Freitag, 27. Juli 2018

Frischkäsebrezen und Nussbeugerl

Beim Bäcker Stumhofer in Chieming, wo man auch gutes Vollkornbrot kaufen kann, gibt es auf der kleinen Terrasse Kaffee und Brezen. Dieses Mal haben wir uns als Belag Frischkäse mit ganz viel Schnittlauch ausgesucht, lecker. Für den Nachmittag werden unsere seit vielen Jahren beliebten Nussbeugerl und Muesli-Schnitten mitgenommen. Ein Chiemsee-Urlaub ohne Nussbeugerl: unvorstellbar :-)

Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 26. Juli 2018

“Oberförsterswittwe” Katharina Thoma

Die Kirche St. Thomas und St. Stephan in Seebruck liegt mit ihrem kleinen Friedhof wirklich wunderschön - inklusive Blick auf den Chiemsee. Auf dem kleinen Friedhof findet man neben den für die Region typischen schmiede- bzw. gusseisernen Grabkreuzen auch die Ruhestätte der “Oberförsterswittwe” Katharina Thoma, der Mutter des Schriftstellers Ludwig Thoma, der u.a. die bereits HIER erwähnten “Lausbubengeschichten” schrieb.


Foto (s): Brigitte Stolle

Römergarten Seebruck am Chiemsee

Gegenüber des Römermuseums BEDAIUM in Seebruck am Chiemsee befindet sich der so genannte Römergarten, ein kleines Areal mit Ruhebank, das Pflanzen und Sträucher zeigt, die schon die “alten Römer” in ihren Gärten kultivierten. Die Römer haben uns ja nicht nur die Reben und damit den Wein beschert, sondern viele unserer heutigen Nutz- und Zierpflanzen gehen auf sie zurück: Rosen und andere schöne Blumen, aber auch zahlreiche Hülsenfrüchte und Gemüsesorten, Apfel-, Kirsch-, Walnuss- und Edelkastanienbäume haben wir ihnen zu verdanken. Der Römergarten in Seebruck ist recht klein, aber mit Infotafeln ausgestattet - und man kann auf einer Bank zwischen blühenden Rosen sitzend entspannt auf den Chiemsee gucken. Sehr hübsch.


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 24. Juli 2018

Hohenaschau & Kampenwandseilbahn

Hohenaschau ist ein Ortsteil von Aschau im Chiemgau. Das Schloss Hohenaschau ist aus einer Höhenburg entstanden und liegt oberhalb des Ortes auf dem Rücken eines Felsens. Jahrhunderte lang im Besitz der adeligen Familie Hohenaschau, dient das Schloss heute als Erholungs- und Ferienheim.

Die Kampenwandseilbahn fährt mitten hinein in die Chiemgauer Bergwelt. Die Kampenwand gilt als DER Aussichtsberg im Chiemgau. In circa 1.500 Meter Höhe hat man einen unvergesslichen Blick auf den Chiemsee. Mit den bunten 4-Personen-Gondeln beträgt die Fahrtzeit nach oben eine gute Viertelstunde. In diesem Jahr haben wir nur ein paar Fotos von der Aschauer Talstation aus gemacht. Im Oktober 2015 waren die langsam im Nebel verschwindenden Gondeln ein interessantes Fotomotiv: HIER.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 23. Juli 2018

Von Hittenkirchen nach Aschau im Chiemgau

Von Hittenkirchen geht es weiter nach Aschau. Es handelt sich im Folgenden um “Unterwegsbilder“, die aus dem fahrenden Auto heraus entstanden sind. Lichtreflexe auf der Frontscheibe waren nicht immer zu vermeiden. Zu sehen ist dort unter anderem die Kampenwandbahn und Schloss/Burg Hohenaschau.

Fahrt von Hittenkirchen nach Aschau:


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 22. Juli 2018

Unser Picknick-Plätzchen in Hittenkirchen mit Chiemseeblick

Hittenkirchen ist ein Ortsteil von Bernau am Chiemsee. Auf einer Anhöhe steht eine kleine Kapelle, deren Name ich leider noch nicht herausbekommen habe. Einen Parkplatz gibt es auch. Wenn man eine der wenigen Bänke oder gar den einzigen Tisch hier oben ergattern konnte, hat man beim Picknicken einen unvergleichlichen Blick auf den Chiemsee. In diesem Jahr war während unserer Anwesenheit kein Mensch zu sehen, der Tisch war frei - aber unser Picknick hatten wir in der Ferienwohnung liegen lassen. Also: ärgern, Blick genießen und sich wieder freuen. - In Hittenkirchen hatte übrigens die Schauspielerin Elisabeth Flickenschild (1905-1977) bis 1976 ein Pferdegestüt mit Landwirtschaft. Hier ist sie auch begraben. Das ist in jedem Reiseführer nachzulesen. Bloß, wer kennt diese Dame heute noch? Ich habe sie in Kleists “Der zerbrochene Krug” gesehen und natürlich in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten (als die Tante mit dem Papagei).

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 21. Juli 2018

Heute frisch geräucherte Fische, dazu ein bayerisches Bier

In Bayern gibt es viele auch kleine und kleinste Brauereien, Braustätten und Hausbrauereien. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren es noch 30.000. Laut statistischem Bundesamt sind es heute immer noch über 600. Die meisten davon findet man in Franken, das sich durch die größte Brauereidichte der Welt auszeichnet, aber auch in unserer Urlaubsregion am Chiemsee - ob Landkreis Traunstein oder Landkreis Rosenheim oder … man wird fündig und wenn man wollte, könnte man an jedem Urlaubstag ein anderes bayerisches Bier verkosten. Lecker und süffig sind sie alle. Ein frisch geräucherter Fisch, z. B. aus dem Chiemsee, schmeckt wunderbar dazu.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 20. Juli 2018

Waging

Waging am See ist ein hübscher Ort im Landkreis Traunstein. Direkt am Waginger See liegt Waging am See allerdings nicht. Ich schätze eine Entfernung von 2 Kilometern Luftlinie. Vor Kurzem sah man im Fernsehen eine Reportage aus den 60er-Jahren. Es wurde berichtet, dass Seen bei den Touristen so beliebt waren, dass man “Waging” kurzerhand in “Waging am See” umgetauft hatte. Siehe auch: Waging an einem trüben Oktobertag und Bajuwarenmuseum - Fehlanzeige.


