-Kuchen aus fluffigem Rührteig. Ein Kuchen, ganz nach unserem Geschmack, hausgemacht und mit einem Klecks Sahne dazu. Draußen war es empfindlich kalt, wir saßen gemütlich im Warmen und erfreuten uns an Geschmack und Geruch der Leckerei. Dazu kommt, dass so ein selbstgemachter Kuchen immer auch eine freundliche Zuwendung der Bäckerin/des Bäckers an die Gäste ist. Man fühlt sich einfach wohl. - Zufälligerweise hatte ich wenige Tage zuvor ein Apfelkuchenrezept nach Großmutters Art aus meiner Sammlung gekramt (”Torta di mele della nonna“), das etwas anders, aber doch recht ähnlich ist. Mein Mann hat versprochen, diesen Großmutterkuchen zu meinem Geburtstag zu backen. Ich freue mich darauf :-)

Selbst gebackener Apfelkuchen mit Schmand ... Rührteig ... Foto: Brigitte StolleRührteig zubereiten: 2 Eier und 150 Gramm Puderzucker mit dem Mixer zu einer schaumigen Masse schlagen. 125 Gramm weiche Butter und 200 Gramm Schmand darunterschlagen. 150 Gramm Mehl mit 2 Teelöffeln Backpulver gut vermischen und unter die Masse rühren. Eine Springform gut ausfetten und mehlieren, den Teig hineinfüllen. Zwischenzeitlich 5 bis 6 Äpfel schälen, achteln, entkernen und in Stücke schneiden. Im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen ungefähr 50 Minuten backen. Zahnstocherprobe machen. Den Kuchen abkühlen lassen, evtl. mit Puderzucker überstäuben. - Viel Spaß und guten Appetit.

Selbst gebackener Apfelkuchen mit Schmand ... Rührteig ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 8. Februar 2018

Was fürs Auge: Bunte Spaghetti

Die bunten Spaghetti bestehen zu einen Drittel aus “normalen”, zu einem Drittel aus grünen und zu einem Drittel als roten Nudeln. Das sieht hübsch aus. Die grünen sind mit Spinat, die roten mit Tomaten gefärbt. Der Sugo ist aus Tomaten, Pilzen, Kräutern und Knoblauch gemacht. Eine Leckerei - und das Auge isst auch mit. Dazu passt ein Glas Chianti.

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-ChaBunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stollempignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle

Bunte Spaghetti - das Auge isst mit - mit Spinat und Tomaten gefärbt - Tomaten-Champignon-Sugo - Chianti ... Foto: Brigitte Stolle
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Sonntag, 4. Februar 2018

Blutorangenmarmelade inkl. linguistischem Exkurs :-)

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte StolleVor einiger Zeit habe ich eine Quizsendung gesehen, in der nach der richtigen Bezeichnung von süßen Fruchtaufstrichen gefragt wurden. Die Kandidaten empfanden Erdbeermarmelade als einen durchaus korrekten Namen. Ha, da hatten sie aber nicht mit den EU-Verordnungen und Richtlinien gerechnet, ganz genau geht es hier um die EU-Richtlinie 2001/113/EG und die Konfitürenverordnung (KonfV). In meiner Ausbildung zur Köchin hatte ich mich auch damit auseinandersetzen mussen, so dass mich diese Quizfrage nicht kalt erwischte. Im Lehrbuch “Der junge Koch” (mittlerweile gibt es “Der junge Koch/Die junge Köchin”) findet man es unter “Erzeugnisse aus Obst“. Und da steht ganz eindeutig, dass strenge Unterscheidungen getroffen werden: Lediglich Erzeugnisse aus Zitrusfrüchten dürfen demnach Marmelade genannt werden (Orangenmarmelade). Konfitüre bestehe aus Früchten in stückiger oder breiiger Form (Erdbeerkonfitüre), Gelee aus Fruchtsaft.

Das Ganze gilt natürlich nur für Handel und Industrie. Wenn ich zu Hause in meiner Küche einen süßen Fruchtaufstrich herstelle, darf ich ihn nennen, wie es mir gefällt. Aber wie das so ist: Wenn man mal was gelernt und sich damit beschäftigt hat, bleiben diese Fakten (idealerweise) im Hinterkopf. Ich koche also Orangenmarmelade und Brombeerkonfitüre.

Nachdem uns die Orangenmarmelade vom Dezember so gut geschmeckt hat und auch ratzfatz aufgegessen war, wurde vor einigen Tagen eine Blutorangenmarmelade hergestellt.

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte StolleEin halbes Gläschen von der hellen Orangenmarmelade war gerade noch übrig, so dass ein direkter Geschmacksvergleich möglich war. Beide Marmeladen munden einfach köstlich, wobei die “normale” Orange einen Hauch herber und weniger süß schmeckt, was mir mehr zusagt, der roten Marmelade aber keinen wirklichen Abbruch tut. Selbst gemacht halt.

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte StolleWarum die Marmelade-/Konfitürenverordnung so streng ist, weiß ich leider nicht genau. Es soll etwas mit den Engländern zu tun haben. Die Wortherkunft von “Marmelade” sagt nichts Entsprechendes darüber aus. Vielmehr ist das Wort vom portugieschen “marmelada” = Quittenmus entlehnt in Ableitung von port. “marmelo” = Honigapfel, Quitte. Und die Quitte war bekanntlich noch nie eine Zitrusfrucht.

 Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte Stolle

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte Stolle

Selbst gemachte Marmelade aus hellen und Blutorangen ... Exkurs über Konfitürenverordnung ... Foto: Brigitte Stolle
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Freitag, 2. Februar 2018

Pfannkuchen à la H.

Köstliche Dinkelpfannkuchen hat mein Mann für uns gebacken. Die Füllung hat er aus Champignons, Erbsen, Zwiebeln und Kräutern gemacht. Lecker !!!

