Donnerstag, 31. März 2016

Mannheimer Morgen, 31. März 2016: Als Brunhilde, Barbara und ich …

Vor einigen Tagen war Herr Hans-Jürgen Emmerich vom Mannheimer Morgen hier bei mir zu Hause, um ein Foto zu machen und ein bisschen über mein aktuelles Büchlein “Als Brunhilde, Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten” zu sprechen. Heute, am 31. März 2016, ist sein Artikel im Mannheimer Morgen erschienen. Ich habe den Text ausschnittsweise abgetippselt.

Den vollständigen Artikel kann man HIER nachlesen.

Mannheimer Morgen 31. März 2016 Hans-Jürgen Emmerich Als Brunhilde Barbara und ich das Ewige Licht auspusteten eine Jugend in Edingen-Neckarhausen zwischen Kindergarten Kiesloch und Kirche Brigitte Stolle 2016 Messdiener Ministrant Kommunion Weihnachtsgeschichte Pfarrer Mannheimer Morgen, Donnerstag 31. März 2016 / Rhein-Neckar: Brigitte Stolle aus Seckenheim erinnert sich in zwölf Anekdoten an ihre Kindheit in Edingen-Neckarhausen.

 Mit dem Opa auf Schatzsuche am Neckar

Ihre Textwerkstatt liegt am Wasserturm in Seckenheim. Hier, in der Badenweilerstraße, entstehen ihre Bücher. Zum Schreiben findet Brigitte Stolle (57) meist nachts die Zeit. Vor wenigen Tagen hat sie ihr neuestes Werk veröffentlicht. Der Titel: „Als Brunhilde, Barbara und ich das ewige Licht auspusteten“. Jene Geschichte spielt in der Bruder-Klaus-Kirche in Edingen, wo sie weite Teile ihrer Kindheit verbracht hat … Passiert ist das Malheur, als sie mit beiden Freundinnen auf den Herrn Pfarrer wartete. Weil es Samstag war und sie beichten mussten. Der Pfarrer kam nicht, den Mädchen wurde es langweilig, und schließlich nahm das Unheil seinen Lauf … Barbara, die im Titel genannt wird, hat inzwischen ein Exemplar bekommen und es gelesen. „Sie hat sich sehr darüber gefreut“, sagt die Autorin. Auch Brunhilde hat sie wiedergefunden und ihr ein Buch geschickt. Es ist übrigens das erste, da sie ganz in Eigenregie herausbringt. „Ich habe es von vorne bis hinten selbst gemacht“, erzählt sie nicht ohne Stolz. Auch den Einband. Wie das markante Bild mit den zwei Messdienern entstanden ist? Brigitte Stolle muss lachen. „Das sind zwei Figuren aus der Modelleisenbahn meines Mannes“, verrät sie. Mit der Kamera als Makro aufgenommen … Ihre Kindheit hat sie meist bei den Großeltern in Neckarhausen verbracht. In bescheidenen Verhältnissen, wie sie in den fünfziger und sechziger Jahren weit verbreitet waren. Ihr Spielzimmer war das Bett der Großeltern unterm Dach in einem Fachwerkhaus. Ohne Bad. Ein Plumpsklo über dem Hof als Toilette … Und doch spürt man in jeder Zeile, dass die gemeinsame Zeit mit den Großeltern für Brigitte Stolle eine glückliche war. Vor allem, wenn sie mit Opa, dem leidenschaftlichen Sammler, in dessen Schubkarre unterwegs sein durfte. In der Nachbarschaft, im Kiesloch, wo der Müll abgeladen wurde oder am Neckar. Viele Altersgenossen werden sich auch an Schwester Maria Lena erinnern, die die Kleinen im Kindergarten in der Bruder-Klaus-Kirche betreute. Und wer weiß, vielleicht erkennt sich der eine oder andere ja sogar in einer der Anekdoten wieder. (Hans-Jürgen Emmerich)

Ich bedanke mich beim Mannheimer Morgen und bei Herrn Emmerich für das freundliche Interesse und den schönen Artikel !

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