Samstag, 22. September 2018

Sommertraum Flammkuchen

Im Hochsommer 2018 waren wir für 3 Tage in einem gemütlichen kleinen Hotel im Schwarzwald. Vor einem Jahr gab es in Dobel noch einen Italiener mit tollen Pizzen und Salaten. Der war leider nicht mehr vorhanden. Fußgängig für uns erreichbar war nur ein gutbürgerliches Restaurant in der Hauptstraße mit einem einzigen fleischlosen Gericht auf der Speisekarte: Kässpätzle mit Beilagensalat. Wunderbar! Ich liebe Kässpätzle und sie schmeckten auch sehr gut. Am folgenden Abend hätte ich gerne einen großen Salatteller gegessen. Es gab keinen. Dafür jede Menge Fleischiges. Ein Restaurantkonzept wie in den 70er-Jahren. Also Käsespätzle mit Beilagensalat. Am dritten Abend streikte ich, ich fühlte mich noch immer genudelt. Schräg gegenüber gab es ein Eiscafé. Zumindest hielten wir es für ein solches. Als ich die Speisekarte in der Hand hielt, war ich auf der Stelle glücklich und zufrieden: Es gab hausgemachte Flammkuchen und Focaccia sowie Salate in allen Variationen. Die Flammerie & Café “Ratskeller” hatte erst zwei Tage zuvor eröffnet. Geführt wird sie von zwei sehr freundlichen jungen Frauen. Ab und zu ist man doch noch ein Glückpilz.

3 x hintereinander Kässpätzle. Das nudelt.

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Kässpätzle ... Foto: Brigitte StolleMit Flamms und Salat kann man uns glücklich machen. Mein Mann hat sich einen hausgemachten Flammkuchen mit Knoblauch ausgesucht. Und ich entschied mich für den Salat “Sommertraum” (Angeschmolzene Mozarella im Pistazien-Sonnenblumenkern-Mantel auf knackigem Rucola-Salat, rote Zwiebeln und Tomaten, dazu knusprige Kräuter-Ciabatta aus dem Ofen). Alles ganz toll. Dieses Erlebnis hat uns mit Dobel wieder versöhnt.

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Foto: Brigitte Stolle

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Foto: Brigitte Stolle

Dobel im Nordschwarzwald ... Sommer 2018 ... Flammerie Café Ratskeller... Salat "Sommertraum" (Angeschmolzene Mozarella im Pistazien-Sonnenblumenkern-Mantel auf knackigem Rucola-Salat, rote Zwiebeln und Tomaten, dazu knusprige Kräuter-Ciabatta aus dem Ofen) ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Klosteranlage Hirsau

Hermann Hesse wurde 1877 in Calw geboren. In seinen Erzählungen hat er seine Geburtsstadt häufig Gerbersau, die Aue der Gerber, genannt, weil in seiner Jugend am Ufer des Flusses Nagold zahlreiche Gerber ihr Handwerk ausübten. Auch 2018 fand wieder der Gerbersauer Lesesommer statt.

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte StolleHirsau (früher Hirschau) ist ein Ortsteil von Calw. Hier befindet sich die berühmte Klosteranlage, das eigentliche Ziel unserer Reise. Entstanden im 11. Jahrhundert galt Hirsau als eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands. In der Gegend um die Klosteranlage herum soll Hermann Hesse häufig gewandert sein. Heute ist es vor allem Ruine inmitten grüner Natur. Bei unserem Besuch gehörte das Areal uns fast alleine, ausgestorben und nahezu menschenleer konnte man nach Herzenslust schauen, spazieren, auf Bänken ausruhen und fotografieren. Besonders gut hat mir der romanische “Eulenturm” gefallen, bis heute das Wahrzeichen des Klosters. Einst gehörte er zur Basilika St. Peter und Paul. Beim Näherkommen erkennt man ein Figurenfries mit dem so genannten “Bärtling” und gehörnten Tieren, das bis heute noch nicht abschließend gedeutet werden konnte. Schön: das Innere der liebevoll ausgemalten Marienkapelle, der Torturm des ehemaligen Jagdschlosses, der nur noch in Ruinen vorhandene Kreuzgang, die gotischen Maßwerkfenster, seinerzeit bunt verglast, die ich bereits HIER gezeigt habe. Überhaupt ist die gesamte Klosteranlage mit ihren alten Gemäuern, Ruinen, Einblicken, Ausblicken und Durchblicken ein wunderbares Terrain für FotografInnen. Und wir hatten dazu auch noch richtiges Wetterglück, wie man meinen Impressionen entnehmen kann:

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

 Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle

Sommer 2018 - Calw ... Kloster Hirsau ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 13. September 2018

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster / Definition Maßwerk ... Foto: Brigitte Stolle 2018Maßwerk. Rein geometrische, mit dem Zirkel konstruierte (”gemessene”) Ornamente der Gotik aus Kreisen und Kreissegmenten, verwendet v. a. in den Fenstern. Aus: Wörterbuch der Architektur, Reclam Sachbuch.

Kloster Hirsau bei Calw: Maßwerkfenster / Definition Maßwerk ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 11. September 2018

Bäume- und Sträucherlehrpfad

Auf dem schönen Naturlehrpfad in Plankstadt bei Schwetzingen kann man die Entwicklung vieler Bäume und Sträucher (Knospen, Blüten, Blätter, Früchte) durchs Jahr hindurch mitverfolgen. Bei fast jedem Gewächs ist eine Informationstafel angebracht und Bänke zum Ausruhen gibt es auch. Ich beschränke mich bei diesen Spaziergängen meist auf einige wenige Bäume/Sträucher, die ich zu Hause dann in aller Ruhe sortieren, auswerten und in meinen Blog stellen kann.

Bei einem solchen Spätsommerwetter kann man den botanischen Spaziergang wagen:

Spätsommerwetter Strauchlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Stieleiche

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Schlehdorn

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Schlehdorn

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Buche

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Lärche

 Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ...