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 19. Juli 2018

Stille Nacht in Oberndorf

Ein komisches Gefühl ist es schon, mitten im heißen Juli einen Blog-Eintrag zu einem Weihnachtslied zu machen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir vor einigen Jahren im österreichischen Oberndorf (Bundesland Salzburg) unterwegs waren und ich plötzlich das Hinweisschild auf die “Stille-Nacht-Kapelle” entdeckte. Was war denn das? Kannst du noch mal zurückfahren?, sagte ich zu meinem Mann - und wir waren dem Ursprung des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes “Stille Nacht, heilige Nacht” ganz nahe. Am 24. Dezember 1818 ist das Werk in der St. Nikolaus-Kirche, die seinerzeit hier stand, erstmals aufgeführt worden. Später wurde zu Ehren des Liedes und seiner Urheber die Stille-Nacht-Kapelle am Stille-Nacht-Platz erbaut. Der Text des Liedes stammt von Josef Mohr, die Melodie von Franz Xaver Gruber. Erst seit 1995 weiß man, dass Text und Melodie nicht am selben Ort (also in Oberndorf) entstanden sind, sondern dass Herr Mohr seinen Text 1816 in Mariapfaff verfasste, wo es seit 2002 ebenfalls ein Stille-Nacht-Museum gibt - und in Salzburg sowieso.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 18. Juli 2018

Salzachschleife

Blick von Oberndorf (Österreich) nach Laufen (Deutschland). Ich kenne die Saarschleife, die Neckarschleife - nun auch die Salzachschleife. Idyllisch sieht das aus. Die imposante Brücke, die beide Orte miteinander verbindet, habe ich HIER gezeigt.

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 17. Juli 2018

Schloss Pertenstein, am Ufer der Traun gelegen

Chiemsee-Urlaub 2018. Das Schloss Pertenstein ist ein Wasserschloss und liegt idyllisch am Ufer der Traun. Im Jahr 1290 wurde es als kleiner Adelssitz erbaut. Das über 700 Jahre alte Schmuckstück erfuhr vor einigen Jahren eine umfangreiche Restaurierung und ist heute eine beliebte Kulisse für privaten Feiern und “Events” aller Art, für Hochzeiten, Jubiläen, Kunstmärkte, Ausstellungen und Aufführungen.


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 16. Juli 2018

Eis in Traunreut

Von der Stadt Traunreut weiß ich (im Gegensatz zu Traunstein) nicht viel zu berichten, außer dass sie erst nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist und ihr Name “Rodung an der Traun” bedeutet. Ich weiß jedoch, dass es dort ein Eiscafé mit besonders leckerem Eis gibt.


Foto (s): Brigitte Stolle

Keltengehöft Stöffling

Chiemsee-Urlaub 2018. Allzu viel wissen wir nicht über die Kelten; sie gelten als „geheimnisvolles“ Volk. Es gibt keine schriftlichen Überlieferungen und die archäologischen Ausgrabungen und Funde sind im Vergleich zu anderen Kulturen eher dürftig. Das kleine keltisch-römische Freilichtmuseum, das 2007 im Weiler Stöffling bei Seebruck (Römermuseum Bedaium) so realistisch wie möglich errichtet wurde, steht nicht zufällig an dieser Stelle, sondern es wurden hier Tausende keltischer Münzen aus Gold, Silber und anderen Metallen sowie mehrere Fibeln gefunden. Dadurch konnte man einen ungefähren Besiedelungszeitrum von 250 bis 30 vor unserer Zeitrechnung eingrenzen. Wie sieht dieses Keltengehöft aus? Innerhalb eines Flechtwerkzaunes stehen vier Blockgebäude aus Rundhölzern, die die Lebensbereiche Wohnen, Vorrats- und Tierhaltung widerspiegeln. Stroh- bzw. Schilfdächer passen zu der Nähe des Flusses Alz sowie zum Getreideanbau, der neben der Viehzucht und der Jagd die Lebensgrundlage der Bevölkerung bildeten. Daneben findet man Schindeldächer, zum Teil mit Steinen beschwert, um bei Stürmen und Unwettern ein Abrutschen der Schindeln zu verhindern. Die Kelten gelten als geschickte Handwerker, sie konnten Holz durch Meißeln, Sägen und Bohren bearbeiten, auch der Gebrauch von Eisen war ihnen nicht fremd: Neben Holz- wurden auch Eisennägel gefunden, Balken wurden durch Eisenklammern zusammengehalten. Die der Keltenzeit nachempfundenen Gebäude wurden übrigens von motivierten SchülerInnen der Traunsteiner Berufsschule unter fachlicher Anleitung in mühevoller Handarbeit und viel Liebe zum Detail aufgebaut.

Umso trauriger ist, was ich beim Schreiben dieser Zeilen zufällig herausfand. Noch vor wenigen Wochen haben wir das Keltengehöft Stöffling besichtigt. Ende Juni / Anfang Juli 2018 wurde das Freilichtmuseum vom Stamm der Vandalen heimgesucht. Nach Rattenart (Entschuldigung an alle Ratten) kamen diese im Dunkel der Nacht und verschwanden nach ihrem Wüten unerkannt, wobei sie neben Bierflaschen-Scherben einen Sachschaden von rund 4.000 EUR hinterließen.

 

 

 
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 15. Juli 2018

“Unsere” Rosenterrasse

Chiemsee-Urlaub 2018. Direkt vor der Ferienwohnung: der Garten mit Freisitz und prachtvoller Rosenhecke. Mitten in den Rosen sitzt Karla Kunstwadl, unser Reisemurmeltier, mit einer Mozartkugel. Schließlich ist Salzburg nicht weit. Die Rosen duften in der Sonne und wir freuen uns, ausgerechnet zur Rosenblüte hier zu sein.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 13. Juli 2018

Im und um Kloster Seeon herum

Langeweile kommt keine auf beim Besuch der Klosteranlage in Seeon. Auf kleinem Raum wird einiges geboten: Kirchenbesichtigungen - Kunstgenuss - Spazierwege rund um den Seeoner Klostersee - Dauer- und Sonderausstellungen - der Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg - Restaurant - Einkauf im Klosterstüberl - Kaffee und Kuchen (hier: Aprikosenstrudel) auf der Seeterrasse - ein russisch-orthodoxer Friedhof - viele Ruhepunkte im Grünen …


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 12. Juli 2018

Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg bei Kloster Seeon

Der Bildhauer Heinrich Kirchner ist uns in unseren Chiemsee-Urlauben schon oft über den Weg gelaufen. Rund um den Seeoner Klostersee führt der Heinrich-Kirchner-Skulpturenrundweg, der einige Werke von ihm zeigt.

Hilfe, eine Ratte !

