Samstag, 16. November 2013

Wie lieb ich dich

Aus einem Brief von Wolfgang Amadeus Mozart vom 13. April 1789
(„um 7 Uhr früh“) an Constanze Weber, spätere Constanze Mozart:

„Ich küsse Dich millionenmal auf das zärtlichste und bin ewig
Dein Dich zärtlich liebender W. A. Mozart“

(Quelle: Wie lieb ich dich, Liebesbriefe, Hyperion-Verlag Freiburg)

Wie lieb ich dich alte Schrift Kurrentschrift

Mozart lernte Constanze Weber 1777 in Mannheim kennen, wo er den vier Töchtern der Familie Weber Unterricht in Gesang und Klavier erteilte. Zuerst verliebte er sich in die Schwester Aloisia Weber, 1782 heiratete er allerdings Constanze, das „Stanzerl“, die während ihrer Ehe in acht Jahren sechsmal schwanger wurde. Von den sechs Kindern starben vier noch im Säuglingsalter. Constanze selbst war aufgrund der Schwangerschaften und Geburten immer wieder vor Schwäche und Erschöpfung ans Bett gefesselt. Nach Mozarts Tod schlug sie sich trotz der Schulden ihres Mannes mit ihren beiden Kindern alleine durch. Mit ihrem späteren Ehemann schrieb sie eine Mozart-Biografie, die sie 1828 herausgab. In anderen Mozart-Biografien wird sie als Frau ohne Bedeutung dargestellt, oft auch als dumm und faul, vulgär und verschwendungssüchtig.

 Gefallen hat mir das kürzlich gelesene Buch von Heidi Knoblich
mit dem etwas anderen Blick auf Constanze Weber:

Constanze Mozart Wagner Buch Mannheim Biografie Biographie 

Constanze Mozart, geb. Weber:
Ein biografischer Roman