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Kreuzdorn

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Kreuzdorn
Echte Mispel - Mespilus germanica:

Bäume- und Sträucherlehrpfad Plankstadt ... Foto: Brigitte Stolle 2018 ... Mispel
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 9. September 2018

Bad Herrenalb: Klosterruine oder belgische Waffeln?

Am liebsten beides. Nach einen Frühstück besichtigen wir die Klosterruine Herrenalb, die Klosterkirche und den Klostergarten. Das Kloster wurde 1148 von Zisterziensern gegründet. Einige Gebäude sind bis heute erhalten. Ein Stadtbummel schließt sich an, wir trinken vom Herrenalber Heilwasser und setzen uns schließlich ins Café König (kleiner Eisbecher und großer Teller mit Waffeln, Sahne, Kirschen und Vanilleeis).

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 6. September 2018

Frühstück in der Neckarstadt

Frühstück in der Mannheimer Neckarstadt. Das frühere Café Veigel in Sichtweite zur Alten Feuerwache kennen die meisten nicht mehr. Es heißt heute Café Adria und ist sowohl Eiscafé als auch Pizzeria. Mit dem Café Mélange, das noch auf der Rückseite der Serviette steht, teilte es sich eine Zeitlang die Räume. Bei den Neckarstädtern ist das Café ein beliebter Treffpunkt. Heute mussten wir unsere Butterbrötchen und das Croissant mit nur 1 Wespe und nicht mit einem ganzen Schwarm teilen. Allerdings saß ein Bettelhund neben unserem Tisch und schaute gebannt auf jeden Bissen, den ich zu mir nahm. Kann man solchen Augen widerstehen? Einige Fotos von schönen Häusern aus der Jahrhundertwende wurden noch gemacht, bevor wir den Stadtteil Neckarstadt wieder verließen.


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 3. September 2018

Schwarzwälder Kirschtorte in Bad Wildbad

Pro Schwarzwaldaufenthalt (hier in Bad Wildbad) muss mindestens 1 Stück Schwarzwälder Kirschtorte sein. Das da sind ja riesige Portionen, kaum zu schaffen. Der Fluss auf den Fotos ist übrigens die Enz.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 30. August 2018

Klosterruine Frauenalb

Die Klosterruine Frauenalb befindet sich ganz in der Nähe von Bad Herrenalb im Landkreis Karlsruhe. Wir haben uns die Ruine bereits zum zweiten Mal angeschaut. Alte Gemäuer üben, wie ich finde, einen gewissen Reiz aus. Außer ein paar wenigen Häusern, die um das ehemalige Kloster herumstehen (Restaurant usw.) gibt es in Frauenalb sonst nichts zu sehen. Das Kloster ist der Hauptanziehungspunkt für interessierte Besucher. Als Gründer der Adelsstiftes, der ausschließlich Töchter aus adligen Familien aufnahm, gilt ein Graf von Eberstein. Um das Jahr 1135 soll das Frauenkloster gegründet worden sein. Im Zug der Säkularisation wurde Frauenalb 1803 vom Land Baden übernommen.

Früher Klosterschenke, heute Gasthaus “König von Preußen”:

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle
Impressionen Klosterruine Frauenalb:

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

 Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte StolleEs blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle

 Es blüht zwischen den Ruinen ... Klosterruine Frauenalb ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 28. August 2018

Butterbrezeln

Butterbrezeln essen in Neckarsteinach

Butterbrezeln essen in Neckarsteinach ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 26. August 2018

Neckarhausen - Plouguerneau - Ladenburg

Neckarhausen zeigt sich beflaggt und feiert seit gestern 50 JAHRE PARTNERSCHAFT mit Plouguerneau. Meine vier Fotos entstanden durch die Frontscheibe und das auch noch leider bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Ich war von den Festlichkeiten so überrascht, dass ich spontan aus dem Auto heraus fotografieren musste, um überhaupt eine kleine Erinnerung zu ergattern.


Und ich hatte mich schon gewundert, was mit der Aufschrift des Hinweisschildes “Plouguerneau 1144 km” passiert ist. Vandalismus? Mitnichten: Das Geschenk der Franzosen wurde rechtzeitig vor deren Ankunft mit einem frischen Anstrich verstehen. Nun erstrahlt die Entfernungsanzeige in neuem Glanz.

In unserem kleinen Eiscafé “La Piccola Taormina” haben wir heute erstmals eine Pizza Margherita probiert. Sie hat gut geschmeckt.

 
Danach geht es mit der Fähre von Neckarhausen nach Ladenburg:


In Ladenburg machen wir einen kleinen Spaziergang im Reinhold-Schulz-Waldpark:

Deutschlands schönster Park 2006: “Grüner Ring Ladenburg“. Das folgende Schild rangiert dagegen eher auf den letzten Rängen, pfui:

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 24. August 2018

Gernsbach: Sonnenuhren, Mühlen, Kurpark

Nach Birkenau im Odenwald und dem unterfränkischen Röttingen ist Gernsbach im Schwarzwald der dritte “Ort der Sonnenuhren“, den wir besuchen. Ich hoffe, ich habe keinen vergessen. Gernsbach hat einen mittelalterlichen Ortskern, über die Murg führt die Stadtbrücke und den Mühlen (auf dem Foto unten sieht man die Brückenmühle) kommt eine große Bedeutung in der Stadtgeschichte zu. Den Katz’schen Barock- und Skulpturengarten habe ich HIER vorgestellt und vom weitläufigen Kurpark zeige ich im Folgenden einen kleinen Ausschnitt, so weit mich halt meine Füße getragen haben.

 

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 22. August 2018

Der Katz’sche Garten - zum Entspannen schön

Gartenreisen. Ein Ort, der einen öffentlichen Garten besitzt, ob mit (Heil-) Kräutern, Rosen, einheimischen oder exotischen Pflanzen … hat bei mir gleich gewonnen. Von dem idyllischen Katz’schen Garten in Gernsbach (Schwarzwald) hatten wir vorher noch nie gehört und ihn nur durch Zufall entdeckt. Ein Überraschungsfund! Am liebsten würde ich hier zu jeder Jahreszeit einmal fotografieren.

