Mittwoch, 16. März 2016

Nizza: Karussell fahren

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen “kurradsch“, das so etwas wie “Spiel mit hölzernen Pferden” bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: “Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten … denen zwölf turnirende Cavallieren …“. Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie “Ringelreiten” und “Ringelspiel” zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel.

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes “Carrousel“. Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza (Jardin Albert 1er / Garten Albert I.) erkennt man u. a. ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes.

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016
Pferde
, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot?

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016
Mir dagegen gefallen die Pferde immer besonders gut:

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016
Auch Dromedare, Tiger, Löwen, Schweine oder
ein schnittiger Oldtimer sind nicht zu verachten:

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016
Ausschnitt aus dem Gedicht “Das Karussell”
von Rainer Maria Rilke aus dem Jahr 1906:

“…Und das geht hin und eilt sich, dass es endet,
und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel.
Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet,
ein kleines kaum begonnenes Profil - .

Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet,
ein seliges, das blendet und verschwendet
an dieses atemlose blinde Spiel …”

Das Wort Karussell ist schon im Deutschen orthographisch nicht zu unterschätzen. Es kommt aus dem Arabischen "kurradsch", das so etwas wie "Spiel mit hölzernen Pferden" bedeutet. Wahrscheinlich die Grundidee der mittelalterlichen Ritterspiele mit Ringstechen: "Sonntagischer Mercurius 1680, Woche 30, den 12. dieses ist das Corrusel gehalten ... denen zwölf turnirende Cavallieren ...". Noch beim Jahrmarktskarussell des 19. Jahrhunderts war das Greifen nach Ringen dabei, wovon noch heute Bezeichnungen wie "Ringelreiten" und "Ringelspiel" zeugen.  Bei der aktuellen deutschen Schreibweise muss man immer zuerst ein bisschen überlegen: 1 x r, 2 x s, 2 x l. Kommt man nach Frankreich, ist die Verwirrung komplett: 2 x r, 1 x s, 1 x l: carrousel. Fast jede französische Stadt, und sei sie auch noch so klein, besitzt so ein altes bzw. auf alt getrimmtes "Carrousel". Und zwar unabhängig von Jahrmärkten. Die dortigen Carrousels stehen dauerhaft in Parkanlagen oder öffentlichen Gärten. Das besondere an ihnen ist, dass für jede Stadt ortsspezifische Bilder darauf gemalt sind. Hier z. B. in Nizza erkennt man ein Stück Nizza-Strandpromenade und eine Blumenverkäuferin des berühmten Nizzaer Blumenmarktes. Pferde, die ursprünglich ausschließliche Besatzung eines Karussells waren, sind heute nur noch nebenbei zu finden. Statt dessen gibt es Schweine, Dromedare, Raubkatzen und allerlei Fahrzeuge. Dieser kleine Nizzaer bewegt sich zielstrebig auf einen Flieger zu, Pferde und andere Tiere scheinen ihn nicht zu interessieren. Vielleicht ein zukünftiger Pilot? Foto Brigitte Stolle März 2016
Nizza
, März 2016
Foto (s): Brigitte Stolle