Dinkel-Pfannkuchen mit Champignon-Erbsen-Zwiebel-Füllung ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 28. Januar 2018

“Ärpel un Schlatt” - “Eifeler Hungslattse / Hongslatze”

Fast alle Kinder spielen gern mit dem Essen. Besonders beliebt waren bei mir Kartoffelbrei, Gemüse und Soße. Den Kartoffelbrei konnte man zu einem Berg formen, Abwasserrinnen anlegen und die Soße von oben nach unten fließen lassen. Am Ende ließ sich alles zu einem pampigen Einheitsbrei zerstampfen und vermatschen und schmeckte besser als seine Einzelteile. Bei uns hieß das “Mampes-Stampes”, anderswo kennt man “Karoffel-Gemüse-Durcheinander”. In der rheinischen Küche gibt es eine Speise, die “Ärpel un Schlatt” heißt - “Erdäpfel und Salat”. Man bereitet aus gekochten Salzkartoffeln mit Milch und einem Stich Butter ein cremiges Pürée zu und mischt einen festeren Salat (in feine Streifen geschnitten) darunter, also zum Beispiel Endiviensalat, Rucola, Chicorée (keinen zarten Kopfsalat), würzt mit Salz, Pfeffer, Muskat … 

Das Problem ist, dass die Rezepte, die ich im Internet gefunden habe, abweichende Angaben zur Behandlung des Salates machen: die einen machen den Salat vor dem Vermischen mit dem Kartoffelbrei mit einer Salatsauce an, also mit Öl und Essig usw. Bei anderen wird der Salat kleingeschnitten unter den Brei gehoben, völlig unangemacht, also Salat als Gemüse. Die dritte Möglichkeit wäre dann noch, den geschnittenen (Endivien-) Salat unter den Kartoffelbrei zu geben und das Ganze lediglich mit ein paar Spritzern Essig zu würzen. Ich habe mich für die dritte Variante entschieden:

"Ärpel un Schlatt" - "Eifeler Hungslattse" - Kartoffelpüree, Kartoffelbrei, Stampfkartoffeln mit Salat ... Foto: Brigitte Stolle

Beim Essen ist es mir urplötzlich, wie bei einem “Déjà-vu-Erlebnis”, wieder eingefallen, dass ich Ähnliches vor ein paar Jahren doch schon kennen gelernt habe und zwar unter dem merkwürdigen Namen “Nordeifeler Hungslattse“. Ethymologisch kann ich mir unter “Hungslattse” wenig vorstellen und im Internet findet man den Begriff nirgendwo. Ich weiß lediglich, dass “Hongsblomme” eine Dialektausformung des Trivialnamens für Honigblume = Löwenzahn ist. Aber was ist -lattse/-latze”? Ich habe diese Beilage seinerzeit fotografiert: Es handelte sich um einen Kartoffelbrei mit angebräunten Zwiebeln und Löwenzahnblättern, der leicht essigsauer schmeckte, also eine Art “Kartoffel-Löwenzahn-Salat“. Kein kulinarischer Höhenflug, sondern ein eher rustikales, einfaches Essen aus der Kategorie “Deutsche Regionalküche”. Trotzdem lecker und hervorragend zum Spielen und Matschen geeignet, wobei “Ärpel un Schlatt” und “Hungslattse” nicht deckungsgleich sind.

Nachtrag: Margit schreibt als Kommentar, dass in der Eifel ein Gericht namens “Hongslatze” bekannt ist. Das ist interessant und zeigt uns, dass Dialekt gesprochene und nicht geschriebene Sprache ist. Die Dame, von der ich das Rezept kenne, schrieb “Nordeifeler Hungslattse”, wobei der Lautwert von “lattse” und “latze” identisch ist. Dass Dialektwörter schon bei wenigen Kilometern Entfernung eine unterschiedliche Ausformung erhalten können, zeigen die Varianten “Hungs-” und “Hongs-”. Der große Vorteil der Variante “Hongslatze” ist, dass man bei Google dazu recht viel findet, während “Hungslattse” im Netz (bis jetzt) unbekannt war. Vielen Dank für den Hinweis, liebe Margit.

"Ärpel un Schlatt" - "Eifeler Hungslattse" - Kartoffelpüree, Kartoffelbrei, Stampfkartoffeln mit Salat ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 26. Januar 2018

Frugal

Ein frugales Mahl: Baguette, Rotwein, Käse.
Licht- und Schattenspiele.

Ein frugales Mahl: Baguette, Rotwein, Käse. Licht- und Schattenspiele.
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 24. Januar 2018

4 x Fleischlos glücklich

Fleischlos glücklich. Vier vegetarisch-deftige Gerichte, die uns in den letzten Wochen gut geschmeckt haben: Grüne Knoblauchbohnen mit Bratkartoffeln - Kidney- und weiße Bohnen mit Spirelli, Kartoffeln, Gemüse und Tomaten - Käseknöpfli mit gebratenen Zwiebeln - Kürbis-Gnocchi mit Butter und buntem Paprika. Lecker, lecker!

Fleischlos glücklich. Vier vegetarisch-deftige Gerichte, die uns in den letzten Wochen gut geschmeckt haben: Grüne Knoblauchbohnen mit Bratkartoffeln - Kidney- und weiße Bohnen mit Spirelli, Kartoffeln, Gemüse und Tomaten - Käseknöpfli mit gebratenen Zwiebeln - Kürbis-Gnocchi mit Butter und buntem Paprika.

Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 23. Januar 2018

Grüezi, Müesli

Wir essen gerne Müesli - mit viel Gluscht. Am liebsten auf Bircher-Benner-Art. Es kommen Getreideflocken hinein, Rosinen und Nüsse, statt der Milch wurde hier jedoch frisch gepresster Orangensaft verarbeitet. Ja, und natürlich der geriebene Apfel, für mich am liebsten die Sorte Braeburn: süß-säuerlich, leicht herb und saftig.