Die kleine Gartenanlage liegt am Ufer der Murg und besitzt mediterranes Flair. Sie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von einem italienischen Gartenbaukünstler für die Fischerfamilie Katz angelegt. Der Katz’sche Garten ist ein liebevoll gepflegter, verträumter Barock- und Skulpturengarten, der an die meisterhaften schmucken Anlagen in Oberitalien erinnert.

Neben den Kunstobjekten gibt es, je nach Jahreszeit, viele Pflanzenraritäten zu bewundern: eine Palmensammlung, Bananenstauden, Magnolien, Granatapfel, Erdbeerbaum, Zypressen, Feige, Eukalyptus, Lorbeer, Bitterorange und vieles andere. Ein botanisches Kleinod mit einem Hauch von Exotik. Dazwischen schattige Ruhebänke mit Blick auf den Fluss Murg und die Kunstobjekte: Schmiedeeisernes sowie alte Skulpturen. Eintrittsgeld wird für diese kleine Parkanlage nicht verlangt, man kann direkt am Flussufer entspannen und verweilen. Außer uns war eine Dame, die auf einer Bank sitzend in ihr Buch vertieft war, anwesend. Welch herrliche Ruhe!

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 15. August 2018

“Mürbs” in Eberbach am Neckar

Eberbach liegt etwas östlich von Heidelberg am Neckar in der Region Rhein-Neckar-Odenwald. Unter anderem gibt es Reste einer mittelalterlichen Stadtmauer und vier altertümliche Türme zu sehen. Unten zum Beispiel ein Foto des Pulverturms. Im Neckartal finde ich den Neckar immer besonders idyllisch und sehenswert. So auch hier. Nach einem Stadtbummel besuchen wir unser Lieblingscafé Reichspost mit seinen unzähligen Bildern und Spiegeln und genießen jeder ein Stück Kuchen. Darüber hinaus gibt es kleine “Kaffeestückchen”, die hier (wie in meinem Elternhaus) als “Mürbs” bezeichnet werden - unerwartete Erinnerungen. Der Konditormeister ist nett und lustig und seine Erzeugnisse oberlecker.

 

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 13. August 2018

Karla Kunstwadl bereist Deutschlands Osten

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl wurde von Margit auf eine Wohnmobilreise in den Osten Deutschlands eingeladen. Absolutes Neuland für Karla – und auch für mich, die ich hinterher Margits Bilder (hoffentlich richtig) sortiert und hier eingestellt habe. Die Fotos und schönen Collagen stammen ohne Ausnahme von Margit.

Im nächsten Bild sehen wir Karla in Bad Schlema. Der Kurort liegt im Erzgebirge und ist als Radonheilbad bekannt. Es gibt einen Kurgarten und für ornithologisch Interessierte eine Greifvogelwarte. Auf dem Foto sieht man Karla Auge in Auge mit einem Seeadler. Mutig, Frau Kunstwadl!

Karla Kunstwadl am Forstteich bei Lindenau an der Silberstraße im Sächsischen Erzgebirge. Auch bei einer Bildungsreise gehört Erholung unbedingt mit dazu. Du hast es dir redlich verdient, Karla!


Mal kurz nach Oberfranken/Bayern. Schwarzenbach am Wald liegt im Naturpark Frankenwald. Es wird entlang des Skulpturenweges gewandert. Am Ende des Weges geht Karla Kunstwadl in die Heidelbeeren und wird fündig, hurra. Jetzt wird die Beere aber mit beiden Händen festgehalten, damit sie nicht entwischen kann. Das reicht aber nicht für eine Konfitüre, Frau Kunstwadl!

 


Die Unstrut entspringt im Thüringen und mündet bei Naumburg in die Saale. Hier wagt sich Karla ins Paddelboot. Sportlich, sportlich, Karla!


Zu Dresden braucht man nicht viel zu sagen: Hauptstadt des Freistaates Sachsen, an der Elbe gelegen, Residenzschloss mit Dresdner Zwinger, Frauenkirche, Semperoper. Vieles davon hat Frau Kunstwadl gesehen, nur für den Dresdner Stollen (*namnam*) war es nicht die richtige Jahreszeit. Übe dich in Geduld, Frau Kunstwadl!

 

Sie gehört unbedingt dazu: die Wartburg in Thüringen, hoch über der Stadt Eisenach gelegen. Hier versteckte sich der Reformator Martin Luther als „Junker Jörg“ und übersetzte das Neue Testament in nur 11 Wochen aus dem Altgriechischen ins Deutsche. Hättest du das auch so schnell hingekriegt, Karla?

 


Fotos und Collagen: Margit H.

Freitag, 10. August 2018

Mit Karla Kunstwadl in Bad Wörishofen

Nachdem es unserem Reisemurmeltier Karla Kunstwadl in Bad Wörishofen so gut gefallen hatte (Klick HIER), wurde sie von Volker & Julia erneut dorthin mitgenommen und verbrachte schöne Tage in der Kneippstadt mit Wassertreten, Essen & Trinken, Heilpflanzen und Kunst im Kurpark. Auch der Ausflug zum Kloster Irsee (die drei letzten Bilder) inkl. Brauereimuseum (Bild: Flaschenspüler- und -füllerei) hat ihr gut gefallen. Die Fotos stammen dieses Mal nicht von mir, sondern von V&J.