 
Jemand hat Kirchners “Mann im Boot” eine Kappe aufgesetzt:

Seeon Kloster Klosterkirche Klostersee Rundweg Umrundung Spaziergang Herbst Oktober Mozart Mozartradweg Mozarteiche Heinrich Kirchner Mann im Boot Naturschutzgebiet Lebensraum Eiszeitsee Niedermoor Kirche St. Maria Herbstfarben Herbstblätter Klostergarten Kräutergarten Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Der Kirchner-Skulpturenweg führt bis Seebruck:

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015Die Werke des Bildhauers Heinrich Kirchner (1902 - 1984), monumentale Bronzefiguren, enthalten häufig religiöse Botschaften. Oft nehmen seine Figuren mit nach oben gestreckten Armen und Händen Kontakt zum Himmel auf. Kirchner liegt auf dem kleinen Friedhof der Fraueninsel begraben. 

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015

Seebruck Chiemsee Heinrich-Kirchner-Skulpturenweg Foto Brigitte Stolle Oktober 2015
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 11. Juli 2018

Der Tisch ist ein Floß

Jedes Mal, wenn wir an den Chiemsee fahren, sind wir schon vorher ganz neugierig darauf, welche Ausstellung sich das Kloster Seeon dieses Mal für Gäste, Einheimische und Touristen ausgedacht hat und wie das Thema aufbereitet wurde. Bislang sind wir noch nie enttäuscht worden. Das aktuelle Projekt heißt: “Der Tisch ist ein Floß - eine Geschichte in Skulpturen vom Andreas Kuhnlein” und ist von April bis Oktober 2018 täglich zu sehen.

 


Eigentlich haben Murmeltiere auf Skulpturen nichts verloren !!!

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 6. Juli 2018

Tittmoning im Rupertiwinkel

Tittmoning liegt im so genannten “Rupertiwinkel” in Oberbayern. Auch hier gibt es eine Salzachbrücke, die Deutschland mit Österreich (Ostermiehting) verbindet. Über dem großen Stadtplatz von Tittmoning, einer der größten der Region, mit seinen schmucken Häuserfassaden im Inn-Salzach-Stil, prangt die Burg Tittmoning (rund 1150). Wahrzeichen der Stadt ist der Storch. Der Storchenbrunnen auf dem Stadtplatz zeigt Meister Adebar im Kampf mit einer Schlange und steht als (antikes) Symbol für Weiß und Schwarz, Gut und Böse, Vernunft und Leidenschaft, wobei das Gute (Storch) über das Böse (Schlange) siegt. Ein schönes Märchenbild!


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 5. Juli 2018

Die Salzbachbrücke verbindet Deutschland mit Österreich

Diese Salzachbrücke verbindet Laufen (Deutschland) mit Oberndorf (Österreich). Fertig gestellt wurde die Pylonbrücke im Jahre 1903 unter Kaiser Franz Joseph I.

Wir fahren von Laufen (DE) nach Oberdorf (A) …


… und wieder zurück:


Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 4. Juli 2018

Freundliche Einladung

Rund um den Chiemsee gibt es so viel zu entdecken, zu besuchen, zu besichtigen, dass zwei oder drei Wochen Urlaub niemals ausreichen. Im Siegsdorfer Mammutmuseum waren wir beim letzten Mal und schon ganz oft zuvor … dieses Jahr haben wir es ausfallen lassen. Obwohl es die freundliche Einladung/Aufforderung einem nicht gerade leicht macht, einfach so vorbeizufahren.


Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 3. Juli 2018

Nicht ohne Trachtengwand

Chiemsee-Urlaub 2018. Ob kirchliche Prozessionen oder festliche Umzüge. Das “Trachtengwand” gehört immer dazu.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 2. Juli 2018

Urlaubsgrüße vom Chiemsee

Zuerst gibt es zur Stärkung Kaffee und einen Zwetschgenkuchen mit Sahne …

… dann werden Ansichtskarten geschrieben und gezeichnet
(der Zeichner ist übrigens mein Mann).

Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 1. Juli 2018

Russisch-orthodoxer Friedhof bei St. Walburgis in Seeon

Seeon am Seeoner Klostersee. Hauptziel ist die ehemalige Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Lambert. Sehr sehenswert finde ich auch die Nebenkirche St. Walburgis, deren Deckengewölbe aus wertvollen Pigmenten hergestellte Fresken aus dem späten 16. Jahrhundert zeigt. Etwas Besonderes ist der kleine Friedhof, der St. Walburgis umgibt. Er diente dem russischen Adelsgeschlecht derer von Leuchtenberg als Begräbnisstätte und wurde früher Russenfriedhof genannt. Davon zeugen die russisch-orthodoxen Grabkreuze und Grabmale.

Mehr Texte und Fotos vom Oktober 2015: HIER

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Dampfersteg in Chieming am Chiemsee

Wohin soll es heute gehen? Zur Herreninsel mit Schloss Herrenchiemsee von König Ludwig II.? Oder zur romantisch-verwinkelten Fraueninsel mit Benediktinerinnenkloster und den vielen Fischern, bei denen man zünftig frische Räucherfische genießen kann? Möglich ist auch die große Chiemseerundfahrt. Schiffe zu den Inseln fahren in Prien, Bernau, Gstadt, Seebruck, Übersee und Chieming ab. Wir befinden uns hier mit Karla Kunstwadl am Dampfersteg in Chieming. Die weiße Chiemseeflotte fährt heute mit modernen motorbetriebenen Schiffen in verschiedenen Größen. Der einzige “Dampfer” ist der historische Schaufelraddampfer Ludwig Feßler aus dem Jahre 1926, der bei den Fahrgästen ganz besonders beliebt ist. Allerdings endete dessen Dampfzeit 1972, als er auf Dieselantrieb umgerüstet wurde. Schön ist er nach wie vor.