Grüezi, Müesli --- Müsli oder Müesli nach Bircher-Benner-Art --- Getreideflocken, Rosinen, Nüsse, geriebene Äpfel, Milch bzw. frisch gepresster Obstsaft ... zum Frühstück oder Nachmittagskaffee ... Foto: Brigitte StolleDie Schweizer Buchautorin und Fernsehmoderatorin Kathrin Rüegg (1930 – 2011) wunderte sich in einem ihrer Bücher, dass die Deutschen zum Frühstück Mäuschen äßen: mus = Maus / müsli = Mäuschen. Die leckere Zubereitung aus Getreideflocken, Nüssen, frischen Früchten, Milch oder Saft wird in der Schweiz jedoch Müesli geschrieben und ist der Diminutiv (Verkleinerungsform) dieses gesunden Getreide-Muses. Der Duden bietet sowohl Müsli als auch Müesli als regelkonform an. Nach der Lektüre von Rüeggs Büchern bevorzuge ich die Schreibweise und Aussprache Müesli. Das kostet mich nichts, die Schweizer freuen sich und es kommt gar nicht erst zu merkwürdigen Missverständnissen. Ich erinnere mich noch gut, wie der Verleger meines Buches “Die Köchin” seinerzeit Korrektur gelesen hat und mein Müesli in ein Mäuschen verwandeln wollte. Zum Glück war er nett und hat meine Argumentation nach ein paar erklärenden Mails gelten lassen.

In der Schweiz isst man ein Müesli nicht unbedingt nur zum Frühstück, man nimmt es auch gerne am Nachmittag zu einer Tasse Milchkaffee. En Guete.

Grüezi, Müesli --- Müsli oder Müesli nach Bircher-Benner-Art --- Getreideflocken, Rosinen, Nüsse, geriebene Äpfel, Milch bzw. frisch gepresster Obstsaft ... zum Frühstück oder Nachmittagskaffee ... Fot
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Samstag, 20. Januar 2018

Griechischer Bauernsalat

Beim Griechen gab es Bauernsalat mit Zaziki/Tsatsiki/Tsatsíkji und Muscheln mit Pommes frites.

Beim Griechen gab es Bauernsalat mit Zaziki/Tsatsiki ... Foto: Brigitte Stolle

Beim Griechen gab es Bauernsalat mit Zaziki/Tsatsiki und Muscheln mit Pommes frites ... Fotos: Brigitte Stolle.
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 16. Januar 2018

Sammlung Kuchentheke

Verschiedene leckere Kuchen, zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten genossen, zu einer kleinen Kuchentheke zusammengestellt. Am besten hat mir seinerzeit der Zwetschendatschi geschmeckt :-)

Kuchen Kuchentheke Apfelstrudel Stachelbeerkuchen Bienenstich Gewürzkuchen ... Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 11. Januar 2018

Grippaler Infekt *hust-hust”

Rettich enthält ätherische Öle, viele Vitamine und Mineralstoffe. Ein altes Hausmittelchen bei Husten, Halsweh und Heiserkeit, das mein Mann bereits von seiner Oma gelernt hat, ist der frische Saft eines schwarzen Rettichs mit Honig. Dieser süße Hustensaft wirkt desinfizierend und schleimlösend - und schmeckt dazu noch gut. Statt Honig kann man auch Kandiszucker verwenden. Wie gesagt: ein harmlosen Hausmittel bei leichten Beschwerden; wenn es einen allerdings richtig erwischt hat wie mich gerade, kann man den Rettichsaft als Unterstützung mit dazu einnehmen. Schaden tut es auf jeden Fall nicht.

So geht’s:

Altes Hausmittel Volksmedizin Rettich schwarz schwarzer Husten Heiserkeit Halsschmerzen Hustensaft Zucker Kandiszucker Honig Medizin gesund lecker Foto Brigitte Stolle Mannheim 2015
Prosit ! Es möge nützen !

Altes Hausmittel Volksmedizin Rettich schwarz schwarzer Husten Heiserkeit Halsschmerzen Hustensaft Zucker Kandiszucker Honig Medizin gesund lecker Foto Brigitte Stolle Mannheim 2015

Altes Hausmittel Volksmedizin Rettich schwarz schwarzer Husten Heiserkeit Halsschmerzen Hustensaft Zucker Kandiszucker Honig Medizin gesund lecker Foto Brigitte Stolle Mannheim 2015
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Dienstag, 9. Januar 2018

Ein bunt garniertes Lachsbrot

Lecker!

Ein bunt garniertes Lachsbrot --- Foto: Brigitte Stolle
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Sonntag, 31. Dezember 2017

Hummus, selbst gemacht

Hummus ... Kichererbsen-Pürée ... veganer Aufstrich, Dip ... Fotos: Brigitte StolleUm es gleich vorwegzunehmen: Selbst gemachter Hummus schmeckt vieeel besser als im Laden gekaufter. Zudem ist dieser Brotauftrich aus pürierten Kichererbsen, Tahin, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und Gewürzen schnell und einfach herzustellen. Tahin ist ein Mus aus ungeschälter Sesamsaat ohne weiteren Zusätze und zum Beispiel in Bioläden erhältlich. Kreuzkümmel gibt dem Hummus einen Hauch von Orient. Desweiteren: Salz, etwas Pfeffer, Zitronensaft. Als Kraut wird häufig glatte Petersilie empfohlen … ich nehme, was ich habe: dieses Mal frischen Oregano von der Fensterbank. Und auf keinen Fall vergessen: den saftigen Knoblauch.

Die gegarten Kichererbsen werden mit etwas Olivenöl, dem Saft einer halben Zitrone, 2 saftigen Knoblauchzehen und den übrigen Zutaten im Mixer oder mit dem Zauberstab püriert. Die Mengenangaben variieren von Rezept zu Rezept. Die Basis war bei mir: gut abgebrauste Kichererbsen aus einer kleinen Dose und 1 Esslöffel Tahin. Die Konsistenz soll am Ende cremig und streichfähig sein.

Farblich ist der (oder das) Hummus nicht gerade sensationell, kichererbsenbraun halt. Geschmacklich ist so ein nussiger, würziger Brotaufstrich aber umwerfend gut.

