Samstag, 29. September 2018

Neckarsteinach (1)

Mal wieder im südlichsten Zipfel Hessens, in der Vierburgenstadt Neckarsteinach im Neckartal. Hier mündet die Steinach in den Neckar. Der Fluss sieht sehr idyllisch aus und lädt zum Verweilen und Fotografieren ein. Nikolaus Lenau hat 1832 ein Silbenrätsel (Charade) über Neckarsteinach gemacht.

Rätselgedicht Nikolaus Lenau Neckarsteinach Foto Brigitte StolleDie ersten Silben nennen Dir den Fluss,
nach dessen schönem Strande
aus fernem, fernem Lande
ertönen wird mein sehnsuchtsvoller Gruß.

Die dritte bildet Dir Dein Haus im Leben
und wird, bist du geschieden
zum ewig stillen Frieden,
auf Deinem Hügel ehrend sich erheben.

Der Hauch der letzten ist dem Herzen eigen,
wenn ihm das Wort gebricht,
doch tief die Liebe spricht
in ihrer Sehnsucht selig bangem Schweigen.

Das Ganze zeigt ehrwürdiges Gemäuer
vier alternder Ruinen
mit schwesterlichen Mienen,
die meiner Seele als Erinnrung teuer.

Nikolaus Lenau 1832


Die Steinach (links) mündet in den Neckar:

 
Von hier aus sieht man alle 4 Burgen (Vorder-, Mittel-, Hinterburg und Schwalbennest):

 
Schiffsverkehr:


Auf der Terrasse des “Cafés am Geopark” erfreuen wir uns an einer Stachelbeer-Baiser-Torte:

Im gleichen Gebäude wie das Café befinden sich in den beiden oberen Stockwerken ein kleines Heimatmuseum sowie das Eichendorff-Museum:

Von oben hat man einen schönen Blick auf den Neckar und den “Schwanengarten”. Schade, aber das mächtige Kuchenstück hat mich sehr satt gemacht. Vielleicht klappt es bei unserem nächsten Besuch, diesen herrlichen Biergarten zu besuchen.


Foto (s): Brigitte Stolle

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