Montag, 22. Dezember 2014

Fridolinsmünster in Bad Säckingen

Mythische Orte am Oberrhein - 40 Ausflüge

“Seit jeher ist die Region am Oberrhein eine Kulturlandschaft von besonderer
Bedeutung, mit bewegter Geschichte und bewegenden Geschichten.”

Todtmoos mythisch Mythische Orte“Zahlreiche Klöster, Wallfahrtsorte, Ermitagen und Quellheiligtümer liegen in der Dreiländerregion am Oberrhein – Orte, die seit Jahrhunderten von Menschen auf der Suche nach innerer Einkehr aufgesucht werden und die als wunderschöne Ausflugsziele Geheimtipps sind. Die Kulturjournalistin und Volkskundlerin Edith Schweizer-Völker und der Fotograf Martin Schulte-Kellinghaus haben zusammen solche Orte kulturgeschichtlich dokumentiert. In diesem Buch stellen sie über vierzig Plätze vor, die von Sagen, Mythen und Legenden umwoben sind. Die Ausflüge sind mit eindrücklichen Bildern illustriert sowie mit Reiserouten und praktischen Hinweisen versehen.” - Quelle: Amazon

Im Buch werden u. a. aufgeführt: Der Belchen: König der Schwarzwaldberge - ​Das Ottilien-Kirchlein in Obertüllingen - Schloss Beuggen - St. Stephansmünster - Die Reliquien der drei heiligen Jungfrauen in Badisch-Rheinfelden - St. Landelin und der heilende Brunnen - Das wundertätige Kreuz in Neuenburg am Rhein - Kloster St. Trudpert in 79244 Münstertal - Die hilfreiche “Mutter vom Schwarzwald” in Todtmoos - Der Silberschrein im Fridolinsmünster Bad Säckingen

Mythische Orte am Oberrhein,
hier: Das Fridolinsmünster in Bad Säckingen

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle
Das Fridolinsmünster ist das Wahrzeichen der Stadt Bad Säckingen und ist dem heiligen Fridolin von Säckingen geweiht, der womöglich aus dieser Gegend stammt und verschiedene Klöster gründete. Das Fridolinsmünster war die Stiftskirche des Damenstift Säckingens und ist heute die Hauptkirche der katholischen Gemeinde Bad Säckingens. Die Klosterkirche wurde im romanischen Stil erbaut, im 14. Jahrhundert nach einem Brand im gotischen Stil wieder errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert mit Elementen des Barockstils erneuert. Die Gebeine des heiligen Fridolin werden heute in der Fridolinskapelle, auf der rechten Seite des Münsterchors, in einem reich verzierten Silberschrein aufbewahrt. Überregionale Bekanntheit genießt die am Sonntag nach dem 6. März stattfindende Prozession, in welcher der Todestag des heiligen Fridolin gefeiert wird. Die Kirche ist aufgrund ihrer Sagengeschichte Teil der „Mythischen Orte am Oberrhein“. - Quelle: Wikipedia

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle
Der Silber- oder Fridolinsschrein:
Ein Meisterwerk der Silberschmiedekunst

“Der Fridolinsschrein ist ein Juwel der Silberschmiedekunst. Dieser wurde vom Augsburger Silberschmied Gottlieb Emmanuel Oernster im Jahre 1764 fertiggestellt für die Aufnahme der Reliquien des Glaubensboten Fridolin. Der Silberschrein in seiner selten anzutreffenden Ausgestaltung, ist in einem kunstvollen Gehäuse in einer Kapelle auf der rechten Seite im Chor des Münsters aufgestellt. Am Festtag des Heiligen, am Sonntag nach dem 6. März, wird der Rokkokoschrein in einer feierlichen Prozession durch die Straßen der Stadt getragen. Wer die Schatzkammer des St.-Fridolinsmünsters aufsucht, kann erahnen, welch großen Einfluss das ehemalige Stift mit seinen Fürstäbtissinnen und den Stiftsdamen aus zahlreichen Adelsgeschlechtern weithin ausübte. Daraus entstanden im Laufe der Jahrhunderte auch viele wichtige kulturelle Beziehungen, bezeugt durch wertvolle Kunstschätze. Was nach der Säkularisierung des Stiftes im Jahre 1806 davon heute noch verblieben ist, sind erlesene Silber- und Goldschmiedearbeiten, liturgische Objekte und Paramente, u. a. eine Buchkassette aus dem 10. und 14. Jahrhundert, ein Vortragekreuz, »Agnesenkreuz« genannt, verziert mit einzigartigen Gemmen, ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert. Der »Fridolinsbecher «, bestehend aus zwei Bergkristallschalen und ein silbernes Hilariuskästchen, gehören neben dem »Amazonenstoff«, der zum Fridolinsgewand verarbeitet wurde, zu den bemerkenswertesten Kunstwerken dieses Schatzes.” - Quelle: Internetseite Bad Säckingen

Bad Säckingen Oberrhein Münster Fridolinsmünster Silberschrein Foto Brigitte Stolle
Foto (s): Brigitte Stolle