Hummus ... Kichererbsen-Pürée ... veganer Aufstrich, Dip ... Fotos: Brigitte Stolle

Hummus ... Kichererbsen-Pürée ... veganer Aufstrich, Dip ... Fotos: Brigitte Stolle

Hummus ... Kichererbsen-Pürée ... veganer Aufstrich, Dip ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 30. Dezember 2017

Ein Bratapfel aus dem Bratapfelbräter

Energiesparend, problemlos und köstlich: ein Bratapfel aus dem Bratapfelbräter. Der Apfel wird gewaschen, das Kerngehäuse ausgestochen. Man könnte ihn füllen, aber ich bleibe heute puristisch und mampfe den Apfel nach dem Garen einfach pur. Apfel mit etwas Wasser in den kleinen Bräter setzen, ein Teelicht anzünden, Deckel aufsetzen, fertig. Nach einer Weile fängt es an, zart zu duften und leise zu zischeln. Meine Faustregel: Ist das Teelicht aufgebraucht, ist der Bratapfel fertig.

Gesund mampfen - Streichhölzer aus meinem Lieblings-Bioladen

Puristisch: Ein Bratapfel aus dem Bratapfelbräter ... Fotos und Collage: Brigitte Stolle

Puristisch: Ein Bratapfel aus dem Bratapfelbräter ... Fotos und Collage: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Zweigängig neigt sich das Jahr dem Ende entgegen

Ein 2-gängiges Menü im Dezember, das uns viel Spaß gemacht hat: Garnelen und gegrillte Paprikaschoten als Hauptgang und zum Dessert Frischkäsezubereitungen. Nebenbei und dazu: Baguette, kleine grüne Olivchen (natürlich mit Stein), saftiger Karotten-Apfel-Salat mit Nüssen. Lecker!

Garnelen und gegrillte Paprikaschoten ... Karottensalat ... Fotos: Brigitte Stolle

Zweigängiges Menü ... Nebenbei und dazu: Baguette, kleine grüne Oliven, Karottensalat mit Äpfel und Nüssen ... Fotos: Brigitte Stolle

Zweigängiges Menü im Dezember 2017: Zum Käse-Dessert: Frischkäsezubereitungen ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 26. Dezember 2017

Ein bunter Weihnachtsteller

Bunter Weihnachtsteller mit Selbstgebackenem von Margit ... Dezember 2017 ... Foto: Brigitte StolleDank einer großzügigen Spende ist unser bunter Weihnachtsteller doch noch richtig rund geworden. Selbstgebackenes schmeckt eben unübertroffen. Danke dafür, liebe Margit!

Bunter Weihnachtsteller mit Selbstgebackenem von Margit ... Dezember 2017 ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 25. Dezember 2017

Weihnachten und Käsefondue

Käsefondue neben dem Weihnachtsbaum. Foto-Spielereien mit dem Gitterfilter und dem Prisma-Lichtfilter.

Käsefondue neben dem Weihnachtsbaum. Foto-Spielereien mit dem Gitterfilter und dem Prisma-Lichtfilter.

Käsefondue neben dem Weihnachtsbaum. Foto-Spielereien mit dem Gitterfilter und dem Prisma-Lichtfilter.

Käsefondue neben dem Weihnachtsbaum. Foto-Spielereien mit dem Gitterfilter und dem Prisma-Lichtfilter.
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 24. Dezember 2017

Weihnachtsfrühstück

Alle Türchen und Fensterchen des Adventskalenders sind geöffnet. Am Interessantesten war in diesem Jahr mein Heidelberg-Kalender. Hinter den Türchen versteckten sich u. a. Details des Heidelberger Schlosses. Das eine oder andere Motiv möchte ich im Frühjahr gerne vor Ort besichtigen, zum Beispiel das Freimaurer-Symbol, das hinter dem 1. Türchen (rechts oben im Bild) zu sehen ist. Noch habe ich keine genaue Vorstellung davon, wo man es finden kann.

Adventskalender 24. Dezember 2017 ... Heidelberg ... Brigitte StolleZum Weihnachtsfrühstück gab es Toastbrote mit Butter, unserer selbst gemachten Orangen-Marmelade und “himmlische” Wolken-Eier. Und nun geht es ans Baum-Schmücken.

Weihnachtsfrühstück am 24. Dezember 2017: Selbst gemachte Orangenmarmelade, Wolken-Eier ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Weihnachtsfrühstück am 24. Dezember 2017: Selbst gemachte Orangenmarmelade, Wolken-Eier ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

Weihnachtsfrühstück am 24. Dezember 2017: Selbst gemachte Orangenmarmelade, Wolken-Eier ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle

st gemachte Orangenmarmelade, Wolken-Eier ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 23. Dezember 2017

Nero di Seppia

Ich habe noch nie mit Tintenfischtinte gefärbte Pasta probiert, aber schon immer wissen wollen, wie sich die schwarze Farbe nach dem Kochen verhält. Bleicht sie aus? Werden die Nudeln grau? Und wie ist es mit dem Geschmack? Heute haben wir schwarze Linguine zubereitet. Diese Farbe braucht einen Kontrast und ich habe mich für Rot-/Orange-Töne entschieden. Also, die schwarze Farbe blieb wunderbarerweise erhalten. Geschmacklich konnte ich nichts Meeriges feststellen. Ingesamt war es ein Augen- und Gaumenschmaus - natürlich wie immer mit viel Knoblauch aromatisiert :-)

Pasta/Linguine mit Tintenfischtinte / Nero di seppia ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 22. Dezember 2017

Ein Hoch auf den Weihnachtsstollen

Weihnachtsstollen Quarkstollen Rosinen in Rum Nüsse Zitronat Orangeat ... Foto: Brigitte StolleDer Weihnachtsstollen scheint irgendwie nicht mehr zeitgemäß zu sein. Schuld daran ist seine Konsistenz (angeblich zu schwer, zu trocken), die Verwendung von Rosinen (”Iiihhh, das sieht ja aus wie Fliegen im Teig”) und Zitronat/Orangeat (”Pfui Teufel”). Fernsehköche und -bäcker geben sich mittlerweise dafür her, statt Rosinen Cranberrys zu nehmen und das Zitronat (= kandierte Schale der Zitronatzitrone) und Orangeat (= kandiere Schale der Pomeranze) einfach wegzulassen. Aber gerade das Zusammenspiel dieser Ingredienzen ergibt erst den typischen Stollengeschmack. Es tut mir im Herzen weh, dass so eine althergebrachte Weihnachtsspezialität am Zeitgeist scheitern muss.