 


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 29. Juni 2018

Mit Karla im Rucksack durchs Hochmoor

Nicht weit vom Chiemsee entfernt, in der Nähe von Grassau, liegt das Naturschutzgebiet “Kendlmühlfilzn“, eines der größten Hochmoore in bayrischen Raum. Früher war der Chiemsee um einiges größer. Seine Verlandung führte zur Entstehung dieser Landschaftsform. Durch abgestorbene Pflanzen entstand im Laufe der Zeit eine Torfmasse, die bis in die 80er-Jahre als Düngemittel abgebaut und dabei Teile des Moores zerstört wurde. Die Bürgerinitiative “Rettet die Kendlmühlfilzen” erreichte, dass man dieser einzigartigen Landschaft endlich ihren Frieden ließ. Heute führen lediglich einige Spazierwege und ein “Moorerlebnis-Rundweg” durch die “Filze“, der bayerische Begriff für “Hochmoor“. Auch vor Ort ist die Schreibweise nicht einheitlich, neben “Filze” und “Filzen” findet man häufig auch “Filzn”. Hochmoore werden (im Gegensatz zu Niedermooren) nur durch Niederschläge gespeist und deshalb auch “Regenmoore” genannt. Pflanzen, die in dieser kargen und überlebensfeindlichen Übergebung existieren wollen, müssen hochspezialisiert sein und sind oft wahre Hungerkünstler. Die Lebensbedingungen sind extrem, Pflanzen existieren zum Teil auf sauren Böden und im sauerstoffarmen Milieu. Hier habe ich bereits einige typische Pflanzen des Hochmoors in getrockneter Form gezeigt. Einige Beispiele: Torfmoos, Sonnentau, Wollgras, Besen- und Rosmarinheide, Heidel-, Moos-, Rauschbeere. An Bäumen sind Moor-Birken, Fichten, (Latschen-) Kiefern zu nennen.

Mit Reisemurmeltier Karla Kunstwadl im Rucksack begehen wir den Rundweg “Moorerlebnis Kendelmühlfilze”. Beim Museum Salz & Moor überquert man die B 305 (Deutsche Alpenstraße), folgt einem Feldweg und befindet sich in 5 Minuten am Moorerlebnis-Rundweg.

Reisemurmeltier Karla Kunstwadl --- Moorerlebnis-Rundweg Kendlmühlfilze bei Grassau, Nähe Chiemsee ... Fotos: Brigitte Stolle 2018

Karla ist doch kein Hund! Sie geht nicht an der
Leine,
sondern ist stets im Rucksack mit dabei.

 

 

 Siehe auch: Zartes im Hochmoor - Flora (und ein bissl Fauna) in der Kendlmühlfilzn - Seebruck am Chiemsee (Gramsenfilze)


Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 28. Juni 2018

Waldbeeren-Eis im Museumscafé Klaushäusl

Zum Naturschutzgebiet und Moorerlebnis-Rundweg “Kendlmühlfilze(n)” gehört das Museum Salz & Moor, ein Industriedenkmal aus dem Jahr 1920. Man kann sich unter anderem über Pflanzen und Tiere der Hochmoore informieren, eine in Europa einmalige Torfpresse besichtigen und die Moorleiche Rosalinde (in Nachbildung) bestaunen. Zum Museum gehört das kleine Museumscafé Klaushäusl mit Kuchenangebot. Bei unserem Besuch war es sehr warm. Vor dem Moor-Rundweg war uns nach einer Erfrischung. An diesem Tag gab es selbst gemachtes Waldbeeren-Eis, das ich unbedingt probieren musste. War es Einbildung oder schmeckte man das Selbstgemachte tatsächlich heraus? Ich empfand es jedenfalls als das leckerste Eis des Urlaubs.


Foto (s): Brigitte Stolle

Zartes im Hochmoor

Bei unseren bislang 18 Chiemsee-Urlauben haben wir uns meist für den September/Oktober entschieden. Nur drei Mal hatten wir im (Früh)sommer (Mai/Juni/Juli) die Gelegenheit, die Wattebäusche der fruchtenden Wollgräser zu bewundern, die sich auf sumpfigem Untergrund wohlfühlen. Man findet sie in Moorgebieten wie z. B. in der Kendlmühlfilze, einem Hochmoor südlich des Chiemsees. Bei den weichen Wollkugeln handelt es sich nicht um Blüten, sondern es sind die Samenstände mit den langen, weißen, seidigen Haaren, die der Sommerwind schließlich zwecks Vermehrung mitsamt der reifen Früchte davonbläst. Wer zur rechten Zeit kommt, findet im Moor wunderschöne weiße Teppiche vor, soweit das Auge reicht.

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Zartes Wollgras in der Kendlmühlfilzen, Hochmoor, in der Nähe des Chiemsees ... Wollkugel, Wattebausch, Samenstand ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 27. Juni 2018

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau

Chiemsee-Urlaub 2018. Mitten im Ort Grassau steht die rund tausend Jahre alte Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Ihr Ursprung ist romanisch. Durch mehrere Umbauten findet man darüber hinaus Baustile der Gotik, des Barocks und des Rokokos. Auch die Jahrhunderte alten Malereien im Kircheninnenraum machen die Kirche zu einer Besonderheit. Das letzte Mal waren wir im Jahr 2015 hier. Damals trafen wir in der stillen und menschenleeren Kirche einen tschechischen Restaurator, der sich über interessierte Besucher freute und bereitwillig und begeistert Auskünfte über seine Arbeit erteilte. Drei Fotos des großen Deckengemäldes, das damals restauriert wurde, zeige ich weiter unten.

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle

Grassau Chiemgau ... Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 25. Juni 2018

Ruhpolding ohne das Dorfcafé Milchalm :-(

Ruhpolding 2018. Ach, unser “Dorfcafé Milchalm” gibt es nicht mehr. Man muss sich daran gewöhnen, dass man ständig Cafés und Restaurants verliert, auf die man sich schon lange vor dem Urlaub gefreut hat. Seit vielen Jahren sind wir in jedem Chiemsee-Urlaub einmal nach Ruhpolding gefahren und haben Milchreis mit Zimt oder mit frischen Früchten bestellt, Quarkspeisen gegessen, die man nicht überall bekommt … von den Kuchenspezialitäten und Mehlspeisen mit bayrisch-österreichischer Tradition ganz zu schweigen. Es gab Bio-Erdbeer-Buttermilch von der Alm oder an kühlen Herbsttagen heiße Milch mit Honig. Und nun? Es ist ein Skistiefel-Verleih geworden. Um diese Jahreszeit natürlich geschlossen. Sehr schade. Es gibt irgendwie keinen Grund mehr, nach Ruhpolding zu fahren.

Unser Murmeltier Karla erschrickt über die Murmeltiersalbe, die hier überall angeboten wird. Wie die denn genau gewonnen und hergestellt werde, will sie wissen. Wir verraten es ihr lieber nicht …


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 24. Juni 2018

Kein Anglerglück? -> Räucherfisch!

