Montag, 30. März 2020

Schweizer Älpler-Magronen

Die Älpler-Magronen stammen aus den Schweizer Alpen und bestehen aus Nudeln, Kartoffeln, Butter, Zwiebeln, Käse und einem Schuss Milch. Traditionell isst man in der Schweiz Apfelbrei dazu. Uns haben die Magronen auch mit Tomaten geschmeckt. Es gibt zwei Arten der Zubereitung. Die einfachere: Nudeln und Kartoffeln kochen, Zwiebeln in Butter anschwitzen, Nudeln und Kartoffeln dazugeben, goldgelb braten, geriebenen Emmentaler und einen Schuss Milch zugeben. Die etwas längere Art: Nudeln und klein geschnittene Kartoffeln werden zusammen mit dem Zwiebelwüfelchen zart angebraten, wenn sie goldgelb und gar sind, kommt der Käse und etwas Milch dazu. Dazu passt ein Apfelbrei oder ein frischer Salat. Die Flüssigkeit (Milch) muss bei beiden Zubereitungsarten kurz vor dem Anrichten aufgesogen sein.

Über ein anderes Gericht, dass Kartoffeln und Pasta enthält (“Verheierte”) und aus Italien stammt, habe ich 2016 geschrieben. HIER.

März 2020 ... Schweizer Älpler-Magronen ... Brigitte Stolle

März 2020 ... Schweizer Älpler-Magronen ... Brigitte Stolle
Fotos: Brigitte Stolle

  1. Margit

    Montag, März 30, 2020 - 19:44:37

    so ähnlich kennen wir auch was. Mir ists bekannt als “verheirate/verheierte”oder im Saarland “geheirade”.
    wegen dem “zusammentun”von Nudeln und Kartoffeln.Wir machen auch noch die Mehlspeis selbst

    Zutaten für 2 Personen

    400 g Kartoffeln, 250 g Mehl, 125 ml Wasser, 1 Ei, 1 Prise Salz, 100 g Butter, 4 El Semmelbrösel.

    Zubereitung

    Die Kartoffeln schälen, stifteln und in Salzwasser garen.
    Aus Mehl, Wasser und Ei einen zähflüssigen Teig herstellen.
    2 Liter Wasser mit Salz aufkochen und den Teig esslöffelweise in das Wasser laufen lassen. So lange ziehen lassen, bis die Mehl-Spatzen an der Wasseroberfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen.
    Die Butter in einem Pfännchen bräunen und die Semmelbrösel darin rösten.
    Die Kartoffeln mit den Mehlspatzen in eine Schüssel schichten, mit den Butter-Semmelbrösel übergießen..
    dazu Apfelmus oder Salat

  2. Brigitte

    Dienstag, März 31, 2020 - 18:26:37

    Danke für Kommentar und Rezept.
    Meine Mutter hat das auch gerne gekocht und “Verheierte” genannt.
    Nun freue ich mich über das dritte Rezept, sogar für die Mehlspeis.

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