Weihnachtsstollen Quarkstollen Rosinen in Rum Nüsse Zitronat Orangeat ... Foto: Brigitte StolleDieses Jahr war es bei uns mit dem Backen nicht weit her. Aber ein Weihnachtsstollen musste unbedingt sein. Da die Zeit zum Reifen eines Dresdner Hefestollens nicht mehr ausreichte, kramte ich Margits Quarkstollenrezept vom letzten Jahr wieder hervor. Es ist ein Rührkuchen, bei dem das Mehl zum Schluss mit dem Backpulver untergeknetet wird. Hier ist das Rezept für 1 großen oder 2 kleine Quarkstollen. Ich habe Margits Zutaten halbiert, heraus kam ein Stollen von 800 Gramm Gewicht. Zwei Tage vor Weihnachten gebacken - und er kann ab sofort genossen werden. Schmecken tut er wunderbar stollig, so wie er sein sollte, und er ist garantiert ohne Cranberrys, dafür mit leckeren Rumrosinen, Zitronat und Orangeat gemacht. Ein Hoch auf den traditionellen Weihnachtsstollen!

Weihnachtsstollen Quarkstollen Rosinen in Rum Nüsse Zitronat Orangeat ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Orangenmarmelade

Tolles Angebot im Supermarkt: 5 Kilo Orangen für 5,99 EUR inkl. Eimer. Die Früchte sind wunderbar saftig und süß-säuerlich. Aber selbst wenn wir jeden Tag ein paar Orangen essen, Saft trinken und noch einen Obstsalat zubereiten … ich hatte doch etwas Angst, dass einige der Früchte verschimmeln könnten. Also wurde circa 1 Liter Saft ausgepresst und dieser mit dem Fruchtfleisch zu Orangenmarmelade verarbeitet. Auf der Gelierzuckerpackung stehen die genauen Mengenverhältnisse und Vorgehensweisen. Die meiste Arbeit war das Pressen, der Rest ist einfach. Fünf Gläschen Orangenmarmelade sind der Lohn dieser kleinen Arbeit. Dazu ein Mohnbrötchen mit Butter - genau das Richtige für ein Frühstück an den Weihnachtsfeiertagen, mmmhhh.

Orangenmarmelade Orangengelee selbst gemacht ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 19. Dezember 2017

Knoblauchbohnen … Fächerkartoffeln

Ob Garten-, Schnippel-, Prinzess- oder Keniabohnen … sie zählen zu meinem Lieblingsgemüse. Knoblauch gehört bei mir unbedingt mit dazu. Die großen Gartenbohnen auf den Fotos wurden rautenförmig geschnitten, in Salzwasser mit frischem Bohnenkraut bissfest gekocht und anschließend in der Pfanne in heißem Knoblauch-Olivenöl mit einer gewürfelten Tomate kurz nachgegart. Dazu Kartoffeln aus dem Backofen: Rohe Kartoffeln fächerförmig schneiden, im Backofen knusprig braten, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Thymian aromatisieren. Köstlichkeiten!

Knoblauchbohnen ... Thymian-Fächerkartoffeln aus dem Backofen ... Fotos: Brigitte Stolle

Knoblauchbohnen ... Thymian-Fächerkartoffeln aus dem Backofen ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 16. Dezember 2017

Mangold-Kartoffel-Auflauf

Mangold Mangoldgemüse ... Mangold-Kartoffel-Auflauf ... Foto: Brigitte Stolle Im Winter steigt bei mir die Lust auf grünes Gemüse. Um die Jahrhundertwende zum 20. Jh. war Mangold in Deutschland beliebter als Spinat, dann geriet er ein wenig in Vergessenheit und kommt jetzt wieder verstärkt auf unsere Teller zurück. Der Geschmack ist herb, leicht erdig und kräftiger als Spinat. Zwei Mangoldstauden und 4 Kartoffeln habe ich zu einem Mangold-Kartoffel-Auflauf verarbeitet. Für das Mangoldgemüse wurde eine zerdrückte Knoblauchzehe in Olivenöl angedünstet, dazu kommen zuerst die klein geschnittenen Mangold-Strünke, nach einigen Minuten die in Streifen geschnittenen Blätter. Gewürzt wurde hier mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss. Wenn das Mangoldgemüse gar ist, wird es abwechselnd mit leicht blanchierten Kartoffelscheiben in eine Auflaufform geschichtet, mit einer Mischung aus 1 bis 2 Eiern, die in etwas Milch verkleppert wurden, übergossen und mit geriebenem Bergkäse bestreut. 20 bis 30 Minuten im Backofen bei ca. 200 Grad überbacken, bis Kartoffeln und Käse eine goldgelbe Farbe angenommen haben. Eine relativ einfach herzustellende Gemüseleckerei, die sooo gut schmeckt.

Mangold Mangoldgemüse ... Mangold-Kartoffel-Auflauf ... Foto: Brigitte Stolle

Mangold Mangoldgemüse ... Mangold-Kartoffel-Auflauf ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 11. Dezember 2017

Sahnepilze

Butter in der Pfanne zergehen lassen, 1 Sträußchen feingewiegter Petersilie darin zart andünsten. Dazu kommen die geputzen und nicht zu klein geschnittenen Pilze. Hier: Champignons, Austernpilze, getrocknete Bio-Steinpilze. Die Pilze circa 10 Minuten leise köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Sahne angießen und die Sauce etwas einreduzieren lassen. Ist die gewünschte Konsistenz der Sahnesauce erreicht, werden die Pilze mit Knödeln, Nudeln, Reis, Kartoffeln oder … oder … serviert.