 


Alle Bilder von V&J

Sonntag, 5. August 2018

DIE Feldwies oder: Der Chiemsee mal von der anderen Seite

Übersee ist eine Gemeinde im oberbayrischen Landkreis Traunstein und liegt am Südufer des Chiemsees. Ein Ortsteil von Übersee nennt sich “die Feldwies” (der Artikel gehört unbedingt mit dazu). “Die Feldwies” ist einerseits der Name der Halbinsel, die in den Chiemsee hineinreicht - andererseits heißt auch der Ort im Süden dieser Halbinsel “die Feldwies“. Gar nicht so unkompliziert. Hier ein paar Impressionen von der Feldwieser Bucht:

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 4. August 2018

Traunstein

Zum Frühstück nach Traunstein. Wir sitzen in einem Café auf dem Stadtplatz zwischen St.-Oswald-Kirche und Jacklturm. Im historischen Stadtkern liefert das Hofbräuhaus Traunstein noch ganz traditionell das Bier mit Pferdekutschen aus.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 2. August 2018

Reiben, drehen und walzen mit Karla Kunstwadl

Das Freilichtmuseum in Amerang zeigt oberbayrische Bauernhöfe und Handwerksgebäude der letzten 500 Jahre. Alle Häuser der Anlage sind Originale, die mit großem Arbeitseinsatz an ihrem ursprünglichen Standort zerlegt, abgebaut und auf dem Museumsgelände wieder aufgebaut wurden. Hier liegen sie nun in schöner ländlicher Umgebung zwischen Gärten und Streuobstwiesen. Gerade im Sommer laden die Gemüse- und Blumengärten zum Besichtigen und Verweilen ein. Das Museum legt Wert darauf, dass auch historische Gemüse-, Getreide- und Obstsorten, die heute fast in Vergessenheit geraten sind, wieder in Erinnerung gerufen werden.

Wir besichtigen u. a. die Furthmühle, die 1896 in Rudelzhausen (Landkreis Freising) gebaut wurde. Der Zustand der Mühle, wie wir sie heute in Amerang vorfinden, spiegelt die 1950er-Jahre wider. Im Gebäude ist die Wohnung des Müllers und seiner Familie untergebracht, in der Mahlstube gibt es drei Mahlstühle, die mit Wasserkraft betrieben wurden. Im Ergeschoss zeigt eine kleine Ausstellung “Getreidesorten und deren Verarbeitung”.

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl durfte an Modellen verschiedenen Mahlgänge (reiben, drehen, walzen) ausprobieren. Reibsteine gehören zu den ersten Werkzeugen der Menschheit und sind die ältesten Vorläufer der Mühlen. Bild 2 zeigt einen feststehenden Bodenstein, auf dem der bewegliche Läuferstein gedreht wird. Mahlmaschinen mit Walzen (drittes Foto) haben sich in Mitteleuropa ab circa 1850 durchgesetzt.

Vom Korn zum Mehl.
Karla Kunstwadl reibt …

 
… dreht …


… und walzt.


Alte Getreidesorten - Roter und weißer Emmer:


Champagner-Roggen:


Zur Belohnung darf Karla auch mal von der Auszognen abbeißen.
(Auszogne oder Knieküchle sind eine bayrisch-östereichische Schmalzgebäck-Spezialität aus Weizenmehl und Hefe)


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 31. Juli 2018

Pizza Napoletana & Pizza Vegetariana

Zwei Wochen Chiemseeurlaub mit fast immer sonnigem Wetter und nur 1 Gewitter- und Regentag. Dass dieser Tag genau auf den Termin fallen musste, an dem wir direkt am See eine Pizza essen wollten, war Pech. Gerade als wir Richtung “Al Dente” aufbrachen, wurde es dunkel und dunkler, es begann zu grummeln und ein paar Blitze waren auch zu sehen. Also schnell den Schirm geschnappt und sich eilig zur Pizzeria begeben, wo in den Innenräumen schon fast alles besetzt oder reserviert war. Die beiden Pizzen waren zum Glück lecker wie gewohnt und als wir das Restaurant verließen, saßen schon wieder einige Mutige (oder Raucher) draußen im Freien am See und bewunderten den goldfarbenen Sonnenuntergang.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 29. Juli 2018

Kirche St. Margareta zu Baumburg

Das Kloster Baumburg ist ein ehemaliges Chorherrenstift. Die Gründung des Stifts “St. Margareth zu Baumburg” geht auf das Jahr 1108 zurück. Nach zahlreichen Um- und Neubauten sowie Restaurierungen ist die heutige Kirche St. Margareta entstanden. Die beiden typischen Zwiebelchen erhielten die Zwillingstürme erst im 17. Jahrhundert. Auf dem ehemaligen Klostergelände findet man unter anderem das Pfarrhaus, die Klosterbrauerei Baumburg, das Gasthaus Braustüberl, ein Kräutergärtlein und den kleinen Goldfischteich, in dem sich Kirche samt Zwiebeltürmchen so hübsch spiegeln. Ein schönes Fotomotiv! Wie oft ich diese Spiegelungen im Laufe der Jahre abgelichtet habe, kann ich gar nicht mehr sagen. - Übrigens weist eine Infotafel darauf hin, dass durch das Klostergelände der 48. Breitengrad verläuft. - Auf der schattigen Terrasse des Klosterstüberls freuen wir uns an einem Kaffee und einem köstlichen Mascarpone-Himbeer-Kuchen.

 

 

 

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 28. Juli 2018

Der Jachthafen in Seebruck

Im kleinen Jachthafen in Seebruck am Chiemsee kann man zahlreiche Segelboote und einige Jachten bestaunen - oder ein Boot mieten und selbst in See stechen. Die Atmosphäre ist, zumal wenn der Himmel wolkenlos blau ist, fast maritim zu nennen. Hier einige Impressionen:


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 27. Juli 2018

Frischkäsebrezen und Nussbeugerl

Beim Bäcker Stumhofer in Chieming, wo man auch gutes Vollkornbrot kaufen kann, gibt es auf der kleinen Terrasse Kaffee und Brezen. Dieses Mal haben wir uns als Belag Frischkäse mit ganz viel Schnittlauch ausgesucht, lecker. Für den Nachmittag werden unsere seit vielen Jahren beliebten Nussbeugerl und Muesli-Schnitten mitgenommen. Ein Chiemsee-Urlaub ohne Nussbeugerl: unvorstellbar :-)

Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 26. Juli 2018

“Oberförsterswittwe” Katharina Thoma

Die Kirche St. Thomas und St. Stephan in Seebruck liegt mit ihrem kleinen Friedhof wirklich wunderschön - inklusive Blick auf den Chiemsee. Auf dem kleinen Friedhof findet man neben den für die Region typischen schmiede- bzw. gusseisernen Grabkreuzen auch die Ruhestätte der “Oberförsterswittwe” Katharina Thoma, der Mutter des Schriftstellers Ludwig Thoma, der u.a. die bereits HIER erwähnten “Lausbubengeschichten” schrieb.