Unsere Reisebegleiterin Karla Kunstwadl fühlt sich am Chiemsee wohl. Stundenlang könnte sie am Ufer sitzen und auf das blau-grüne Wasser schauen.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl am Ufer des Chiemsees ... Foto: Brigitte Stolle, 2018

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl am Ufer des Chiemsees ... Foto: Brigitte Stolle, 2018
Aber irgendwann meldet sich der Hunger … Das Anglerglück ist Karla heute leider nicht hold.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl am Ufer des Chiemsees ... Foto: Brigitte Stolle, 2018Zum Glück hat heute die Fischerin vom Chiemsee frischen Räucherfisch im Angebot. Karla sucht ein Stück geräucherte Chiemsee-Brachse (Brasse) aus. Sooo groß? Naja, zu dritt werden wir das wohl schaffen. Dazu gibt es Kren, Brezen, Radi und ein Glas Bier.

Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018

  Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Chiemsee-Räucherfisch, Chiemsee-Brachse (Brasse), Kren, Bier, Radi, Brezen ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Tschüss, Fraueninsel !

Rückfahrt vom Nordsteg der Fraueninsel nach Gstadt am Chiemsee:

Rückfahrt vom Nordsteg der Fraueninsel nach Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle, 2018

Rückfahrt vom Nordsteg der Fraueninsel nach Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle, 2018

 Rückfahrt vom Nordsteg der Fraueninsel nach Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle, 2018

Rückfahrt vom Nordsteg der Fraueninsel nach Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle, 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 23. Juni 2018

Campanile, Klosterkirche, Friedhof … idyllische Orte

Chiemsee-Urlaub 2018. Gleich neben der karolingischen Torhalle liegt die Klosterkirche mit dem freistehenden Glockenturm. Dieser Campanile aus dem 12. Jahrhundert gilt als das Wahrzeichen der Fraueninsel. Steuert man die Insel mit einem der Chiemsee-Schiffe an, sticht der schöne Turm sofort ins Auge. Die barocke Zwiebel wurde ihm allerdings erst Anfang des 17. Jahrhunderts aufgesetzt. Bei der Klosterkirche befindet sich der Inselfriedhof. Namentlich bekannt sind mir der Dichter Max Haushofer Jr., der Schriftsteller und Arzt Felix Schlagintweit (”Ein verliebtes Leben”) und der Bildhauer Heinrich Kirchner, die hier begraben liegen.


Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 22. Juni 2018

Schaufelraddampfer “Ludwig Feßler”

Die Weiße Chiemseeflotte umfasst 13 motorbetriebene Passagierschiffe, 1 Arbeitsschiff sowie den historischen Schaufelraddampfer “Ludwig Feßler” aus dem Jahr 1926. Wir befinden uns auf der Fraueninsel mit Blick auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee und können das Ablegen der Ludwig Feßler gut beobachten.

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

 Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

 Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Blick von der Fraueninsel im Chiemsee auf die Herreninsel und König Ludwigs Schloss Herrenchiemsee ... Schaufelraddampfer Ludwig Feßler ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 21. Juni 2018

Einkauf auf dem Traunsteiner Bauernmarkt

Chiemsee-Urlaub 2018. Auf dem Stadtplatz in Traunstein findet jeden Freitag ab 9 Uhr ein regionaler Bauernmarkt statt. Für den Nachmittag nehmen wir Kirsch-Apfel-Kuchen und Mohnkuchen mit Streuseln mit. Zum Abendessen gibt es leckere Kaspressknödel und zum Dessert frische Erdbeeren.

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018

Einkauf auf dem Bauernmarkt in Traunstein ... Kuchen, Erdbeeren, Kaspressknödel ... Foto: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Mittwoch, 20. Juni 2018

Chiemsee - Romantische Sonnenuntergänge

Die romantischen Sonnenuntergänge am Chiemsee sind beeindruckend und imposant. Mit unserer Ferienwohnung direkt am Ostufer haben wir es perfekt getroffen. Der See liegt nur 50 Meter entfernt. Aber die Wahl fällt schwer: Machen wir einen Sonnenuntergangs-Spaziergang am Ufer entlang oder setzen wir uns mit einem kleinen Roten auf die Terrasse eines der Restaurants? Kein Sonnenuntergang gleicht dem anderen. Auf das Wetter kommt es an und natürlich auf die Jahreszeit, vielleicht auch auf die jeweilige Gesellschaft. Jeden Abend aufs Neue ist man neugierig, welche Farbtönungen in Rot und Orange aufs Bild gezaubert werden. Die Gelb-, Rot- und orangefarbenen Nuancen der Farbpalette scheinen unerschöpflich zu sein. Auch zarte Pastellfarben in Blau und Violett kommen vor. Der Anblick bleibt unvergesslich.

Sonnenuntergang Abendstimmung romantisch Romantik See Chiemsee

 Romantische Sonnenuntergänge am Ostufer des Chiemsees ... Farbpalette ... Sonnenuntergangs-Spaziergang am Ufer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

 Sonnenuntergang Abendstimmung romantisch Romantik See Chiemsee

 Romantische Sonnenuntergänge am Ostufer des Chiemsees ... Farbpalette ... Sonnenuntergangs-Spaziergang am Ufer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

 Sonnenuntergang Abendstimmung romantisch Romantik See Chiemsee

Romantische Sonnenuntergänge am Ostufer des Chiemsees ... Farbpalette ... Sonnenuntergangs-Spaziergang am Ufer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

 Sonnenuntergang Abendstimmung romantisch Romantik See Chiemsee

 Romantische Sonnenuntergänge am Ostufer des Chiemsees ... Farbpalette ... Sonnenuntergangs-Spaziergang am Ufer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

 Sonnenuntergang Abendstimmung romantisch Romantik See ChiemseeRomantische Sonnenuntergänge am Ostufer des Chiemsees ... Farbpalette ... Sonnenuntergangs-Spaziergang am Ufer ... Foto: Brigitte Stolle, Mannheim

Sonnenuntergang Abendstimmung romantisch Romantik See Chiemsee
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Dienstag, 19. Juni 2018

Albernheiten vor der Kendlmühlfilze

Bevor wir den Moor-Erlebnispfad “Kendlmühlfilze” einschlagen, bleibt noch ein wenig Zeit für Albernheiten. - Bis vor wenigen Minuten wusste ich nicht, wie man so eine Holzplatte mit runden Einsparungen für Gesichtern überhaupt heißt. Eben bin ich im Netz auf “Fotokulisse, Porträtkulisse, Scherzkulisse” gestoßen - kennt vielleicht jemand noch eine andere Bezeichnung dafür?