Pilzpfanne mit Sahne ... Champignons, Austernpilze, Steinpilze ...  Foto: Brigitte Stolle

Pilzpfanne mit Sahne ... Champignons, Austernpilze, Steinpilze ...  Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 8. Dezember 2017

Selleriescheiben, paniert gebraten

Das feine Gemüse SELLERIE schmeckt in Suppen und Eintöpfen, als Waldorfsalat (mit säuerlichen Äpfel und Walnüssen) oder als panierte und gebratene Selleriescheiben. Für letzteres wird der Sellerie geschält, in nicht zu dünne, ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in Gemüsebrühe oder gesalzenem Wasser “al dente” gegart. Die Abschnitte werden gesondert aufbewahrt, z. B. für eine Gemüsesuppe oder ein Kartoffel-Sellerie-Pürée. Nachdem die Selleriescheiben ihren Weg über die Panierstraße genommen haben (Mehl, verkleppertes, gewürztes Ei, Semmelbrösel) brät man sie von beiden Seiten goldgelb und serviert sie mit Salat oder einer Gemüsebeilage nach Wahl. Siehe auch: Sellerieschnitzel -> HIER.

Sellerie ... Panierte, gebratene Selleriescheiben ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Omas Nusskuchen in der “Walnuss”

Zu Viert im Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof. Hier wird hausgebacken, die Auswahl ist dennoch beachtlich und je nach Jahreszeit wechselnd. Ich habe mich für Omas Nusskuchen (in der Collage unten rechts) entschieden, da ich ihn für die Jahreszeit und für den Namen des Café besonders passend fand. Trotz des Hinweises auf “Oma“, der ja Tradition und Altbekanntes impliziert, fand ich Omas Nusskuchen im Gegenteil eher überraschend und raffiniert. Ein entsprechendes Rezept finde ich in meinen alten Koch- und Backbüchern leider nicht. Zwei Schichten Rührteig: die untere hell und mit saftigen Aprikosen belegt, die obere Schicht mit Nüssen vermischt. Die nussige Hälfte ist deutlich schwerer und läuft ein wenig in die hellere Masse hinein. Interessant, lecker und nachahmenswert.

Café Walnuss in Heidelberg-Grenzhof ... Omas Nusskuchen ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 3. Dezember 2017

Gewürzkuchen zum Adventskaffee

Der Gewürzkuchen ist einer meiner Lieblings-Rührkuchen. Bei uns zu Hause gab es ihn (fast) jedes Jahr im Advent. Meine Mutter machte ihn sehr gut, aber anscheinend nicht gerne. Denn als ich als Kind einmal fragte und drängelte, hieß es, dieser Kuchen sei sehr schwierig und kompliziert herzustellen. Inzwischen weiß ich, dass das gar nicht stimmt. Ein Rührkuchen ist ein einfacher Teig, beim Gewürzkuchen kommen zusätzlich einige Gewürze und Kakao dazu und das war’s schon. Ich bin also aus unerfindlichen Gründen angeflunkert worden :-)

Weihnachtlicher Gewürzkuchen zum Adventskaffee ... Rezept Rührkuchen ... Foto: Brigitte StolleDas alte Rezept meiner Mutter habe ich allerdings noch: 180 Gramm Butter, 300 Gramm Zucker und 5 Eier werden zusammen mit einer Prise Salz mit dem Mixer schaumig gerührt. Dazu kommen Gewürze (1 Teelöffel Zimt, eine Umdrehung Pfeffer, ein halber Teelöffel Nelkenpulver, etwas Muskatnuss) und die abgeriebene Schale einer halben Zitrone. 100 Gramm geriebene Mandeln werden untergemischt und zum Schluss kommen 375 Gramm mit 1 Päckchen Backpulver vermischtes Mehl und 50 Gramm Kakao abwechselnd mit circa einem Achtel Liter Milch dazu, bis der Teig “weich vom Löffel fällt”. Der Teig wird in eine gut ausgebutterte und bemehlte Kranzform gefüllt und im auf 180 °C vorgeheizten Backofen ungefähr 1 Stunde gebacken. Nach dem Ausdampfen den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und erkalten lassen. Anschließend habe ich mit einem Holzstäbchen Löcher in den Gewürzkuchen gestochen und ihn mit dem Saft einer halben Orange getränkt, Rum geht auch. Danach muss er über Nacht durchziehen. Pünktlich zum 1. Advent wurde er heute, mit Puderzucker bestäubt, angeschnitten und er schmeckt wunderbar und genauso, wie ich ihn noch in Erinnerung habe.

Weihnachtlicher Gewürzkuchen zum Adventskaffee ... Rezept Rührkuchen ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 29. November 2017

Luxus-Biester

Waaas? Austern schlürfen an einem ganz normalen Wochentag? Wie dekadent. Naja, einen Grund zum Feiern findet sich ja immer - und wir kriegen die Schalentiere sozusagen direkt vor die Türe geliefert. Von einem mobilen Fischhändler, der aber Austern auch nicht immer im Angebot hat. Da heißt es: Schnell zugreifen und genießen. Mein Mann ist dank zahlreicher kulinarischer Aufenthalte in Süd- und Nordfrankreich zum erfahrenen Austernschalen-Knacker geworden und fährt sich nicht mehr mit dem Austernmesser blutig in die Hand hinein. Übung macht den Meister. Diese Austern kamen allerdings aus England.

Auster Austern Austernmesser Zitrone Austern knacken Austern schlürfen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Auster Austern Austernmesser Zitrone Austern knacken Austern schlürfen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017

Auster Austern Austernmesser Zitrone Austern knacken Austern schlürfen ... Fotos: Brigitte Stolle, Mannheim 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 24. November 2017

Piperade basquaise

Die Piperade basquaise ist eine Spezialität aus dem Baskenland. Es handelt sich um eine Omelette mit einen Zwiebel-Paprika-Tomaten-Knoblauch-Gemüse, so einfach wie köstlich. Den Bayonne-Schinken, den das Original enthält, wurde bei unserem Rezept weggelassen.