Foto (s): Brigitte Stolle

Römergarten Seebruck am Chiemsee

Gegenüber des Römermuseums BEDAIUM in Seebruck am Chiemsee befindet sich der so genannte Römergarten, ein kleines Areal mit Ruhebank, das Pflanzen und Sträucher zeigt, die schon die “alten Römer” in ihren Gärten kultivierten. Die Römer haben uns ja nicht nur die Reben und damit den Wein beschert, sondern viele unserer heutigen Nutz- und Zierpflanzen gehen auf sie zurück: Rosen und andere schöne Blumen, aber auch zahlreiche Hülsenfrüchte und Gemüsesorten, Apfel-, Kirsch-, Walnuss- und Edelkastanienbäume haben wir ihnen zu verdanken. Der Römergarten in Seebruck ist recht klein, aber mit Infotafeln ausgestattet - und man kann auf einer Bank zwischen blühenden Rosen sitzend entspannt auf den Chiemsee gucken. Sehr hübsch.


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 24. Juli 2018

Hohenaschau & Kampenwandseilbahn

Hohenaschau ist ein Ortsteil von Aschau im Chiemgau. Das Schloss Hohenaschau ist aus einer Höhenburg entstanden und liegt oberhalb des Ortes auf dem Rücken eines Felsens. Jahrhunderte lang im Besitz der adeligen Familie Hohenaschau, dient das Schloss heute als Erholungs- und Ferienheim.

Die Kampenwandseilbahn fährt mitten hinein in die Chiemgauer Bergwelt. Die Kampenwand gilt als DER Aussichtsberg im Chiemgau. In circa 1.500 Meter Höhe hat man einen unvergesslichen Blick auf den Chiemsee. Mit den bunten 4-Personen-Gondeln beträgt die Fahrtzeit nach oben eine gute Viertelstunde. In diesem Jahr haben wir nur ein paar Fotos von der Aschauer Talstation aus gemacht. Im Oktober 2015 waren die langsam im Nebel verschwindenden Gondeln ein interessantes Fotomotiv: HIER.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 23. Juli 2018

Von Hittenkirchen nach Aschau im Chiemgau

Von Hittenkirchen geht es weiter nach Aschau. Es handelt sich im Folgenden um “Unterwegsbilder“, die aus dem fahrenden Auto heraus entstanden sind. Lichtreflexe auf der Frontscheibe waren nicht immer zu vermeiden. Zu sehen ist dort unter anderem die Kampenwandbahn und Schloss/Burg Hohenaschau.

Fahrt von Hittenkirchen nach Aschau:


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 22. Juli 2018

Unser Picknick-Plätzchen in Hittenkirchen mit Chiemseeblick

Hittenkirchen ist ein Ortsteil von Bernau am Chiemsee. Auf einer Anhöhe steht eine kleine Kapelle, deren Name ich leider noch nicht herausbekommen habe. Einen Parkplatz gibt es auch. Wenn man eine der wenigen Bänke oder gar den einzigen Tisch hier oben ergattern konnte, hat man beim Picknicken einen unvergleichlichen Blick auf den Chiemsee. In diesem Jahr war während unserer Anwesenheit kein Mensch zu sehen, der Tisch war frei - aber unser Picknick hatten wir in der Ferienwohnung liegen lassen. Also: ärgern, Blick genießen und sich wieder freuen. - In Hittenkirchen hatte übrigens die Schauspielerin Elisabeth Flickenschild (1905-1977) bis 1976 ein Pferdegestüt mit Landwirtschaft. Hier ist sie auch begraben. Das ist in jedem Reiseführer nachzulesen. Bloß, wer kennt diese Dame heute noch? Ich habe sie in Kleists “Der zerbrochene Krug” gesehen und natürlich in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten (als die Tante mit dem Papagei).

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 21. Juli 2018

Heute frisch geräucherte Fische, dazu ein bayerisches Bier

In Bayern gibt es viele auch kleine und kleinste Brauereien, Braustätten und Hausbrauereien. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren es noch 30.000. Laut statistischem Bundesamt sind es heute immer noch über 600. Die meisten davon findet man in Franken, das sich durch die größte Brauereidichte der Welt auszeichnet, aber auch in unserer Urlaubsregion am Chiemsee - ob Landkreis Traunstein oder Landkreis Rosenheim oder … man wird fündig und wenn man wollte, könnte man an jedem Urlaubstag ein anderes bayerisches Bier verkosten. Lecker und süffig sind sie alle. Ein frisch geräucherter Fisch, z. B. aus dem Chiemsee, schmeckt wunderbar dazu.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 20. Juli 2018

Waging

Waging am See ist ein hübscher Ort im Landkreis Traunstein. Direkt am Waginger See liegt Waging am See allerdings nicht. Ich schätze eine Entfernung von 2 Kilometern Luftlinie. Vor Kurzem sah man im Fernsehen eine Reportage aus den 60er-Jahren. Es wurde berichtet, dass Seen bei den Touristen so beliebt waren, dass man “Waging” kurzerhand in “Waging am See” umgetauft hatte. Siehe auch: Waging an einem trüben Oktobertag und Bajuwarenmuseum - Fehlanzeige.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 19. Juli 2018

Stille Nacht in Oberndorf

Ein komisches Gefühl ist es schon, mitten im heißen Juli einen Blog-Eintrag zu einem Weihnachtslied zu machen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir vor einigen Jahren im österreichischen Oberndorf (Bundesland Salzburg) unterwegs waren und ich plötzlich das Hinweisschild auf die “Stille-Nacht-Kapelle” entdeckte. Was war denn das? Kannst du noch mal zurückfahren?, sagte ich zu meinem Mann - und wir waren dem Ursprung des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes “Stille Nacht, heilige Nacht” ganz nahe. Am 24. Dezember 1818 ist das Werk in der St. Nikolaus-Kirche, die seinerzeit hier stand, erstmals aufgeführt worden. Später wurde zu Ehren des Liedes und seiner Urheber die Stille-Nacht-Kapelle am Stille-Nacht-Platz erbaut. Der Text des Liedes stammt von Josef Mohr, die Melodie von Franz Xaver Gruber. Erst seit 1995 weiß man, dass Text und Melodie nicht am selben Ort (also in Oberndorf) entstanden sind, sondern dass Herr Mohr seinen Text 1816 in Mariapfaff verfasste, wo es seit 2002 ebenfalls ein Stille-Nacht-Museum gibt - und in Salzburg sowieso.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 18. Juli 2018

Salzachschleife

Blick von Oberndorf (Österreich) nach Laufen (Deutschland). Ich kenne die Saarschleife, die Neckarschleife - nun auch die Salzachschleife. Idyllisch sieht das aus. Die imposante Brücke, die beide Orte miteinander verbindet, habe ich HIER gezeigt.