"Fotokulisse, Porträtkulisse, Scherzkulisse" - Holzplatte mit runden Aussparungen für Gesichter ... Foto: Brigitte Stolle 2018Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 18. Juni 2018

Die karolingische Torhalle von Frauenwörth

Eines der ältesten Gebäude Bayerns befindet sich auf Frauenwörth im Chiemsee: die Karolingische Torhalle aus der Frühzeit des Klosters. Es handelt sich um ein rechteckiges, schlichtes Gebäude aus Tuffstein, das auf das Jahr 850/60 datiert wird. Die Legende nennt Tassillo III. als Erbauer. Die erste Äbtissin, die uns namentlich bekannt ist: die selige Irmingard (verstorben um 866). - Nicht ohne Grund sind Irmingard und Tassillo in der Chiemsee-Region beliebte Vornamen für Neugeborene.

Interessant finde ich, dass wir kurz vor unserem Chiemsee-Urlaub im hessischen Lorsch waren und die dortige Karolingische Tor- oder Königshalle besichtigt haben. In zahlreichen Schriften und Büchern werden die beiden architektonischen Werke miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt.

Auf der Fraueninsel werden die Räumlichkeiten der Torhalle als Ausstellungsflächen genutzt. In der St. Martins-Kapelle findet man original getreue Repliken wie den Tassilo-Kelch, ein Rupertuskreuz und viele andere kleinere und größere Schätze, z. B. alte Fresken von lebensgroßen Engelsfiguren, von denen noch zwei (von acht) in roter Farbe angefertigten Umrisszeichnungen erhalten sind. Des Weiteren sind Werke berühmter Chiemseemaler zu sehen.

Wer auf die Fraueninsel fährt, sollte hier die Kloster- und Bauerngärten bewundern, Räucherfisch essen, spazieren gehen … aber unbedingt auch der imposanten Karolingischen Torhalle einige Aufmerksamkeit widmen. 

(Brigitte Stolle)                                                       


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 17. Juni 2018

Die Iris blüht im Mai / Juni

Chiemsee-Urlaub 2018 ... Naturschutzgebiet Hirschauer Bucht bei Grabenstätt ... Mündungsgebiet Tiroler Achen ... Iris-Blüte im Mai und Juni ... Brigitte StolleVom Vogelbeobachtungsturm im Naturschutzgebiet Hirschauer Bucht bei Grabenstätt hat man nicht nur einen traumhaften Blick auf das “Bayerische Meer“, sondern man kann auch seltene Vögel und typische Pflanzen betrachten. Wir befinden uns im Mündungsdelta der Tiroler Achen. Die beste Tageszeit, um sich mit dem Teleobjektiv auf “Vogelfang” zu machen, ist der frühe Morgen. Wir waren etwas später dran, hatten jedoch das Glück, während der Irisblüte (Schwertlilie) am Chiemsee zu sein. 

Chiemsee-Urlaub 2018 ... Naturschutzgebiet Hirschauer Bucht bei Grabenstätt ... Mündungsgebiet Tiroler Achen ... Iris-Blüte im Mai und Juni ... Brigitte Stolle

Chiemsee-Urlaub 2018 ... Naturschutzgebiet Hirschauer Bucht bei Grabenstätt ... Mündungsgebiet Tiroler Achen ... Iris-Blüte im Mai und Juni ... Brigitte Stolle

Chiemsee-Urlaub 2018 ... Naturschutzgebiet Hirschauer Bucht bei Grabenstätt ... Mündungsgebiet Tiroler Achen ... Iris-Blüte im Mai und Juni ... Brigitte StolleChiemsee-Urlaub 2018 ... Naturschutzgebiet Hirschauer Bucht bei Grabenstätt ... Mündungsgebiet Tiroler Achen ... Iris-Blüte im Mai und Juni ... Brigitte StolleFoto (s): Brigitte Stolle

Fraueninsel in Chiemsee: Räucherrenken essen

Urlaub am Chiemsee 2018. Eine Schifffahrt zur Fraueninsel / Frauenwörth gehört unbedingt dazu. Rund um den Chiemsee und auf der Fraueninsel gibt es ingesamt 18 Berufsfischer. Bei Einheimischen und Touristen sind die Räucherfische eine beliebte Spezialität. Ob Renke, Saibling, Brasse, Aal … man kann den  Fisch im Ganzen, in Teilen oder als Fischsemmel mit Kren schnabulieren. Hier auf Frauenwörth laden Holztische und Bänke zum rustikalen Vespern im Freien ein. Wir haben uns je eine Chiemsee-Renke ausgesucht und es gab dazu Kartoffelsalat oder Kren mit Brot. Natürlich gibt es auf der Insel auch Gasthäuser, wo man sein Mittag- oder Abendessen im schattigen Biergarten zu sich nehmen kann. Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl war schwer begeistert.

Räucherfische essen auf der Fraueninsel im Chiemsee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle 2018

Räucherfische essen auf der Fraueninsel im Chiemsee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle 2018

Räucherfische essen auf der Fraueninsel im Chiemsee ... Fotos und Collagen: Brigitte Stolle 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Freitag, 15. Juni 2018

Butterbrezel-Frühstück in Tittmoning

Beim Butterbrezel-Frühstück im oberbayrischen Tittmoning fühlten wir uns beobachtet …

Butterbrezel-Frühstück im oberbayrischen Tittmoning --- Foto: Brigitte Stolle, Juni 2018

Butterbrezel-Frühstück im oberbayrischen Tittmoning --- Foto: Brigitte Stolle, Juni 2018

Butterbrezel-Frühstück im oberbayrischen Tittmoning --- Wir werden von einem Hund im Fahrradkörbchen beobachtet ... Foto: Brigitte Stolle, Juni 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Donnerstag, 14. Juni 2018

Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee

Diese klassische Mehlspeise ist aus Bayern und Österreich bekannt. Wir haben sie in Gstadt mit Blick auf den Chiemsee genossen. Angeblich soll der Strudel jedoch aus dem Orient stammen. Die Honigsauce passt auf jeden Fall gut dazu.

Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee ... Honigsauce ... Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle

Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee ... Honigsauce ... Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle

 Apfelstrudel mit Blick auf den Chiemsee ... Honigsauce ... Gstadt am Chiemsee ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 12. Juni 2018

Traunstein - die Salzstadt an der Traun

Traunstein, die große Kreisstadt im oberbayerischen Chiemgau, befindet sich rund 10 Kilometer östlich des Chiemsees am Fluss Traun. Der Name Traunstein bedeutet „Burg an der Traun“. Hier kann man einkaufen gehen, ein Eis essen oder durch die historische Altstadt bummeln. Typisch ist die Inn-Salzach-Architektur. Früher war Traunstein eine wichtige Handelsstation an der Salzstraße mit Saline, Salinenkapelle und Arbeiterwohnungen.