Piperade basquaise ... Spezialität aus dem Baskenland ... Omelette mit einen Zwiebel-Paprika-Tomaten-Knoblauch-Gemüse ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 22. November 2017

Feta und Gemüse aus dem Backofen

Ein ganz einfaches Rezept, das mit einer Scheibe Baguette wunderbar mundet. Der Fetakäse wird in Würfelchen geschnitten und mit geschnittenen Tomaten und Paprikaschoten vermischt, 3 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Geschmack kommen dazu und alles, was man sonst noch so mag. Hier: Pikante Peperoni, Oliven, gekochte weiße Bohnen. Das ganze wird in einer geeigneten (Auflauf-) Form im Backofen bei 180 bis 200 Grad gegart und geschmurgelt, bis alles eine schöne Farbe angenommen hat.

Feta und Gemüse im Backofen geschmurgelt ... Oliven, Peperoni, weiße Bohnen, Olivenöl, Kräuter ... Foto: Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 18. November 2017

Tielle

Die Tielle ist eine Spezialität aus dem südfranzösischen Languedoc, speziell aus der Stadt Sète. Eine direkte Übersetzung kenne ich nicht, die Tielle wird meist umschrieben mit Meeresfrüchte-Pastete. Man erhält sie auf Märkten, beim Fischhändlern bzw. in Fischhallen sowie in gut sortierten Supermärkten. Vor Jahren haben wir nach dem Urlaub versucht, diese pikanten Pastetchen nachzumachen und es ist uns äußerlich und vom Geschmack her recht gut gelungen. Es gibt Rezepte mit Hefe- und solche mit Mürbeteig. Erprobte Rezepte findet man auf deutsch und französisch im Internet. Man isst die Tielle meist als Imbiss oder Snack. Mit Feldsalat und Rohkost wie auf meinem Foto wird ein Hauptgang daraus.

Tielle - Meeresfrüchte aus dem südfranzösischen Sète (Languedoc) - mit einer Füllung aus Meeresfrüchten und viel Petersilie ... Foto: Brigitte Stolle

Tielle - Meeresfrüchte aus dem südfranzösischen Sète (Languedoc) - mit einer Füllung aus Meeresfrüchten und viel Petersilie ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 15. November 2017

Mini-Kohlköpfe

Wintergemüse Rosenkohl, hier als Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf mit gerösteten Brotwürfelchen und Walnüssen, überbacken mit Emmentaler Käse. Die kleinen Köpfchen werden auch Brüsseler Kohl, Röslikohl oder Sprosserl genannt und sind reich an Vitamin C.

Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf mit gerösteten Brotwürfelchen und Walnüssen, überbacken mit Emmentaler Käse ... Foto: Brigitte Stolle

Kartoffel-Rosenkohl-Auflauf mit gerösteten Brotwürfelchen und Walnüssen, überbacken mit Emmentaler Käse
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 13. November 2017

Divine - göttlich !

Was schmeckt nach Urlaub und Meer und gibt gleichzeitig wohlige Wärme in diesem Schmuddelwetter-November? Eine Fischsuppe! Auf der Speisekarte französischer Restaurants findet man sie oft als Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons, die pikante rote Sauce Rouille gehört also genauso dazu wie knusprige Brotwürfelchen. Außerdem Knoblauch und geriebener Käse. Selbst zubereitet haben wir diese Fischsuppe schon direkt vor Ort: in einem französischen Ferienhäuschen. Hierzulande hat man kaum eine Chance, die im Original verwendeten Felsenfischchen zu bekommen. In französischen Supermärkten erhält man hochwertige Fertigprodukte in Flaschen, z. B. aus der Bretagne oder wie hier: aus Sète. Diese Suppen können sich mit denen, die wir in Frankreich gegessen haben, durchaus messen. Urlaubsgefühle im nasskalten Mannheim!

Baguette-Scheiben werden in einer Pfanne fettfrei goldgelb geröstet:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Die knusprigen Oberseiten der Brotcroûtons werden
mit einer saftigen Knoblauchzehe eingerieben:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Brot in den Suppenteller legen und großzügig Rouille darauf verteilen:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Heiße Fischsuppe darüber schöpfen:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Über die Suppe kommt geriebener Käse:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Und hier ist sie: die Soupe au poisson sètoise mit allem, was dazugehört:

Fischsuppe, wie man sie z. B. in Sète isst_Soupe de poisson avec sa rouille et ses croûtons_Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 12. November 2017

Marmellata di cipolle

Speziell zu Ehren unseres alten, 24 Monate gereiften, Pecorino-Käses haben wir eine Marmellata di cipolle (”Zwiebel-Marmelade”) zubereitet, auch als Zwiebel-Chutney bekannt. Bei unserem Zwiebel-Honig-Chutney haben wir uns für weiße Zwiebeln und Weißweinessig entschieden; schön sieht die “Marmelade” auch mit roten Zwiebeln und Rotwein- oder Himbeeressig aus.

Zwiebel-Honig-Chutney_Marmellata di cipolle_zu Hartkäse, Kartoffeln, Fisch, Eiern, Bruschetta ... Foto: Brigitte StolleDie Zubereitung ist einfach. Für zwei 250-Gramm-Gläser braucht man circa 500 Gramm Zwiebeln, die je nach Größe halbiert oder geviertelt und in feine Streifen geschnitten werden. Man dünstet die Zwiebeln in 6 Esslöffeln Olivenöl goldgelb und löscht mit 100 ml Weißweinessig ab. Das Ganze lässt man circa 30 Minuten köcheln, gibt anschließend 100 Gramm Honig dazu und rührt solange, bis die Masse eine marmeladenartige Konsistenz hat. Heiß in zwei sehr saubere, mit kochendem Wasser ausgespülte Gläschen füllen, verschließen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich circa 1 Woche, ist bei uns aber schneller aufgebraucht.