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 17. Juli 2018

Schloss Pertenstein, am Ufer der Traun gelegen

Chiemsee-Urlaub 2018. Das Schloss Pertenstein ist ein Wasserschloss und liegt idyllisch am Ufer der Traun. Im Jahr 1290 wurde es als kleiner Adelssitz erbaut. Das über 700 Jahre alte Schmuckstück erfuhr vor einigen Jahren eine umfangreiche Restaurierung und ist heute eine beliebte Kulisse für privaten Feiern und “Events” aller Art, für Hochzeiten, Jubiläen, Kunstmärkte, Ausstellungen und Aufführungen.


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 16. Juli 2018

Eis in Traunreut

Von der Stadt Traunreut weiß ich (im Gegensatz zu Traunstein) nicht viel zu berichten, außer dass sie erst nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist und ihr Name “Rodung an der Traun” bedeutet. Ich weiß jedoch, dass es dort ein Eiscafé mit besonders leckerem Eis gibt.


Foto (s): Brigitte Stolle

Keltengehöft Stöffling

Chiemsee-Urlaub 2018. Allzu viel wissen wir nicht über die Kelten; sie gelten als „geheimnisvolles“ Volk. Es gibt keine schriftlichen Überlieferungen und die archäologischen Ausgrabungen und Funde sind im Vergleich zu anderen Kulturen eher dürftig. Das kleine keltisch-römische Freilichtmuseum, das 2007 im Weiler Stöffling bei Seebruck (Römermuseum Bedaium) so realistisch wie möglich errichtet wurde, steht nicht zufällig an dieser Stelle, sondern es wurden hier Tausende keltischer Münzen aus Gold, Silber und anderen Metallen sowie mehrere Fibeln gefunden. Dadurch konnte man einen ungefähren Besiedelungszeitrum von 250 bis 30 vor unserer Zeitrechnung eingrenzen. Wie sieht dieses Keltengehöft aus? Innerhalb eines Flechtwerkzaunes stehen vier Blockgebäude aus Rundhölzern, die die Lebensbereiche Wohnen, Vorrats- und Tierhaltung widerspiegeln. Stroh- bzw. Schilfdächer passen zu der Nähe des Flusses Alz sowie zum Getreideanbau, der neben der Viehzucht und der Jagd die Lebensgrundlage der Bevölkerung bildeten. Daneben findet man Schindeldächer, zum Teil mit Steinen beschwert, um bei Stürmen und Unwettern ein Abrutschen der Schindeln zu verhindern. Die Kelten gelten als geschickte Handwerker, sie konnten Holz durch Meißeln, Sägen und Bohren bearbeiten, auch der Gebrauch von Eisen war ihnen nicht fremd: Neben Holz- wurden auch Eisennägel gefunden, Balken wurden durch Eisenklammern zusammengehalten. Die der Keltenzeit nachempfundenen Gebäude wurden übrigens von motivierten SchülerInnen der Traunsteiner Berufsschule unter fachlicher Anleitung in mühevoller Handarbeit und viel Liebe zum Detail aufgebaut.

Umso trauriger ist, was ich beim Schreiben dieser Zeilen zufällig herausfand. Noch vor wenigen Wochen haben wir das Keltengehöft Stöffling besichtigt. Ende Juni / Anfang Juli 2018 wurde das Freilichtmuseum vom Stamm der Vandalen heimgesucht. Nach Rattenart (Entschuldigung an alle Ratten) kamen diese im Dunkel der Nacht und verschwanden nach ihrem Wüten unerkannt, wobei sie neben Bierflaschen-Scherben einen Sachschaden von rund 4.000 EUR hinterließen.

 

 

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 15. Juli 2018

“Unsere” Rosenterrasse

Chiemsee-Urlaub 2018. Direkt vor der Ferienwohnung: der Garten mit Freisitz und prachtvoller Rosenhecke. Mitten in den Rosen sitzt Karla Kunstwadl, unser Reisemurmeltier, mit einer Mozartkugel. Schließlich ist Salzburg nicht weit. Die Rosen duften in der Sonne und wir freuen uns, ausgerechnet zur Rosenblüte hier zu sein.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 13. Juli 2018

Im und um Kloster Seeon herum

Langeweile kommt keine auf beim Besuch der Klosteranlage in Seeon. Auf kleinem Raum wird einiges geboten: Kirchenbesichtigungen - Kunstgenuss - Spazierwege rund um den Seeoner Klostersee - Dauer- und Sonderausstellungen - der Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg - Restaurant - Einkauf im Klosterstüberl - Kaffee und Kuchen (hier: Aprikosenstrudel) auf der Seeterrasse - ein russisch-orthodoxer Friedhof - viele Ruhepunkte im Grünen …


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 12. Juli 2018

Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg bei Kloster Seeon

Der Bildhauer Heinrich Kirchner ist uns in unseren Chiemsee-Urlauben schon oft über den Weg gelaufen. Rund um den Seeoner Klostersee führt der Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg, der einige Werke von ihm zeigt.

Hilfe, eine Ratte !