Die Salinenkapelle (Aukirche) mit ihren frühbarocken Fresken gilt als größte Kapelle Deutschlands:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Salinenhäuser - Wohnungen der Saliner:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte StolleVom Parkplatz in der Au ist der Stadtplatz über mehrere Aufzüge, Rolltreppen und die Apothekerstiege erreichbar:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Der Untere oder Jackl-Turm (links) und eine Hausfassade aus den 50er-Jahren:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Brunnenfigur:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Fassadenschmuckelemente am Bäckerladen:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
H. und ich vor einem (leider geschlossenen) Antiquariat:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte StolleHeimat- und Spielzeugmuseum Traunstein: bürgerliche Kultur, sakrale Kunst, Geschichte der Saline, altes Spielzeug:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte StolleTraunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Die Stadtpfarrkirche St. Oswald:

Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle

 Traunstein, Salzstadt, Saline, Chiemgau, St. Oswald, Jackl-Turm, Heimatmuseum usw. ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 11. Juni 2018

Spaghetti-Eis mit Erdbeeren in Traunstein

Schon gewusst? Das Spaghetti-Eis wurde 1969 in Mannheim erfunden. Und zwar von Dario Fontanella, der im Jahr 2014 den “Bloomaul-Orden” bekommen hat. Fontanella-Eisdielen gibt es in der Mannheimer Innenstadt noch immer. Dieses riesige Spaghetti-Eis mit der riesigen Portion frischer Erdbeeren haben wir allerdings nicht in Mannheim, sondern auf dem Marktplatz im oberbayrischen Traunstein gegessen. Imposant, erfrischend … und etwas zu mächtig.

Spaghetti-Eis, in Mannheim erfunden, in Traunstein gegessen ... Erdbeeren ... Mai 2018 ... Foto: Brigitte Stolle

Spaghetti-Eis, in Mannheim erfunden, in Traunstein gegessen ... Erdbeeren ... Mai 2018 ... Foto: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Unterwegsbilder und erste Chiemsee-Impressionen

Chiemsee-Urlaub Mai/Juni 2018. Hier: Von der Wieskirche bis nach Chieming am Chiemsee. Unterwegsbilder aus dem fahrenden Auto. - Erste Chiemsee-Impressionen.

Vor wenigen Tagen haben wir zu Hause noch Spargel aus der Schwetzinger Gegend gegessen. Hier findet man überall am Straßenrand Spargel vom Spargelhof Lohner im bayerischen Inchenhofen zwischen Schrobenhausen und Aichach:

Bei unserer Ankunft in Chieming am Chiemsee ist es warm und drückend. Eine kalte Apfelsaftschorle tut gut. Später gibt es noch ein Zischbier und zum (noch gar nicht bayerischen) Pasta-Abendessen ein Glas Roten aus Österreich. - Erste Impressionen: der Chiemsee ist halt immer wieder schön.


Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 10. Juni 2018

Die Wieskirche im bayerischen Pfaffenwinkel

Mai 2018 - der erste richtige Urlaubstag! Bevor wir zum eigentlichen Ziel der Reise aufbrechen, gibt es erst noch ein Frühstück im Hotel in Bad Wörishofen …


… um anschließend den geplanten Zwischenstopp, die Wieskirche im bayerischen Pfaffenwinkel, anzusteuern:

Die imposante Wallfahrtskirche gehört zur Gemeinde Steingaden, Ortsteil Wies, und heißt genau: “Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies”. Sie liegt auch tatsächlich ganz idyllisch inmitten von Wiesen, Kuhweiden und Wanderwegen, und bietet schon von Weitem einen unvergesslichen Anblick.

Vor der Wieskirche (rechts unten) befindet sich eine kleine Kapelle, die ich auch in ihrem Inneren fotografiert habe:


Unser Plan, auch die sehenswerte Innenausstattung der Wieskirche fotografisch festzuhalten, musste leider aufgegeben werden. Ganze Busladungen von Wallfahrern wurden angekarrt. Neben Europäern konnte man Nord- und Südamerikaner und Asiaten sehen. Wir standen an diesem Samstag kurz vor 10 Uhr auf dem Parkplatz. Um 10 Uhr begann die Wallfahrtsmesse und ein Schild an der Türe sagte uns: “Keine Besichtigung während der Messe”. Sehr, sehr schade. Aber wegen unseres Termins für die Übergabe der Ferienwohnung konnten wir leider nicht bis 12 Uhr warten.

Da wir vor 4 Jahren schon einmal hier waren, habe ich beim Stöbern in meinem Archiv noch zwei Fotos gefunden: einen Putto und ein Teil des Deckengemäldes:

Die Sonnenuhr auf der Rückseite der Wieskirche:

 
Auf dem Gelände vor der Wieskirche ist viel los: Restaurants, Kioske, Andenkenstände, nicht nur mit religiösen Devotionalien, sondern auch die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft ist vertreten.


Wir kaufen uns noch ein ausgezogenes Schmalzgebäck (”Auszogne”) und fahren weiter Richtung Chiemsee:

Zum Abschluss noch zwei Bilder eines Foto-Events, das vor genau 4 Jahren im Mai 2014 vor der Wieskirche stattfand:


Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 9. Juni 2018

Mit Pfarrer Kneipp in Bad Wörishofen

In der Kurstadt Bad Wörishofen begegnet man Herrn Kneipp auf Schritt und Tritt. Bad Wörishofen liegt in Bayern, Regierungsbezirk Schwaben. Hier wirkte Sebastian Kneipp einerseits als Pfarrer, andererseits kurierte er die Kurgäste mit der heilenden Kraft des Wassers, eine Therapieform, die bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren hat. Wasserkuren und Wassertreten (”kneippen”) sind der eine, die vielen Kräuter-, Gewürz-, Gemüse-, Duftgärten im Kurpark der andere Hauptanziehungspunkt. Wir haben vor zwei Wochen Bad Wörishofen besucht, leider konnte man im Hotel keine Fotos hochladen. Ich zeige sie deshalb erst heute, 2 Wochen später. Die verschiedenen Gärten haben mir am besten gefallen, das vielstimmige Froschkonzert bot einiges für das Ohr, die bunten Pflanzen und Schmetterlinge (auf den Fotos weiter unten: Bläulinge) taten dem Auge gut. Abends im Restaurant schmeckte der Kneipp-Burger (mit Grünkernbratling) wunderbar.

