Dienstag, 18. Dezember 2018

Karla Kunstwadl und ein Hornissennest

Der ungewöhlich warme sonnige November 2018 mit viel Sonne und bunten Herbstblättern ist noch gar nicht so lange her. Wenn man den vielen Schnee der letzten Tage sieht (bei uns ist er allerdings inzwischen weggetaut), kann man fast nicht glauben, dass nur ein paar Wochen dazwischenliegen. Ein Rückblick: An einem der letzten herbstlich schönen Tage hat die Margit mit Karla Kunstwadl einen Spaziergang auf ihrem Grundstück unternommen. Dabei haben die beiden ein verlassenes Hornissennest in einem Vogelbrutkasten entdeckt. Die Bauweise der Waben ist anders als bei Bienen, die ihre Waben ja aus Wachs bauen. Hornissen sind, vereinfacht ausgedrückt, große Wespen und bauen wie diese ihre Waben aus zerkautem Holz, gerne in Baumstämme hinein. Ein Vogelnistkasten wie auf den Fotos wird auch nicht verschmäht, wobei gebrauchte Nester nicht wiederverwendet, sondern in jedem Jahr wieder neue angelegt werden. Die Königin ist die einzige, die den Winter überlebt und dann alleine mit dem Bau eines Nestes beginnt: Sie zerkaut Holz, formt daraus eine Wabe und legt sofort ein Ei hinein. So arbeitet sie sich beharrlich voran und wenn die jungen Hornissen nach und nach schlüpfen, arbeiten sie eifrig an der Fertigstellung ihrer Behausung mit. Faszinierend!

Alle Bilder stammen von Margit Hahn.

Karla Kunstwadl und ein verlassenes Hornissennest ... Novemberfotos von Margit Hahn 2018

Karla Kunstwadl und ein verlassenes Hornissennest ... Novemberfotos von Margit Hahn 2018

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