 
Jemand hat Kirchners “Mann im Boot” eine Kappe aufgesetzt:

Seeon Kloster Klosterkirche Klostersee Rundweg Umrundung Spaziergang Herbst Oktober Mozart Mozartradweg Mozarteiche Heinrich Kirchner Mann im Boot Naturschutzgebiet Lebensraum Eiszeitsee Niedermoor Kirche St. Maria Herbstfarben Herbstblätter Klostergarten Kräutergarten Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Der Kirchner-Skulpturenweg führt bis Seebruck:

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015Die Werke des Bildhauers Heinrich Kirchner (1902 - 1984), monumentale Bronzefiguren, enthalten häufig religiöse Botschaften. Oft nehmen seine Figuren mit nach oben gestreckten Armen und Händen Kontakt zum Himmel auf. Kirchner liegt auf dem kleinen Friedhof der Fraueninsel begraben. 

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 11. Juli 2018

Der Tisch ist ein Floß

Jedes Mal, wenn wir an den Chiemsee fahren, sind wir schon vorher ganz neugierig darauf, welche Ausstellung sich das Kloster Seeon dieses Mal für Gäste, Einheimische und Touristen ausgedacht hat und wie das Thema aufbereitet wurde. Bislang sind wir noch nie enttäuscht worden. Das aktuelle Projekt heißt: “Der Tisch ist ein Floß - eine Geschichte in Skulpturen vom Andreas Kuhnlein” und ist von April bis Oktober 2018 täglich zu sehen.

 


Eigentlich haben Murmeltiere auf Skulpturen nichts verloren !!!

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 6. Juli 2018

Tittmoning im Rupertiwinkel

Tittmoning liegt im so genannten “Rupertiwinkel” in Oberbayern. Auch hier gibt es eine Salzachbrücke, die Deutschland mit Österreich (Ostermiehting) verbindet. Über dem großen Stadtplatz von Tittmoning, einer der größten der Region, mit seinen schmucken Häuserfassaden im Inn-Salzach-Stil, prangt die Burg Tittmoning (rund 1150). Wahrzeichen der Stadt ist der Storch. Der Storchenbrunnen auf dem Stadtplatz zeigt Meister Adebar im Kampf mit einer Schlange und steht als (antikes) Symbol für Weiß und Schwarz, Gut und Böse, Vernunft und Leidenschaft, wobei das Gute (Storch) über das Böse (Schlange) siegt. Ein schönes Märchenbild!


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 5. Juli 2018

Die Salzbachbrücke verbindet Deutschland mit Österreich

Diese Salzachbrücke verbindet Laufen (Deutschland) mit Oberndorf (Österreich). Fertig gestellt wurde die Pylonbrücke im Jahre 1903 unter Kaiser Franz Joseph I.

Wir fahren von Laufen (DE) nach Oberdorf (A) …


… und wieder zurück:


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 4. Juli 2018

Freundliche Einladung

Rund um den Chiemsee gibt es so viel zu entdecken, zu besuchen, zu besichtigen, dass zwei oder drei Wochen Urlaub niemals ausreichen. Im Siegsdorfer Mammutmuseum waren wir beim letzten Mal und schon ganz oft zuvor … dieses Jahr haben wir es ausfallen lassen. Obwohl es die freundliche Einladung/Aufforderung einem nicht gerade leicht macht, einfach so vorbeizufahren.


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 3. Juli 2018

Nicht ohne Trachtengwand

Chiemsee-Urlaub 2018. Ob kirchliche Prozessionen oder festliche Umzüge. Das “Trachtengwand” gehört immer dazu.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 2. Juli 2018

Urlaubsgrüße vom Chiemsee

Zuerst gibt es zur Stärkung Kaffee und einen Zwetschgenkuchen mit Sahne …

… dann werden Ansichtskarten geschrieben und gezeichnet
(der Zeichner ist übrigens mein Mann).

Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 1. Juli 2018

Russisch-orthodoxer Friedhof bei St. Walburgis in Seeon

Seeon am Seeoner Klostersee. Hauptziel ist die ehemalige Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Lambert. Sehr sehenswert finde ich auch die Nebenkirche St. Walburgis, deren Deckengewölbe aus wertvollen Pigmenten hergestellte Fresken aus dem späten 16. Jahrhundert zeigt. Etwas Besonderes ist der kleine Friedhof, der St. Walburgis umgibt. Er diente dem russischen Adelsgeschlecht derer von Leuchtenberg als Begräbnisstätte und wurde früher Russenfriedhof genannt. Davon zeugen die russisch-orthodoxen Grabkreuze und Grabmale.

Mehr Texte und Fotos vom Oktober 2015: HIER

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Dampfersteg in Chieming am Chiemsee

Wohin soll es heute gehen? Zur Herreninsel mit Schloss Herrenchiemsee von König Ludwig II.? Oder zur romantisch-verwinkelten Fraueninsel mit Benediktinerinnenkloster und den vielen Fischern, bei denen man zünftig frische Räucherfische genießen kann? Möglich ist auch die große Chiemseerundfahrt. Schiffe zu den Inseln fahren in Prien, Bernau, Gstadt, Seebruck, Übersee und Chieming ab. Wir befinden uns hier mit Karla Kunstwadl am Dampfersteg in Chieming. Die weiße Chiemseeflotte fährt heute mit modernen motorbetriebenen Schiffen in verschiedenen Größen. Der einzige “Dampfer” ist der historische Schaufelraddampfer Ludwig Feßler aus dem Jahre 1926, der bei den Fahrgästen ganz besonders beliebt ist. Allerdings endete dessen Dampfzeit 1972, als er auf Dieselantrieb umgerüstet wurde. Schön ist er nach wie vor.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 29. Juni 2018

Mit Karla im Rucksack durchs Hochmoor

Nicht weit vom Chiemsee entfernt, in der Nähe von Grassau, liegt das Naturschutzgebiet “Kendlmühlfilzn“, eines der größten Hochmoore in bayrischen Raum. Früher war der Chiemsee um einiges größer. Seine Verlandung führte zur Entstehung dieser Landschaftsform. Durch abgestorbene Pflanzen entstand im Laufe der Zeit eine Torfmasse, die bis in die 80er-Jahre als Düngemittel abgebaut und dabei Teile des Moores zerstört wurde. Die Bürgerinitiative “Rettet die Kendlmühlfilzen” erreichte, dass man dieser einzigartigen Landschaft endlich ihren Frieden ließ. Heute führen lediglich einige Spazierwege und ein “Moorerlebnis-Rundweg” durch die “Filze“, der bayerische Begriff für “Hochmoor“. Auch vor Ort ist die Schreibweise nicht einheitlich, neben “Filze” und “Filzen” findet man häufig auch “Filzn”. Hochmoore werden (im Gegensatz zu Niedermooren) nur durch Niederschläge gespeist und deshalb auch “Regenmoore” genannt. Pflanzen, die in dieser kargen und überlebensfeindlichen Übergebung existieren wollen, müssen hochspezialisiert sein und sind oft wahre Hungerkünstler. Die Lebensbedingungen sind extrem, Pflanzen existieren zum Teil auf sauren Böden und im sauerstoffarmen Milieu. Hier habe ich bereits einige typische Pflanzen des Hochmoors in getrockneter Form gezeigt. Einige Beispiele: Torfmoos, Sonnentau, Wollgras, Besen- und Rosmarinheide, Heidel-, Moos-, Rauschbeere. An Bäumen sind Moor-Birken, Fichten, (Latschen-) Kiefern zu nennen.

Mit Reisemurmeltier Karla Kunstwadl im Rucksack begehen wir den Rundweg “Moorerlebnis Kendelmühlfilze”. Beim Museum Salz & Moor überquert man die B 305 (Deutsche Alpenstraße), folgt einem Feldweg und befindet sich in 5 Minuten am Moorerlebnis-Rundweg.

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl --- Moorerlebnis-Rundweg Kendlmühlfilze bei Grassau, Nähe Chiemsee ... Fotos: Brigitte Stolle 2018

Karla ist doch kein Hund! Sie geht nicht an der
Leine,
sondern ist stets im Rucksack mit dabei.

 

 

 Siehe auch: Zartes im Hochmoor - Flora (und ein bissl Fauna) in der Kendlmühlfilzn - Seebruck am Chiemsee (Gramsenfilze)


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 28. Juni 2018

Waldbeeren-Eis im Museumscafé Klaushäusl

Zum Naturschutzgebiet und Moorerlebnis-Rundweg “Kendlmühlfilze(n)” gehört das Museum Salz & Moor, ein Industriedenkmal aus dem Jahr 1920. Man kann sich unter anderem über Pflanzen und Tiere der Hochmoore informieren, eine in Europa einmalige Torfpresse besichtigen und die Moorleiche Rosalinde (in Nachbildung) bestaunen. Zum Museum gehört das kleine Museumscafé Klaushäusl mit Kuchenangebot. Bei unserem Besuch war es sehr warm. Vor dem Moor-Rundweg war uns nach einer Erfrischung. An diesem Tag gab es selbst gemachtes Waldbeeren-Eis, das ich unbedingt probieren musste. War es Einbildung oder schmeckte man das Selbstgemachte tatsächlich heraus? Ich empfand es jedenfalls als das leckerste Eis des Urlaubs.


Foto (s): Brigitte Stolle

Zartes im Hochmoor

Bei unseren bislang 18 Chiemsee-Urlauben haben wir uns meist für den September/Oktober entschieden. Nur drei Mal hatten wir im (Früh)sommer (Mai/Juni/Juli) die Gelegenheit, die Wattebäusche der fruchtenden Wollgräser zu bewundern, die sich auf sumpfigem Untergrund wohlfühlen. Man findet sie in Moorgebieten wie z. B. in der Kendlmühlfilze, einem Hochmoor südlich des Chiemsees. Bei den weichen Wollkugeln handelt es sich nicht um Blüten, sondern es sind die Samenstände mit den langen, weißen, seidigen Haaren, die der Sommerwind schließlich zwecks Vermehrung mitsamt der reifen Früchte davonbläst. Wer zur rechten Zeit kommt, findet im Moor wunderschöne weiße Teppiche vor, soweit das Auge reicht.

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 27. Juni 2018

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau

Chiemsee-Urlaub 2018. Mitten im Ort Grassau steht die rund tausend Jahre alte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Ihr Ursprung ist romanisch. Durch mehrere Umbauten findet man darüber hinaus Baustile der Gotik, des Barocks und des Rokokos. Auch die Jahrhunderte alten Malereien im Kircheninnenraum machen die Kirche zu einer Besonderheit. Das letzte Mal waren wir im Jahr 2015 hier. Damals trafen wir in der stillen und menschenleeren Kirche einen tschechischen Restaurator, der sich über interessierte Besucher freute und bereitwillig und begeistert Auskünfte über seine Arbeit erteilte. Drei Fotos des großen Deckengemäldes, das damals restauriert wurde, zeige ich weiter unten.

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 25. Juni 2018

Ruhpolding ohne das Dorfcafé Milchalm :-(

Ruhpolding 2018. Ach, unser “Dorfcafé Milchalm” gibt es nicht mehr. Man muss sich daran gewöhnen, dass man ständig Cafés und Restaurants verliert, auf die man sich schon lange vor dem Urlaub gefreut hat. Seit vielen Jahren sind wir in jedem Chiemsee-Urlaub einmal nach Ruhpolding gefahren und haben Milchreis mit Zimt oder mit frischen Früchten bestellt, Quarkspeisen gegessen, die man nicht überall bekommt … von den Kuchenspezialitäten und Mehlspeisen mit bayrisch-österreichischer Tradition ganz zu schweigen. Es gab Bio-Erdbeer-Buttermilch von der Alm oder an kühlen Herbsttagen heiße Milch mit Honig. Und nun? Es ist ein Skistiefel-Verleih geworden. Um diese Jahreszeit natürlich geschlossen. Sehr schade. Es gibt irgendwie keinen Grund mehr, nach Ruhpolding zu fahren.

Unser Murmeltier Karla erschrickt über die Murmeltiersalbe, die hier überall angeboten wird. Wie die denn genau gewonnen und hergestellt werde, will sie wissen. Wir verraten es ihr lieber nicht …


Foto (s): Brigitte Stolle