Zwiebel-Honig-Chutney_Marmellata di cipolle_zu Hartkäse, Kartoffeln, Fisch, Eiern, Bruschetta ... Foto: Brigitte StolleDas Zwiebel-Honig-Chutney schmeckt nicht nur zu Käse, sondern auch als Bruschetta auf gerösteten Weißbrotscheiben, zu Kartoffeln, Fisch, harten Eiern und vielem anderen. Es schmeckt so gut, dass es ganz schnell weg ist. Bei nächsten Mal werden wir eine größere Menge herstellen.

 Die Marmellata di cipolle schmeckt auch zu Käsekartoffeln aus dem Backofen:

Zwiebel-Honig-Chutney_Marmellata di cipolle_zu Hartkäse, Kartoffeln, Fisch, Eiern, Bruschetta ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 11. November 2017

Seemannsart

In der kalten Jahreszeit gibt es bei uns circa 1 x pro Monat Muscheln nach Seemannsart (Moules marinières) mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern, gegart in trockenem Weißwein. Eine köstliche Einstimmung aufs Wochenende, mmmhhh.

Muscheln nach Seemannsart (Moules marinières)_Weißwein, Zwiebeln, Knoblauch, Kräuter ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 7. November 2017

Was in der kühlen Jahreszeit gut tut

Im heißen Sommer 2017 hätte ich allzu warme Speisen erschreckt abgelehnt, jetzt in der kühleren Jahreszeit kommen sie wieder zu Ehren: Suppen, Eintöpfe und alles aus dem heißen Backofen. Nach einem Waldspaziergang mit klammen Temperaturen tut es gut, ein Sofa und eine kuschelige Decke zu haben. Sich auch von innen aufzuwärmen, schafft ein wohliges Gefühl. Hier ein paar Impressionen, was uns in den letzten Tagen erwärmt hat: Kartoffelsuppe, Kartoffel-Karotten-Eintopf mit Schnittlauchquark, Weiße Bohnen und Paprika “Serbische Art”, Reis gefüllte Paprikaschoten mit Tomatensauce, Feldsalat mit gebratenen Austernpilzen und Walnüssen (nicht unbedingt wärmend, gehört aber wegen der “Lust auf Frische” regelmäßig mit dazu).

Kartoffelsuppe mit Brotcroûtons, Kartoffel-Karotten-Eintopf mit Schnittlauchquark, Weiße-Bohnen-Gemüse-Suppe "Serbische Art" - Warmes tut bei kühlen Temperaturen gut ... Fotos: Brigitte Stolle

Feldsalat mit gebratenen Austernpilzen, Walnüssen und Käse ... Olivenpizza ... Foto: Brigitte  Stolle

Reis gefüllte Paprikaschoten mit Tomatensauce ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 31. Oktober 2017

Königskuchen

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Königskuchen

Montag, 30. Oktober 2017

Was gibt’s beim Griechen?

Abendessen beim Griechen ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017Abendessen mit V&J beim Griechen. Am besten gefällt mir der bunte Salat mit den Garnelen vom Grill. Dieses Mal habe ich mir den pikanten Schafskäse mit Gemüse aus der Folie ausgesucht.

Abendessen beim Griechen ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 29. Oktober 2017

Frühstück in Ladenburg

Ladenburg am Neckar ist nicht nur für Geschichtsfans ein lohnendes Ausflugsziel. Wir haben das Glück, nur circa 10 Autominuten entfernt zu wohnen. So können wir auch mal kurz für einen Spaziergang oder Kaffee hinfahren und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten häppchenweise zu uns nehmen. Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dieses Mal ins “Kaffeehaus“. Früher befand sich in den Räumlichkeiten das bekannte Café Schork, in das ich schon mit Oma und Opa eingekehrt bin. Sowohl das “Kleine Ladenburger Frühstück” als auch Croissant und Espresso haben uns im “Kaffeehaus” überzeugt.

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017

Ladenburg am Neckar ... Wasserturm ... Martinstor ... Hexenturm ... Frühstück im Kaffeehaus ... Fotos: Brigitte Stolle, Oktober 2017
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 28. Oktober 2017

Quer durch den Garten

Diese Kartoffel-Gemüse-Suppe enthält viele guten Dinge aus dem Garten: Kartoffeln, Gelberüben, Lauch, Sellerie, Erbsen, Rosenkohl … In der Pfalz wird sie “Grumbeersupp quer dorch de Gaade” genannt. Ich mag sie am ersten Tag eher klar (wobei ein Teil der Kartoffeln zwecks Bindung auch leicht zerstampft werden kann) - lecker schmecken dazu geröstete Brotwürfel. Bleibt ein Rest übrig, wird er püriert. In der (Kur)Pfalz isst man traditionellerweise gerne Zwetschgenkuchen vom Blech (Quetschekuche) dazu oder eine (salzige) Dampfnudel. Jetzt, bei den kühleren Herbsttemperaturen, tut so eine Gartensuppe Körper und Seele richtig gut.

Kartoffel-Gemüse-Suppe, leicht gebunden …

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle
… mit Brotcroûtons:

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle
Oder püriert, mit einer Dampfnudel dazu:

Pfälzer Kartoffel-Gemüse-Suppe quer durch den Garten "Grumbeersupp quer dorch den Gaade" ... Brotcroûtons ... Dampfnudel ... Zwetschgenkuchen - Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 16. Oktober 2017

Warmer Apfelpfannkuchen

20 bis 30 Minuten sollte der Teig ruhen, aber ansonsten sind die Apfelpfannkuchen schnell gemacht. Die Zutaten reichen für 2 große Pfannkuchen: 250 Gramm Mehl, 3 Eier, 2 Esslöffel Zucker, 350 ml Milch, 1 Prise Salz, 1 großer Apfel, Butter. Die Zutaten werden mit dem Mixer zusammengerührt. Der Apfel kann in Spalten, Scheiben oder Würfelchen geschnitten werden. Zuerst die Äpfel etwas in Butter anbraten, Pfannkuchenteig darübergeben, auf beiden Seiten goldgelbe Pfannkuchen backen. Noch warm servieren.

Warmer Apfelpfannkuchen, mit Puderzucker bestäubt ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle