Sonntag, 7. Dezember 2014

Über Amaretti, Blausäure und Agatha Christie …

Weihnachtsbäckerei Amaretti Amarettini backen Mandel Süßmandel Bittermandel Pfalz Gimmeldingen Mandelblütenfest Mandellehrpfad Blausäure Zyankali Amygdalin Agatha Christie Giftmorde Bittermandeln gegen Krebs Tumor alternative Krebsheilkunde ganzheitlich backen Mandellikör Pralinenschachtel Rezept Foto Brigitte StolleMein Herbarienblatt „Mandelbaum“. Die Blüte stammt aus Gimmeldingen in der Pfalz, wo jedes Jahr das Mandelblütenfest stattfindet: Alles rosarot. Mandelbäume brauchen mildes Klima und wachsen z. B. im Mittelmeergebiet. Aber auch in der Pfalz, wo die Temperaturen schon südlich zu nennen sind. Ganz wunderbar ist dort der Mandellehrpfad, auf dem man sich über Mandeln aller Art kundig machen kann. Auch über Bittermandeln. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal Bittermandeln in der Weihnachtsbäckerei eingesetzt: für Amaretti und Amarettini. Mein altes Rezept spricht von 200 Gramm süßen und 100 Gramm bitteren Mandeln. Die Verpackungseinheiten sind heutzutage andere: maximal 50 Gramm.

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Also Rezept umschreiben in: 250 Gramm süße Mandeln, 50 Gramm Bittermandeln, 2 Eiweiß, 500 Gramm Puderzucker. Bittermandeln enthalten einen blausäurehaltigen Stoff, das Glykosid Amygdalin. 60 Gramm Bittermandeln, roh verzehrt, können für Erwachsene gefährlich sein, heißt es. Die alten Ägypter benutzten Bittermandeln als Hinrichtungsmittel und verabreichten sie Verurteilten als tödliche Mahlzeit. Und aus Krimis kennt man sie auch: „… Am Tatort war ein leichter Geruch von Bittermandel zu bemerken.“ Also Zyankali, das beliebteste Krimigift, wie der Krimifreund weiß. Allein Agatha Christie mordete 13 Mal literarisch mit Blausäure und deren Salzen. Durch das Erhitzen wird die Bittermandel unschädlich, die Blausäure entweicht. Es gibt allerdings auch Menschen, die Bittermandeln mit Absicht roh verzehren, um einem bösartigen Tumor damit zu Leibe zu rücken. Die alternative Krebstherapie empfiehlt 3 Bittermandeln am Tag, da Krebszellen angeblich empfindlich auf dieses Gift reagieren können. Sicher und bewiesen ist das allerdings nicht und die Bittermandeln schmecken pur wirklich so abscheulich bitter, dass es wohl große Überwindung kostet, täglich gleich drei davon zu kauen und zu verschlucken. Also kommen wir lieber wieder zu den appetitlichen Amaretti zurück, die durch die leicht bittere Note sehr an Geschmack gewinnen. Nur mit Süßmandeln schmecken sie eben nicht nach Amaretti. Was schon der Name sagt: italienisch „amaro“ heißt halt mal „bitter“, ohne Bittermandeln keine Amaretti. (Dosis sola venenum facit = Allein die Menge macht das Gift) Aus den o. g. Zutaten (Süß- und Bittermandeln ganz fein gemahlen) wird ein Teig geknetet und zu walnussgroßen Kugeln geformt, diese aufs Backblech gesetzt und ca. 20 Minuten mehr getrocknet als gebacken, also bei so circa 100 Grad. Achtung, sie gehen beim Backen noch etwas auf. Will man Amarettini haben, also kleine Amaretti, formt man einfach kleinere Kugeln und backt kürzer. Noch heiß werden die Kugeln mit Puderzucker bestreut.

Meine Amaretti:

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Und die kleineren Amarettini:

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Mir schmecken sie ganz toll – wie gesagt, mit diesem leicht bitteren,
richtig edlen Geschmack. Dazu passt ein Kaffee, ein Mandellikörchen und
unbedingt die Agatha-Christi-Kurzgeschichte „Die Pralinenschachtel“.