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle 

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle

Mai 2018 ... Kurstadt Bad Wörishofen ... Auf den Spuren von Sebastian Kneipp ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Dienstag, 22. Mai 2018

Mach es wie die Sonnenuhr …

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle… zähl die heit’ren Stunden nur. Ein bisschen heiter sollte das Wetter bei einem Ausflug nach Birkenau im Odenwald schon sein, wenn man die Uhrzeit ablesen will. Birkenau hat den Beinamen “Dorf der Sonnenuhren“. Wie viele Sonnenuhren es dort tatsächlich gibt, weiß ich nicht. Ich habe viele fotografiert, aber noch mehr werde ich wohl übersehen haben. Der Fachbegriff für die Lehre von der Sonnenuhr ist übrigens “Gnomonik“.

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

 Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle

Birkenau im Odenwald, das Dorf der Sonnenuhren ... Fotos: Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle

Montag, 21. Mai 2018

Die Tiefburg in Heidelberg-Handschuhsheim

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018Über die Tiefburg im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim habe ich bereits im Februar 2017 einiges geschrieben. Wer sich einen kurzen Überblick über die Geschichte dieser mittelalterlichen Wasserburg verschaffen will, kann HIER meinen damaligen Artikel anschauen. Die Fotos sind natürlich ähnlich, was hätte sich an so einer alten Burg auch ändern sollen? Nur die Jahreszeit ist eine andere. Heute haben wir zum Beispiel direkt neben der Tiefburg die ersten Kirschen des Jahres gefunden - sie waren noch etwas säuerlich. In einer Öffnung des alten Gemäuers hat ein Bienenschwarm ein Plätzchen gefunden. - Anschließend waren wir im Café Tiefburg zum Frühstücken. Beide haben wir uns für das Französische Frühstück mit einem Croissant, Himbeerkonfitüre und einem riesigen Milchkaffee entschieden. Die hausgemachten Konfitüren kann man dort auch kaufen und wir haben ein Glas Himbeerkonfitüre mitgenommen. Wirklich sehr, sehr lecker!

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

 Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018

Die Tiefburg, eine mittelalterliche Wasserburg, in Heidelberg-Handschuhsheim ... hier: Frühstück im Café Tiefburg ... Foto: Brigitte Stolle, Mai 2018
Foto (s): Brigitte Stolle

Sonntag, 20. Mai 2018

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Neckarhausen

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte StolleBei dem Schloss in Neckarhausen handelt es sich um ein klassizistisches Gebäude aus Mittelbau und zwei Seitenflügeln. Hinter dem Schloss befindet sich eine Parkanlage im englischen Stil, die von dem Gartenbauarchitekten Ludwig von Sckell angelegt wurde (mit Orangerie und Eiskeller). Von Sckell hatte zuvor bereits einen der ersten englischen Landschaftsgärten Deutschlands in Schwetzingen angelegt. Freiherr Franz Albert von Oberndorff (1720 - 1799), der unter dem Kurfürsten Karl Theodor Minister wurde und später in den Reichsgrafenstand erhoben wurde, erwarb das Schloss 1777.

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle
Ansicht vom Schlossgarten:

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle

Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Das Graf-von-Oberndorff’sche Schloss in Neckarhausen ... Foto: Brigitte Stolle
Kleine Schlösser rund um Mannheim 1: Seckenheim
Kleine Schlösser rund um Mannheim 2: Ilvesheim
Kleine Schlösser rund um Mannheim 3: Neckarhausen

Foto (s): Brigitte Stolle

Samstag, 19. Mai 2018

Karla Kunstwadl in Bad Säckingen

In Bad Säckingen war Karla Kunstwadl schon oft. Aber ihr gefällt es dort immer wieder aufs Neue. Dieses Mal war sie mit V&J unterwegs. Die nachfolgende Collage zeigt das Ausflugsschiff “Trompeter von Säckingen”, die Rheinpromenade, den Gallusturm und die Holzbrücke, die Säckingen mit Stein (Aargau) in der Schweiz verbindet. Es ist die längste gedeckte Holzbrücke Europas.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JDas Fridolinsmünster mit seinen charakteristischen Türmen wurde nach zwei Brandkatastrophen (1678 und 1751) jeweils barockisiert. Seinerzeit wurde die Kirche einem irischen Glaubensboten, dem Heiligen Fridolin geweiht und ist heute das Wahrzeichen von Bad Säckingen.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JSchloss Schönau und Schlossgarten Bad Säckingen. Das Schloss ist auch als “Trompeterschlösschen” bekannt und beherbergt ein Museum, das unter anderem eine Dauerausstellung rund um die Trompete zeigt: Instrumentensammlung, Geschichte der Trompetenbaukunst, Trompetenwerkstatt aus der Zeit um 1900. - Mit seinem “Trompeter von Säckingen” erinnert der berühmteste Sohn der Stadt, der Dichter Joseph Victor von Scheffel, an die Heirat zwischen dem Bürgersohn Franz Werner Kirchhofer und der Adligen Marie Ursula von Schönau im 17. Jahrhundert. An der Außenseite des Fridolinsmünsters ist das Grab des “Trompeters” und seiner Frau angebracht. Die schwierige Verbindung dieses historischen Paares ist durch Scheffels Versepos weltberühmt geworden. - Die folgende Collage zeigt das Trompeterstandbild im Schlossgarten und den Sandsteinsockel auf der Schlossrückseite, auf dem eine Trompeterstatuette gestanden hat. Die Figur ist entfernt worden, wird seit einigen Monaten restauriert und soll nach Fertigstellung einen Platz im Schloss erhalten.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JBis dahin hat Karla Kunstwadl des Trompeters Platz eingenommen. Vor einiger Zeit habe ich den Trompeter zum Glück noch einmal fotografiert. Siehe HIER.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J
Im Schlossgarten von Bad Säckingen: Stele mit Scheffelbüste (links) - Karla Kunstwadl vor dem barocken Teehäuschen (rechts):

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J
Das Hotel-Restaurant “Kater Hiddigeigei“, benannt nach der epischen Charakterkatze in Scheffels “Trompeter von Säckingen“.

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&JFrühlingsspaziergang um den Bergsee:

Reise-Murmeltier Karla Kunstwadl unterwegs in Bad Säckingen ... Scheffel, Trompeter, Holzbrücke, Fridolinsmünster, Bergsee, Gallusturm, Rhein ... Fotos: V&J
Alle Fotos dieses Eintrags stammen von V&J

  1. Idyllisch gelegen: Bergsee Bad Säckingen
  2. Herbstliches Bad Säckingen
  3. Bad Säckingen - Impressionen
  4. Bad Säckingen: Trompeter und Kater
  5. Fridolinsmünster in Bad Säckingen
  6. Fridolinsmünster in Bad Säckingen
  7. Au-Friedhof Bad Säckingen